{"id":778,"date":"2015-01-09T13:39:09","date_gmt":"2015-01-09T12:39:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=778"},"modified":"2015-01-26T15:10:31","modified_gmt":"2015-01-26T14:10:31","slug":"fdp-liberalismus-nora-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/","title":{"rendered":"Auf zur neuen Freiheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die offene Gesellschaft und ihre Freunde: Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt soll also alles anders sein. Die FDP hat sich neu-, sie hat sich wiedergefunden. Dem Klientelismus werde abgeschworen, die Freiheit als Markenzeichen in den Vordergrund gestellt, so lautet das Versprechen. Schlechte Stimmung kann man den Liberalen jedenfalls nicht vorwerfen. Der traditionelle Ball am Vorabend des Dreik\u00f6nigstreffens ist zu einer liberalen Lounge im Stuttgarter Maritim-Hotel zusammengeschrumpft, aber der Optimismus scheint hier vorab als Wunderpille verabreicht worden zu sein. In den Gespr\u00e4chen wird enthusiastisch von der aktiven Teilnahme der Mitglieder bei der Katastropheninventur der Partei erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dirk Niebel steht am Buffet, Hermann Otto Solms vor der legend\u00e4ren Dirndl-Bar. Ein Pianist spielt Evergreens, die Lampen verstr\u00f6men magentafarbenes Licht. Alles wirkt wie auf einer Kreuzfahrt. Traumschiff oder Titanic, fragt man sich \u2013 oder doch nur die D\u00e4nemark-F\u00e4hre, auf der man sich gleich mit zollfreier Ware eindecken wird? Gegen zehn verbreitet sich die Nachricht, das neue Parteilogo sei bereits an die Presse durchgesickert. Nicht einmal davon l\u00e4sst sich die Stimmung tr\u00fcben. So ganz stimme die Farbe ja nicht, die<em> Bild<\/em> im Netz ver\u00f6ffentlicht habe, meint man gelassen. Um zw\u00f6lf klimpert der Traumschiff-Pianist ein Geburtstagsst\u00e4ndchen, zwei \u00e4ltere Paare swingen ausgelassen im Foyer.<\/p>\n<p>Das Dirndl-Gespr\u00e4ch, das 2012 hier stattgefunden hat, blieb das Lauteste, was man in den letzten Jahren von der FDP noch geh\u00f6rt hat. Ansonsten begleitete ihren Abstieg haupts\u00e4chlich eins: H\u00e4me. H\u00e4misch ist man, wenn man jemanden bl\u00f6d, aber eigentlich auch harmlos findet. Dass diese Partei nichts hinbekommt, daran hatte man sich so gew\u00f6hnt, dass es nicht einmal mehr f\u00fcr Witze reichte und der Versuch, die aus dem Bundestag ausgeschiedene Truppe jetzt auf dem liberalen Dreik\u00f6nigstreffen in ernstzunehmende Mitspieler der deutschen Politik zu verwandeln, schien etwa so aussichtsreich, als wolle man einen Archaeopteryx wieder flugtauglich machen. Wozu \u00fcberhaupt? Nicht einmal Ornithologen haben ihn zwischen den heimischen V\u00f6geln vermisst.<\/p>\n<p>Dabei ist Liberalismus derzeit alles andere als \u00fcberfl\u00fcssig. Wir n\u00e4hern uns einer Wohlf\u00fchldemokratie an, die niemanden bel\u00e4stigt. Das Sichtbare wirkt wohlgeordnet, die Bedrohung hingegen nicht mehr greifbar und somit kaum zu verarbeiten. Schl\u00e4frigkeit auf der einen Seite mischt sich mit Furcht und Vorurteil auf der anderen, jedes Engagement erstickende Alternativlosigkeit mit aufhetzendem &#8222;Das wird man wohl noch sagen d\u00fcrfen&#8220;. Liberales Denken k\u00f6nnte Antworten aufzeigen. Dann jedenfalls, wenn man darunter eine Selbsterm\u00e4chtigung der B\u00fcrger versteht, die Demokratie gestalten und sie nicht blo\u00df erleiden oder zertr\u00fcmmern wollen.