{"id":2470,"date":"2014-10-30T13:23:07","date_gmt":"2014-10-30T12:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=2470"},"modified":"2014-10-30T15:57:10","modified_gmt":"2014-10-30T14:57:10","slug":"die-berzeliusstrasse-war-ein-elendsquartier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/die-berzeliusstrasse-war-ein-elendsquartier\/","title":{"rendered":"&#8222;Vor der Berzeliusstra\u00dfe muss man heute keine Angst haben&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>Hamburg plant in der Billstedter Berzeliusstra\u00dfe eine Fl\u00fcchtlingsunterkunft. Die Anwohner sorgen sich: Schon einmal lebten dort Menschen unter katastrophalen Zust\u00e4nden.<\/em><\/p>\n<p>Mit einem Sofortprogramm will der Hamburger Senat verhindern, dass Fl\u00fcchtlinge im Winter in Zelten untergebracht werden m\u00fcssen. In Billstedt sorgt man sich nun wegen einer geplanten neuen Fl\u00fcchtlingsunterkunft in der Berzeliusstra\u00dfe \u2013 eine \u00f6ffentliche Unterbringung an der gleichen Stelle war 2002 wegen der katastrophalen Lebensbedingungen dort abgerissen geworden. Einer, der damals dabei war, ist Lothar Knode, Bezirksabgeordneter der Gr\u00fcnen in Hamburg-Mitte. Von 1979 bis 1988 war er Sozialarbeiter in der Berzeliusstra\u00dfe. Er erkl\u00e4rt, was heute anders gemacht werden muss. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Herr Knode, in der neuen Fl\u00fcchtlingsunterkunft in der Berzeliusstra\u00dfe sollen 650 Menschen untergebracht werden. Welche Dimensionen hatte die alte Unterkunft?<\/p>\n<p><strong>Lothar Knode:<\/strong> Die Unterkunft in der Berzeliusstra\u00dfe wurde bereits Ende der f\u00fcnfziger Jahre konzipiert und 1962 fertiggestellt. Zun\u00e4chst wurde die Einrichtung als Obdachlosenunterkunft f\u00fcr Familien genutzt, um dort die Opfer der Flutkatastrophe aus Wilhelmsburg vor\u00fcbergehend unterzubringen. Danach wurde sie die gr\u00f6\u00dfte Einrichtung f\u00fcr obdachlose Familien in Hamburg.<\/p>\n<p>Hier wurden Menschen untergebracht, die entweder ihre Mieten nicht zahlten oder ihre Wohnungen wegen L\u00e4rmbel\u00e4stigung, Verm\u00fcllung, Konflikten mit Nachbarn oder anderen Gr\u00fcnden verloren haben. Zeitweilig haben dort 1.500 Personen gewohnt. Darunter waren Haftentlassene und Asylbewerber aus anderen Bundesl\u00e4ndern, es war praktisch ein Dorf mitten im Industriegebiet.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Der Senat spricht zwar von einer Notlage, dennoch ist die geplante Unterbringung heute deutlich kleiner als damals.<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Wir hatten fr\u00fcher f\u00fcr die Versorgung der Fl\u00fcchtlinge und Obdachlosen das Amt f\u00fcr Heime. Das war als Bestandteil der Sozialbeh\u00f6rde verantwortlich f\u00fcr die Unterbringung. Die haben es geschafft, dass in den neunziger Jahren 22.000 Menschen in Hamburg untergebracht werden konnten. Es gab damals mehr Einrichtungen als heute. 10.000 Pl\u00e4tze f\u00fcr wohnungslose Menschen hatte Hamburg bis ungef\u00e4hr 2002 dauerhaft verf\u00fcgbar gemacht.<\/p>\n<p>Diese wurden aber nach dem Schengen-Abkommen abgebaut, weil kaum noch Asylbewerber direkt nach Deutschland kamen. Au\u00dferdem war der Wohnraummarkt entspannter. Deswegen ging die Stadt auf 4.000 bis 5.000 Pl\u00e4tze herunter, das r\u00e4cht sich jetzt nat\u00fcrlich. Aus diesem Grund werden nun wieder schnell neue Einrichtungen geschaffen. Aber wir erreichen lange nicht die Zahlen wie Anfang der 1990er.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> In Billstedt hat die Berzeliusstra\u00dfe keinen guten Ruf. Was hat die damalige Einrichtung von anderen unterschieden?<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Die Wohnunterkunft wurde extra daf\u00fcr geschaffen, um Menschen abzuschrecken. Wir hatten etwa zehn Einrichtungen f\u00fcr Familien in Hamburg und die Berzeliusstra\u00dfe war die Endstation \u2013 hier kamen alle hin, bei denen Besserung nicht in Aussicht war. Ende der siebziger Jahre wurde am Billstieg, keine hundert Meter entfernt, eine weitere Unterkunft f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge eingerichtet. Diese gibt es auch heute noch. Hinzu kommt, dass in der Parallelstra\u00dfe eine gro\u00dfe Unterkunft f\u00fcr M\u00e4nner ist. Es sind also drei Einrichtungen, die sich in Billbrook konzentrierten.