{"id":4026,"date":"2012-05-10T07:02:01","date_gmt":"2012-05-10T05:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/?p=4026"},"modified":"2012-05-11T13:04:49","modified_gmt":"2012-05-11T11:04:49","slug":"heilsamer-busch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/2012\/05\/10\/heilsamer-busch\/","title":{"rendered":"Heilsamer Busch"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_4029\" aria-describedby=\"caption-attachment-4029\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/files\/2012\/05\/IMG_37071.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4029 \" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/files\/2012\/05\/IMG_37071-225x300.jpg\" alt=\"Eine Pf\u00fcckerin schneidet Jaborandi-Bl\u00e4tter ab. \" width=\"180\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/files\/2012\/05\/IMG_37071-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/files\/2012\/05\/IMG_37071-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4029\" class=\"wp-caption-text\">Eine Pf\u00fcckerin in Piau\u00ed schneidet Jaborandi-Bl\u00e4tter ab<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>In der Sprache der Indianer hei\u00dft Jaborandi, \u201ewas uns Sabbern macht\u201c. Der Busch, der im Schatten der W\u00e4lder ausschlie\u00dflich dreier brasilianischer Bundesstaaten w\u00e4chst, hat kleine, dunkelgr\u00fcne, sehr feste Bl\u00e4ttchen. Sie enthalten den Wirkstoff Pilocarpin, der zu Augentropfen gegen den Gr\u00fcnen Star verarbeitet wird. In Piau\u00ed wird der Busch h\u00f6chstens h\u00fcfthoch, in Par\u00e1 kann er bis zu zehn Meter hoch werden. In diesen beiden Bundesstaaten und in Maranhao organisiert die <a href=\"http:\/\/www.giz.de\/de\/SID-B3473FAB-1DE6D966\/weltweit\/392.html\" target=\"_blank\">Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen eines zweij\u00e4hrigen Projektes Jaborandi-Sammler <\/a>zu Kooperativen. Diese Kooperativen verkaufen die Bl\u00e4tter an Centroflora, ein brasilianisches Unternehmen, das rund 400 verschiedene Pflanzenextrakte f\u00fcr die pharmazeutische und die Kosmetikindustrie herstellt. Centroflora verkauft das Pilocarbin dann an Boehringer-Ingelheim, das daraus ein Medikament herstellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.centroflora.com.br\/\" target=\"_blank\">Centroflora <\/a>hat vor zehn Jahren die Pilocarpin-Fabrik gekauft, die das deutsche Pharmaunternehmen Merck 1972 in Parn\u00e1iba gebaut hatte. Merck produzierte die Jaborandi-B\u00fcsche auf einer Planatage selbst. Nach f\u00fcnf Jahren endete die Lieferpflicht f\u00fcr die Fabrik, und Merck verlangte einen Einkaufspreis, der \u201ezur Schlie\u00dfung der Fabrik gef\u00fchrt h\u00e4tte\u201c, sagt Werksleiter Michael Anderson. Also sah er sich nach neuen Bezugsquellen um. Dabei gab es zwei Probleme: Jaborandi wird auch noch von anderen Pharmaunternehmen in Brasilien f\u00fcr die Pilocarpin-Produktion genutzt. Es gab also eine relativ hohe Nachfrage. Deshalb wurden die B\u00fcsche immer st\u00e4rker gepl\u00fcndert und oft mit Stumpf und Stiel ausgerissen. Jaborandi landete auf der Roten Liste der gef\u00e4hrdeten Pflanzenarten. Centroflora musste eine eigene Farm aufbauen. Es gibt sie inzwischen auch, und bei einem Ertrag von 3000 Kilogramm pro Jahr und Hektar ist sie auch erfolgreich. Aber die Firma hat einen Jahresbedarf von 250 Tonnen getrockneter Bl\u00e4tter, das sind 500 Tonnen frisch gepfl\u00fcckte. Michael Anderson sagt zudem: \u201eIn der Landwirtschaft besch\u00e4ftigen wir nur wenige Leute.\u201c Inzwischen sammeln 1700 Sammlerfamilien die Bl\u00e4tter f\u00fcr das Unternehmen.