{"id":101,"date":"2006-12-15T15:21:54","date_gmt":"2006-12-15T14:21:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=101"},"modified":"2006-12-15T15:21:54","modified_gmt":"2006-12-15T14:21:54","slug":"allein-mir-fehlt-der-glaube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/12\/15\/allein-mir-fehlt-der-glaube_101","title":{"rendered":"Allein mir fehlt der Glaube"},"content":{"rendered":"<p>Das Wachstum der Weltwirtschaft scheint sich trotz einer leichten Abschw\u00e4chung im n\u00e4chsten Jahr weiter pr\u00e4chtig zu entwickeln. So sehen es die Regierungen und internationalen Organisationen. Bei der Nachfrage bestehe immer noch ein gewaltiges Aufholpotenzial und weder beim Angebot an Arbeitskr\u00e4ften noch bei den Produktionskapazit\u00e4ten seien Engp\u00e4sse zu erkennen. Die Inflation liegt im Durchschnitt kaum \u00fcber 3 Prozent, was im historischen Vergleich sehr niedrig ist, und von daher besteht nirgendwo ein Druck die wirtschaftspolitischen Z\u00fcgel anzuziehen. Es herrscht eine positive Stimmung wie vor dem Aktiencrash von 2000\/2001 und die Optimisten sch\u00e4tzen das Umfeld heute stabiler ein als damals. Aber was ist eigentlich aus den weltwirtschaftlichen Ungleichgewichten geworden? Dem Damoklesschwert, das \u00fcber jeder Einsch\u00e4tzung der zuk\u00fcnftigen Entwicklung h\u00e4ngt. Hier sehen die Optimisten die Marktkr\u00e4fte am Werk, die die Wirtschaft immer wieder zur\u00fcck zum Gleichgewicht f\u00fchren. Allein da fehlt mir der Glaube.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=90\">Ich hatte in einem fr\u00fcheren Beitrag eine Einsch\u00e4tzung der Lage der Weltwirtschaft gegeben, und dabei bewusst die Risiken gering gewichtet.<\/a> Mir f\u00e4llt dabei Paul Samuelsons Spruch ein, dass die <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=93\">Inversion der Renditekurve<\/a> acht der letzten f\u00fcnf Rezessionen in den USA richtig signalisiert hat. Es k\u00f6nnte also weniger Krisen geben, als ich mir das so ausdenke des nachts. Aber meine gro\u00dfe Sorge, dass die Aufl\u00f6sung der weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte doch mit einer Rezession verbunden sein wird, ist nicht geringer geworden.<\/p>\n<p>Die Optimisten k\u00f6nnen zur Zeit zwar darauf verweisen, dass die Anpassungen in der Struktur der Weltnachfrage in Gang gekommen sind. Dass dies aber mit einer sanften Landung der amerikanischen Wirtschaft vonstatten geht, da bleibe ich skeptisch. Das US Leistungsbilanzdefizit und die damit verbundenen Gefahren sind nach meiner Meinung noch lange nicht \u00fcberwunden. Hier aber zun\u00e4chst die wichtigsten Indizien, die in den Augen der Optimisten auf die sanfte Landung hindeuten:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8211; Der Dollar befindet sich auf Talfahrt, wodurch sich tendenziell die amerikanischen Exporte erh\u00f6hen und die Importe vermindern sollten.<\/li>\n<li>&#8211; Selbst China scheint einzusehen, dass eine Aufwertung des Renminbi gegen\u00fcber dem Dollar auch im eigenen Interesse ist &#8211; seit Juli 2005, als die feste Bindung an die US W\u00e4hrung aufgegeben wurde, ist der Wert die chinesische W\u00e4hrung gegen\u00fcber dem Dollar um 5\u00be Prozent gestiegen.<\/li>\n<li>&#8211; Die Wechselkursentwicklung scheint bereits auf die US Handelsbilanz zu wirken. Das Handelsdefizit ist von 69 Mrd. US$ im August auf 59 Mrd. US$ im Oktober zur\u00fcckgegangen.