<\/p>\n<p>Wenn man darunter eine Politik der Toleranz und des Respekts begreift, verbunden mit furchtloser Weltoffenheit. Wenn man daran glaubt, dass es besser ist, dem erwachsenen Menschen so viele Entscheidungen wie m\u00f6glich selbst zu \u00fcberlassen, solange sie nicht mit der Freiheit eines anderen in Konflikt geraten. Wenn man auf klassische liberale Wirtschaftskompetenz der klaren, nicht \u00fcberbordenden Regeln vertraut. &#8222;Wer den Nutzen hat, mu\u00df auch den Schaden tragen&#8220;, so simpel formulierte es vor mehr als 60 Jahren Walter Eucken, Nestor des Ordoliberalismus, und auch heute w\u00e4re mit einfachen, aber konsequenten Haftungsregelungen oft mehr gewonnen als mit moralisierenden oder \u00c4ngste mobilisierenden Erkl\u00e4rungen, warum man dieses oder jenes nicht wollen soll. W\u00fcrde man \u2013 nur ein Beispiel \u2013 bei Produkten die Kosten der Umweltsch\u00e4den und Risiken mit einpreisen, stellten sich Atomstrom, konventionelle Landwirtschaft und Flugreisen in der Rentabilit\u00e4t als gar nicht mehr so \u00fcberlegen gegen\u00fcber ihrer Konkurrenz dar. Die FDP t\u00f6nte bislang aber doch lieber von Versprechen privatistischer Vorteile. Mehr Netto vom Brutto. Wer den B\u00fcrger f\u00fcr d\u00fcmmer nimmt, als er ist, wird liberale Politik ganz sicher nicht machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Sternsinger sind wieder zum Staatstheater gekommen, im letzten Jahr waren sie fern geblieben, hatte man doch angenommen, die FDP g\u00e4be es nicht mehr. Im prunkvollen Saal des Theaters f\u00fchlt man sich in die Hochzeit des selbstbewussten B\u00fcrgertums zur\u00fcckversetzt. Es k\u00f6nnte Ende des 19. Jahrhunderts sein und w\u00e4re das hier L\u00fcbeck, s\u00e4\u00dfe in einer der Logen Christian Buddenbrook und jubelte einer Schauspielerin auf der B\u00fchne zu, fast schon zu viel der Schw\u00e4rmerei. Kunst mag man, aber doch eher als repr\u00e4sentatives Herrschaftszeichen.<\/p>\n<p>Blickt man auf die B\u00fchne, ist man schnell wieder im 21. Jahrhundert. Die Aufmachung erinnert an bekannte Talkshowformate: Sechs wei\u00dfe Sessel stehen auf der B\u00fchne, die G\u00e4ste des Vormittags nehmen dort Platz. Michael Theurer, Vorsitzender der baden-w\u00fcrttembergischen FDP, stellt sich als Erster in den Ring und begr\u00fc\u00dft die anwesenden Politiker, dann folgt ein Kniefall vor einigen G\u00e4sten aus der Wirtschaft, was nicht so ganz zusammenpassen will mit dem Versprechen, dem Klientelismus abgeschworen zu haben. Nach ihm spricht Hans-Ulrich R\u00fclke, designierter Spitzenkandidat der Landespartei, eine gute Politcomedy, aber sollte es hier nicht um eine politische Richtungsansage gehen? Als sich der Bundesvorsitzende Christian Lindner erhebt, ist gewiss, dass die folgenden sechzig Minuten spannend werden, denn jetzt wird sich zeigen, ob dies die letzte FDP-Veranstaltung ist, von der \u00fcberregionale Medien berichten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist einiges erwartbar: Lindner schimpft gegen den Mindestlohn, Soli und Rente mit 63, er wirbt f\u00fcr mehr Wettbewerb und Mut zur Unternehmensgr\u00fcndung, er spricht von liberalen Grundwerten und Tradition. Seine Hauptthemen sind neben Integration Wirtschaft und Bildung, das eine wichtig im Bundes-, das andere im Landeswahlkampf. Mit gewissem Pathos greift Lindner die AfD und Pegida an und h\u00e4lt sich mit Kritik an der Union zur\u00fcck, &#8222;wer nur die Schw\u00e4chen anderer betont, scheint sich seiner eigenen St\u00e4rken nicht sicher zu sein.