{"id":923,"date":"2015-02-06T09:53:49","date_gmt":"2015-02-06T08:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=923"},"modified":"2015-02-23T09:43:49","modified_gmt":"2015-02-23T08:43:49","slug":"draesner-fluechtlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/","title":{"rendered":"Mit den Schiffen kommt die Angst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Menschen, die zur Flucht gezwungen sind? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben beeinflusst.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_933\" aria-describedby=\"caption-attachment-933\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-933\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786.jpg\" alt=\"\u00a9 Marco Di Lauro\/Getty Images\/Montage: ZEIT ONLINE\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-933\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Marco Di Lauro\/Getty Images\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Manchmal macht die deutsche Sprache mir Angst.<\/p>\n<p>Etwa mit dem Wort &#8218;Geisterschiff&#8216;. Es scheint so viel davon auszusprechen, was geschehen kann, wenn wir nicht lernen, mit Menschen, die Rettung bei uns suchen, angemessen umzugehen.<\/p>\n<p>Aber von vorn. Ich habe keine Angst vor den Fl\u00fcchtlingen auf herrenlos im Mittelmeer treibenden, \u00fcbervollen Schiffen. Um sie f\u00fcrchte ich. Stelle mir vor, wie man sie an Bord brachte, betrog. Versuche, wenigstens ansatzweise zu verstehen, welche Leben sie f\u00fchrten \u2013 und was sie auf den Weg brachte. Traurig \u00fcber ihre Not und ihre Verzweiflung, sp\u00fcre ich etwas von ihrer Angst da auf dem Meer. Im Nirgendwo. Ich bewundere ihren Mut.<!--more--><\/p>\n<p>Von dieser Lebenslage im Nirgendwo, begriffen im \u00dcbergang von einem Ort, der dich nicht h\u00e4lt oder halten kann, in einen, den es (noch) nicht gibt, verstehen viele von uns mehr als uns gemeinhin bewusst ist. Bis zum Jahr 1950 kamen rund 14 Millionen Fl\u00fcchtlinge aus den Ostgebieten des nationalsozialistischen deutschen Reiches in der Bundesrepublik und der DDR an. Die Gesamtbev\u00f6lkerungszahl der beiden deutschen Staaten belief sich 1950 auf 68 Millionen. Unter den Fl\u00fcchtlingen fanden sich zum \u00fcberwiegenden Teil Frauen und Kinder. Geht man grob von 10 Millionen Menschen in (damals oder sp\u00e4ter) fortpflanzungsf\u00e4higem Alter aus, w\u00e4chst bereits in der n\u00e4chsten Generation ein gutes Viertel aller Deutschen in einer von Zwangsmigration betroffenen Familie auf. In der n\u00e4chsten Generation liegt die Wahrscheinlichkeit, von einem Menschen abzustammen, der Flucht und Vertreibung erfahren hat, bei 45 Prozent, wobei die \u00fcber Jahrzehnte hinweg in Ost- wie Westdeutschland eintreffenden Sp\u00e4taussiedler und ihre Nachkommen noch nicht ber\u00fccksichtigt sind.<\/p>\n<p>Die Zahlen schwanken. Auch, weil man nicht exakt wei\u00df, wie viele Menschen aufbrachen. Dass Millionen auf dem Weg ums Leben kamen, steht ebenfalls auf diesem Blatt.<\/p>\n<p>Auf dem Blatt steht: Es handelt sich bei diesen Fl\u00fcchtlingen um unsere Eltern oder Gro\u00dfeltern.<\/p>\n<p>So wird deutlich, dass man, fragt man heute nach Herkunftsgeschichten, so h\u00e4ufig auf mindestens eine Linie st\u00f6\u00dft, in der Zwangsmigration zum Bestandteil des sprachlichen und, oft wichtiger noch, des nichtsprachlichen Familienged\u00e4chtnisses geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Denn weitergegeben werden, \u00fcber Worte hinaus, \u00c4ngste und Gef\u00fchle, Wertehaltungen und Sicherheitsregeln, Identit\u00e4tsverluste und -spaltungen.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Erfahrungsgeschichte dr\u00e4ngt sich die Frage auf, ob nicht gerade wir besonders dazu bef\u00e4higt sein m\u00fcssten, mit Menschen, die 70 Jahre sp\u00e4ter einem \u00e4hnlichen Schicksal ausgesetzt sind, angemessen und furchtfrei, empathisch und kompetent umzugehen. Das sieht nicht \u00fcberall so aus, im Gegenteil.