‹ Alle Einträge
Flüchtlingsdebatte

„Ich würde mich nicht anderswo integrieren“

 

Was passiert langfristig mit den vielen Flüchtlingen? Die müssen sich anpassen, sagen viele. Comedian Moritz Neumeier findet diese Forderung abwegig. Eine Video-Kolumne

Drei, dreieinhalb, vier Minuten: So lange etwa braucht Moritz Neumeier, um eine Zigarette zu rauchen. Er zündet sie an und erzählt vor einer Kamera, was ihn als 25-jährigen Hamburger gerade bewegt – egal ob überschminkte Großstadtdamen, überempfindliche Muslime oder Schwangerschaftstests. Schluss ist, wenn nur noch ein glühender Kippenstummel übrig ist. Nicht genug Zeit, um zu differenzieren und zu erläutern. Der Stand-up-Künstler dampft komplexe Zusammenhänge zu knappen Pointen zusammen, rücksichtslos sich selbst und anderen gegenüber – und immer ehrlich.

21 Kommentare


  1. um die Problematik der Integration zu erläutern. Das Wichtigste ist für mich, dass die Menschenrechte eingehalten werden und der beste Kinderschutz vorhanden ist, der m.E. noch viel mehr ausgebaut werden muss und dass dieses den absoluten Vorrang vor Traditionen und Religionen haben müssen.

  2.   Fabian Ölschläger

    „Ich würde mich nicht anderswo integrieren“
    Ich würde ihnen vorschlagen, diese Aussage mal in einem anderen Land bei der Einreise zu tätigen. Ich bin gespannt, was für eine Antwort sie erhalten.


  3. Sehr wichtig, dass er den Unterschied zwischen Integration und Assimilation angesprochen hat, denn das sind grundverschiedene Dinge. Wer sich integriert, behält seine eigene kulturelle Identität. Schade, dass er dann die Begriffe doch etwas durcheinander wirft, denn seine Hans-Albers-Lieder kann er bei einer Integration ja gerade auch weiterhin singen.

  4.   Adrian

    Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, dass Menschen aus diesen Regionen zu uns flüchten, sofern sie denn auch verfolgt werden. Genauso wenig erwarte ich, dass sie sich hier assimilieren.

    Problematisch finde ich, dass in den meisten Gebieten im nahen Osten andere Ansichten zu Dingen herrschen die in der westlichen Welt normal sind wie z.B. Alkoholgenuss, Individualismus, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Frau und Akzeptanz von Homosexualität. Alles Dinge und Werte die ich sehr schätze und von denen ich erwarte, dass sie auch von Neuankömmlingen toleriert und respektiert werden.

  5.   Lara Soft

    Stellt er sich absichtich dumm? Ich bin auch vor Jahren nach München gezogen und trag keinen Hut mit Gamsbart.
    Mit Integration ist gemeint: natürlich Staat und Landesreligion respektieren, Landessprache möglichst gut lernen, Landessitten beachten, Lebensstil ungefähr anpassen, z.B. nicht Großclan-Gründung sondern Kleinfamilie, nicht die Jungen den ganzen Tag auf den Straßen herumlungern lassen, Frauen/Mädchen selbstbestimmt leben lassen, vielleicht den Kindern auch mal europäische Namen geben, etc. Warum? Alles andere zerstört die bisher bestehende Gesellschaft, kostet eine Menge Geld und verhindert den Kontakt mit den Einheimischen. Die eigene Kultur kann man in eingeschränktem Maße natürlich innerhalb der Familie leben oder in Kulturvereinen.
    So wird es von integrierten Einwanderern überall auf der Welt gelebt.

  6.   Peter

    sollen es wohl die anderen? denn zusammenleben soll/muss/will man ja wohl, oder?
    echt coole idee … oder doch nur comedy die nicht länger als eine kippe taugt?


  7. – in Malle oder an irgendwelchen Tropenparadiesen wo sie mit heraushängender Wampe rumlatschen, oder gleich ganz blank ziehen. Ist total ok, keiner soll übertriebene Rücksicht nehmen müssen.


  8. ist wohl notwendig, assimilieren dagegen nicht.
    Stimme voll Fabian und Peter zu.

  9.   Mirona Thetin

    KwK

  10.   eins2

    wenn sie nach Rom sollten oder gingen oder mussten. damit sind sie wohl gut gefahren; warum soll das heute anders sein?

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren