{"id":5533,"date":"2015-11-26T21:59:26","date_gmt":"2015-11-26T20:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=5533"},"modified":"2015-11-26T21:59:26","modified_gmt":"2015-11-26T20:59:26","slug":"zuruck-in-die-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/zuruck-in-die-vergangenheit\/","title":{"rendered":"Zur\u00fcck in die Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p><em>Das neue Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg ist gro\u00df und schmutzig \u2013 trotzdem ist diese Art der Stromproduktion noch unverzichtbar.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nSo kompliziert ist Energiepolitik geworden, so un\u00fcbersichtlich die Landschaft der Sonnen- und Wind-, der Gas-, Atom- und Kohlekraftwerke, dass politisch interessierte Zeitgenossen davorstehen wie vor einem Rorschach-Tintenkleckstest: Ihre Beschreibungen verraten mehr \u00fcber die Sprecher als \u00fcber ihren Gegenstand. Und wie beim Rorschach-Test ist das, was nicht gesagt wird, so wichtig, wie es die Aussagen sind.<\/p>\n<p>Am Donnerstag vergangener Woche hat Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Olaf Scholz den zweiten Block des neuen Kohlekraftwerks Moorburg eingeweiht. Es war ein rein symbolischer Knopfdruck, das Kraftwerk ist l\u00e4ngst am Netz, und Scholz sagte, was er wohl sagen musste: dass dies eines der leistungsst\u00e4rksten, effizientesten Kraftwerke Europas sei. Dass es flexibel auf das wechselnde Angebot an \u00d6kostrom reagiere. Dass Hamburgs Industrie ihren Stromverbrauch nicht nach dem Wind richten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>All das ist nicht ganz falsch, nur unvollst\u00e4ndig. Dass Moorburg unvorstellbare Mengen des Klimagases CO\u2082 erzeugt \u2013 so viel wie der Andenstaat Bolivien, hat Greenpeace einmal errechnet \u2013, ist nicht einmal das Schlimmste. Andere Kraftwerke sind weniger effizient, und w\u00fcrden sie nun abgeschaltet, da das neue Megakraftwerk endlich am Netz ist, w\u00e4re das f\u00fcr die Umwelt sogar ein Gewinn.<\/p>\n<p>Schwerer wiegt, dass Moorburg kraft seiner Gr\u00f6\u00dfe, seiner Lebensdauer und der investierten drei Milliarden Euro, die sich irgendwie rentieren sollen, die Vergangenheit der Stromproduktion bis in die zweite H\u00e4lfte dieses Jahrhunderts zu verl\u00e4ngern droht. In Hamburg ist Strom nun f\u00fcr viele Jahrzehnte vor allem Kohlestrom, das ist kaum noch zu \u00e4ndern.<\/p>\n<form id=\"newsletter-teaser-form\" action=\"http:\/\/community.zeit.de\/newsletter-signup?mode=2click&amp;nl=elbvertiefung\" method=\"POST\">\n<div class=\"newsletter-teaser-box\">\n<div class=\"newsletter-teaser-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/bilder\/newsletter\/Anmeldeseite\/nl_elbvertiefung.jpg\" alt=\"Elbvertiefung\" \/><\/div>\n<div class=\"newsletter-teaser-title\">Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/div>\n<div class=\"newsletter-teaser-text\">Jeden Tag wissen, was in Hamburg wichtig ist. Relevant und pr\u00e4gnant. Pers\u00f6nlich und pointiert. Elbvertiefung ist der neue t\u00e4gliche Newsletter der ZEIT f\u00fcr Hamburg.<\/div>\n<div class=\"newsletter-teaser-address\"><input class=\"newsletter-teaser-input\" style=\"background-color: #eee; border: 1px solid #eee; color: #444; font-size: 0.9375rem; letter-spacing: 0.03em; padding: 0.625rem 1.25rem;\" name=\"email\" type=\"text\" placeholder=\"Ihre E-Mail-Adresse\" \/><button class=\"button newsletter-teaser-button\" type=\"submit\">Jetzt anmelden<\/button><\/div>\n<\/div>\n<\/form>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie ein m\u00e4chtiger Strom eine Landschaft pr\u00e4gt, so wird die Stromproduktion dieses Kraftwerks die norddeutsche Energielandschaft formen. Jede neue Technik muss nun mit schmutzigem Billigstrom konkurrieren. Statt sparsam mit elektrischer Energie umzugehen, werden wir neue Arten des Verbrauchs erfinden, einfach weil die Energie da ist. Denn so weit ist es mit der ger\u00fchmten Flexibilit\u00e4t des Kohlekraftwerks nicht her. Ja, die Stromproduktion l\u00e4sst sich bei Bedarf schnell drosseln. Abschalten aber kann man das Kraftwerk nur zu einem hohen Preis, weshalb Deutschland schon heute, und in Zukunft immer h\u00e4ufiger, Strom ins Ausland verschenkt oder sogar noch bezahlt, um ihn loszuwerden.<\/p>\n<p>So gro\u00df wie die blinden Flecken im Weltbild der Traditionalisten sind auch die im \u00d6kolager. Ja, die Umweltbewegung hat tapfer gegen den Bau des Kohlekraftwerks gek\u00e4mpft. Genauso entschlossen hat sie aber vorher f\u00fcr den energiepolitischen Schritt gestritten, der Moorburg erst m\u00f6glich gemacht hat. Das neue Kraftwerk geh\u00f6rt zu einer ganzen Generation riesiger Stromfabriken, die ihre Existenz dem rot-gr\u00fcnen Beschluss zum Atomausstieg aus dem Jahr 2000 verdanken. In wenigen F\u00e4llen ist der Zusammenhang so dicht belegbar wie in Hamburg, wo die Handelskammer jahrelang f\u00fcr den Bau des Kohlekraftwerks warb und dabei vor allem auf die Abschaltung der Atomkraftwerke verwies.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrden ohne Moorburg in Hamburg nicht die Lichter ausgehen. Insgesamt aber ist die Generation der Anti-Atomkraftwerke, zu der es geh\u00f6rt, f\u00fcr die Energiewende unentbehrlich. Vor vier Jahren, als zum zweiten Mal ein Atomausstieg beschlossen wurde, fand sie sich dann auch wie selbstverst\u00e4ndlich in den Kalkulationen wieder, die belegen sollten, dass ein Atomausstieg nun m\u00f6glich sei. All das hat das \u00d6kolager nie wahrhaben wollen.<\/p>\n<p>Vielleicht kommt man der Wahrheit am n\u00e4chsten, wenn man Moorburg als fr\u00fchen, \u00fcberdimensionierten und besonders h\u00e4sslichen Vertreter einer neuen Kraftwerksgeneration auffasst: Kraftwerke, die nicht in die zuk\u00fcnftige Welt der erneuerbaren Energien passen, aber dennoch gebaut werden, weil es heute noch keine in jeder Hinsicht \u00fcberzeugende Alternative gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg ist gro\u00df und schmutzig \u2013 trotzdem ist diese Art der Stromproduktion noch 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