<\/p>\n<p>Ein Verdacht und eine Frage stellen sich ein: Welche Kr\u00e4fte, welche unaufgearbeiteten kollektiven Erinnerungen greifen hier (nach uns)?<\/p>\n<p>Andreas Kossert schrieb vergangene Woche in der gedruckten ZEIT zu diesem Thema. Seine 2009 erschienene Studie zur Aufnahme der Ostfl\u00fcchtlinge im Westdeutschland des unmittelbaren Nachkrieges tr\u00e4gt den Titel <em>Kalte Heimat<\/em>. Ich wusste sehr genau, was er meinte, noch bevor ich begann, sein Buch zu lesen. Meine v\u00e4terliche Familie war im Sommer 1945 aus Schlesien nach Bayern gekommen. Der Bruder meines Vaters war auf der Flucht gestorben; was noch geschah, kenne ich bestenfalls aus Andeutungen oder nicht einmal daraus. Heute f\u00e4llt mir auf, dass sich, spricht mein Vater vom Jahr 1945, die Erz\u00e4hlweise \u00e4ndert, kaum treffen er und seine Mutter in Bayern ein. In seine Stimme und Worte zieht eine Bitterkeit, die die sp\u00e4rlichen Fluchtberichte nicht begleitet. Der Empfang war \u2013 schwierig. Mit den Jahren versch\u00e4rfte sich die Situation teilweise noch. Alle froren, viele hungerten. Man lebte extrem beengt. Schon f\u00fcr die, die immer schon dagewesen waren, h\u00e4tte nicht gereicht, was es gab.<\/p>\n<p>Als ich f\u00fcr meinen letzten Roman recherchierte, der eine deutsche und eine polnische Vertreibungsgeschichte erz\u00e4hlt, stie\u00df ich auf einen bayrischen Spruch aus den sp\u00e4teren 1940er Jahren, der mich nachhaltig erschreckte, weil in ihm das nationalsozialistische Menschenbild so ungebrochen weitelebte: &#8222;Engerling und Fl\u00fcchtling sind Bayerns Sch\u00e4dling.&#8220;<\/p>\n<p>Und heute? Sind wir Menschen gegen\u00fcber, die bei uns Zuflucht suchen, so \u00e4ngstlich und abwehrend, eben weil es bei so vielen von uns, verborgen im Familienged\u00e4chtnis, schmerzliche Fluchterfahrungen bewahrt sind? Weil man selbst bzw. weil unsere n\u00e4chsten Angeh\u00f6rigen (Eltern, Gro\u00dfeltern) als Fl\u00fcchtling getreten wurden? Sodass man dazu neigt, aus unverstandenem, nicht einmal bewusstem Ressentiment seinerseits \u2013 nein, nicht unbedingt zu treten. Aber doch \u00fcber Geb\u00fchr ablehnend und vor allem \u00e4ngstlich zu agieren.<\/p>\n<p>Der Holocaust war und ist das dominierende Thema des Nachkrieges, in dessen Ausl\u00e4ufern wir noch immer leben. Das ist richtig so. Doch es ist Zeit, sich dem zweiten, zentralen Thema dieser Folgejahrzehnte zu stellen. Es hei\u00dft Zwangsmigration. Nicht, um in deutschem Leid zu w\u00fchlen, ganz gewiss nicht, um Schuld und Verantwortung abzuweisen oder gar, um etwas zu fordern. Sondern um der inneren Wahrheit der \u00c4ngste, des andauernden Schreckens und der Entwurzelung so ins Auge zu sehen, dass wir sie nicht wieder oder weiter ausagieren m\u00fcssen \u2013 an uns und anderen. Um uns zu bef\u00e4higen, Migrationsbewegungen, die sich heute abzeichnen und die, auch das ist absehbar, die n\u00e4chsten Jahrzehnte bestimmen werden, so zu beantworten, dass wir in der Antwort nicht einfach nur rennen \u2013 davonrennen vor jenem schwierigen, Schuld und Leid vermischenden Teil unserer Geschichte, der &#8222;Ankommen&#8220; hei\u00dft. Und dabei un- oder halbbewusst ausleben, womit wir nicht fertig sind.<\/p>\n<p>Die Gespenster des Ankommens hei\u00dfen: Ausgesetztheit, Abh\u00e4ngigkeit, Dem\u00fctigung, Scham. Leben im Gef\u00fchl einer nicht sicher gegr\u00fcndeten Zugeh\u00f6rigkeit noch bei Kindern und Kindeskindern. Versuchten wir weiterhin, diesen Schatten der eigenen Entwurzelung auszuweichen, best\u00fcnde die Gefahr, dass wir selbst zu Geistern w\u00fcrden: Geister, die auf dem Schiff der Geschichte der beiden Weltkriege dahinf\u00fchren, steuerlos.<\/p>\n<p>Davor h\u00e4tte ich Angst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Menschen, die zur Flucht gezwungen sind? