{"id":7768,"date":"2018-08-21T09:46:17","date_gmt":"2018-08-21T07:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7768"},"modified":"2018-08-21T10:44:00","modified_gmt":"2018-08-21T08:44:00","slug":"pop-kultur-festival-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/08\/21\/pop-kultur-festival-berlin\/","title":{"rendered":"Sommer der Psychedelik"},"content":{"rendered":"<p><strong>In gr\u00f6\u00dfter Hitze drei Tage Musik auf den Ohren: Ist man nach dem Berliner Pop-Kultur-Festival noch derselbe Mensch? Notizen aus der Endlosschleife<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7772\" aria-describedby=\"caption-attachment-7772\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7772\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/freitext-popkultur.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-popkultur.jpg 2000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-popkultur-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-popkultur-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-popkultur-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7772\" class=\"wp-caption-text\">Neneh Cherry im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei (\u00a9 Camille Blake\/Pop-Kultur)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich wache auf, ein Blick auf den Wecker: Es ist morgens um drei, und ich habe ein Fiepen im rechten Ohr, als h\u00e4tte sich ein Schwarm Moskitos in meinem Geh\u00f6rgang eingenistet; oder ist die amerikanische Techno-Produzentin Karen Gwyer eingezogen und legt gerade die extrem hochgepitchte Version eines ihrer Minimal-Tracks auf? Es ist nur mein Tinnitus, Andenken an das Pop-Kultur-Festival in Berlin. Wer sich drei Tage in Folge jeden Abend sieben Stunden lang mit Musik berauschen l\u00e4sst, darf sich aber auch echt nicht wundern.<!--more--><\/p>\n<p><em>Auftritt Mark Ernestus&#8216; Ndagga Rhythm Force. Der gro\u00dfe Techno-Impresario Ernestus steht selbst gar nicht auf der B\u00fchne, aber das von ihm produzierte achtk\u00f6pfige Mbalax-Ensemble aus Senegal spielt wunderbar ohne ihn. Fluide Polyrhythmik, die den mit Viervierteltakt und Humtata sozialisierten europ\u00e4ischen Durchschnittsh\u00f6rer ziemlich ratlos zur\u00fcckl\u00e4sst: Der Beat zerrt m\u00e4chtig auf die Tanzfl\u00e4che, aber wo zum Teufel ist die Eins? Ein Narr, wer darauf zu tanzen versuchte! Die meisten Besucher versuchen es denn auch erst gar nicht, ein paar junge M\u00e4nner in der ersten Reihe stecken der gymnastisch-grazilen Vort\u00e4nzerin Fatou Wore Mboup stattdessen ein paar Geldscheine zu \u2013 gerade so, als w\u00e4ren wir hier nicht bei einer von der Senatsverwaltung finanzierten Kulturveranstaltung, sondern \u2026 Die S\u00e4ngerin Mbene Diatta Seck geht als Anstandsdame couragiert dazwischen und kassiert die Scheine. Ich habe das Gef\u00fchl, einer ziemlich vertrackten Familienaufstellung beizuwohnen, bei der die S\u00e4ngerin den Part der Mutter einnimmt, w\u00e4hrend ihre vortanzende Tochter dem Publikum den Kopf verdreht und der Talking-Drum-Virtuose Modou Mbaye als \u00e4ltester Sohn mit seiner sprechenden Trommel st\u00e4ndig dazwischenquatscht. Vorne links sitzt Papa und schl\u00e4gt stoisch grinsend den Grundtakt, als ginge ihn das alles nichts an.