{"id":7815,"date":"2018-09-06T06:00:57","date_gmt":"2018-09-06T04:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7815"},"modified":"2018-09-02T12:30:22","modified_gmt":"2018-09-02T10:30:22","slug":"georgien-tote-stalin-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/","title":{"rendered":"Die Toten sind lebendig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf georgischen Friedh\u00f6fen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin nicht halt.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7834\" aria-describedby=\"caption-attachment-7834\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7834\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7834\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Vano Shlamov\/AFP \/ Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich dachte immer, georgische M\u00e4nner seien extrem stark, lebten sehr lange. Sie gewinnen bei den Olympischen Spielen im Judo Medaillen, genauso wie im Gewichtheben. Ihr Nationalsport spiegelt Ausdauer, Kraft und Macht. Sie sind klein, schwarzhaarig, haben dunkle Gesichter. Ihre Augen sind wundersch\u00f6n. Und sie sind ungeheuer charmant. Ja, die georgischen M\u00e4nner sind Helden. Die meisten von ihnen arbeiten in tausend Meter H\u00f6he in den kaukasischen Bergen. Vor Jahrhunderten schon bauten sie Festungen aus Stein, um die Kloster mit den Ikonen aus der Zeit der Regenschaft von K\u00f6nigin Tamar (1184-1213) zu sch\u00fctzen. <!--more--><\/p>\n<p>Und jetzt, wo ich hier bin, in Mestia in der Region Swanetien, erfahre ich, dass diese sch\u00f6nen M\u00e4nner aus den Bergen sehr fr\u00fch sterben. Schon mit vierzig haben viele von ihnen einen Grabstein. Auf diesen Stein ist ihr Antlitz gemalt, sie rauchen und trinken Wein. Wie im Leben: sehr viel, zu viel. Aber sie l\u00e4cheln mich an.<\/p>\n<p>Die georgischen M\u00e4nner sind zerbrechlich, sie werden oft krank. Der Fu\u00df tut ihnen weh, das Kreuz schmerzt, sie bekommen fr\u00fch einen Herzinfarkt (sie lieben auch immer sehr intensiv). Sie leiden an Krebs. Mit vierzig, wenn sie schon Gro\u00dfv\u00e4ter sind, verabschieden sie sich aus dem Inguri-Tal. Sie werden mit Zigaretten und Wein begraben und mit der Hoffnung, dass sie nicht f\u00fcr immer gestorben sind. So geh\u00f6rt der Tote auch im Tod zu den Lebenden \u2013 ein Trost f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen. Die georgischen M\u00e4nner leben auf ewig auf dem Friedhof. Es sind die sch\u00f6nsten Friedh\u00f6fe in Osteuropa.<\/p>\n<p>Am ersten Tag ahne ich noch nicht, dass ich dem Tod in diesem Land immer wieder begegnen werde. Hier erinnert mich selbst das Lebendige an den Tod. Manchmal ist es nur ein kleiner Altar aus Streichh\u00f6lzern auf dem Markt, eine Fotografie, die auf einem Grabstein klebt oder eine Pet-Flasche am Kreuz des Heiligen St. Georg.<\/p>\n<p><strong>Die Friedh\u00f6fe sind kleine Wunder<\/strong><\/p>\n<p>Im Kaukasus liegen immerzu Steine auf den Serpentinenstra\u00dfen. Das Land ist aus Stein, der Schutz und Halt gew\u00e4hrt. Oder der zum Grabstein wird. Die Bewohner des Bergdorfes in Uschguli benutzen sogar im Fr\u00fchling, wenn der Schnee geschmolzen ist, ihre Schlitten. Sie nehmen die Schlitten mit hinauf zu dem Steinbruch, in dem sie arbeiten, oder zu den Weiden, weil der Weg im Fr\u00fchling sehr matschig ist. Alles steht unter Wasser, aus dem Gletscher str\u00f6mt es eiskalt heraus. Der Berg wird zu einer Rutsche, die man befahren kann, so wie im Winter das Eis.<\/p>\n<p>In Letin gehen wir zum Friedhof. Er liegt auf einem H\u00fcgel in der Mitte des Dorfes. Friedh\u00f6fe im Kaukasus sind kleine Wunder, so wie in den Karpaten, in der Bukowina oder Galizien. Der Friedhof\u00a0 ist um die Klosterkapelle herum angelegt, jedes Grab ist ein Altar. Ein besonderer Brauch ist hier, dass die Verwandten ein Kreuz anz\u00fcnden und mit den Toten gemeinsam essen und trinken. Auf das Wohlsein der Gestorbenen. Man isst Brot und trinkt Rotwein, das Leben des Toten findet nicht allein im Jenseits statt. Auf dem Grabstein sind die Eigenschaften, sogar der Beruf des Verstorbenen verewigt.