{"id":7767,"date":"2016-12-11T15:35:02","date_gmt":"2016-12-11T14:35:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/?p=7767"},"modified":"2016-12-11T15:59:47","modified_gmt":"2016-12-11T14:59:47","slug":"das-neue-selbstbewusstsein-des-hsv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/hamburg\/das-neue-selbstbewusstsein-des-hsv\/","title":{"rendered":"Das neue Selbstbewusstsein des HSV"},"content":{"rendered":"<p><em>Rein fu\u00dfballerisch betrachtet ist der HSV immer noch eine einzige Zumutung. Aber f\u00fcr den Klassenerhalt wird das schon reichen.<\/em><\/p>\n<p>Es h\u00e4tte die spielentscheidende Szene werden k\u00f6nnen, als der noch recht junge Schiedsrichter Daniel Siebert HSV-Spieler Lewis Holtby in der 44. Spielminute mit einer Roten Karte vom Platz schickte. Der HSV hatte bis dahin ein recht ordentliches Spiel gemacht und sich die eine oder andere Torchance erarbeitet. Doch nach dem Platzverweis mussten die Hamburger umdenken, die Spielausrichtung wurde defensiver \u2013 ein Sieg schien zur Halbzeit unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wurde Augsburg nach der Pause st\u00e4rker. In der 52. Minute h\u00e4tte der Hamburger Gegner dann eigentlich auch in F\u00fchrung gehen m\u00fcssen, doch St\u00fcrmer Altintop vergab aus kurzer Distanz frei vorm Tor stehend. Gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr den HSV, denn von diesem Gegentreffer h\u00e4tte die Mannschaft von Markus Gisdol sich wahrscheinlich nicht mehr erholt.<\/p>\n<p>Der HSV glaubte auch in Unterzahl an seine Chance und k\u00e4mpfte weiter, und nach etwas mehr als einer Stunde wurden die Hamburger &#8222;belohnt&#8220;: Augsburgs Dominik Kohr sah in der 66. Spielminute die Gelb-Rote Karte und musste wie zuvor schon Lewis Holtby den Platz verlassen. Der HSV war pl\u00f6tzlich nicht mehr in Unterzahl und witterte seine Chance. Keine zwei Minuten nach dem Augsburger Platzverweis folgte die Erl\u00f6sung f\u00fcr die Hamburger: Filip Kostic staubte nach einem starken Sololauf von Nicolai M\u00fcller zum 1:0-Endergebnis ab.<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte das gedacht? Vor einigen Wochen schien der Abstieg des HSV bereits besiegelt zu sein. Doch nach vier Spielen ohne Niederlage steht der HSV aktuell nicht einmal mehr auf einem direkten Abstiegsplatz. Das hat nat\u00fcrlich mehrere Gr\u00fcnde, aber meiner Meinung nach liegt es vor allem an den Offensivspielern M\u00fcller, Kostic und Gregoritsch. Dass die Jungs Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen, hat niemand je ernsthaft angezweifelt. Es brauchte wohl nur jemanden, der diese Spieler daran erinnert, und das ist Markus Gisdol in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gelungen \u2013 so scheint es zumindest.<\/p>\n<p>Bitte nicht falsch verstehen: Der Abstiegskampf ist noch l\u00e4ngst nicht vorbei, und rein fu\u00dfballerisch betrachtet ist der HSV immer noch eine einzige Zumutung. Aber wenn es der Mannschaft gelingt, das neu erlangte Selbstvertrauen ins neue Jahr zu retten, dann wird es wohl auch in dieser Saison zum Klassenerhalt reichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rein fu\u00dfballerisch betrachtet ist der HSV immer noch eine einzige Zumutung. Aber f\u00fcr den Klassenerhalt wird das schon reichen. Es h\u00e4tte die spielentscheidende Szene werden k\u00f6nnen, als der noch recht junge Schiedsrichter Daniel Siebert HSV-Spieler Lewis Holtby in der 44. Spielminute mit einer Roten Karte vom Platz schickte. 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