<\/p>\n<p>Centroflora ist mit seinen Produkten t\u00e4glich mit der strengen aber nach Einsch\u00e4tzung selbst der Regierung wenig praktikablen Gesetzgebung zur Nutzung der genetischen Vielfalt und des traditionellen Wissens konfrontiert. Dabei geht es darum, die <a href=\"http:\/\/www.cbd.int\/abs\/\" target=\"_blank\">Vereinbarungen zum Zugang und gerechten\u00a0 Vorteilsausgleich (ABS, Access and Benefit Sharing) unter der UN-Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt<\/a> umzusetzen. F\u00fcr Jaborandi hat Centroflora mit der Regierung eine Vereinbarung \u00fcber die Nutzung der genetischen Ressourcen geschlossen. Und weil Jaborandi zwar seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt war, die Anwendung gegen den Gr\u00fcnen Star aber von einem brasilianischen Arzt in Paris 1870 erst entdeckt worden ist, muss Centroflora keine Kompensation f\u00fcr die Nutzung traditionellen Wissens leisten. Doch weil diese Genehmigungen so schwer zu bekommen sind, ist es f\u00fcr Centroflora von Vorteil, die anderen politschen Ziele der brasilianischen Regierung zu beherzigen und zu versuchen, m\u00f6glichst viele Menschen zu besch\u00e4ftigen. Auch deshalb wollte Centroflora mit den Sammlergemeinschaften zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Weil die Pflanze aber auf der Roten Liste steht, ist das Wildsammeln der Bl\u00e4tter verboten. Die\u00a0 brasilianische Umweltbeh\u00f6rde muss jede Ernte genehmigen. Durch Vermittliung der GIZ hat sie das nun getan und damit die Sammler legalisiert. Die haben nun eine Schnitttechnik gelernt, die eine rasche Erholung der Pflanze erm\u00f6glicht. Zuvor war das Sammeln nicht nur deshalb illegal, weil die Pflanze unter Schutz steht. Eine Sammlergemeinde in Piau\u00ed hat dies auch auf Land getan, das ihr nicht geh\u00f6rte. Das Dorf Cutias in der Region Territorio dos Cocais hatten die Landlosen irgendwann besetzt. Durch die Registrierung als nun offizielle Sammler ist seit zwei Jahren aus dem illegalen ein legales Dorf geworden, in das die Agrarreformbeh\u00f6rde INCRA, die damals 18 Familien nun offiziell angesiedelt hat.<\/p>\n<p>Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 700 000 Euro, von denen das deutsche\u00a0 Entwicklungsministerium 25 Prozent tr\u00e4gt. Den Rest der Kosten bringen die Unternehmen auf. <a href=\"http:\/\/annualreport.boehringer-ingelheim.com\/corporate-magazine-2011\/corporate-responsibility.html\" target=\"_blank\">Boehringer-Ingelheim zahlt 100 000 Euro<\/a>, Centroflora tr\u00e4gt 450 000 Euro. Wenn die Kooperation mit der GIZ endet, m\u00fcssen die Sammlerkooperativen auch weiterhin jedes Jahr Managementpl\u00e4ne f\u00fcr die\u00a0 Bestandserhaltung von Jaborandi vorlegen, damit die Umweltbeh\u00f6rde ihre Ernte genehmigt. Dabei wird sie wohl auch in Zukunft eine Nichtregierungsorganisation unterst\u00fctzen, die zu 40 Prozent von\u00a0 Centroflora finanziert wird.<\/p>\n<p>Michael Anderson strahlt, als er die selbstbewussten Frauen von der Sammlergemeinde \u00fcber ihre Erfolge reden h\u00f6rt. Und auch Adrian von Treuenfels von Boehringer-Ingelheim ist sichtlich ger\u00fchrt. Margarida Silva Oliveira, die Generalsekret\u00e4rin der Sammlergemeinschaft, sagt: \u201eWir haben keine Angst. Wir sind mutig.