&#8220; Selbstkritisch z\u00e4hlt er begangene Fehler auf: kein FDP-Finanzministerium, keine Steuerreform. Aus dem Namen der Partei ist der Liberalismus im \u00dcbrigen verschwunden. &#8222;FDP. Die Liberalen&#8220; wurde zu &#8222;Freie Demokraten. FDP&#8220;. Das ist die deutlichste Umbenennung im Rahmen dessen, was noch als Treue zum Vorherigen durchgeht. Man hat die Erinnerungen an das Verheerende, was uns &#8222;Die Liberalen&#8220; eingebrockt oder vielmehr, was sie wieder einmal nicht hinbekommen haben, zumindest sprachlich von sich ger\u00fcckt. Zudem sehen sie nicht mehr nach einem Edeka-Ableger aus.<\/p>\n<p>&#8222;Wer andere f\u00fcr die Freiheit begeistern will, der muss sich zuerst einmal wieder selbst befreien&#8220;, sagt Lindner \u00fcber den Selbstzweifel seiner Partei, der ihr das unabh\u00e4ngige Urteil genommen habe. Warum sich die Partei so lange jede vern\u00fcnftige Idee verkniffen hat, weil sie Angst hatte, damit die Stammw\u00e4hler zu verprellen, hat man sich ja selbst schon gefragt \u2013 und f\u00fcr wie bl\u00f6d die Partei ihre eigenen W\u00e4hler damit offensichtlich gehalten hat. Nun ist ein unabh\u00e4ngiges Urteil ja immer dann besonders leicht, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. &#8222;<em>Freedom&#8217;s just another word for nothing left to loose<\/em>&#8222;, wusste schon Janis Joplin. Bleibt zu hoffen, dass Lindner sich an seine Worte noch erinnert, falls er doch mal wieder etwas aus dem Bundeshaushalt zu verteilen hat.<\/p>\n<p>&#8222;FDP setzt auf Steuersenkung&#8220; wird die <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> am n\u00e4chsten Tag dann auch schon vorauseilend titeln. Das kann man so sehen, muss es aber nicht, ganz sicher nicht ausschlie\u00dflich. Immerhin wirbt Lindner daf\u00fcr, die liberale Erz\u00e4hlung damit zu beginnen, was den Menschen gr\u00f6\u00dfer mache, n\u00e4mlich Bildung und Emanzipation des freien Individuums. Freiheit sei nichts, was man in den Glaspal\u00e4sten der Banken s\u00e4he, sondern ein inneres Gef\u00fchl. &#8222;Klar kannst Du, und wir vertrauen auf Deine F\u00e4higkeiten!&#8220;, sagt Lindner. Er kritisiert die entfesselten Kapitalm\u00e4rkte und den Meinungsdruck, die den Einzelnen kleiner machen, als er ist. &#8222;Wir machen Dich gr\u00f6\u00dfer, Dich und nicht den Staat.&#8220; Ein bisschen viel Ikea-Du vielleicht, aber Lindners Enthusiamus ist ja auch mindestens so charmant wie ein schwedischer Akzent.<\/p>\n<p>Mit einer grellen R\u00fcckprojektion geht es zur Erkundung der Vereinigten Staaten, die Lindner in seiner Rede immer wieder als klaren B\u00fcndnispartner Deutschlands und Europas betont, inklusive Freihandelsabkommen, sogar dem vielgescholtenen Fracking w\u00fcnscht er eine vorurteilsfreiere Bewertung. Nun ist der Blick Richtung USA f\u00fcr einen Liberalen nicht gerade \u00fcberraschend.\u00a0 Der Liberalismus dort nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich und akademisch mehr beheimatet als hierzulande. Vor 180 Jahren schon staunte der Franzose Alexis de Tocqueville \u00fcber die Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen, in denen er ein sch\u00f6pferisches Prinzip erkannte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Tocqueville sich damals die dortigen Gef\u00e4ngnisse beschauen wollte und Demokratie fand, nimmt Lindner sich die Garagen vor und findet Gr\u00fcndergeist. Unternehmen wie Apple, Google und Amazon wurden in solch meist unbeheizten K\u00e4sten geboren, die einer nach dem anderen, mit recht \u00e4hnlichem Antlitz, auf der Leinwand erscheinen. Auch in der Gleichheit der Behausungen kann man offensichtlich ein sch\u00f6pferisches Prinzip erkennen. &#8222;Der deutsche Steve Jobs w\u00e4re bereits an der Baunutzungsordnung seiner Garage gescheitert&#8220;, sagt Lindner und erntet tosenden Beifall, dabei unterschl\u00e4gt er, dass die Liebe zum Carport es den Deutschen ohnehin schon schwer macht, Meilensteine in der IT-Branche zu setzen, zu schnell sind da mal die Dioden eingeregnet.