{"id":10126,"date":"2017-01-13T15:29:21","date_gmt":"2017-01-13T14:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10126"},"modified":"2017-01-13T15:33:43","modified_gmt":"2017-01-13T14:33:43","slug":"inflationsrate-steigt-zinsen-auch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/01\/13\/inflationsrate-steigt-zinsen-auch_10126","title":{"rendered":"Inflationsrate steigt, Zinsen auch"},"content":{"rendered":"<p>Damit die Bondrenditen nicht nur vor\u00fcbergehend, sondern nachhaltig anziehen und sich damit endlich wieder zu normalisieren beginnen, kommt es vor allem auf Eins an: dass die Inflationsrate weiter steigt \u2013 und mit ihr die Inflationserwartungen. Ich gehe davon aus, aber ich sehe auch, dass es immer noch starke Gegenkr\u00e4fte gibt.<!--more--><\/p>\n<p>Im vergangenen Sommer hatte der Wind am Rentenmarkt gedreht. Seit dem damaligen Tiefpunkt haben die Renditen der zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen um 0,50 Prozentpunkte (oder 50 Basispunkte) zugelegt, betragen aber immer noch lediglich 0,31 Prozent und sind damit nicht nur deutlich niedriger als die deutsche Inflationsrate, die im Dezember im Vorjahresvergleich 1,7 Prozent erreicht hatte, sondern liegen auch weit unterhalb dessen, was die Marktteilnehmer f\u00fcr den Durchschnitt der n\u00e4chsten zehn Jahre an Inflation erwarten (1,26 Prozent, abgeleitet aus inflationsindizierten Bundesanleihen). Die Realzinsen dieser Anleihen sind also negativ, zur Freude der Schuldner, zum Kummer der Sparer.<\/p>\n<p>Etwas anders sieht es aus, wenn ich die 10-j\u00e4hrige Bundrendite nicht mit der deutschen, sondern mit der Inflationsrate des Euroraums vergleiche \u2013 sie betrug im Dezember 1,1 Prozent. Die langen Realzinsen sind demnach immer noch negativ, mit -0,8 Prozent aber nicht so extrem. Trotzdem bleibt der Weg hin zu einer Normalisierung sehr lang.<\/p>\n<p>Was heisst &#8222;normale Rendite&#8220;? F\u00fcr die zehnj\u00e4hrigen Bonds eines europ\u00e4ischen Landes mit gesunden Staatsfinanzen ist sie, grob gesprochen, das Produkt aus der trendm\u00e4\u00dfigen Wachstumsrate der Produktivit\u00e4t (etwa ein Prozent) und einer Risikopr\u00e4mie f\u00fcr die mit der Laufzeit ansteigende Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Kursverluste (vielleicht dreiviertel Prozentpunkte), real also 1,75 Prozent. Um zur &#8222;Normalit\u00e4t&#8220; zur\u00fcckzufinden, m\u00fcssten die realen Renditen daher von heute an um rund 2,5 Prozentpunkte ansteigen. F\u00fcr die nominalen Renditen d\u00fcrfte der Gleichgewichtswert irgendwo zwischen drei und vier Prozent liegen, wenn die EZB in der Zukunft wirklich ihr Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent erreicht. <\/p>\n<p>Das ist alles sehr theoretisch. Wenn die Zinsen steigen, steigen sie oft sehr rasch und tendieren dazu, zu \u00fcberschiessen. Wenn auf einmal Disinflation und Deflation keine Themen mehr sein sollten, gibt es Gewinnmitnahmen. Rette sich wer kann, heisst dann die Devise. Im Verlauf des Bondbooms, der in den fr\u00fchen achtziger Jahren begann, ist das Volumen des globalen Rentenmarkts gewaltig gestiegen. Allein das der Staatsanleihen der OECD-L\u00e4nder d\u00fcrfte inzwischen 40 bis 50 Billionen Dollar erreicht haben (was etwa ihrem BIP entspricht) \u2013 hinzu kommen die Anleihen der Banken und sonstigen Unternehmen. Wenn Anleger versuchen, die Laufzeiten zu verk\u00fcrzen und das Gewicht von Bonds in ihren Portefeuilles zu vermindern, k\u00f6nnte angesichts dieser Gr\u00f6\u00dfenordnungen aus dem Gedr\u00e4nge vor dem Ausgang rasch eine Panik werden.