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie waren die Lebensbedingungen in der Berzeliusstra\u00dfe?<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Weil die Berzeliusstra\u00dfe europaweit eines der gr\u00f6\u00dften Elendsquartiere war, liefen schon jahrelang Bestrebungen, die Unterk\u00fcnfte zu verkleinern oder abzuschaffen. Ende der neunziger Jahre gab es dazu die ersten Konzepte und 2002 wurde der gesamte Komplex abgerissen. Es gab verschiedene Bl\u00f6cke in der Berzeliusstra\u00dfe. In manchen lebten Menschen schon in der f\u00fcnften Generation. Die Wohnungen unterschieden sich extrem. Da gab es Wohnungen, die total sauber waren oder eben auch das andere Extrem: Wo Menschen nur noch vor sich hin vegetierten. Da konnte man nur mit Gummistiefeln in die H\u00e4user, weil Jauche in den Fluren stand. Das kann ich nicht beschreiben, dort sind die Leute auch reihenweise gestorben. Da war wirklich Endstation.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Und das alles hat man in Billstedt mitbekommen?<\/p>\n<p><strong>Knode<\/strong>: Die Billstedter sind dort gar nicht hingegangen. Die meisten Geschichten sind H\u00f6rensagen gewesen oder stammten aus der Presse. Wer Ahnung hatte, das waren die Sozialdienste, die dort zeitweilig als Unterst\u00fctzer eingestellt waren.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Trotzdem haben die Menschen heute Bedenken wegen der neuen Planungen.<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Die Menschen in Billstedt brauchen heutzutage keine Angst zu haben. Die Berzeliusstra\u00dfe ist viel zu weit weg, da werden die Grundst\u00fcckswerte nicht geringer. Auch wird erfahrungsgem\u00e4\u00df die Kriminalit\u00e4t nicht nennenswert zunehmen. Ich mache mir viel mehr Sorgen um die Menschen, die in die neue Unterkunft kommen. Die werden mitten im Industriegebiet sein. Die Unterkunft hat eine ganz schlechte verkehrstechnische Anbindung und die Belastung der Umwelt durch Abgase ist hoch.<\/p>\n<p>Eine weitere gro\u00dfe Sorge von mir ist, dass der Betreiber &#8222;F\u00f6rdern und Wohnen&#8220; nicht mehr gen\u00fcgend qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter hat. Jede Woche werden zehn neue Leute eingestellt, die keine Ahnung haben. Die sind der Gesamtsituation nicht gewachsen. Ein Mitarbeiter kann h\u00f6chsten 150 Personen pers\u00f6nlich kennen. Danach wird es anonym. Bei 650 einquartieren Menschen kann kein Mitarbeiter mehr den \u00dcberblick behalten, wer hier eigentlich wohnt.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Also w\u00e4re es besser, hier keine Fl\u00fcchtlinge unterzubringen?<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Vielleicht gibt es auf die Schnelle gar keine Alternative. Die einzige Erwartung, die ich habe, ist, dass man sich ganz klar von der Unterkunft am Billstieg nebenan abgrenzt. Dass die Menschen dort mit der Berzeliusstra\u00dfe so wenig Kontakt wie m\u00f6glich haben, um Konflikte zwischen ihnen und den Neuank\u00f6mmlingen zu verhindern. Das erfahrenste Personal von &#8222;F\u00f6rdern und Wohnen&#8220; sollte in der Berzeliusstra\u00dfe besch\u00e4ftigt werden und keine neuen Leute. Zudem braucht man eine Busverbindung nach Billstedt zum Einkaufszentrum, damit die Menschen einkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie geht man als Politiker mit den \u00c4ngsten der Billstedter um?<\/p>\n<p><strong>Knode:<\/strong> Es m\u00fcssen vorab runde Tische eingerichtet werden, die die Anwohner informieren und miteinbeziehen. Au\u00dferdem brauchen wir einen runden Tisch, der die Sozialdienste zusammenbringt, etwa mit Menschen, die Erfahrung im Umgang mit traumatisierten Personen haben. Es sollten auch die Angeh\u00f6rigen der Billstedter Kirche mit an den Tisch, die sich bereits um Fl\u00fcchtlinge im Stadtteil k\u00fcmmern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg plant in der Billstedter Berzeliusstra\u00dfe eine Fl\u00fcchtlingsunterkunft. Die Anwohner sorgen sich: Schon einmal lebten dort Menschen unter katastrophalen Zust\u00e4nden. Mit einem Sofortprogramm will der Hamburger Senat verhindern, dass Fl\u00fcchtlinge im Winter in Zelten untergebracht werden m\u00fcssen. 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