{"id":919,"date":"2015-02-04T09:24:58","date_gmt":"2015-02-04T08:24:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=919"},"modified":"2015-02-04T11:27:42","modified_gmt":"2015-02-04T10:27:42","slug":"bossong-arbeitsschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/04\/bossong-arbeitsschutz\/","title":{"rendered":"Es saugt. Es atmet. Es st\u00f6hnt."},"content":{"rendered":"<p><strong>Die europ\u00e4ische Krise reicht bis an den eigenen Arbeitsplatz. Um das zu merken, muss man nur die Verordnungen zum Arbeitsschutz lesen. Dann nimmt der Irrsinn seinen Lauf.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_926\" aria-describedby=\"caption-attachment-926\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-nora.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-926\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-nora.jpg\" alt=\"\u00a9 Photocase.de\/Thomas K.\/Montage: ZEIT ONLINE\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitext-nora.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitext-nora-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-926\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Photocase.de\/Thomas K.\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Europa, Krise und kein Ende. In Griechenland hat sich jetzt eine linksradikale Partei mit einer rechtspopulistischen zusammengetan, um gemeinsam gegen das EU-Spardiktat zu rebellieren. In Italien muss der linksdemokratische Premierminister Matteo Renzi mit niemand Geringerem als Silvio Berlusconi paktieren, um das Land durch die n\u00f6tigen Reformen zu treiben. In Spanien, in Portugal, in&#8230; ach, lassen wir das. Besonders gut sieht es da auch nicht aus.<\/p>\n<p>Nun aber Deutschland. Land der Ideen, Land der Dichter und Denker, der Agenda 2010 und des funktionierenden Arbeitsmarktes. Doch auch Deutschland hat Probleme und die finden sich, ebenso wie in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und&#8230; ach, lassen wird das, sie finden sich an den Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n<p><!--more-->Deutschland w\u00e4re nicht Streber der Krisen, wenn es hier nicht schon Abhilfe geschaffen h\u00e4tte, besser gesagt hat es jetzt die &#8222;<a title=\"arbeitsschutzverordnungen\" href=\"http:\/\/www.bmas.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/PDF-Gesetze\/arbstaettV-anderungsverordnung-zur-arbeitsstaettenverordnung.pdf?__blob=publicationFile\">Verordnung zur A\u0308nderung von Arbeitsschutzverordnungen&#8220;<\/a>. Unterpunkte: &#8222;Arbeitssta\u0308ttenverordnung (ArbSta\u0308ttV) in Artikel 1 und die Arbeitsschutzverordnung zu ku\u0308nstlicher optischer Strahlung (OStrV) in Artikel 2. Die Inhalte der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) werden in die ArbSta\u0308ttV u\u0308bernommen.&#8220;<\/p>\n<p>Um einen Staat zu beurteilen, hat Leo Tolstoi einmal festgestellt, m\u00fcsse man seine Gef\u00e4ngnisse von Innen besehen. Um Deutschland zu verstehen, muss man seine Verordnungen verinnerlicht haben \u2013 das hat Tolstoi zwar nicht gesagt, es stimmt aber trotzdem. <em>ArbSta\u0308ttV. OStrV. BildscharbV.<\/em> Das hat Anarchie. Das rockt, als w\u00e4re man betrunken \u00fcber die Tastatur gerutscht.<\/p>\n<p>Allerdings, hinter der Anarchie steckt mehr, n\u00e4mlich Menschenliebe. &#8222;Die A\u0308nderung der ArbSta\u0308ttV dient der <a title=\"Begr\u00fcndung des Arbeitsschutzes\" href=\"http:\/\/www.bmas.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/PDF-Gesetze\/arbstaettV-begruendung-zur-aenderungsverordnung.pdf?__blob=publicationFilehttp:\/\/\">Verbesserung der Sicherheit und des Schutzes der Gesundheit der Bescha\u0308ftigten<\/a> beim Einrichten und Betreiben von Arbeitssta\u0308tten.&#8220;<\/p>\n<p>Selbst f\u00fcr mich als Autorin, die geraume Zeit an ihrem &#8222;Telearbeitsplatz&#8220;, also vor ihrem Computer zu Hause verbringt, hat dieses <em>ArbSt\u00e4ttV<\/em> Begl\u00fcckendes erdacht. &#8222;Da der Arbeitgeber prinzipiell eine gesetzliche Fu\u0308rsorgepflicht&#8220; hat, wird bald mein Verleger vor meiner Wohnungst\u00fcr stehen, um zu kontrollieren, ob mein Schreibtisch gro\u00df genug ist. Ich wei\u00df nicht, wie es in Griechenland und Italien gehandhabt wird, aber in Deutschland m\u00fcssen die Handballen beim Tippen aufliegen und zwar auf der Tischplatte, so setzt es die <em>Arbst\u00e4ttV<\/em> fest. Anarchie und Trunkenheit an den Tasten bleiben der Verwaltung vorbehalten.<\/p>\n<p>Nur die \u00fcberkorrekten Schweizer haben an dieser prima Idee etwas auszusetzen. &#8222;Der Arbeitgeber wird bei Heimarbeit also quasi dazu aufgerufen, die Privatsph\u00e4re des Mitarbeiters auszuforschen&#8220;, bemerkte die <em>NZZ<\/em> letzte Woche. Ja, wissen die Eidgenossen \u00fcberhaupt, was Eurokrise hei\u00dft? Die haben ihren Franken, klar, da k\u00f6nnen sie tippen, wie sie wollen. Um den Euro zu retten, braucht es hingegen ein paar Reglementierungen, Stichwort Tastentroika.