{"id":901,"date":"2015-01-30T11:22:54","date_gmt":"2015-01-30T10:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=901"},"modified":"2015-01-30T14:48:14","modified_gmt":"2015-01-30T13:48:14","slug":"liberalismus-freiheit-ann-cotten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/30\/liberalismus-freiheit-ann-cotten\/","title":{"rendered":"Freiheit vom Liberalismus!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Gerede von der Freiheit hat dasselbe Problem wie die franz\u00f6sische Revolution und Scientology (und die meisten Religionen): Seine Anh\u00e4nger sind entweder Betr\u00fcger oder naiv. Ich schreibe in der Hoffnung, dass letztere \u00fcberwiegen \u2013 sonst h\u00e4tte es gar keinen Sinn zu schreiben.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_909\" aria-describedby=\"caption-attachment-909\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/01\/freitext-fdp-cotten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-909\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/01\/freitext-fdp-cotten.jpg\" alt=\"\u00a9 .marqs\/photocase.de\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/01\/freitext-fdp-cotten.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/01\/freitext-fdp-cotten-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-909\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 .marqs\/photocase.de<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/09\/fdp-liberalismus-nora-bossong\/\" target=\"_blank\">Kollegin Nora Bossong schrieb also letztens in der Mitte ihres Berichts<\/a> \u00fcber eine Dreik\u00f6nigsgesellschaft einige leidenschaftlich klingende S\u00e4tze \u00fcber den Liberalismus. Unter anderem erw\u00e4hnte sie die bekannte liberale Definition der zul\u00e4ssigen Freiheit: Man sei Liberale(r), &#8222;Wenn man daran glaubt, dass es besser ist, dem erwachsenen Menschen so viele Entscheidungen wie m\u00f6glich selbst zu \u00fcberlassen, solange sie nicht mit der Freiheit eines anderen in Konflikt geraten.&#8220;<\/p>\n<p>Diese Formel ist, glaube ich, deswegen so beliebt, weil sie jedem, der sie liest, schmeichelt. Der Liberalismus traut jedem viel zu und erzeugt eine berauschende Gr\u00fcndungsatmosph\u00e4re. <em>Yes, we can! <\/em>Man bekommt Lust, sich verantwortungsvoll und erwachsen zu benehmen und f\u00fchlt sich dank diesem Zutrauen auch unendlich kompetent dazu.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Pessimisten und Menschenhasser ist der Liberalismus freilich so anziehend wie ein Smileyface. Die Pessimistin traut gerade dem entfesselten Selbstvertrauen, der in den Worten der Liberalen schmatzt, gro\u00dfes Unheil zu.<\/p>\n<p>Auch in der Wirtschaft wird bei den Anf\u00e4ngen gro\u00df und zuversichtlich und voller Selbstvertrauen geredet. Zweifel sollen schweigen, Bedenken gusch. Die Praxis, die Probleme, alle Schattenseiten, alle kleinen und gro\u00dfen Verbrechen, die gerade beim Versuch, scheiternde Unternehmen zu retten, oft begangen werden, sollen m\u00f6glichst nicht in den Fokus kommen. Im Gerede des Liberalismus funktioniert alles besser als sonst, und freiwillig. Sie schlagen einfach die perfekte Welt vor, und deuten nur vage an, dass die, die das skeptischer sehen, einfach nicht so toll sind wie sie (und daher vielleicht auch besser entfernt oder nicht reingelassen werden sollten \u2013 aber es ist besser man spricht nicht \u00fcber sie. Es geht um Wirtschaftswunder, nicht KZs). Insofern setze ich mich vielleicht in die Nesseln, wenn ich \u00e4u\u00dfere:<\/p>\n<p>In Wirklichkeit sind wir von der potentiell unendlichen Menge von Entscheidungen, die uns \u00fcberlassen werden, ohnehin schon komplett \u00fcberfordert. Was ist, wenn ich mit all diesen Entscheidungen so besch\u00e4ftigt bin, dass mir gar nichts auff\u00e4llt, was mir <em>nicht<\/em> als Entscheidung aufgetischt wird? Ich halte mich in guter amerikanischer Tradition nicht f\u00fcr bescheuerter als meinen Nachbarn, und doch treffe ich t\u00e4glich in meinem schriftstellerisch freien Alltag sehr viel mehr falsche Alltagsentscheidungen als er, der t\u00e4glich ins B\u00fcro muss \u2013 in den harmlosen, aber auf Dauer f\u00fcr mich nicht konsequenzenlosen Bereichen meiner Freiheit, die da hei\u00dfen Zeitpunkt von Schlafengehen und Aufstehen, Ern\u00e4hrung, Kleidung, Zeiteinteilung, Lekt\u00fcrewahl, Satzbau, und was ich im Netz poste. Ich pointiere