<\/li>\n<li>&#8211; Der Interventionsbedarf zugunsten des Dollars k\u00f6nnte sich vermindern, wodurch der weltweite Liquidit\u00e4ts\u00fcberhang weniger rasch zunimmt als bisher, wodurch wiederum ein wichtiger Treiber der gef\u00e4hrlichen Assetpreis-Inflation abgebremst w\u00fcrde.<\/li>\n<li>&#8211; Die Zinserh\u00f6hungen in den USA haben zu einem scharfen R\u00fcckgang des Wohnungsbaus gef\u00fchrt; das war l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig. Auch die Hauspreisinflation ist zum Stillstand gekommen. Die steigenden Preise f\u00fcr Immobilien hatten \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le einen positiven Verm\u00f6genseffekt auf den Konsum; das kehrt sich nun offenbar um und d\u00e4mpft so die extreme Ausgabeneigung der Haushalte, die im Kern f\u00fcr die gewaltigen Leistungsbilanzdefizite Amerikas verantwortlich gemacht wird.<\/li>\n<li>&#8211; In dieselbe Richtung, einer D\u00e4mpfung der US Nachfrage, k\u00f6nnte demn\u00e4chst auch der R\u00fcckgang der Terms of Trade im Gefolge eines schw\u00e4cheren Dollars wirken, also ein st\u00e4rkerer Anstieg der Einfuhrpreise als der Ausfuhrpreise; dann kann das im Inland verf\u00fcgbare Einkommen, anders als bisher, nicht mehr rascher steigen als die Produktion &#8211; die Verbraucher f\u00fchlen sich \u00e4rmer.<\/li>\n<li>&#8211; Die US-Wirtschaft w\u00e4chst seit zwei Quartalen deutlich langsamer als ihr Potenzial; da sich das f\u00fcrs erste fortsetzen d\u00fcrfte, erh\u00f6hen sich die freien Kapazit\u00e4ten, so dass von daher Resourcen f\u00fcr Exporte freigesetzt werden und sich das Defizit in der Handelsbilanz auch von dieser Seite her zumindest tendenziell vermindert.<\/li>\n<li>&#8211; Gleichzeitig nimmt die kontinentaleurop\u00e4ische Wirtschaft nach vielen Jahren schwachen Wachstums endlich Fahrt auf, wobei der Inlandsnachfrage eine zusehends wichtigere Rolle zukommt. Auf diese Weise wird ein gro\u00dfer Teil der Nachfragel\u00fccke gef\u00fcllt, die durch die Abk\u00fchlung der amerikanischen Konjunktur gerissen wird.<\/li>\n<li>&#8211; Erfreulich ist weiterhin, dass wichtige \u00d6lexporteure wie Russland, Venezuela, Nigeria oder die L\u00e4nder des Nahen Ostens anders als in \u00e4hnlichen Situationen in der Vergangenheit den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer zus\u00e4tzlichen Einnahmen f\u00fcr Einfuhren von Maschinen und Konsumg\u00fctern ausgeben, das Geld also nicht auf die hohe Kannte legen; die Struktur der weltweiten Nachfrage mag sich zwar \u00e4ndern, deren Niveau wird aber m\u00f6glicherweise nicht so stark beeintr\u00e4chtigt.<\/li>\n<li>&#8211; Zudem haben die gro\u00dfen Schwellenl\u00e4nder Asiens gen\u00fcgend Dynamik bei Investitionen und Konsum entwickelt, um auch ohne Hilfe der amerikanischen Verbraucher gut \u00fcber die Runden zu kommen. Der innerasiatische Handel ist inzwischen mindestens so bedeutend wie der zwischen Asien und den USA &#8211; und er nimmt viel rascher zu. Da es nicht an W\u00e4hrungsreserven mangelt und die \u00f6ffentlichen Haushalte einigerma\u00dfen gesund sind, fehlt es der Wirtschaftspolitik in dieser Region nicht an Mitteln, mit denen sich bei einer ernsthafteren Nachfrageschw\u00e4che gegensteuern l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt scheinen die Dinge also in die richtige Richtung zu laufen. Dass es aber noch zu fr\u00fch f\u00fcr eine Entwarnung ist, haben die j\u00fcngsten Einzelhandelszahlen aus den USA gezeigt. Sie stiegen im November gegen\u00fcber Oktober saisonbereinigt um nicht weniger als 1,0 Prozent, und um 5,6 Prozent gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahres, real also um rund 3 \u00bd Prozent. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=84\">Man untersch\u00e4tze niemals die Ausgabenfreude der amerikanischen Verbraucher &#8211; so sehr k\u00f6nnen die Immobilienpreise offenbar gar nicht fallen, als dass sie sich wirklich beeindrucken lie\u00dfen.<\/a> Anfang der Woche bekamen wir, als Kontrapunkt sozusagen, die Einzelhandelsums\u00e4tze aus dem boomenden Deutschland: Sie waren im Oktober real zum zweiten Mal in Folge gesunken und lagen um 0,7 Prozent niedriger als im Oktober 2005!<\/p>\n<p>Dass die Wende beim US-Defizit unter diesen Umst\u00e4nden tats\u00e4chlich schon geschafft ist, muss demnach bezweifelt werden. Gerade haben wir ja auch die Au\u00dfenhandelszahlen Chinas bekommen: Danach sind die \u00dcbersch\u00fcsse im Oktober und November auf jeweils rund 23\u00bd Mrd US$ gestiegen, auf doppelt so viel wie vor einem Jahr. Sie bewegen sich in Richtung 300 Mrd UD$ j\u00e4hrlich und sind dabei, den bisherigen Rekord\u00fcberschuss, gehalten vom kleinen Land D., weit hinter sich zu lassen. Da die Aufwertung des Renminbi nur nominal nach etwas aussieht, nach Abzug der Inflationsdifferenzen zwischen China und Amerika aber eher mickrig ist, hat sich die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit der US-Wirtschaft jedenfalls gegen\u00fcber China nicht nachhaltig verbessert.<\/p>\n<p>Der erneute Anstieg der \u00d6lpreise seit Mitte Okober wird zusammen mit der neuen Stabilisierung des Dollarkurses und der offenbar weiter boomenden Konsumnachfrage Amerikas daf\u00fcr sorgen, dass sich die Defizite im US-Handel wieder vergr\u00f6\u00dfern werden und das wichtigste Ungleichgewicht in der Weltwirtschaft f\u00fcrs Erste bestehen bleibt.<\/p>\n<p>Es ist daher auch nicht ausgemacht, dass sich die Interventionen Chinas, der anderen Schwellenl\u00e4nder Asiens und der \u00f6lexportierenden L\u00e4nder zugunsten des Dollars vermindern werden, obwohl die W\u00e4hrungsreserven l\u00e4ngst das \u00f6konomisch sinnvolle Limit \u00fcberstiegen haben und eigentlich Diversifizierung der Risiken angesagt ist.<\/p>\n<p>Ich gebe also noch nicht auf: Der entscheidende Durchbruch beim Abbau der amerikanischen Ersparnisl\u00fccke und der Au\u00dfenhandelsdefizite ist noch nicht geschafft. Die USA werden die Welt noch eine ganze Weile mit Dollars \u00fcberschwemmen, und die Welt d\u00fcrfte zunehmend den Appetit darauf verlieren, es sei denn, die Dollaraktiva werden deutlich billiger. Wie soll das gehen? Ein Aktiencrash w\u00e4re angesichts der hohen US-KGVs naheliegend, oder ein echter Crash am Immobilienmarkt &#8211; am elegantesten, und aus amerikanischer Sicht am schmerzlosesten bleibt aber immer noch eine deutliche Aufwertung des Euro (nur die EZB und die Bank of England werden nicht zugunsten des Dollars intervenieren). Sagen wir mal auf 1,60 US$\/Euro. Ob das reichen wird? Immerhin sind die amerikanischen Importe fast doppelt so hoch wie die Exporte &#8211; da gibt es eine Menge an preislichem Anpassungsbedarf, wenn eine US-Rezession als Alternative ausscheiden soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wachstum der Weltwirtschaft scheint sich trotz einer leichten Abschw\u00e4chung im n\u00e4chsten Jahr weiter pr\u00e4chtig zu entwickeln. 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