{"id":840,"date":"2015-01-22T11:10:36","date_gmt":"2015-01-22T10:10:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=840"},"modified":"2015-01-26T13:56:40","modified_gmt":"2015-01-26T12:56:40","slug":"marilyn-manson-kraftwerk-jan-brandt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/22\/marilyn-manson-kraftwerk-jan-brandt\/","title":{"rendered":"Bleiche B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marilyn Manson treibt, wie Kraftwerk, seine eigene Musealisierung voran. Auf seinem neuen Album <em>The Pale Emperor<\/em> ist der einstige B\u00fcrgerschreck salonf\u00e4hig geworden.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Beim Konzert von Kraftwerk in der Neuen Nationalgalerie in Berlin steht Dirk neben mir und kl\u00e4rt mich \u00fcber die Konstitutionstypen von Bandmitgliedern auf. Da gebe es den Pykniker \u2013 halslos, mittelgro\u00df, gedrungen \u2013, den Athletiker \u2013 kr\u00e4ftig, sportlich, stark \u2013, den Leptosomen \u2013 langhalsig, schlaksig, schmalbr\u00fcstig \u2013 und Mischtypen, die keiner Kategorie klar zugeordnet werden k\u00f6nnten. Welcher S\u00e4nger, Gitarrist oder Schlagzeuger welchem Typen entspreche, h\u00e4nge stark von der Musikrichtung ab, aber Bassisten seien, hei\u00dft es, auffallend oft Leptosome.<\/p>\n<p>&#8222;Das&#8220;, sage ich, &#8222;klingt verdammt nach Rassenlehre.&#8220;<\/p>\n<p>Und Dirk sagt, der Typ, der dieses System in den zwanziger Jahren entwickelt hat, war sp\u00e4ter ein Nazi, Anh\u00e4nger der Ausdruckslehre, die in \u00e4u\u00dferen Erscheinungen eine symbolische Manifestation von Charaktereigenschaften zu erfassen suchte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dirk und ich haben zusammen Geschichte und Germanistik studiert. W\u00e4hrend ich mich von der Wissenschaft abgewendet habe, erforscht er die Genese von Begriffen und deren popkulturelle Verwendung.<\/p>\n<p>&#8222;Und diese Lehre \u00fcbernimmst du einfach so?&#8220;, sage ich.<\/p>\n<p>Und Dirk sagt: &#8222;Nein, ich zitiere nur.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das Internet, Foren, YouTube-Kommentare, Facebook-Eintr\u00e4ge.&#8220;<\/p>\n<p>Egal, ob die ideologisch aufgeladenen Zuschreibungen in einigen F\u00e4llen zutreffen m\u00f6gen oder nicht, bei Kraftwerk w\u00fcrden alle Versuche, die M\u00e4nner hinter den Stehpulten in eine physiognomische Schublade zu pressen, von Vornherein scheitern: Von au\u00dfen, von vorne, von unserer Position aus ist nicht erkenntlich, wer was macht, ob \u00fcberhaupt irgendeiner der vier Musiker irgendetwas macht \u2013 nur Ralf H\u00fctter, der \u00dcbriggebliebene aus der Urbesetzung, bewegt ab und zu die Lippen und spricht ohne jede Betonung ein paar Worte in sein Headset-Mikrophon. Ich hatte nach den ersten Rezensionen Schlimmes erwartet: dicke, alte M\u00e4nner in von innen illuminierten neonkarierten Neoprenanz\u00fcgen. Doch die Herren haben sich erstaunlich gut gehalten.<\/p>\n<p>Es ist das sechste Konzert der Kraftwerk-Reihe, die Pr\u00e4sentation des Albums <em>Electric Caf\u00e9<\/em>, das die Band sp\u00e4ter in <em>Techno Pop<\/em> umtaufte, offenbar, um ihre musikhistorische Vorreiterrolle zu unterstreichen. Nach <em>Der Telefon-Anruf<\/em>, <em>Autobahn<\/em>, <em>Radioaktivit\u00e4t<\/em> und <em>Die Mensch-Maschine<\/em> usw. f\u00e4llt der Vorhang, und als er wieder aufgeht, stehen vier Roboter auf der B\u00fchne, die ihre Arme von sich strecken, und aus dem Off kommt <em>Die Roboter<\/em>. Angesichts der Automaten wird uns bewusst, dass die Zeit doch nicht ganz spurlos an den Musikern vor\u00fcbergegangen ist. Drei der Roboter haben volles Haar, alle sind v\u00f6llig faltenfrei, und einer sieht Florian Schneider, dem anderen Gr\u00fcndungsmitglied, \u00e4hnlicher als seinem zwanzig Jahre j\u00fcngeren Ersatzmann. Die vier Figuren zeigen deutlich die Grenzen k\u00fcnstlerischer Selbstinszenierung und k\u00fcnstlicher Repr\u00e4sentation auf: Menschen, die sich als Roboter verstehen, m\u00fcssen, wollen sie ihrem Ideal nicht fremd werden, ewig jung bleiben. Konsequent w\u00e4re es daher, von Anfang an Puppen vors Publikum zu stellen. Aber wom\u00f6glich w\u00fcrde dann niemand mehr zu den Konzerten kommen.<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p>Als f\u00fcnf Tage sp\u00e4ter <em>The Pale Emperor<\/em>, das neue Album von Marilyn Manson, erscheint, muss ich an einen anderen fr\u00fcheren Kommilitonen von mir denken, an Aiko. Vor dreizehn Jahren trafen wir uns manchmal zuf\u00e4llig in der Staatsbibliothek unter den Linden, die damals noch nicht umgebaut worden war. Um in den Lesesaal zu kommen, musste man durch enge, verschlungene G\u00e4nge gehen und steile Stiegen hochsteigen, und einmal, als wir in diesem Labyrinth aufeinandertrafen, erz\u00e4hlten wir uns, f\u00fcr was wir gerade recherchierten: ich an meiner Magisterarbeit \u00fcber M\u00e4nnlichkeit im <em>Schwarzen Korps<\/em>, der Wochenzeitung der SS; er an einer Hausarbeit \u00fcber die \u00c4sthetik des H\u00e4sslichen am Beispiel des damals sogenannten Schock-Rockers Marilyn Manson.