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach dem Begr\u00e4bnis und am vierzigsten Tag danach isst man gemeinsam mit den Verstorbenen. Wichtig ist, dass man w\u00e4hrend des gesamten Abendessens anwesend ist. Als wir den Friedhof besuchen und Verwandte eines Verstorbenen kommen, essen wir mit ihnen. Ich trinke aus der Pet-Flasche, die anderen trinken aus Kr\u00fcgen. Gef\u00fcllt sind sie mit Rotwein. Sehr s\u00fc\u00dfem Rotwein. Der Tradition zufolge wird der Tote umso mehr geehrt, je mehr Leute mitessen und mittrinken. Nach orthodoxer Sitte stellen wir die Kr\u00fcge zur\u00fcck auf das Grab. Die Pet-Flasche stellen wir zur\u00fcck zur Ikone von St. Georg, direkt zum Kreuz, dann k\u00f6nnen auch die folgenden Besucher trinken. Es muss immer Wein in der Flasche sein. Man muss alles austrinken und es dann selbst nachf\u00fcllen. Dann geht es den Toten gut. Beim Essen brechen wir ein St\u00fcck Brot ins so viele St\u00fccke, wie wir Personen sind. Umso mehr\u00a0 Brotst\u00fccke es sind, desto besser geht es denen im Jenseits. Es ist ein Akt der Erinnerung und eine Pflicht f\u00fcr jeden, der ins Dorf kommt.<\/p>\n<p><strong>Wir sind in Stalins Heimatstadt<\/strong><\/p>\n<p>In Georgien tot zu sein, ist gut. Dein Grab wird gepflegt, du l\u00e4chelst auf dem Bild auf dem Grabstein, du bist in deinem liebsten Judoanzug begraben. Das Leben zu \u00fcberleben, ist viel schwieriger, als tot zu sein.<\/p>\n<p>Im Kaukasus ist der Winter bitterkalt. Die Bergmenschen essen und trinken Schnee. Selbst die W\u00f6lfe zittern und schreien. Und die georgischen M\u00e4nner liegen schon als junge V\u00e4ter oder Gro\u00dfv\u00e4ter im Grab. Wenn es Krieg gab, starben sie fr\u00fch, wenn sie eine Liebhaberin hatten, dann auch. Wenn Frieden war und sie im Steinbruch arbeiteten, tranken sie zu viel. Es war immer so und ist es umso mehr jetzt, nach dem Ende der Sowjetunion.<\/p>\n<p>Ich habe die toten georgischen M\u00e4nner gesehen. Herzrei\u00dfend und wahr ist ihre Pr\u00e4senz. Als wir in Swanetien auf dem Dorffriedhof das ewige Leben mitgespielt haben, lachten diese M\u00e4nner uns an. Sie sind gl\u00fccklich im Grab. Diese Peripherie erschien mir weitaus lebendiger als eine westliche Gro\u00dfstadt, wo die Menschen an die Friedh\u00f6fe gar nicht mehr denken. Es dreht sich alles nur um die Selbstverwirklichung, diesen gro\u00dfen Irrtum, und danach kommt dieses Unangenehme, der Tod.<\/p>\n<p>Leben im Kaukasus bedeutet die h\u00e4rteste Arbeit der Welt. Getreideweiden, Hirten, Steinbr\u00fcche, Wehrdienst. Damals, in den sowjetischen Zeiten im Roten Armee, auf der Seite Stalins, war es am schlimmsten.<\/p>\n<p>Wir sind keine Georgier, wir sind Kartwelen. Nur die Russen sagten \u00fcber uns, dass wir Georgier sind, sie haben uns den Namen aufgedr\u00fcckt und er blieb, erz\u00e4hlt unsere breith\u00fcftige, immerzu lachende Wirtin in Gori. Sie lebt von den Besuchern des Stalin-Museums. Wir sind in Stalins Heimatstadt. Sie hat gelernt, was man alles Gutes \u00fcber Stalin sagen kann. Denn deshalb kommen die Leute: um Gutes \u00fcber Stalin zu h\u00f6ren. Es ist gut, sagt sie, dass Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili hier geboren ist, wovon sollten wir sonst leben? Meine drei Kinder studieren Englisch in Tiflis. Das ganze Jahr \u00fcber vermiete ich ihre Zimmer. Es kommen Russen, aber auch Jugendliche aus Westeuropa. Sie essen alles, was ich auf den Tisch stelle. Sie essen Khachapuri und Gurken. Sie essen Brot und So\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Als w\u00fcrde man es niemals abrei\u00dfen k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re gerne zu, wenn sie erz\u00e4hlt, ich verstehe sie trotzdem nicht. Was zum Teufel kann sie Gutes an Stalin finden? Ich habe so etwas noch nie geh\u00f6rt, bis ich in Stalins Geburtsstadt kam. Aber ja, Stalin war gut, als er Kind war. Seine Mutter war sehr nett, eine B\u00e4uerin. Der kleine, s\u00fc\u00dfe Josef schrieb Liebesgedichte und tat viele gute Dinge in der Stadt, als Sozialdemokrat. Das k\u00f6nnten wir uns im Museum anschauen. Auch zu ihren Nachbarn war die Mutter von Stalin sehr nett, au\u00dferdem sie hat sehr sch\u00f6n gesungen. Warum soll man sie nicht lieben?