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die nicht dabei waren: Pop-Kultur ist so etwas wie eine Leistungsschau der avancierten Gegenwartsmusik, die in diesem Jahr zum zweiten Mal auf dem industrieromantisch verklinkerten Gel\u00e4nde der ehemaligen Schultheiss-Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg stattfindet. Wie Rock am Ring, nur ohne Rock (im Sinne von &#8217;n&#8216; Roll) und ohne Ring (im Sinne von N\u00fcrburg), sondern mit etwa 100 Konzerten, Panels und Performances. Um sich eine Vorstellung vom Stilbewusstsein der Veranstaltung zu machen, muss man nur die Plakate anschauen, mit der sie beworben wird: Im vergangenen Jahr waren sie von flauschigem <em>cat content<\/em> bev\u00f6lkert, dieses Jahr beherrschen Bergmotive die Szene, wobei das verwendete Bildmaterial entweder tats\u00e4chlich von verblichenen F\u00fcnfzigerjahre-Postkarten stammt oder aber erfolgreich durch den Vintage-Filter gejagt wurde. Da liegt dann ein sehr malerischer, frisch gewaschener H\u00fctehund vor einer sehr malerischen Alpenkulisse und daneben steht: &#8222;Neneh Cherry&#8220;. Ob Madame Cherry das Plakat im Vorfeld gesehen und abgesegnet hat?<\/p>\n<p><em>Noch mehr vertrackte Familiendynamik: Beim Auftritt von Neneh Cherry steht ihr Ehemann und Kreativpartner Cameron McVey als graue Eminenz hinten am Laptop, f\u00e4hrt die Tracks ab, oktaviert und harmonisiert Cherrys Gesang. Dagegen w\u00e4re prinzipiell nichts auszusetzen \u2013 wenn, ja, wenn Cherry sich nicht dauernd NACH IHM UMDREHEN W\u00dcRDE, UM SYNCHRON MIT IHM ZU SINGEN. <\/em>For fuck&#8217;s sake<em>, sie ist Neneh Cherry! Sie muss sich nach keinem Mann umdrehen! Auch wenn Cherry keinerlei \u00c4hnlichkeit mit der verflossenen amerikanischen Pr\u00e4sidentschaftsanw\u00e4rterin hat, muss ich doch st\u00e4ndig an die zweite <\/em>presidential debate<em> von 2016 denken, als Hillary Clinton, ebenfalls einen alten wei\u00dfen Mann im R\u00fccken stehen hatte, der ihr lauwarm in den Nacken atmete. Vielleicht f\u00e4llt mir die Szene auch deswegen so auf, weil die gesamte Geschlechterkonstellation auf der B\u00fchne einem so merkw\u00fcrdig antiquierten Klischee entspricht: Die drei Herren im Hintergrund stehen an Laptop und Synthesizer \u2013 die drei Damen auf der Vorderb\u00fchne spielen Vibrafon, Perkussion, Bass und ein altes Honky-Tonk-Klavier. Anders gesagt: Die M\u00e4nner bedienen die Technik, die Frauen sind f\u00fcr die Natur zust\u00e4ndig. Als <\/em>missing link<em> steht immerhin eine elektrische Harfe auf dem Podium, die manuell bedient wird, aber hinl\u00e4nglich artifiziell klingt, um eine klangliche Br\u00fccke zwischen den synthetisch-m\u00e4nnlichen Sounds und der analogen Sph\u00e4re des Weiblichen zu schlagen. Dennoch: <\/em>&#8222;This is a woman&#8217;s world&#8220;<em>? Von wegen.<\/em><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7776\" aria-describedby=\"caption-attachment-7776\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7776\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Sophia-Kennedy-@-RambaZamba-Credit-Camille-Blake-5.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Sophia-Kennedy-@-RambaZamba-Credit-Camille-Blake-5.jpg 7122w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Sophia-Kennedy-@-RambaZamba-Credit-Camille-Blake-5-620x414.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Sophia-Kennedy-@-RambaZamba-Credit-Camille-Blake-5-768x513.