{"id":7811,"date":"2018-09-18T14:56:11","date_gmt":"2018-09-18T12:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7811"},"modified":"2018-10-10T17:49:41","modified_gmt":"2018-10-10T15:49:41","slug":"martha-bummelt-erzaehlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/18\/martha-bummelt-erzaehlung\/","title":{"rendered":"Magda bummelt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frau Thannert liegt im Bett und erinnert sich. An fr\u00fcher, ihre Jugend, an alte Ger\u00fcche und ihr vergangenes Gl\u00fcck. Drau\u00dfen ist Sommer \u2013 oder hat es schon geschneit? Eine Erz\u00e4hlung.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7857\" aria-describedby=\"caption-attachment-7857\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7857 size-large\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/09\/freitext-uhr-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/09\/freitext-uhr-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/09\/freitext-uhr-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/09\/freitext-uhr-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/09\/freitext-uhr.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7857\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: David von Diemar\/unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Magda streckt den Hals. Lichtstreifen, Schattenstreifen. Ein Gef\u00e4ngnis an der Decke und keine Aussicht. Vor dem Fenster Lamellen, steif wie Hemdkragen. Auf dem Tisch ein Weihnachtskaktus, die Triebe vertrocknet. Ist bereits Sommer? Wie ist das m\u00f6glich? Sie m\u00fcsste einen W\u00e4rter rufen und nach dem Schnee fragen.<\/p>\n<p>Ein Duft in der Luft. Marillenkn\u00f6del, das allerh\u00f6chste Gl\u00fcck. Marille, Erd\u00e4pfelteig, Br\u00f6sel in Beurre Noisette. Die Dielen unter ihren F\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen nicht knarren, wenn sie den Kn\u00f6del von Vaters Teller stiehlt. Sie sind frisch poliert. Selbst der Schmutz in den Fugen gl\u00e4nzt. Die Schwestern Dangl helfen im Gesch\u00e4ft aus, der Vater sucht in der Bibliothek seine Brille. Trude Dangl, zu Magdas Wartung bestellt, ist b\u00e4rtig, Katharina Dangl, das Zweitm\u00e4dchen zum Putzen, Waschen und B\u00fcgeln, eine kundige Lippenpfeiferin. Auf dem Teller Br\u00f6sel und Beurre. Aber kein Kn\u00f6del. In der Luft nur ein Duft. Jaschko, der Schuft.<!--more--><\/p>\n<p>Rumoren hinter der T\u00fcr. Blech klappert auf Blech. Dann geht eine Sp\u00fclung. Magda tr\u00e4gt ein Bu\u00dfgewand auf dem blo\u00dfen Leib, beige, mit aufgedruckten Kaffeebohnen. Wer tr\u00e4gt denn so etwas? Wo ist der G\u00fcrtel aus Schlangenimitat? Wo der Rock aus rotem Chiffon? Wo, verdammt noch mal, ist das gef\u00fctterte Cape? Der Schnee scheint geschmolzen zu sein. Zwischen den Lamellen erkennt Magda jetzt Sommerrasen. Gr\u00fcn wie J\u00e4gerloden.<\/p>\n<p>Licht flackert von der Decke. Ein W\u00e4rter tritt ans Bett. &#8222;Guten Abend, Frau Thannert, dann wollen wir mal.&#8220; Er tr\u00e4gt die wei\u00dfen Handschuhe eines Hausdieners. Vorsichtig fasst er unter die Decke und beginnt, ihr Bein zu bewegen. Nein, nicht ihr Bein. Es ist. Ihr Bein. Nein. Am Schein-Bein den Fu\u00df nennt man Hand. Ge\u00e4dert und bleich ragt er aus dem Gewand. Liegt schlaff und wie tot auf des Bettes Rand. Tot und gestorben und dennoch warm. Was hast du gedacht? Das Bein hei\u00dft Arm.<\/p>\n<p>&#8222;In Ihrem Alter und noch so beweglich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Yoga&#8220;, murmelt Magda, und es scheint ihn zufriedenzustellen. Er verlangt, dass sie ihr Knie, tats\u00e4chlich ihr Knie, gegen seinen Handballen presst. Es gelingt ihr tadellos.<\/p>\n<p>Mit Jaschko sammelt sie Bucheckern und Hagebutten. Der Spitzwegerich hilft gegen Rachenkatarrh. Der Huflattich ebenso. Wegen der weichen Haare auf der Unterseite seiner Bl\u00e4tter nennt man ihn auch Wanderers Klopapier. Aus dem Zinnkraut, sagt Jaschko, bereitet man Equiseti herbae recentis extractum liquidum. Es wirkt gegen Nierengries. Nach dem Krieg wird er das Medizinstudium fortsetzen, doch sp\u00e4ter mit dem Doktortitel lediglich im Musikalienhandel angestellt sein, wegen einer aufm\u00fcpfigen Liebe zum Jazz.<\/p>\n<p>Gerhard bringt einen Apfel, in Folie verpackt, gesch\u00e4lt und zerteilt, nicht in vier, sondern in f\u00fcnf St\u00fccke, er ist der erste von f\u00fcnf Br\u00fcdern und musste teilen lernen. Drei Br\u00fcder sind bereits gestorben. Gerhard ist Magdas Gatte. Er hat mittlerweile eine Freundin, er hat sie im Konzertabonnement kennengelernt, und nun glaubt er, Magda w\u00fcrde es nicht verstehen. Er hat recht, sie versteht es nicht. Aber sie kann die Freundin riechen. Iris, pudrig, ein billiger Duft.<\/p>\n<p>&#8222;Was hast du heute gemacht?&#8220;<\/p>\n<p>Bl\u00f6dsinnige Frage, der Tag beginnt doch erst.<\/p>\n<p>&#8222;Ich war bummeln.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist gut&#8220;, sagt Gerhard. Er hat nicht zugeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Man h\u00e4tte die M\u00e4nner wegsperren sollen. Auf den Zug nach Prag und der Duchesse de Montbazon in die Arme. Eigentlich ein Fr\u00e4ulein S\u00fcnkel aus Erfurt, Modistin, doch nun, obwohl noch jung, bereits franz\u00f6sisch verwitwet. Sie raucht die Zigaretten aus der Bakelitspitze und h\u00e4lt sich ein Zwergpudelweibchen, das zu Nervosit\u00e4t neigt. Sie sitzen auf der Hotelterrasse und schmieden Pl\u00e4ne f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Der Ober serviert Mehlspeisen. Magda z\u00e4hlt die Sommersprossen auf der sch\u00f6nen Schulter der Duchesse. Die M\u00e4nner sind dumm. Man wird sie ausnehmen m\u00fcssen, nach Strich und Faden, die Herren Konsuln und Direktoren, und den Anfang wird Dr. Sp\u00fccker machen, Sekret\u00e4r der Theosophischen Gesellschaft, der wochentags in einem abgelegenen Teil des Parks sein gymnastisches Morgenprogramm absolviert. Die gemeinsame Zukunft wird eine Villa auf einer der Inseln des kanarischen Archipels sein und ein cremewei\u00dfes Auto mit Faltdach und roten Ledersitzen.<\/p>\n<p>Magda unternimmt einen Versuch: &#8222;Der Himmel war heute ungew\u00f6hnlich rot.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja&#8220;, sagt Gerhard ohne aufzublicken. &#8222;Ungew\u00f6hnlich rot. F\u00fcr n\u00e4chste Woche ist Regen vorausgesagt.&#8220;<\/p>\n<p>Ein roter Himmel. Selbst der gr\u00f6\u00dfte Unsinn erf\u00e4hrt keinen Widerspruch.<\/p>\n<p>Elly entfernt den Kern der Marille mit einem Kochl\u00f6ffel und l\u00e4sst die Marille im Teig verschwinden. Sie nennt es ummanteln. Der Kn\u00f6del kocht in gesalztem Wasser. Elly gie\u00dft die zerlassene Butter durchs Passiertuch. Trude bevorzugt fleischreiche Kost. Katharina pfeift Triolen.<\/p>\n<p>Die Zeit faltet sich nach innen. Es entsteht eine Wulst, \u00fcber die Magda nicht hinwegkommt. Sie r\u00e4t: Dies ist die Heimat. Dies ist eine Insel des kanarischen Archipels. Dies ist ein Gef\u00e4ngnis. Dies ist ein Altenheim. Dies ist der ewige Sommer. Egal, wo sich Magda befindet, die Ersch\u00f6pfung ist bereits da. Sie ist es leid, zu raten.<\/p>\n<p>Gerhard teilt ihr Schokolade zu. Er bewilligt einen halben Riegel. Den Rest der Tafel legt er in den Nachttisch und hofft aufs Vergessen. Nicht eine Sommersprosse auf der Haut. Auf seiner Schulter nicht und auch sonst nirgendwo.<\/p>\n<p>In der Nacht steht Magda auf. Sie geht zum Fenster und schiebt die Lamellen zur Seite. Drau\u00dfen steht ein Zwergpudelweibchen im Schnee. Es zittert.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Thannert liegt im Bett und erinnert sich. 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