<\/p>\n<p>Aber was ist das eigentlich, ein Computer? In Absatz 6 wird das gl\u00fccklicherweise erkl\u00e4rt: &#8222;Funktionseinheiten, zu denen insbesondere Bildschirme zur Darstellung von visuellen Informationen&#8220; geh\u00f6ren. Aber Obacht! &#8222;Der eigentliche Bildschirm zur Darstellung visueller Informationen&#8220;, erfahre ich, ist &#8222;in der Regel nur ein Teil eines Bildschirmgera\u0308tes.&#8220; Diese n\u00e4mlich &#8222;setzen sich in der Regel aus mehreren Funktionseinheiten zusammen (z.B. Bildschirm, Zentraleinheit [Computer, oder Rechner], Tastatur, Maus, Drucker, Scanner etc.).&#8220;<\/p>\n<p>Was nur verbirgt sich hinter dem Etc.? Und m\u00f6chte ich das \u00fcberhaupt wissen? Will ich nicht lieber den Kopf einziehen und darauf warten, dass alles gut wird in Europa?<\/p>\n<p>Jedenfalls, &#8222;diese Differenzierung ist sinnvoll und praxisgerecht.&#8220;<\/p>\n<p>Ja!<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;da von anderen Bestandteilen von Bildschirmgera\u0308ten weitere Belastungen und Gefa\u0308hrdungen am Arbeitsplatz ausgehen ko\u0308nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Oh je!<\/p>\n<p>&#8222;Zu erwa\u0308hnen sind in diesem Zusammenhang z.B. die zusa\u0308tzliche Wa\u0308rmeentwicklung und mo\u0308gliche La\u0308rmbelastungen durch die Lu\u0308fter zur Ku\u0308hlung der Komponenten im Computergeha\u0308use oder im Netzteil sowie zum Beispiel Emissionen aus Druckern in die Luft am Arbeitsplatz.&#8220;<\/p>\n<p>Bislang habe ich mich von den Dackelschritten in der Wohnung \u00fcber mir gest\u00f6rt gef\u00fchlt, aber seit ich durch die <em>ArbSta\u0308ttV <\/em>sensibilisiert bin, also wahrnehme, was tats\u00e4chlich los ist in der Krise, bel\u00e4stigt mich die K\u00fchlung der Komponenten meines Computergeh\u00e4uses viel mehr. Ich habe das Kabel aus der Steckdose gezogen, doch es will keine Ruhe geben. Es saugt. Es atmet. Es st\u00f6hnt. Ich m\u00f6chte sagen: Es schreit! Mir ist, als s\u00e4\u00dfe ich mitten in einem Swingerclub. An Erholung ist nicht mehr zu denken. Mein Telearbeitsplatz scheint ein geradezu garstiger, gef\u00e4hrlicher, ja sittenwidriger Ort zu sein und sein L\u00e4rm wird mich bis in die Nacht, bis in mein Schlafzimmer hinein verfolgen, Rigipswand hin oder her. Das ist Untergang. Das ist Sodom und Gomorrha.<\/p>\n<p>Ich lese von &#8222;ungenu\u0308gend gestalteten Arbeitsplatz- und Arbeitsumgebungsbedingungen (z.B. La\u0308rm oder sto\u0308rende Gera\u0308usche, schlechtes Raumklima, ra\u0308umliche Enge, unzureichende Wahrnehmung von Signalen und Prozessmerkmalen, unzureichende Ergonomie und Softwaregestaltung, schlechte Beleuchtung)&#8220;. Das Raumklima sackt in mein Inneres ein. Es wird mir alles zu eng. Ich kann mich nicht nach links, nicht einmal nach rechts kann ich mich mehr drehen. Ich nehme keine Signale wahr. Bin ich wach, schlafe ich noch? Ich stehe auf, spritze mir im Bad Wasser ins Gesicht, trinke einen Kaffee. Ich aktiviere diverse Funktionseinheiten meines Telearbeitsplatzes neu. Mein Bildschirmgera\u0308t sendet mir visuelle Informationen. Vor meinen Augen flimmert die &#8222;unzureichende Softwaregestaltung&#8220; und die &#8222;schlechte Beleuchtung&#8220; \u00fcber mir hat schon lange &#8222;psychische Erkrankungen&#8220; in mir wach gehalten. Burn-out, Perspektivlosigkeit, Liebeskummer, das waren Probleme aus besseren Zeiten. Woran ich heute kranke, das ist die 200-Lumen-Energiesparlampe.<\/p>\n<p>Aber es gibt Auswege, erinnere ich mich. Schnell bl\u00e4ttere ich noch einmal in der \u00c4nderungsverordnung zur\u00fcck, Punkt B, Unterthema &#8222;L\u00f6sung&#8220;. Da taktiert man nicht lange herum, sondern schreibt es in einem einzigen Satz frei heraus: &#8222;A\u0308nderung der <em>ArbSta\u0308ttV<\/em> und Zusammenfassung mit der <em>BildscharbV<\/em> sowie A\u0308nderung der <em>OStrV<\/em>.&#8220; Wenn L\u00f6sungen so klingen, wie mag dann das Problem gelautet haben? Ich wei\u00df es nicht und konzentriere mich jetzt lieber auf die Alternativen, die gibt es unter Punkt C und sie sind pr\u00e4zise: &#8222;Keine&#8220;. Da steckt aufrichtige Disziplin in der Formulierung, sogar das Satzzeichen hat man eingespart. Also bitte, Griechenland, nimmt Dir ein Beispiel: In Zeiten der Eurokrise kann man sich eben nicht alles leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Krise reicht bis an den eigenen Arbeitsplatz. Um das zu merken, muss man nur die Verordnungen zum Arbeitsschutz lesen. 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