<\/p>\n<p>In seinem Essay untersuchte Aiko die Dekonstruktion des menschlichen K\u00f6rpers anhand von zwei von der Fotografin und Regisseurin Floria Sigismondi verantworteten Manson-Videos zu Songs aus dem zweiten Album <em>Antichrist Superstar<\/em>. Und er verglich die Texte von <em>Deformography<\/em>, <em>Wormboy<\/em>, <em>The Reflecting God<\/em> und <em>Man That You Fear<\/em> mit Friedrich Nietzsches Schrift <em>Der Antichrist<\/em>: &#8222;Gott starb: nun wollen wir, dass der \u00dcbermensch lebe!&#8220; \u2013 hei\u00dft es bei dem einen, &#8222;I went to god just to see \/ And I was looking at me, yeah \/ Saw heaven and hell were lies \/ When I\u2019m god everyone dies&#8220;, bei dem anderen. Was bei Nietzsche als Selbsterm\u00e4chtigung und \u00dcberwindung von Theologie, Dekadenz, kulturellem Verfall etc. gedacht war, wendet Manson ins Pers\u00f6nliche und Nihilistische.<\/p>\n<p>Schaut man sich die Videos von <em>Tourniquet<\/em> und <em>The Beautiful People<\/em> auf YouTube heute an, erscheinen Manson als Band, oberfl\u00e4chlich betrachtet, die Antagonisten Kraftwerks zu sein: versehrte, verschmutzte Leiber, von Prothesen und Korsetten zusammengehaltene K\u00f6rper, von Spangen aufgerissene M\u00fcnder, in denen W\u00fcrmer und K\u00e4fer verschwinden, ein Torso auf R\u00e4dern, auf Stelzen gehende \u00dcbermenschen. Und doch haben beide Gruppen gerade in diesem unbedingten Willen zur \u00e4sthetischen \u00dcberh\u00f6hung des Menschlichen und Allzumenschlichen einen gemeinsamen Ursprung. Sie gehen blo\u00df in ihrer Auspr\u00e4gung unterschiedliche Wege: auf der einen Seite die uniformierten, funktionierenden K\u00f6rper, auf der anderen die nicht voll funktionst\u00fcchtigen und in ihrem Leiden und Weltschmerz individualisierten.<\/p>\n<p>Auf ihren fr\u00fchen Alben sind Marilyn Manson eine ins Groteske gewendete Antithese von Glattheit, Geschlossenheit, Reinheit. Auf das neue Album <em>The Pale Emperor<\/em> trifft diese Einsch\u00e4tzung nicht zu. Von der Horrorfilm\u00e4sthetik der fr\u00fchen Videos ist nichts geblieben. In dem vom niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstler und Designer Bart Hess verantworteten Clip zum Song <em>Deep Six<\/em> taucht zwar wieder ein Wurm auf, aber diesmal ist es ein schwarzer, computeranimierter, wuslonartiger Wurm, der sich durch einen formloses, wei\u00dfes Nichts schl\u00e4ngelt, bis er eine nackte, intakte (aber nippellose) Frau verschlingt und sich im Prozess des Verschlingens vervielf\u00e4ltigt, sodass die Gliedma\u00dfen der Frau an anderen Enden wieder herauskommen, ohne jedoch ihre Funktionsf\u00e4higkeit einzub\u00fc\u00dfen. Und in dem Video zu <em>Cupid Carries a Gun<\/em> sieht man nichts als den Umriss eines Mannes im Gegenlicht, der in Zeitlupe mit einem wei\u00dfen Schal tanzt. Alles ist sauber, von Schmutz und Zerst\u00f6rung befreit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend auf <em>Antichrist Superstar<\/em> oder <em>Holy Wood<\/em> noch blutende, geschundene K\u00f6rper auf dem Cover abgebildet waren, ist Manson auf <em>The Pale Emperor<\/em> ganz in wei\u00df gekleidet, eine verwackelte Schwarz-Wei\u00df-Fotografie, die in ihrer Verschwommenheit und Unsch\u00e4rfe an Gem\u00e4lde von Gerhard Richter erinnert. Kein Gothic-Style, kein Nazi-Chic mehr, stattdessen Anz\u00fcge und Trenchcoats, moderates Make-up und Kunst. Der einstige B\u00fcrgerschreck ist salonf\u00e4hig geworden, reif f\u00fcrs Museum. &#8222;Irgendwann in der Zukunft&#8220;, hei\u00dft es in Aikos prophetischem Aufsatz aus dem Jahr 2002, &#8222;wenn Marilyn Manson von der Bildfl\u00e4che zeitgen\u00f6ssischer Jugendkultur verschwunden ist, wird es m\u00f6glich sein, ihn als historisches Ph\u00e4nomen zu betrachten.&#8220; Gut m\u00f6glich also, dass, wenn die Nationalgalerie in vier, f\u00fcnf oder sechs Jahren, nach der umfassenden Sanierung, wieder er\u00f6ffnet, Marilyn Manson auf der B\u00fchne stehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marilyn Manson treibt, wie Kraftwerk, seine eigene Musealisierung voran. Auf seinem neuen Album The Pale Emperor ist der einstige B\u00fcrgerschreck salonf\u00e4hig geworden. 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