noch mal: uneingeschr\u00e4nkte Entscheidungsfreiheit f\u00fcr mich = uneingeschr\u00e4nkte Chancen zu falschen Entscheidungen. Das ist der Haken, der im gr\u00fcndungsamerikanischen Weltbild nicht vorkommt: Tocquevilles Mensch, wie der der meisten amerikanischen Philosophen insbesondere des Positivismus, scheint unf\u00e4hig zum kontraproduktiven, irrigen oder ambivalenten Verhalten. Er trifft magischerweise die f\u00fcr ihn und die anderen maximalst richtige Entscheidung \u2013 auch wenn zugestanden wird, dass er sich theoretisch irren kann, findet diese Tatsache keinen Eingang ins Gedankengeb\u00e4ude. Das kennzeichnet eben die Anf\u00e4nge systematischen Denkens: Die M\u00f6glichkeiten von Irrtum, Unentschiedenheit etc. verlangen fast schon einen Computer. Deswegen hat man sie immer weggelassen und ist vom Idealmenschen ausgegangen, hoffend, die reale Unsch\u00e4rfe h\u00e4lt sich einfach in Grenzen. Das war sehr, sehr optimistisch und verlangt bis heute von Amerikanern das Leben und Denken in einer k\u00fcnstlichen Version der Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Ich glaube also, bei den Entscheidungen ist Qualit\u00e4t wichtiger als Quantit\u00e4t. Um gute Entscheidungen zu treffen, vor allem \u00fcber wichtige Dinge, muss man sehr viel Energie aufwenden. Es ist wirklich ein Vollzeitjob. Liberale spekulieren entweder damit, dass die meisten B\u00fcrger keine Zeit haben, alles zu entscheiden, sich aus den meisten Angelegenheiten heraushalten und bei den gro\u00dfen Gesch\u00e4ften nicht st\u00f6ren. In der Praxis, so ihre Hoffnung, werden sie selbst und ein paar betuchte Rentner-Aktion\u00e4re, die sich die Pacht der Weisheit leisten k\u00f6nnen, die Welt nach ihren Interessen gestalten, weil die, die anderer Meinung sind, malochen und die Naiven die ganze Zeit Start-ups gr\u00fcnden. Das Ph\u00e4nomen der ignoranten, leicht nasf\u00fchrbaren W\u00e4hler ist ja schon bekannt.<\/p>\n<p>Oder aber die Formulierung mit der maximalen Anzahl von Entscheidungen f\u00fcr jeden ist etwas un\u00fcberlegt.<\/p>\n<p>Der andere Punkt ist, ob beim Entscheiden die richtigen Entscheidungen im Sinn einer nachhaltigen Gemeinschaft getroffen werden.<\/p>\n<p>Falsche Entscheidungen, die mich selbst betreffen, interessieren den Staat ja jetzt schon nicht. Die meisten Dinge, die von Regierungen geregelt werden, betreffen Dinge, bei denen man nicht realistisch erwarten kann, dass jeder sie richtig einsch\u00e4tzt. Die Politik ist dazu da, unbeliebte Ma\u00dfnahmen, deren Durchsetzung langfristig f\u00fcr ein angenehmes Zusammenleben wichtig sind, zu <em>erzwingen<\/em>. Hundetr\u00fcmmerl aufsammeln, Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen, Unterst\u00fctzung von Arbeitslosen, Einbau von Abgasfiltern JETZT, und so weiter. (In manchen Dingen, wie dem von Bossong beanstandeten Colaverbot in Bibliotheken, agieren Regelwerke sogar ein bisschen freundlich-erzieherisch \u2013 beweg dich ein bisschen, mach, wenn du Erfrischung brauchst, kurze Pause drau\u00dfen; im \u00dcbrigen ist Leitungswasser zum Gl\u00fcck dem Menschen zumutbar.) Gesetze sind notwendig, um diese Notwendigkeiten unabh\u00e4ngig zu machen von den Entscheidungen all der kleinen Entscheider da drau\u00dfen. Ich will vielleicht keine Autobahnausbesserungen finanzieren, der hingabevolle Autofahrer sicher keine Literaturveranstaltungen. Das ist ja genau die Idee von Regierung, dass es gewisserma\u00dfen Profis gibt, die mit Pal\u00e4sten und gro\u00dfen Geh\u00e4ltern in eine m\u00f6glichst interessenlose Situation gebracht werden, sodass sie sich ganz der schwierigen Aufgabe widmen k\u00f6nnen, diese Art von Entscheidungen zu treffen. Die Bildung von Parteien ist ein wohl notwendiges \u00dcbel, die Stellung der Wirtschaft dabei heikel. Sie bindet ja viele f\u00e4hige, kluge K\u00f6pfe und ist sicherlich essentiell f\u00fcr das Bl\u00fchen von Talenten \u2013 die starke Seite vom Liberalismus. Zugleich ist v\u00f6llig klar, dass man nicht damit zu rechnen braucht, dass Entscheidungen, die die Protagonisten der Wirtschaft treffen, gerecht, unparteiisch und selbstlos, also objektiv sind. Ganz besonders nicht jetzt, wo der Informationsfluss, der blo\u00df k\u00fcnstlich gebremst und getaktet wird (die Metapher vom <em>leak<\/em> sagt eigentlich schon alles \u00fcber ihre bedrohliche Physik), einen potentiell unendlichen Druck auf Betriebe