{"id":878,"date":"2015-01-27T08:00:32","date_gmt":"2015-01-27T07:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=878"},"modified":"2015-01-27T10:50:56","modified_gmt":"2015-01-27T09:50:56","slug":"draesner-auschwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/27\/draesner-auschwitz\/","title":{"rendered":"Der Schmerz der Nachgeborenen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein junger Mann hinkt. Sein Vater war in Auschwitz. Wie h\u00e4ngt beides zusammen? Wir m\u00fcssen begreifen, dass die Vergangenheit in unserer Gegenwart anwesend ist.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_883\" aria-describedby=\"caption-attachment-883\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/01\/freitext-auschwitz-580.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-883\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/01\/freitext-auschwitz-580.jpg\" alt=\"\u00a9\u00a0Christopher Furlong\/Getty Images\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/01\/freitext-auschwitz-580.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/01\/freitext-auschwitz-580-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-883\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9\u00a0Christopher Furlong\/Getty Images\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Bis ins dritte oder vierte Glied suche Gott die Missetaten der V\u00e4ter heim an den Kindern, hei\u00dft es im Alten Testament. Zu den Glaubensinhalten der Bibel mag man stehen wie man will, ein \u00fcber lange Zeit zusammengetragenes Archiv menschlichen Erfahrungswissens, dargeboten in Geschichten, ist dieses Buch gewiss. Bis ins vierte Glied, sagen Psychologen heute, bis ins dritte. Dabei blicken sie auf beide Seiten, Opfer wie T\u00e4ter. Auf beiden Seiten werden noch in den Lebensl\u00e4ufen der Enkel und ihrer Kinder Gef\u00fchle und \u00c4ngste wirksam, die aus den Leben der Gro\u00dfeltern stammen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir denken, allemal in diesen Tagen, an denen sich die Befreiung von Auschwitz j\u00e4hrt, an deutsche T\u00e4terschuld, an die siebziger Jahre und ihre Auseinandersetzungen von S\u00f6hnen und T\u00f6chtern mit V\u00e4tern, die zur SS geh\u00f6rten oder als Handlanger der Nationalsozialisten fungierten, mit Eltern, die wussten, profitierten und wegsahen. Wir denken an die Auseinandersetzung mit diesen Familienfragen auch eine Generation sp\u00e4ter \u2013 bezogen auf sp\u00e4tgeborene Eltern, selbst Kinder w\u00e4hrend des Krieges, die die eigenen Eltern nicht befragten. Wir haben von der Neigung der Enkelgeneration geh\u00f6rt, die eigenen Gro\u00dfv\u00e4ter in Schutz zu nehmen, geh\u00f6rt vom Wirken einer dem Einzelnen nicht bewussten selbstsch\u00fctzenden Blindheit, haben, hoffentlich, besser zu verstehen gelernt, wie stark der Wunsch nach einem guten Familienbild unsere Wahrnehmungen, auch jene in bester Absicht, untergr\u00fcndig pr\u00e4gt. Und wir wissen, dank der Forschung zun\u00e4chst in Holocaustfamilien, dass Schuld und Leid insbesondere dann, wenn das Erlebte traumatisierend oder sehr belastend war, weniger durch Worte als durch Schweigen weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Wir wissen es, weniger selten, als man noch vor zwanzig Jahren angesichts des \u00f6ffentlichen Diskurses h\u00e4tte glauben wollen, oft genug auch aufgrund eigener, von kriegsgesch\u00e4digten Gro\u00dfeltern und Eltern \u00fcbernommener Lebens\u00e4ngste und Gef\u00fchlsdefizite.<\/p>\n<p>Die Befreiung von Auschwitz ist als Akt ebenso inkommensurabel wie die Existenz von Auschwitz.<\/p>\n<p>Der Schrecken endete.<\/p>\n<p>Und endete nicht.<\/p>\n<p>Jahrzehnte sp\u00e4ter fiel auf, dass sich in den Berichten der Kinder und Enkel von Holocaust\u00fcberlebenden Gef\u00fchle von Nichtidentit\u00e4t, unheimliche Tr\u00e4ume, unerkl\u00e4rliche \u00c4ngste h\u00e4uften. Finstere Ballungen. Schrecken und Verzweiflung, vermittelt durch Schweigen. Es dauerte, bis man begreifen oder wahrhaben wollte, wie unvergangen Vergangenheit sein kann. Nicht, weil wir sie in Erinnerung halten wollen als Gedenken, Trauer und Mahnung. Sondern weil sie wirksam wird in Menschen, die erst zur Welt kamen, als das zerst\u00f6rende Geschehen auf der Ebene der \u00e4u\u00dferen, sichtbaren Ereignisse bereits beendet worden war.