{"id":6291,"date":"2016-03-17T11:15:42","date_gmt":"2016-03-17T10:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=6291"},"modified":"2016-03-17T12:45:16","modified_gmt":"2016-03-17T11:45:16","slug":"dieter-lenzen-uni-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/dieter-lenzen-uni-bilanz\/","title":{"rendered":"Gute Laune, jetzt!"},"content":{"rendered":"<p><em>Uni-Pr\u00e4sident Dieter Lenzen zieht Bilanz seiner ersten Amtszeit. Am euphorischsten ist er selbst. Was bringt es, Zahlen sch\u00f6ner zu interpretieren, als sie sind?<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Dieter Lenzen hat die Hoffnung aufgegeben: In den kommenden vier Jahren werde es wohl kein zus\u00e4tzliches Geld geben f\u00fcr Hamburgs Hochschulen, erkl\u00e4rte der Universit\u00e4tspr\u00e4sident vergangene Woche. Die Wissenschaft in der Stadt muss weiter sparen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, das sei f\u00fcr Lenzen ein R\u00fcckschlag. Bislang hatten die Hochschulpr\u00e4sidenten lautstark mehr Geld gefordert. Mehr als 100 Millionen Euro im Jahr, so die Rechnung, fehlten allein der Universit\u00e4t, um je Professor auf den Durchschnittsetat der Top-15-Unis in Deutschland zu kommen. Die Botschaft war: Wenn die Stadt den Hochschulen nicht 25 Prozent mehr Geld gibt, verliert Hamburg den Anschluss. Das schrieben die Hochschulpr\u00e4sidenten noch vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Also gro\u00dfe Entt\u00e4uschung?<\/p>\n<p>Mitnichten \u2013 denn es geht offenbar auch ohne zus\u00e4tzliches Geld. Man muss nur ein paar Zahlen einen Tick sch\u00f6ner interpretieren, als sie sind. Und dabei beste Laune verbreiten. Die Frage ist nur, wie nachhaltig diese Strategie ist.<\/p>\n<p>Erst mal ging sie auf: In bester Laune pr\u00e4sentierte Lenzen vergangene Woche die Bilanz seiner ersten Amtszeit. Von Platz 16 auf Platz 9 habe sich Hamburg im Ranking der deutschen Hochschulen vorgearbeitet, sagte er. Die angeblich mittelm\u00e4\u00dfige Universit\u00e4t sei inzwischen besser als viele Elite-Adressen. Und vieles habe sich positiv entwickelt: Die Drittmittel je Professor seien zwischen 2010 und 2015 um 31 Prozent gestiegen, die Zahl der Promotionen um 12,5 Prozent, die Zahl der Absolventen um 27 Prozent. Eine Erfolgsgeschichte, die er in den kommenden sechs Jahren fortf\u00fchren wolle.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag bejubelten Lokalmedien die Platzierung: Top Ten f\u00fcr Hamburg \u2013 im &#8222;wichtigsten Ranking deutscher Universit\u00e4ten&#8220;, schrieb eine Zeitung.<br \/>\nWichtigstes Ranking? Nun ja. Die Wahrheit ist: Hamburg hat die Werte verschiedener Bewertungen selbst zusammengerechnet, um daraus ein unter Experten hochumstrittenes Meta-Ranking zu erstellen \u2013 auf Basis von Ranglisten, die Lenzen selbst 2012 noch als nicht objektiv, fehlerhaft und irref\u00fchrend bezeichnete. Schaut man probehalber \u00fcbrigens in eine davon, das QS World University Ranking, zeigt sich: Hamburg ist in den vergangenen beiden Jahren um 33 Pl\u00e4tze abgest\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Lenzens Erfolgsgeschichte hat weitere Ungereimtheiten \u2013 wie ein Blick auf die jeweils j\u00fcngsten verf\u00fcgbaren Zahlen f\u00fcr ganz Deutschland offenbart. Die Drittmittel je Professor sind von 2008 bis 2013 bundesweit um 33 Prozent gestiegen, die Promotionen zwischen 2009 und 2014 um 33 Prozent, die Zahl der Absolventen um 36 Prozent. Das, was Lenzen als Hamburger Erfolg ausgibt, ist also nur die allgemeine Entwicklung der deutschen Hochschulen. Bestenfalls l\u00e4sst sich aus den Zahlenspielen schlie\u00dfen, dass Hamburg nicht weiter abgeh\u00e4ngt wurde.<\/p>\n<p>Aber selbst das bleibt fraglich. Dass die Spitzenhochschulen in Berlin und M\u00fcnchen au\u00dfer Reichweite sind, ist ohnehin klar. Besorgniserregend ist eher der Blick auf die unmittelbaren Konkurrenten auf den Pl\u00e4tzen hinter der Spitzengruppe, etwa die Universit\u00e4t K\u00f6ln. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren hat die Universit\u00e4t dort ihre Drittmittel mehr als doppelt so stark gesteigert wie Hamburg \u2013 und ist damit vorbeigezogen.<\/p>\n<p>Es ist also d\u00fcnn belegt, wenn Lenzen sich in der Liga der besten Universit\u00e4ten Deutschlands w\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Dennoch hat seine Bilanz einen positiven Effekt. F\u00fcr einen Moment hat die Stadt freundlich, fast stolz auf die Wissenschaft geschaut. Die H\u00e4me, die sonst die Wissenschaftspolitik begleitet, war weg. Zu Recht: Es gibt Spitzenforscher in Hamburg, das hat zuletzt erst der Wissenschaftsrat bescheinigt. Es ist der Universit\u00e4t in den vergangenen Jahren au\u00dferdem gelungen, hervorragende Wissenschaftler in die Stadt zu locken, etwa den Kunsthistoriker Frank Fehrenbach oder den Physiker Brian Foster.<\/p>\n<p>Das ist eine Chance \u2013 und Grundlage f\u00fcr eine neue Strategie von Dieter Lenzen und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: gute Laune! Wenn in Hamburg kein Geld zu holen ist f\u00fcr die Wissenschaft, muss es woanders herkommen, so die Idee \u2013 zum Beispiel vom Bund. Und daf\u00fcr gilt es, sich entschlossen, geschlossen und optimistisch zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Entscheidend sind nun die kommenden Monate. Hamburg muss seine Bewerbung f\u00fcr die n\u00e4chste Runde der Exzellenzinitiative ausarbeiten. Bisher w\u00fcrden zwei Projekte in der Stadt gef\u00f6rdert, k\u00fcnftig wolle man auf mindestens vier kommen, sagt Lenzen, besser f\u00fcnf. Die Hoffnung: Ein Erfolg bei der Exzellenzinitiative k\u00f6nnte zeigen, wie gut die Wissenschaft in der Stadt ist, dann k\u00f6nnte sich die SPD nicht l\u00e4nger weigern, daf\u00fcr mehr Geld auszugeben.<\/p>\n<p>Das ist ein Fortschritt in der Wissenschaftspolitik: Es gibt eine Strategie. Nur sollte man bei aller Euphorie den Hamburgern nicht schon gleich am Anfang falsche Tatsachen vorspiegeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uni-Pr\u00e4sident Dieter Lenzen zieht Bilanz seiner ersten Amtszeit. Am euphorischsten ist er selbst. 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