{"id":2758,"date":"2015-01-05T17:55:10","date_gmt":"2015-01-05T16:55:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=2758"},"modified":"2015-01-05T17:55:10","modified_gmt":"2015-01-05T16:55:10","slug":"die-wilderer-das-wildschwein-und-bismarck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/die-wilderer-das-wildschwein-und-bismarck\/","title":{"rendered":"Die Wilderer, das Wildschwein und Bismarck"},"content":{"rendered":"<p><em>Zuerst war es eine Ratte, dann kam Django hinzu: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/author\/ulli-ladurner\/\">Ulrich Ladurner betrachtet Hamburg aus ungew\u00f6hnlichen Perspektiven<\/a>,\u00a0mal\u00a0erfindet er was, mal\u00a0nicht, aber\u00a0immer l\u00e4sst er sich von grob untersch\u00e4tzter Wirklichkeit inspirieren. Seine neuen Hamburger Geschichten spielen immer dort, wo Dinge ein Ende finden \u2013 ein Weg oder eine Stra\u00dfe, ein Fest oder Ferien, das Leben, die Liebe. In der ersten Folge geht es um zwei Wilderer, die Otto von Bismarck fast davon abhalten, seine Memoiren zu schreiben.<br \/>\n<\/em><!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2777\" aria-describedby=\"caption-attachment-2777\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/files\/2015\/01\/wildschwein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2777 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/files\/2015\/01\/wildschwein.jpg\" alt=\"wildschwein\" width=\"580\" height=\"326\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2777\" class=\"wp-caption-text\">(c) Ulrich Ladurner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Im Sommer 1890 verendete ein pr\u00e4chtiger Eber im Sachsenwald bei Hamburg. Zwei Wilderer hatten ihm aufgelauert und ihn angeschossen. Das schwer verletzte Tier lief br\u00fcllend eine B\u00f6schung hinunter an das Ufer der Bille, wo es st\u00fcrzte und r\u00f6chelnd liegenblieb. Die Wilderer f\u00fcrchteten sich vor den m\u00e4chtigen Hauen des waidwunden Ebers und n\u00e4herten sich ihm daher sehr vorsichtig. Als sie etwas mehr als einen Meter von dem sterbenden Tier entfernt waren, ging ein pl\u00f6tzliches Zucken durch den riesigen, behaarten K\u00f6rper. F\u00e4lschlicherweise glaubten die Wilderer, die trotz ihrer blutr\u00fcnstigen und gesetzeswidrigen T\u00e4tigkeit von \u00e4ngstlicher Natur waren, der Eber wolle aufspringen, um sie anzugreifen. Darum gaben sie mit ihren gro\u00dfkalibrigen Gewehren mehrere Sch\u00fcsse auf das sterbende Tier ab.<\/p>\n<p>Die Kugeln rissen gro\u00dfe L\u00f6cher in das Fleisch ihres Opfers, noch immer ging ein Zittern durch seinen K\u00f6rper. Die Wilderer machten sich schnell an die Arbeit, denn sie f\u00fcrchteten, dass bald schon F\u00f6rster kommen w\u00fcrden, um nach dem Rechten zu sehen.<\/p>\n<p>Es war in diesen Tagen offiziell ja keine Jagd angesagt. Die Wilderer banden die Fesseln des Tieres zusammen, h\u00e4ngten es an einem dicken Stock auf und trugen es die B\u00f6schung hinauf, wo sie bald im dichten Wald Richtung Hamburg verschwanden. Ihnen gelang die Flucht, doch konnten sie nicht wissen, was sie mit ihrer Wilderei ausgel\u00f6st hatten.<\/p>\n<p>Der laute Knall der Sch\u00fcsse hatte n\u00e4mlich Otto von Bismarck aufgeschreckt, der nicht weit entfernt in seinem Arbeitszimmer im Anwesen Friedrichsruh an seinem Schreibtisch sa\u00df und mit einem Mann namens Lothar Bucher \u00fcber seine politisches Leben diskutierte. Bismarck war gerade mitten in einer langatmigen Er\u00f6rterung \u00fcber die Natur der Macht und ihren Gebrauch als der Donner der Sch\u00fcsse durch das offen stehende Fenster rollte.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht mal hier in Friedrichsruh habe ich meine Ruhe&#8220;, rief Bismarck emp\u00f6rt.<br \/>\n&#8222;Zwei Sch\u00fcsse, mehr nicht. Lassen Sie sich nicht ablenken&#8230;&#8220;, antwortete Bucher, Bismarcks pers\u00f6nlicher Assistent.<br \/>\n&#8222;Wie soll ich bei diesem L\u00e4rm arbeiten \u2026 es ist doch ohnehin verlorene M\u00fche&#8230;!&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein, \u00fcberhaupt nicht. Es ist wichtig, dass Sie ihre Memoiren jetzt schreiben. Deutschland, ja ganz Europa wartet darauf!&#8220;<br \/>\n&#8222;Ach was, das ist doch nur Ihre Erfindung. Wen interessiert schon, was ich schreibe&#8220;, rief der Reichskanzler au\u00dfer Dienst.