\u201c Sie h\u00e4tten erkannt, dass die Pflanze f\u00fcr sie weit wertvoller ist, als sie erwartet h\u00e4tten, und \u201edass wir besser auf unsere Natur aufpassen m\u00fcssen\u201c. Denn die Zwischenh\u00e4ndler der Vergangenheit haben ihnen nicht nur verschwiegen, wof\u00fcr die Pflanze gebraucht wird, sondern auch noch einen hohen Illegalit\u00e4tszuschlag verlangt. Wenn die Sammler 3,50 Reais pro Kilo Jaborandi bekamen, blieben ihnen am Ende 60 Cent, der Zwischenh\u00e4ndler kassierte den Rest. Seit sie direkt an Centroflora verkaufen, verdient der zertifizierte Aufk\u00e4ufer einen Reais und 3,50 Reais bleiben bei den Sammlern. Centroflora muss zehn Reais pro Kilogramm aufbringen, um die Ware der Sammler einzulagern. Von der Farm kostet die Ware nur zwei Reais.<\/p>\n<p>Da die Pflanze nur drei Monate im Jahr geerntet werden darf, um ihren Bestand nicht zu gef\u00e4hrden, sammeln die Leute von Cutias in der restlichen Zeit Babassu-N\u00fcsse. Diese Frucht einer Palmenart enth\u00e4lt einen \u00f6lreichen Kern, der sich zur \u00d6lerzeugung nutzen und verkaufen l\u00e4sst. Die Schicht direkt dar\u00fcber wird zu einem Mehl verarbeitet, aus dem Babynahrung, Kuchen oder sogar Eiscreme werden kann. (Sie schmeckt s\u00fc\u00df aber nicht zu s\u00fc\u00df und hat eine sahnig-s\u00e4mige Konsistenz.) Die Schalen wiederum haben einen hohen Brennwert und werden bisher zu Holzkohle gebrannt. Michael Anderson hat aber schon das n\u00e4chste Projekt im Kopf: Er will in der N\u00e4he von Cutias eine Fabrik aufbauen, die die Schalen zerkleinert und sie dann zu Bricketts verpresst. Denn noch muss dort t\u00e4glich f\u00fcr drei Stunden ein Dieselgenerator angeworfen werden, um wichtige Produktionsprozesse am Laufen zu halten, wenn die Fabrik von f\u00fcnf Uhr nachmittags bis zehn Uhr Abends abgeschaltet wird. Der Generator schluckt 30 Liter Diesel pro Stunde. Anderson w\u00fcrde den Diesel gerne durch die Babassu-Brickets ersetzen. Die Boiler f\u00fcr die Trocknungsanlage werden bereits mit \u00d6labf\u00e4llen aus der Paranuss-Produktion betrieben.<\/p>\n<p>Anderson wei\u00df, dass das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr seine Firma und die Sammlerfamilien \u201eder Markt ist\u201c. Er bef\u00fcrchtet einen Kostenwettbewerb um die Bl\u00e4tter und denkt ernsthaft dar\u00fcber nach, mehr Bl\u00e4tter aus Sammlergemeinschaften aufzukaufen, als die Firma braucht, um die Ware dann als zertifizierte und legale Ware an die eigene Konkurrenz weiterzuverkaufen. Dabei erhofft sich Centroflora noch einmal Hilfe von der GIZ und der deutschen Regierung. Au\u00dferdem forscht das Unternehmen gemeinsam mit der Universit\u00e4t Piau\u00ed an neuen Einsatzfeldern f\u00fcr Pilocarpin. Und gegen zwei h\u00e4ssliche Tropenkrankheiten scheint der Wirkstoff auch zu helfen: gegen Leishmania (Elefantenfu\u00df) und gegen Schistosomiasis. Beide Krankheiten werden durch Parasiten ausgel\u00f6st. Wenn die Tests gut verlaufen, will Centroflora sich um eine Medikamentenzulassung bem\u00fchen. Und warum der ganze Aufwand? Michael Anderson sagt: \u201eWir leben von der Natur \u2013 seit 50 Jahren.\u201c Reich wird man mit einer solchen Wirtschaftsweise \u00fcbrigens nicht. \u201eDas ist keine Cash-cow\u201c, stellt Anderson klar. Aber wirtschaftlich betreiben, l\u00e4sst sich eine Fabrik so schon. Ein gr\u00fcnes Gesch\u00e4ft eben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Sprache der Indianer hei\u00dft Jaborandi, \u201ewas uns Sabbern macht\u201c. Der Busch, der im Schatten der W\u00e4lder ausschlie\u00dflich dreier brasilianischer Bundesstaaten w\u00e4chst, hat kleine, dunkelgr\u00fcne, sehr feste Bl\u00e4ttchen. Sie enthalten den Wirkstoff Pilocarpin, der zu Augentropfen gegen den Gr\u00fcnen Star verarbeitet wird. 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