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben beeinflusst. Manchmal macht die deutsche [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1005,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-02-06T08:53:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-02-23T08:43:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Ulrike Draesner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Ulrike Draesner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/\",\"name\":\"Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-02-06T08:53:49+00:00\",\"dateModified\":\"2015-02-23T08:43:49+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a1dcfe32fe1ad31b550b1e7ed6adaa15\"},\"description\":\"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mit den Schiffen kommt die Angst\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a1dcfe32fe1ad31b550b1e7ed6adaa15\",\"name\":\"Ulrike Draesner\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b75e0ff7af525014b7cbf468a8c55c71dcf79b768dac44ab9e9d100381aecbc?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b75e0ff7af525014b7cbf468a8c55c71dcf79b768dac44ab9e9d100381aecbc?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Ulrike Draesner\"},\"description\":\"Linksh\u00e4ndig, sch\u00fcchtern, neugierig. Kindheit unterm Tisch: beobachten! War blond, galt dennoch als intelligent. Lebt seit 1996 in Berlin, erzieht ein Kind, schreibt Romane, Erz\u00e4hlungen, Gedichte, Essays. Liebt Naturwissenschaften, f\u00fchrt Hund aus, damit sie sich bewegt. Liebt: Menschenkunde. Betreibt www.draesner.de, www.der-siebte-sprung.de\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/ulrike-draesner\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst","description":"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst","og_description":"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2015-02-06T08:53:49+00:00","article_modified_time":"2015-02-23T08:43:49+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/freitext-fluechtlinge-6786.jpg"}],"author":"Ulrike Draesner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Ulrike Draesner","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/","name":"Fl\u00fcchtlinge: Mit den Schiffen kommt die Angst","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2015-02-06T08:53:49+00:00","dateModified":"2015-02-23T08:43:49+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a1dcfe32fe1ad31b550b1e7ed6adaa15"},"description":"Warum versp\u00fcren wir Ressentiments gegen Fl\u00fcchtlinge? Wom\u00f6glich, weil eine schmerzliche Migrationserfahrung unser eigenes Leben grundiert.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/06\/draesner-fluechtlinge\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mit den Schiffen kommt die Angst"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/a1dcfe32fe1ad31b550b1e7ed6adaa15","name":"Ulrike Draesner","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b75e0ff7af525014b7cbf468a8c55c71dcf79b768dac44ab9e9d100381aecbc?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b75e0ff7af525014b7cbf468a8c55c71dcf79b768dac44ab9e9d100381aecbc?s=96&d=mm&r=g","caption":"Ulrike Draesner"},"description":"Linksh\u00e4ndig, sch\u00fcchtern, neugierig. Kindheit unterm Tisch: beobachten! War blond, galt dennoch als intelligent. Lebt seit 1996 in Berlin, erzieht ein Kind, schreibt Romane, Erz\u00e4hlungen, Gedichte, Essays. Liebt Naturwissenschaften, f\u00fchrt Hund aus, damit sie sich bewegt. Liebt: Menschenkunde. Betreibt www.draesner.de, www.der-siebte-sprung.de","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/ulrike-draesner\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1005"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=923"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1026,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/923\/revisions\/1026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}