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist abscheulich, was uns an Stalin-Verehrung im Museum begegnet. Kein Wort \u00fcber seine blutigen Taten. Stattdessen Zeugnisse seiner Kindergedichte. Zwischen gut und b\u00f6se wird hier kein Unterschied gemacht. Sp\u00e4ter sagt der Verk\u00e4ufer im Lebensmittelladen, man w\u00fcrde immer noch f\u00fcrchten, dass Stalin zur\u00fcckk\u00e4me, deshalb das Museum. Au\u00dferdem sei es eben so mit dem Toten: Man sagt nichts Schlechtes \u00fcber sie.<\/p>\n<p>Das Museum ist be\u00e4ngstigend idyllisch, unheimlich und furchtbar. Ein Kult der Domestikation, der G\u00e4nsehaut bereitet, umso mehr, wenn man in der Bukowina die Grabsteine der verhungerten Ukrainer und Ukrainerinnen gesehen hat. Millionen sind gestorben, auch russische Soldaten. Die Ukraine ist stumm in Georgien, dar\u00fcber wird kein Wort verloren. Stattdessen regiert der Tourismus. Im Stalin-Museum sind die D\u00e4cher aus Gold, die Fassaden und das Treppenhaus \u00fcppig verziert, das Geb\u00e4ude ist schwer und gro\u00df, sodass es scheint, als w\u00fcrde man es niemals abrei\u00dfen k\u00f6nnen, so wie die Festungen und das Kloster.<\/p>\n<p>Schon am Eingang kann man auf einer Tafel lesen, dass man hier nicht lachen darf. Keine Gef\u00fchle. Keine Wahrheit. Man soll stillhalten. Man darf auch nicht schreien, murmele ich vor mich hin. Alles ist bluternst. Kult mit Fabelschaum. Die Verf\u00e4lschung von Geschichte auf h\u00f6chstem Grad.<\/p>\n<p>Ist es wegen der Bedrohung durch Russland? Oder ist es ein Zeichen der Zugeh\u00f6rigkeit zur sowjetischen Geschichte? Falscher Stolz?<\/p>\n<p>Ich bin sehr verunsichert nach dem Besuch. Die idyllische Pflege von einem Massenm\u00f6rder in den Vitrinen macht mir Angst. Die Becher im Museumsladen mit Stalins Kopf darauf. T-Shirts, Handt\u00fccher, Servietten. Wer Gesch\u00e4fte machen will, braucht keine Wahrheit. Nach dem Museum gehen wir in den Supermarkt, der Verk\u00e4ufer bietet uns Fisch, K\u00e4se und gutes Obst an. Das Dessert, das er uns reicht, ist mit Stalins Konterfei bedruckt. Kann ich es ablehnen? So sieht sie aus, die unheimliche Gastfreundschaft Georgiens. Und dennoch liebe ich dieses Land.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf georgischen Friedh\u00f6fen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1081,"featured_media":7834,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-7815","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Toten sind lebendig - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Toten sind lebendig - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Auf georgischen Friedh\u00f6fen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-09-06T04:00:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-09-02T10:30:22+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"No\u00e9mi Kiss\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"No\u00e9mi Kiss\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/\",\"name\":\"Die Toten sind lebendig - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2018-09-06T04:00:57+00:00\",\"dateModified\":\"2018-09-02T10:30:22+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a65c1332f5ebb3815b8dd01273f40e61\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Toten sind lebendig\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a65c1332f5ebb3815b8dd01273f40e61\",\"name\":\"No\u00e9mi Kiss\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/afc60820c5cae5b9c1938bd2b93c398feb0e7160812abbd30f3f989cc3b1aad5?