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Sophia-Kennedy-@-RambaZamba-Credit-Camille-Blake-5-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7776\" class=\"wp-caption-text\">Sophia Kennedy (\u00a9 Camille Blake\/Pop-Kultur)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte die Plakatserie mit Bergimpressionen als hyperironische, post-post-postmoderne Brechung abtun oder als Verweigerung des Starkults, der solche Festivals sonst begleitet \u2013 aber der Blick auf die Alpen, auf diesen Inbegriff des Erhabenen, Weiten, Ungreifbaren, hat etwas Programmatisches: Hier sollen Horizonte er\u00f6ffnet werden, Blicke in die Ferne, den Himmel der M\u00f6glichkeiten, aber auch in musikalische Nischen und Seitent\u00e4ler, an denen man sonst auf der gro\u00dfen Datenautobahn unbesehen vorbeirauschen w\u00fcrde. &#8222;Kultur heute schl\u00e4gt alles mit \u00c4hnlichkeit&#8220;, unkten Horkheimer und Adorno in der <em>Dialektik der Aufkl\u00e4rung<\/em>, und wahrscheinlich hatten sie recht: Die Verwaltungssoftware meines Computers ordnet die schwer \u00fcberschaubare Terabyte-Menge an Musik, die dort gespeichert ist, zu genrekonformen Genius-Mixes an. Wenn ich die Website eines allm\u00e4chtigen Onlineversandh\u00e4ndlers aufrufe, empfiehlt sie mir ungefragt, die ersten drei Alben von Kendrick Lamar zu kaufen, weil ich das vierte dort bestellt habe und die ersten drei deshalb bestimmt ebenfalls mag. Und wenn ich das Portal eines beliebten Streamingdienstes \u00f6ffne, will der mir einen gut gelaunten Sommermix unterjubeln, weil, nun ja, wer h\u00e4tte es geahnt, gerade halt Sommer ist. <em>Slave to the algorithm<\/em>. Das Festival Pop-Kultur funktioniert demgegen\u00fcber dezidiert antialgorithmisch. Da fiedelt das niederl\u00e4ndische Alma Quartett Versatzst\u00fccke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Samuel Barber. Eine T\u00fcr weiter lassen die Proto-Rapper The Last Poets den afroamerikanischen Agit-Pop der Sechziger wieder aufleben. Zwei T\u00fcren weiter paart die S\u00e4ngerin Andrra kosovarisches Volksliedgut mit hypnotischen House-Beats, w\u00e4hrend zehn Meter unter der Erde, dort, wo fr\u00fcher das Bier gelagert wurde, die Techno-Produzentin Karen Gwyer ihre Beats hinstellt und behutsam auspackt, Raum f\u00fcr Raum, bis der Gew\u00f6lbekeller zittert und das Sternum dazu. Das ist real existierender Aleatorismus. Ein Klangkaleidoskop, das sich zu keinem Mix r\u00fchren l\u00e4sst.<\/p>\n<p><em>Zur\u00fcck zur Genderfrage: Von Ausnahmen abgesehen, ist dies ein Festival weiblicher Stimmgewalt und Musikalit\u00e4t. Die schwedische Organistin Anna von Hausswolff etwa ist \u00fcberraschend zierlich, hat ihre aus h\u00fcnenhaften schwedischen Waldschraten bestehende Doom-Rock-Combo aber unerbittlich im Griff. Von Hausswolffs Gesang erinnert an die mittlere Siouxsie Sioux auf Hustensaft, hat aber eine Treffsicherheit in h\u00f6heren Lagen, f\u00fcr die Siouxsie ihre Kajalsammlung hergegeben h\u00e4tte. Die in Hamburg lebende Avant-Popperin Sophia Kennedy bringt f\u00fcr ihre <\/em>Sky-Blue-Cowgirl<em>-Performance zwar einen mit Bandana maskierten Hip-Hopper namens Pokey auf die B\u00fchne. Dessen Beitrag beschr\u00e4nkt sich aber darauf, den ganzen Abend nach Gangsta-Rap-Manier auf und ab zu tigern und kein einziges Wort zu sagen. Das Tollste am Auftritt des viel gelobten Deutschpop-Wiederg\u00e4ngers Drangsal und seiner gitarrenbewehrten Band schlie\u00dflich ist die Geb\u00e4rdendolmetscherin Laura Schwengber, die nicht nur die eher mittelmatten Texte (&#8222;Magst du mich, oder magst du blo\u00df noch dein altes Bild von mir?&#8220;) in Gesten \u00fcbersetzt, sondern dar\u00fcber hinaus jedes noch so cockrockige Gitarrensolo f\u00fcr die Geh\u00f6rlosen mittanzt, inklusive R\u00fcckkopplung und wei\u00dfem Rauschen. Ich verstehe keine Geb\u00e4rdensprache, habe aber das Gef\u00fchl, dass Frau Schwengber ihre \u00dcbersetzung mit einer subtilen Prise Ironie w\u00fcrzt; nach zwei Songs stopfe ich mir Ohropax in den Geh\u00f6rgang und schaue nur noch zu.