<\/p>\n<p>Er war vor ein paar Wochen erst, nach mehr als 28 erfolgreichen Jahren zun\u00e4chst an der Spitze Preu\u00dfens und dann Deutschlands, von dem jungen, eitlen Kaiser Wilhelm II. gegen seinen ausdr\u00fccklichen Willen entlassen worden. Die Schmach hatte Bismarck noch nicht \u00fcberwunden. Sie bedr\u00fcckte ihn und hinderte ihn immer wieder daran, die sofort nach seiner Entlassung auf Dr\u00e4ngen Buchers angegangene Arbeit an seinen Memoiren mit gewohntem Schwung fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Es reichte der geringste Anlass, und Bismarck lie\u00df lustlos die Feder fallen. Diesmal war es das Krachen der Sch\u00fcsse.<br \/>\n&#8222;Was denken Sie, Herr Reichskanzler (Bucher nannten Bismarck immer noch so), ist da drau\u00dfen geschehen?&#8220;<br \/>\nBismarck dachte lange nach und sagte dann: &#8222;Ich wei\u00df es nicht!&#8220;<br \/>\n&#8222;Wahrscheinlich waren da Wilderer am Werk!&#8220;, sagte Bucher.<br \/>\n&#8222;Wilderer! In meinem Wald! Das ist unerh\u00f6rt!&#8220;<\/p>\n<p>Bismarck wollte sofort eine Abteilung preu\u00dfischer Grenadiere losschicken, um die Wilderer zu fangen und sie standrechtlich erschie\u00dfen zu lassen. Doch bevor er zur Klingel griff, fiel ihm ein, dass er niemandem mehr etwas befehlen konnte, au\u00dfer seiner Frau, seinen Kindern, Enkelkindern und Haustieren, die ihm aber auch nicht immer folgten. Keine preu\u00dfischen Grenadiere, keine Gener\u00e4le, keine Minister \u2013 niemand mehr musste sich unter seiner Fuchtel beugen.<\/p>\n<p>Da sackte Bismarck in sich zusammen und fl\u00fcsterte: &#8222;Ach, es ist alles verloren. Alles ist verloren!&#8220;<br \/>\nBucher wollte seinen Herren davor bewahren, vollends in l\u00e4hmenden Tr\u00fcbsinn zu versacken.<br \/>\n&#8222;Mein Herr, vergessen Sie Ihre Leistungen nicht. Vergessen Sie nicht, wer Sie sind!&#8220;<br \/>\nBismarck blickte ihn mit traurigen Augen an: &#8222;Ja, und wer bin ich?&#8220;<br \/>\nBucher: &#8222;Sie haben die Sozialisten erfolgreich bek\u00e4mpft!&#8220;<br \/>\nBismarck machte eine schwache Bewegung mit der Hand:<br \/>\n&#8222;Ach, na und?&#8220;<br \/>\nBucher lie\u00df sich nicht beirren.<br \/>\n&#8222;Machen Sie sich Mut. Erinnern Sie sich doch: Sie haben Deutschland geeint!&#8220;<br \/>\nBismarck: &#8222;Ja, und wer dankt es mir?&#8220;<br \/>\nBucher: &#8222;Sie haben das Deutsche Reich gegr\u00fcndet!&#8220;<br \/>\nBismarck: &#8222;Naja, das klingt ein bisschen besser, als es in Wahrheit ist.&#8220;<br \/>\nBucher: &#8222;Sie haben den Kaiser der Franzosen besiegt!&#8220;<br \/>\nBismarck: &#8222;Das war ohnehin eine schwacher Kerl, ein windelweicher Franzmann.&#8220;<\/p>\n<p>Doch so sehr er ihn auch abtat, beim Gedanken an Napoleon III. regten sich Bismarcks Lebensgeister wieder. Der gl\u00e4nzende Sieg auf dem Schlachtfeld, die Verk\u00fcndigung der deutschen Reichsgr\u00fcndung im Versailler Spiegelsaal. Die Erinnerungen daran wurden in Bismarck wach und leuchteten f\u00fcr einen kurzen Moment sein d\u00fcstere Seele aus.<\/p>\n<p>Bucher bemerkte dies und fachte das Feuer kr\u00e4ftig an: &#8222;Und Sie, Sie Sozialistenfresser, Reichsgr\u00fcnder, Franzmannbesieger, Sie wollen sich von ein paar Wilderern\u00a0aufhalten lassen!&#8220;<br \/>\nNein, das wollte Bismarck nicht.<br \/>\n&#8222;Niemals! Niemals!&#8220;, rief Bismarck und griff in frischer Kampfeslust zur Feder.<\/p>\n<p>Und zur Erinnerung daran, wie der Tod eines Ebers im Sachsenwald fast dazu gef\u00fchrt h\u00e4tte, dass die Nachwelt auf Bismarck Memoiren h\u00e4tte verzichten m\u00fcssen, h\u00e4ngt der Kopf des besagten Ebers in den Toilettenr\u00e4umen im Forsthaus Friedrichsruh.<\/p>\n<p>Friede seiner Eberseele!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuerst war es eine Ratte, dann kam Django hinzu: Ulrich Ladurner betrachtet Hamburg aus ungew\u00f6hnlichen Perspektiven,\u00a0mal\u00a0erfindet er was, mal\u00a0nicht, aber\u00a0immer l\u00e4sst er sich von grob untersch\u00e4tzter Wirklichkeit inspirieren. Seine neuen Hamburger Geschichten spielen immer dort, wo Dinge ein Ende finden \u2013 ein Weg oder eine Stra\u00dfe, ein Fest oder Ferien, das Leben, die Liebe. 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