<\/p>\n<p>Anleger sollten darauf vorbereitet sein. Als Gesamtheit haben sie allerdings keine Chance, einem allgemeinen Ausverkauf zu entkommen. Wie gesagt, noch haben wir es mit starken Gegenkr\u00e4ften zu tun, die einen crashartigen Ausverkauf f\u00fcr\u2019s Erste unwahrscheinlich machen.<\/p>\n<p>Hier ist eine Liste dieser Kr\u00e4fte:<\/p>\n<ul>\n<li> Nach wie vor ist die gesamtwirtschaftliche Kapazit\u00e4tsauslastung Eurolands sehr niedrig \u2013 da f\u00e4llt es nicht leicht, Preise zu erh\u00f6hen.<\/li>\n<li> Die <a title=\"eurostat Presemitteilung vom 9. Januar 2017\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/7784694\/3-09012017-AP-DE.pdf\" target=\"_blank\">Arbeitslosigkeit liegt bei 9,8 Prozent<\/a> und geht nur langsam zur\u00fcck \u2013 das h\u00e4lt die Lohninflation in Schach; die sogenannten Lohnst\u00fcckkosten, der wichtigste Kostenfaktor, nehmen nur mit einer Rate von weniger als ein Prozent zu (siehe die folgende Grafik).<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/01\/Lohnstueckkosten_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten im Euroraum\" width=\"546\" height=\"319\" class=\"size-full wp-image-10128\" \/><\/p>\n<ul>\n<li> Am Markt liegen die erwarteten europ\u00e4ischen Inflationsraten f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre zwischen ein und eineinviertel Prozent \u2013 sie haben sich in letzter Zeit kaum bewegt. Auch die Analysten sch\u00e4tzen, dass die Inflation auf Jahre hinaus deutlich unterhalb des EZB-Ziels bleiben wird.<\/li>\n<li> Der Euro hat seit Mitte 2014 gegen\u00fcber dem Dollar stark an Wert verloren und d\u00fcrfte inzwischen den gr\u00f6\u00dften Teil der Abwertung wegen des riesigen \u00dcberschusses in der Leistungsbilanz und den relativ gesunden \u00f6ffentlichen Finanzen Eurolands hinter sich haben \u2013 eine neue Aufwertung w\u00fcrde deflation\u00e4r wirken und so Zinserh\u00f6hungen tendenziell verhindern.<\/li>\n<li> Die EZB hat bisher noch nicht signalisiert, dass sie demn\u00e4chst die Zinsen erh\u00f6hen k\u00f6nnte \u2013 sie ist vielmehr entschlossen, die Geldschleusen noch l\u00e4nger als angek\u00fcndigt offen zu halten, wenn sich die gew\u00fcnschten Effekte auf Wachstum und Inflation nicht einstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und jetzt eine Liste der Faktoren, die f\u00fcr eine Wende bei den Leitzinsen und weiter steigende Bondrenditen sprechen:<\/p>\n<ul>\n<li> Durch die starke Abwertung des Euro in den vergangenen zweieinhalb Jahren und den Anstieg der Rohstoffpreise importiert Euroland Inflation.<\/li>\n<li> In den vergangenen sechs Monaten sind die industriellen Erzeugerpreise und die Einfuhrpreise annualisiert mit Raten von 4,2 und 4,8 Prozent gestiegen (vgl. die folgende Grafik) \u2013 auf den vorgelagerten Stufen der Wertsch\u00f6pfung hat sich daher eine Menge an Inflation aufgestaut.