<\/p>\n<p>Trotzdem ist das Beispiel treffend. Es kommt aus der Wirtschaft, klar, und Lindner geht es hier in erster Linie genau darum, aber man kann es ebenso stellvertretend f\u00fcr deutsche Umst\u00e4ndlichkeit im Allgemeinen sehen, die Menschen das Leben verkompliziert und so manches verhindert, ob das nun Innovation, Engagement oder schlicht Lebensfreude ist. Man wechsle nur von der Bau- zur Bibliotheksnutzungsordnung und schon wei\u00df jeder, wie es sich anf\u00fchlt, wenn G\u00e4ngelung den Weg zu gro\u00dfen Gedanken verstellt. Der Nutzer gilt hier schlie\u00dflich als nat\u00fcrlicher Feind der Institution. Schon die notorische Phobie der Angestellten vor Fl\u00fcssigkeiten, die etwas anderes als pures Leitungswasser sind, l\u00e4sst vermuten, jeder zweite Besucher plane insgeheim einen Coca-Cola-\u00dcberfall auf den Handapparat. Wenn man in der Bibliothek trotz Leitungswasser genug gelernt hat, schlie\u00dflich aber das Bestehen der Pr\u00fcfungsanmeldung nervenaufreibender wird als die Pr\u00fcfung selbst, dann liegt wirklich etwas im Argen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu seinem Vorredner h\u00e4lt sich Lindner mit Zitaten zur\u00fcck. Theodor Heuss kommt zu Wort, Ralf Dahrendorf nat\u00fcrlich und dann noch Franz Kafka. Der ist gut gew\u00e4hlt, denn womit sonst k\u00f6nnte man das Gef\u00fchl von Ohnmacht und Unm\u00fcndigkeit angesichts von B\u00fcrokratie und Staatsmacht eindringlicher als mit dessen Erz\u00e4hlung <em>Vor dem Gesetz<\/em> illustrieren, in der ein Mensch sein Leben darauf verwendet, untert\u00e4nig vor einem Tor auf Einlass zum Gesetz zu warten, bis er kurz vor seinem Tod erf\u00e4hrt, dass der Zugang die ganze Zeit \u00fcber gar nicht verschlossen gewesen ist?<\/p>\n<p>Die wichtigste Frage aber d\u00fcrfte sein, wie sich die offene Gesellschaft heute behaupten kann, und zwar gegen ihre inneren und ihre \u00e4u\u00dferen Feinde. Freilich konnte Lindner noch nicht ahnen, was sich einen Tag sp\u00e4ter in Paris ereignen w\u00fcrde, wo mutma\u00dflich islamistische Terroristen die Redaktion der Satirezeitschrift <em>Charlie Hebdo<\/em> st\u00fcrmten und zw\u00f6lf Menschen erschossen. Lindner sprach davon, sich gegen jede Form des Extremismus zu wenden, gegen Rechtspopulisten ebenso wie gegen militante Salafisten. Er nannte Lessings Ringparabel, in der Toleranz \u00fcber den Streit zwischen den drei monotheistischen Religionen siegt. Literaturhistorische Verweise sind immer lehrreich, reichen als Antwort aber doch noch nicht aus. Belohnt f\u00fcr das Massaker wird wohl die Rechtspopulistin Marine Le Pen mit steigender W\u00e4hlerzustimmung, die nun als Reaktion auf das Attentat die Wiedereinf\u00fchrung der Todesstrafe fordert \u2013 dies ein weiterer Angriff auf freiheitliche Lebensform. Eine Partei, die auf diese doppelte Notlage schl\u00fcssige Antworten f\u00e4nde, br\u00e4uchte es dringend im Bundestag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die offene Gesellschaft und ihre Freunde: Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1003,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-778","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-01-09T12:39:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-01-26T14:10:31+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Nora