aus\u00fcbt, der sie zu immer kurzfristigerem, also desperaterem Denken treibt. Wer zum Teufel soll in die Art von Sachen investieren, die lange halten und f\u00fcr alle da sein sollen, wie Infrastrukturen, Bildung, Natur? Wollen schon, aber was sind die Priorit\u00e4ten? Die Zuweisung von Verantwortlichkeit f\u00fcr Schaden an Mitmenschen, die Bossong vorschl\u00e4gt, klingt nur auf der Oberfl\u00e4che nach einer L\u00f6sung \u2013 zu gro\u00df sind die bereits vorhandenen Sch\u00e4den, die Widerst\u00e4nde, die Unm\u00f6glichkeiten \u2013 und das Geheul, das losginge. Solche Regeln fallen niemals, wie vorgeschlagen, einfach und nicht \u00fcberbordend aus, aus dem Grund, dass alle sich mit den irrsten Mitteln zu entziehen versuchen, man betrachte nur die Steuervermeidungskultur.<\/p>\n<p>Es bleibt der blanke Fakt, man kann nicht mit Profit wirtschaften und dabei alle Pflichten als nachhaltiger, anderen nicht schadender B\u00fcrger erf\u00fcllen. Der Profit ist genau der Anzeiger des Schadens, den man anderen zuf\u00fcgt. Nur, wenn jeder Betrieb die <em>Gesamtheit <\/em>seines Profits der Umwelt und dem Gemeinwohl spendete, k\u00f6nnte man von einem Ausgleich der Schuld sprechen. Wie aber Freunde des Kapitalismus gut wissen und eh andauernd sagen, ist \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Profit ein wichtiger Antrieb f\u00fcr Flei\u00df, Kreativit\u00e4t, Einsatz, Risikobereitschaft und so weiter. (Freilich, manche machens eher f\u00fcr den Ruhm, aber dieser Gedanke riecht verd\u00e4chtig nach Normerh\u00f6hungswunschdenken. Sogar im Kommunismus musste man mit Pr\u00e4mien arbeiten.)<\/p>\n<p>Man sehe sich aber das v\u00f6llig dysfunktionale Eisenbahnnetzwerk S\u00fcdenglands an, um zu sehen, wie gut privatisierte Infrastrukturen funktionieren. Eine Negativspirale von Nachfrage und Angebot. Es braucht in Wirklichkeit nicht nur die ehrgeizigen Talente und die verantwortungsfreudigen Gschaftlhuber, sondern auch die Art von Leuten, denen es Freude macht, jahrzehntelang f\u00fcr ein niedriges, aber sicheres Gehalt eine kaum benutzte Bahnstrecke zu fahren, damit die Welt nicht verengt. Dass das m\u00f6glich ist, ist eine Freiheit, die erst durch ein staatliches Denken k\u00fcnstlich hergestellt werden muss. Keine Firma wird je solche Aufgaben \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Den Liberalismus gibt es nicht. Der Liberalismus ist eine Chim\u00e4re, ein naiver und altmodischer Traum. Prinzipielle Phrasen des Liberalismus \u2013 reine Propaganda. Den Liberalismus gibt es nicht. Auf konkreter Ebene kann wer m\u00f6chte ja diskutieren, welche Angelegenheiten geregelt geh\u00f6ren und welche nicht, wie man gesunde Zw\u00e4nge baut, damit nicht alle Ananasbesitzer in Steueroasen abwandern, kann seine Meinung auf einer Skala zwischen Reformb\u00fcrokratismus und Anarchismus fein justieren. Den Liberalismus gibt es nicht.<\/p>\n<p>Offensichtlich gibt es ihn ja leider noch. Ich m\u00f6chte anregen, ihn unverhohlen mit dem Gem\u00fct zu rezipieren, wie auch Bossong sicher gemacht hat: Es sind h\u00fcbsche, erbauliche, Kooperationen stiftende Worte. Vor der Politik, die in seinem Namen gemacht wird, kann man nicht entschieden genug warnen.<\/p>\n<p>P.S.: Die Selbstentscheide-Ideologen erinnern an die Kommentierer hier auf dieser Seite. Genau die, die ihren Post f\u00fcr postenswert halten, sind die, deren Entscheidung zu posten \u00fcberdurchschnittlich oft eine zweifelhafte ist (Sie werden das in Bezug auf die jeweils anderen abnicken). Die Leute mit dem angemesseneren Urteil, es sei nicht unbedingt notwendig, zu posten, bleiben unwahrgenommen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass auch sie denken und handeln. Ihnen einen lieben Gru\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gerede von der Freiheit hat dasselbe Problem wie die franz\u00f6sische Revolution und Scientology (und die meisten Religionen): Seine Anh\u00e4nger sind entweder Betr\u00fcger oder [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1006,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-901","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Freiheit vom Liberalismus! - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/30\/liberalismus-freiheit-ann-cotten\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Freiheit vom Liberalismus! 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