<\/em><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7777\" aria-describedby=\"caption-attachment-7777\" style=\"width: 702px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7777\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Haiyti-Kesselhaus-\u00a9-Camille-Blake-10.jpg\" alt=\"\" width=\"702\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Haiyti-Kesselhaus-\u00a9-Camille-Blake-10.jpg 7360w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Haiyti-Kesselhaus-\u00a9-Camille-Blake-10-620x414.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Haiyti-Kesselhaus-\u00a9-Camille-Blake-10-768x513.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/Pop-Kultur-Festival-2018-Haiyti-Kesselhaus-\u00a9-Camille-Blake-10-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7777\" class=\"wp-caption-text\">Das Publikum beim Konzert von Haiyti (\u00a9 Camille Blake\/Pop-Kultur)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Dennoch: Am Ende des dritten Tages kann ich keine Musik mehr h\u00f6ren, weder physisch noch psychisch. Ich wei\u00df nicht, ob es an meiner Ersch\u00f6pfung liegt oder an der Hitze oder an der Programmierung, aber ich denke pl\u00f6tzlich: Das ist der Sommer der Psychedelik. Die gro\u00dfen Epiphanien, die ich im Vorjahr beim Festival hatte, erwartete ich diesmal vergeblich, ebenso die gro\u00dfen Narrative \u2013 an ihrer Stelle stand die Tendenz zur Wiederkehr, zur Endlosschleife, zur Perpetuierung der immer gleichen Akkordfolgen <em>ad libitum<\/em>, so weit die Saiten tragen. Vielleicht, so denke ich, verdankt sich diese Flucht ins Zyklische einer so weit verbreiteten wie verst\u00e4ndlichen Zukunftsangst: der Einsicht, dass es von diesem historischen Wimpernschlag aus eigentlich nur noch bergab gehen kann. Die gro\u00dfe Retromania ist pass\u00e9, Utopien sind nicht in Sicht; im deutschen Bundestag sitzt eine Fraktion von Arschgeigen, und der <em>never ending summer <\/em>von 2018 d\u00fcrfte noch dem Letzten au\u00dfer Alexander Gauland klargemacht haben, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist. &#8222;Wenn die gegenw\u00e4rtige Zeit immer gegenw\u00e4rtig w\u00e4re und nicht in die Vergangenheit \u00fcberginge&#8220;, meditierte einst der Heilige Augustinus, &#8222;w\u00e4re sie keine Zeit mehr, sondern Ewigkeit&#8220;. <em>Spin the black circle<\/em>: Wer sich musikalisch im Kreis dreht, der entzieht sich, zumindest vor\u00fcbergehend, der Linearit\u00e4t der Zeit; der steckt die Zehen ins Wasser der ewigen Wiederkehr.<\/p>\n<p>Am Ende des dritten Abends stehe ich lange in der All-Genders-Toilette der Kulturbrauerei und betrachte die automatischen H\u00e4ndetrockner, die gegen\u00fcber den Waschbecken an die Wand montiert sind. Der linke Trockner, so stelle ich fest, bl\u00e4st seine Hei\u00dfluft einen Halbton tiefer als der rechte. Ich halte die H\u00e4nde abwechselnd unter den einen Luftstrahl, dann unter den anderen. Links, rechts. As, A. Und noch mal von vorn. Meine H\u00e4nde sind l\u00e4ngst trocken, rissig und hei\u00df, aber ich k\u00f6nnte ewig so weitermachen.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In gr\u00f6\u00dfter Hitze drei Tage Musik auf den Ohren: Ist man nach dem Berliner Pop-Kultur-Festival noch derselbe Mensch? 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