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/afc60820c5cae5b9c1938bd2b93c398feb0e7160812abbd30f3f989cc3b1aad5?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"No\u00e9mi Kiss\"},\"description\":\"geboren 1974 G\u00f6d\u00f6ll\u0151, Ungarn, ist eine ungarische Schriftstellerin. 2014 Writer in Residence des Literaturhauses Z\u00fcrich und der Stiftung PWG. \u00dcbersezungen ihrer Texte in zahlreiche Sprachen, auch ins Deutsche, u. a.: \\\"Was geschah, w\u00e4hrend wir schliefen\\\" (Matthes &amp; Seitz Berlin, 2008), \\\"Sch\u00e4biges Schmuckk\u00e4stchen. Reise in den Osten Europas. Bukowina \u2013 Czernowitz \u2013 Galizien \u2013 G\u00f6d\u00f6ll\u0151 \u2013 Lemberg \u2013 Siebenb\u00fcrgen- Vojwodina\\\" (Europa Verlag, 2015), \\\"D\u00fcrre Engel\\\" Roman. (Europa Verlag, 2018). Ihr literarisches Reisetagebuch \\\"Sch\u00e4biges Schmuckk\u00e4stchen\\\" wurde 2015 von der Darmst\u00e4dter Jury zum Buch des Monats Juni gew\u00e4hlt.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/noemi-kiss\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Toten sind lebendig - Freitext","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Toten sind lebendig - Freitext","og_description":"Auf georgischen Friedh\u00f6fen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin [\u2026]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2018-09-06T04:00:57+00:00","article_modified_time":"2018-09-02T10:30:22+00:00","author":"No\u00e9mi Kiss","twitter_card":"summary_large_image","twitter_image":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin.jpg","twitter_misc":{"Geschrieben von":"No\u00e9mi Kiss","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/","name":"Die Toten sind lebendig - Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2018-09-06T04:00:57+00:00","dateModified":"2018-09-02T10:30:22+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a65c1332f5ebb3815b8dd01273f40e61"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/09\/06\/georgien-tote-stalin-museum\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Toten sind lebendig"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a65c1332f5ebb3815b8dd01273f40e61","name":"No\u00e9mi Kiss","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/afc60820c5cae5b9c1938bd2b93c398feb0e7160812abbd30f3f989cc3b1aad5?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/afc60820c5cae5b9c1938bd2b93c398feb0e7160812abbd30f3f989cc3b1aad5?s=96&d=mm&r=g","caption":"No\u00e9mi Kiss"},"description":"geboren 1974 G\u00f6d\u00f6ll\u0151, Ungarn, ist eine ungarische Schriftstellerin. 2014 Writer in Residence des Literaturhauses Z\u00fcrich und der Stiftung PWG. \u00dcbersezungen ihrer Texte in zahlreiche Sprachen, auch ins Deutsche, u. a.: \"Was geschah, w\u00e4hrend wir schliefen\" (Matthes &amp; Seitz Berlin, 2008), \"Sch\u00e4biges Schmuckk\u00e4stchen. Reise in den Osten Europas. Bukowina \u2013 Czernowitz \u2013 Galizien \u2013 G\u00f6d\u00f6ll\u0151 \u2013 Lemberg \u2013 Siebenb\u00fcrgen- Vojwodina\" (Europa Verlag, 2015), \"D\u00fcrre Engel\" Roman. (Europa Verlag, 2018). Ihr literarisches Reisetagebuch \"Sch\u00e4biges Schmuckk\u00e4stchen\" wurde 2015 von der Darmst\u00e4dter Jury zum Buch des Monats Juni gew\u00e4hlt.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/noemi-kiss\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/16x9-freitext-vorlage-stalin.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1081"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7815"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7841,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7815\/revisions\/7841"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}