Bossong\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Nora Bossong\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\",\"name\":\"FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-01-09T12:39:09+00:00\",\"dateModified\":\"2015-01-26T14:10:31+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/1b3244cab8a5878c5780459f6a7052f1\"},\"description\":\"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Auf zur neuen Freiheit\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/1b3244cab8a5878c5780459f6a7052f1\",\"name\":\"Nora Bossong\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6703c44d9b81228655b31ccaa7e32153e316fe7401f8d2b7912cb9dbfe56f4cc?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6703c44d9b81228655b31ccaa7e32153e316fe7401f8d2b7912cb9dbfe56f4cc?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Nora Bossong\"},\"description\":\"Nora Bossong wurde 1982 in Bremen geboren, sie schreibt Gedichte, Romane und Essays. Im Hanser Verlag erschien der Gedichtband \\\"Sommer vor den Mauern\\\" (2011) und die Romane \\\"Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung\\\" (2012) und \\\"36,9\u00b0\\\". Zuletzt erschien der Reportagenband \\\"Rotlicht\\\".\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/nora-bossong\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext","description":"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext","og_description":"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2015-01-09T12:39:09+00:00","article_modified_time":"2015-01-26T14:10:31+00:00","author":"Nora Bossong","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Nora Bossong","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/","name":"FDP: Auf zur neuen Freiheit * Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2015-01-09T12:39:09+00:00","dateModified":"2015-01-26T14:10:31+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/1b3244cab8a5878c5780459f6a7052f1"},"description":"Nach der H\u00e4me, nach ihrem vermuteten Ende will die FDP zur\u00fcck ins politische Gesch\u00e4ft. Brauchen wir ihren Liberalismus nicht mehr denn je?","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Auf zur neuen Freiheit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/1b3244cab8a5878c5780459f6a7052f1","name":"Nora Bossong","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6703c44d9b81228655b31ccaa7e32153e316fe7401f8d2b7912cb9dbfe56f4cc?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6703c44d9b81228655b31ccaa7e32153e316fe7401f8d2b7912cb9dbfe56f4cc?s=96&d=mm&r=g","caption":"Nora Bossong"},"description":"Nora Bossong wurde 1982 in Bremen geboren, sie schreibt Gedichte, Romane und Essays. Im Hanser Verlag erschien der Gedichtband \"Sommer vor den Mauern\" (2011) und die Romane \"Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung\" (2012) und \"36,9\u00b0\". Zuletzt erschien der Reportagenband \"Rotlicht\".","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/nora-bossong\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/778","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1003"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=778"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/778\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":876,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/778\/revisions\/876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=778"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}