<\/p>\n<p>Psychologen sprechen von postgenerationeller Traumatisierung.<\/p>\n<p>Die Weitergabe seelischer Verletzungen innerhalb eines Familienzusammenhanges trifft nicht jeden: Manchmal werden die Aufgaben des Bewahrens in K\u00f6rper und Ged\u00e4chtnis zwischen Geschwistern aufgeteilt. Der eine scheint empfindlicher zu sein als der andere, der eine \u00fcbernimmt das Familienerbe, der andere zieht davon. Was geschieht, ist erschreckend und ber\u00fchrend zugleich. Ein Freund, ich nenne ihn Sami, ein amerikanischer Dichterkollege, war der erste, der mich eine Geschichte dieser Art sehen lie\u00df.<\/p>\n<p>Im Sommer 1996 in Berlin erz\u00e4hlte er mir von seinen R\u00fcckenproblemen in den vergangenen Jahren \u2013 sie hatten so weit gef\u00fchrt, dass er sich zeitweise fast nicht mehr bewegen konnte \u2013 und von der nahezu magischen Heilung von all diesen Beschwerden. Sami war damals knapp unter 40, viel zu jung f\u00fcr seine Symptome. Man hatte ihn ger\u00f6ntgt, in die MRT-R\u00f6hre geschoben, abgetastet, den gesamten K\u00f6rper &#8222;durchgecheckt&#8220;, ohne eine Erkl\u00e4rung zu finden. Mein Freund muss verzweifelt gewesen sein. Er machte sich auf die Suche nach alternativen Heilmethoden und stie\u00df auf Feldenkrais. Erst dort fiel jemandem auf, dass Sami auch dann hinkte, wenn er keine Schmerzen hatte. Das Hinken war tats\u00e4chlich kaum wahrnehmbar, ich hatte es nie bemerkt; nur der geschulte, genaue Blick und eine Ganganalyse hatten es zu Tage gebracht. Bald stellte sich heraus, dass Samis Hinken auf dem linken Bein \u2013 er rollte den Fu\u00df nicht richtig ab, obwohl er das, rein anatomisch, m\u00fchelos h\u00e4tte tun k\u00f6nnen und auf der rechten Seite auch tat \u2013 schuld war an bestimmten einseitigen Abnutzungen und Verk\u00fcrzungen des gesamten, beim Gehen aktiven Knochen-, Sehnen- wie Muskelapparates. Er musste neu gehen lernen; seine Beschwerden besserten sich und nach einigen Monaten intensiven Trainings fand er sich wieder so beweglich wie es seinem Alter entsprach.<\/p>\n<p>Unglaublich war seine Erkl\u00e4rung: Sein Vater hatte auf dem rechten Bein gehinkt. Ich erinnere mich nicht, ob Sami mir damals in klaren Worten erz\u00e4hlte, dass sein Vater \u00dcberlebender des Holocaust war; ich erinnere mich heute daran, das damals zumindest vermutet zu haben. Schon als Kleinkind, beim Laufenlernen, hatte Sami das Hinken des Vaters \u00fcbernommen. Nicht, weil er h\u00e4tte annehmen m\u00fcssen, der Mensch k\u00f6nne nur so laufen \u2013 andere in seiner N\u00e4he, etwa seine Mutter, hinkten nicht. Dass es sich nicht einfach um einen Fall von Imitation handelte, zeigte sich auch in der &#8222;Verwechslung&#8220; des rechten und linken Beines. Sami hatte ein Leben lang, sich selbst unbewusst, das Hinken des Vaters mit dem eignen K\u00f6rper spiegelnd aufgefangen, sodass sie, erkl\u00e4rte er mir, wenn sie auf die richtige Weise nebeneinander gingen, n\u00e4mlich er an der rechten Seite des Vaters, zusammen einen ganzen, gehrichtigen Menschen ergaben: ein nicht hinkendes rechtes und ein nicht hinkendes linkes Bein au\u00dfen.<\/p>\n<p>Kinder versuchen, ihre Eltern zu st\u00fctzen und zu halten. Sie suchen auszugleichen, erlittenes Unrecht gut zu machen oder wenigstens zu lindern. Ohne Vorstellung, welchen Preis sie daf\u00fcr zahlen.<\/p>\n<p>Ich umarmte Sami. Erschrocken, und ber\u00fchrt. Am Grund seiner Geschichte, inmitten des unausgesprochenen Leidens, hatte sich unverhofft etwas so ganz Anderes gezeigt: die bedingungslose Liebe eines Kindes.<\/p>\n<p>Lassen Sie uns daran denken.<\/p>\n<p>Lassen Sie uns in diesem Sinn verstehen, wie Vergangenheit &#8222;unter uns&#8220; ist. Wie wir in mehreren Zeitschichten zugleich leben \u2013 ob wir wollen oder nicht.<\/p>\n<p>Wie andere, neben uns, es tragen und sp\u00fcren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein junger Mann hinkt. Sein Vater war in Auschwitz. Wie h\u00e4ngt beides zusammen? Wir m\u00fcssen begreifen, dass die Vergangenheit in unserer Gegenwart anwesend ist. 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