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/01\/Prod_und_Imp_Preise_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Produzenten- und  Einfhrpreise im Euroraum\" width=\"565\" height=\"323\" class=\"size-full wp-image-10130\" \/><\/p>\n<ul>\n<li> Die Fed, die amerikanische Notenbank, beabsichtigt bisher, die Leitzinsen 2017 noch mindestens zweimal anzuheben; in der Vergangenheit sind sowohl Bundesbank als auch EZB stets der Fed gefolgt, wenn auch mit unterschiedlich langem zeitlichen Abstand. Das d\u00fcrfte diesmal nicht anders sein.<\/li>\n<li> Die Geldmengenpolitik scheint bei den Krediten an den privaten Sektor Fr\u00fcchte zu tragen \u2013 nach negativen \u00c4nderungsraten von minus 2,6 Prozent Mitte 2014 hat sich die Lage st\u00e4ndig verbessert. <a  title=\"Monetary developments in the euro area: October 2016\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pdf\/md\/md1611.pdf\" target=\"_blank\">Zuletzt wurden Zuwachsraten von plus 2,4 Prozent gemeldet<\/a>. Die Verschuldung bewegt sich in die gew\u00fcnschte Richtung. Wenn Ausgaben zunehmend mit geliehenem Geld bestritten werden, sind das gute Nachrichten f\u00fcr die Konjunktur und die Inflationserwartungen. Die Bondrenditen steigen, weil es der Realwirtschaft besser geht. <\/li>\n<li> Fr\u00fchindikatoren wie die PMIs (Purchasing Managers\u2018 Indicators), die Umfragen der EU-Kommission, die Auftragseing\u00e4nge und Ifo signalisieren eine zunehmende Dynamik der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t \u2013 auch aus diesem Grund ist mit einem Anstieg der Inflationserwartungen zu rechnen.<\/li>\n<li> Nach <a title=\"Report on Public Finances in EMU 2016\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/eeip\/ip045_en.htm\" target=\"_blank\">Einsch\u00e4tzung der EU-Kommission<\/a> hat die Finanzpolitik in den L\u00e4ndern der W\u00e4hrungsunion inzwischen auf &#8222;leicht expansiv&#8220; umgeschaltet. Das langsame Wirtschaftswachstum und insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit werden zunehmend als ein Problem f\u00fcr den Fortbestand des Euro empfunden. Zudem sind durch die Erfolge bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen Spielr\u00e4ume entstanden, die genutzt werden k\u00f6nnen. H\u00f6here Bondrenditen d\u00fcrften ein Nebeneffekt sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn ich mir die Zeitreihe mit den Bondrenditen ansehe, muss ich n\u00fcchtern feststellen, dass wir es nicht zum ersten Mal mit einem Ansatz zu einer Trendwende zu tun haben. In den Jahren 1994, 1999, 2005 bis 2008, Ende 2010,  im Sommer 2013 und im Fr\u00fchjahr 2015 kam es jeweils zu einem Anstieg der langen Zinsen, der dem jetzigen in nichts nachstand. Was die Sache diesmal besonders macht, ist die Tatsache, dass der untere Wendepunkt weit im negativen Bereich lag, also nach unten, anders als bei fr\u00fcheren Gelegenheiten, kaum mehr Spielraum war.<\/p>\n<p>Trotzdem ist mir klar, dass ich mich mit meiner Argumentation und insbesondere mit der \u00dcberschrift weit aus dem Fenster lehne. Hier ist jemand, der einen Wendepunkt vorhersagt. \u00d6konomen k\u00f6nnen das in der Regel nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit die Bondrenditen nicht nur vor\u00fcbergehend, sondern nachhaltig anziehen und sich damit endlich wieder zu normalisieren beginnen, kommt es vor allem auf Eins an: dass die Inflationsrate weiter steigt \u2013 und mit ihr die Inflationserwartungen. 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