{"id":3255,"date":"2015-02-25T14:19:34","date_gmt":"2015-02-25T13:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=3255"},"modified":"2015-02-25T15:33:42","modified_gmt":"2015-02-25T14:33:42","slug":"d-angelo-docks-konzert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/d-angelo-docks-konzert\/","title":{"rendered":"Revoluzzer mit Schlafzimmerblick"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"color: #000000;\">Rhythmus, Phrasierung, Sexyness: Der US-amerikanische R&amp;B-S\u00e4nger D&#8217;Angelo erf\u00fcllt bei seinem Hamburg-Konzert im Docks alle Erwartungen.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Wer den amerikanischen R&amp;B-K\u00fcnstler D&#8217;Angelo im Juli 2000 in der Gro\u00dfen Freiheit 36 sah, damals der einzige Deutschlandauftritt, geh\u00f6rt zu einem imagin\u00e4ren <em>inner circle<\/em> und wahrt dies wie eine Auszeichnung. Nach Ver\u00f6ffentlichung von <em>Voodoo<\/em>, seinem zweiten Album, brachte er verschleppte Soul-Jams mit knackendem Rimshot-Beat in einer Pr\u00e4zision auf die B\u00fchne, die man bis dahin nie gesehen hatte. <!--more--><\/p>\n<p>&#8222;<em>Lord, keep me away from temptation<\/em>&#8222;, hei\u00dft es jetzt in <em>The Prayer<\/em>, dem Intro-St\u00fcck des zweiten Konzerts in Hamburg, f\u00fcnfzehn Jahre sp\u00e4ter. Der 1974 geborene Pastorensohn Michael Eugene Archer aus Virginia, genannt D&#8217;Angelo, ein Musikgenie, das mit drei Jahren auf dem Klavier improvisierte, wei\u00df, wovon er singt. Nach <em>Voodoo<\/em> und dem Hit <em>Untitled (How Does It Feel?)<\/em> ist er klassisch abgest\u00fcrzt \u2013 alles, was dazugeh\u00f6rt. Aber wen interessiert&#8217;s? Fast f\u00fcnfzehn Jahre sp\u00e4ter mit einer so brillanten Platte wie <em>Black Messiah<\/em> zur\u00fcckzukommen, beantwortet doch alle Fragen.<\/p>\n<p>Die Umsetzung auf der B\u00fchne ist ph\u00e4nomenal. Derart gute Soul- und R&amp;B-Bands sieht man hierzulande einfach viel zu selten. Erykah Badu und der Rapper Common kamen vor einigen Jahren mit Bands von \u00e4hnlichem Kaliber. The Roots um den Drummer Questlove, der auch an <em>Black Messiah<\/em> beteiligt ist, spielen live ebenfalls in derselben Liga. Acht Musiker, darunter drei gro\u00dfartige Backgrounds\u00e4nger, schlafwandeln sich im Docks durch die seit Wochen unver\u00e4nderte Setlist. Darunter einige Schwergewichte wie Jesse Johnson, Chris &#8222;Daddy&#8220; Dave und Pino Palladino, der einzige Wei\u00dfe.<\/p>\n<p>Johnson war einst Gitarrist der legend\u00e4ren 1980er-Funk-Band The Time aus dem Prince-Umfeld. Dave trommelte schon f\u00fcr Adele und Meshell Ndegeocello. Die Liste des 57-j\u00e4hrigen Walisers Palladino, der als Bassist von Paul Young f\u00fcr seinen singenden, bundlosen Bass ber\u00fchmt war, ist endlos. Als Vollprofi lieferte er tats\u00e4chlich auch f\u00fcr Chris de Burgh, Eros Ramazzotti und Wolf Maahn ab. Und Palladinos pr\u00e4zises, fl\u00fcssiges Spiel geh\u00f6rte bereits zu den Markenzeichen von <em>Voodoo<\/em>: Die irrwitzige Figur im Outro-Jam des Songs <em>Chicken Grease<\/em>, angelehnt an James Brown und dessen Bassisten Bootsy Collins, verz\u00fcckte selbst Kenner.<\/p>\n<p>Bei D&#8217;Angelo geht alles um Rhythmus, Timing und Phrasierung. Und ums Weglassen. Die unvermittelten Pausen im Beat oder im Bassschema schieben den Groove erst richtig an. Und gerade bei langsamen Songs wie <em>Really Love<\/em> \u2013 der zweite Gitarrist Isaiah Sharkey zupft dazu spanische Gitarre \u2013 haben die Musiker eine diebische Freude an dem Wettstreit, wer am weitesten hinter dem Beat liegt. Das ist dann z\u00e4h wie Kaugummi und unglaublich sexy. D&#8217;Angelo selbst hat ein so einmaliges Gesp\u00fcr f\u00fcr Wortrhythmen, das selbst das gebetsm\u00fchlenartig wiederholte &#8222;<em>Come on Hamburg, clap your hands<\/em>&#8220; an Coolness nicht zu \u00fcbertreffen ist.<\/p>\n<p>Da steht er also in Lederjacke und einem zum Stirnband um die zotteligen Haare geknoteten Halstuch in der Mitte der B\u00fchne, Chicano-Style, wie ein freundlicher Gangster, ein Revoluzzer mit Schlafzimmerblick, und singt im lupenreinen Curtis-Mayfield-Falsett. D&#8217;Angelos 2000er-Superbody mit steinharten Bauchmuskeln ist einer massig-muskul\u00f6sen Schmuseb\u00e4rfigur gewichen, er hat inzwischen auch mal ein St\u00fcck Kuchen gegessen. Das stattliche B\u00e4uchlein h\u00e4lt das weibliche Publikum aber nicht ab von spitzen Schreien und Wonnejauchzen \u2013 er hat&#8217;s einfach. Die Soul-Legende Curtis Mayfield \u00fcbrigens, eins seiner Vorbilder, stand vor genau 25 Jahren an selber Stelle, er gab 1990 im Docks sein letztes Konzert in Hamburg.<\/p>\n<p>Bei <em>Untitled<\/em> (<em>How Does It Feel?<\/em>), der letzten Zugabe nach \u00fcber zwei Stunden, f\u00e4llt das Backing mit gesampelten Beats und Handclaps aus. D&#8217;Angelo stoppt die Band, sie setzt neu an und spielt jetzt frei. Das Publikum klatscht den Soul-Walzertakt zur langen Verabschiedung der einzelnen Musiker. Ein magisches, spirituelles Ende. Obwohl es nasskalt ist, stehen viele begl\u00fcckte Zuschauer noch lange vor dem Docks beisammen. Man m\u00f6chte den Ort, der an diesem Abend so besonders war, nicht verlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhythmus, Phrasierung, Sexyness: Der US-amerikanische R&amp;B-S\u00e4nger D&#8217;Angelo erf\u00fcllt bei seinem Hamburg-Konzert im Docks alle Erwartungen. 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