{"id":940,"date":"2015-02-09T08:00:41","date_gmt":"2015-02-09T07:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=940"},"modified":"2015-02-09T10:48:02","modified_gmt":"2015-02-09T09:48:02","slug":"zaimoglu-rebellion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/09\/zaimoglu-rebellion\/","title":{"rendered":"Die Regeln der Rebellion"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Kolumnist fragt sich, wo er in dieser Gesellschaft steht: Zwischen reichen Lufts\u00e4cken und verstrahlten Aussteigern, scheffelnden Gro\u00dfb\u00fcrgern und stiernackigem Volk. Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Schweinekalter Sonntag. Steh am Fenster mit schiefem Hals, hab mich verlegen. Schnee auf Zweig und Ast. Kr\u00e4he landet rutschend auf dem Dachfirst, wischt mit einem Fl\u00fcgel \u00fcber die Kante. Raus ins Freie, schnaufe mich durch die Gassen, blicke auf, sehe eine St\u00fctze der Gesellschaft: Gro\u00dfb\u00fcrger in Grobripp-Freizeithose lupft zum Gru\u00dfe die M\u00fctze. Der Gru\u00df gilt einer Dame. Schmelzende Mittelschicht, dezente Ausgehschminke, handgen\u00e4hte Reitstiefel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Stell mich ans Schaufenster, horche. Sie reden \u00fcber den Streudienst, die Wagen verirren sich nicht in die kleinen Stra\u00dfen, die Stadt versagt, das linke Pack ist schuld.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/feridun-feb-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-941\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/feridun-feb-2-208x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/feridun-feb-2-208x300.jpg 208w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/feridun-feb-2-711x1024.jpg 711w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hab ich mich verh\u00f6rt? Hab ich nicht. Gro\u00dfb\u00fcrger spricht mich namentlich an. Ich soll nicht so tun, als w\u00e4re ich unsichtbar. Ich soll mich sch\u00e4men, weil ich andere Leute belauschte. Ich will weiterziehen, er vertritt mir den Weg, er ruft: Bleiben Sie stehen, stellen Sie sich uns! Er verlangt, vornehmlich der Dame zu verraten, was ich denke. Faustgeh\u00f6rn, sage ich, das ist ein Geweih mit handf\u00f6rmigen Schaufeln. Im Antikladen kann man es kaufen und als Troph\u00e4e an die Wand h\u00e4ngen. Die G\u00e4ste machen bestimmt gro\u00dfe Augen &#8230; Der Mann klopft das bisschen Schnee von den Schulterpolstern seines Wildledermantels, die Dame tritt das bisschen Schnee von den Stiefelkappen. Sie schweigen, sie br\u00fcten.<\/p>\n<p>Hochgestellte B\u00fcrger unserer Zeit, leicht bl\u00f6d, nicht nett, auch bei null Grad zu Palaver aufgelegt. Die Dame macht was im Kulturverein, sie hat \u00fcberall die Finger in der Pastete, sie sagt: Unsere Stadt schm\u00fcckt sich mit Ihnen, ich tue es nicht &#8230; H\u00e4tte ich eine M\u00fctze auf dem Kopf, h\u00e4tte ich sie gel\u00fcftet. Wer gereicht meiner Stadt zur Zierde? Die Ehrenamtlichen, die Reichen, die M\u00e4zene, die Grazi\u00f6sen Mitte sechzig.<\/p>\n<p>Ich laufe in Richtung des Nebels in der Ferne. Mann mit Tragesack in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, er schl\u00e4gt eine Schneise in die Wildnis, er schreit: Ihr Gesindel! Ihr Kommunisten! &#8230; Der br\u00fcllende Irre l\u00e4uft zwei Streifenpolizisten in die Arme. Wer darf nicht hoffen, ungestraft aufzumucken?<\/p>\n<p>Die Regeln der Rebellion: Bei grober Ruhest\u00f6rung gibt\u2019s eins auf die L\u00f6ffel. Sei erhitzt, sei erbost, sei erz\u00fcrnt. Aber: Obrigkeit wacht, versuche sie nicht. Sei sanft und bescheiden in deinen Forderungen. Fordere: Himmel soll gl\u00e4nzen. Fordere: Schafft mir meinen Bahnhof nicht ab. Fordere: Breite Fahrradstreifen. Fordere: M\u00fctter an die Macht. Aber wehe dir, du forderst: Schluss damit, Geld von unten nach oben zu scheffeln.<\/p>\n<p>Ein Randalebruder an der brennenden Schanze, dies Kind macht den Herren keinen Kummer. R\u00fclpsender Punk auf dem Bahnhofsvorplatz, die \u00f6de Sau soll weiter saufen. Meute der Stiernacken unter Bannern. Volkes Maul stinkt, Volkes Arsch schei\u00dft. Die systemkonformen Rebellen, sie werden vom Wind verweht. Der Rocks\u00e4nger ist eine alte Leiche: Leder, langes Haar, Libido, ein Witz. Der regellose Rebell ist der behinderte Bruder des Gro\u00dfb\u00fcrgers. Er setzt auf Schnaps und Koks, und auf M\u00e4dchen ohne Scheu. Der Irre, ich kenne ihn. Er war fr\u00fcher Schlagzeuger, er br\u00fcllte im Trommelwirbel, die Grazien aus der Kleinstadt himmelten ihn an. Szenelegende, fra\u00df Chemie, griff S\u00e4nger w\u00e4hrend des Konzerts an, wurde verdroschen, verlor alle Frontz\u00e4hne, fra\u00df Chemie, sah Ungeziefer vom Himmel regnen, kam in die Klapse. Jetzt ist er selbst ernannter Kommunistenj\u00e4ger.<\/p>\n<p>Was also tun? Ist man eingeklemmt zwischen dem reichen Luftsack und dem verstrahlten Aussteiger? Dass man die Herren mit dem bisschen Schnee auf den Schultern h\u00f6flichst um bisschen Milde bittet, ist falsch. Dass man rechts abdreht und Volkes Maul k\u00fcsst, ist falsch. Dass man in Schampuskneipen von der kommenden Revolte schw\u00e4tzt, ist falsch. Was tun? Ich bin ein Almosenlinker, eine l\u00e4cherliche Figur. Teilen, nicht herrschen. Bei den Armen sein, auch wenn sie \u00fcber Kanacken schimpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Kolumnist fragt sich, wo er in dieser Gesellschaft steht: Zwischen reichen Lufts\u00e4cken und verstrahlten Aussteigern, scheffelnden Gro\u00dfb\u00fcrgern und stiernackigem Volk. 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