{"id":10161,"date":"2017-02-08T20:32:46","date_gmt":"2017-02-08T19:32:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10161"},"modified":"2017-02-08T20:32:46","modified_gmt":"2017-02-08T19:32:46","slug":"warum-mehrausgaben-fuer-die-infrastruktur-uns-alle-reicher-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/02\/08\/warum-mehrausgaben-fuer-die-infrastruktur-uns-alle-reicher-machen_10161","title":{"rendered":"Warum Mehrausgaben f\u00fcr die Infrastruktur uns alle reicher machen"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Kapitalstock nimmt nur noch sehr langsam zu, <a title=\"siehe dazu auch: Warum die Produktivit\u00e4t stagniert \u2013 und was dagegen getan werden kann\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/01\/23\/warum-die-produktivitaet-stagniert-und-was-dagegen-getan-werden-kann_10136\">und mit ihm die Produktivit\u00e4t<\/a>. Es wird zu wenig investiert, vor allem vom Staat. Wenn es so weitergeht, wird das Sozialprodukt nie mehr so rasch zunehmen wie vor der Finanzkrise.<!--more--><\/p>\n<p>Der negative Effekt auf unseren Lebensstandard wird durch die steigenden Verm\u00f6gensertr\u00e4ge aus dem Auslandsverm\u00f6gen etwas abgemildert. Weil so viel gespart und so wenig im Inland investiert wird, exportiert unser Land seit einiger Zeit Jahr f\u00fcr Jahr netto Kapital in H\u00f6he von fast 10 Prozent des nominalen BIP. Dadurch steigt das Nettoauslandsverm\u00f6gen rasant an.<\/p>\n<p>Was ist los? Dass die Quote der Brutto-Anlageinvestitionen seit der Wiedervereinigung von rund 25 Prozent des BIP auf gerade einmal 20 Prozent gesunken ist, d\u00fcrfte nicht nur damit zu tun haben, dass die Grenzertr\u00e4ge von Investitionen tendenziell sinken, sie also weniger lohnend sind, sondern vermutlich auch mit dem R\u00fcckgang der relativen Kosten von Arbeit: die Produktion ist weniger kapitalintensiv geworden. Noch ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass die L\u00f6hne demn\u00e4chst so stark steigen werden, dass sich dieser Trend umkehrt.<\/p>\n<p>Wie die folgende Grafik zeigt, hapert es vor allem an den Nettoinvestitionen, also an dem, was nach den Abschreibungen von den Bruttoinvestitionen \u00fcbrig bleibt. Der Kapitalstock, f\u00fcr den der Staat direkt verantwortlich ist, schrumpft sogar (seit 2003). Das ist h\u00f6chst beunruhigend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/DE_Nettoinvestitionen_seit_1980.gif\" alt=\"Grafik: Nettoinvestitionen in Deutschland seit 1980\" width=\"560\" height=\"327\" class=\"size-full wp-image-10162\" \/><\/p>\n<p>Vielleicht ist die staatliche Investitionsschw\u00e4che sogar die eigentliche Ursache f\u00fcr die Schw\u00e4che der privaten Investitionen. Weil Ausgaben f\u00fcr Infrastruktur positive externe Effekte haben, also kostenlos f\u00fcr alle angeboten werden, machen sie manche privaten Investitionen erst rentabel. Je besser die Schulen, Universit\u00e4ten und das Gesundheitssystem, je effizienter das Transportwesen, je verl\u00e4sslicher das Rechtswesen und die Verwaltung, oder je schneller die Kommunikation im Breitbandnetz, desto eher nehmen Unternehmen das Wagnis auf sich, sich zu verschulden und zu investieren.<\/p>\n<p>Darauf hat vor Kurzem Harvards Larry Summers in seinem Blog hingewiesen (<a title=\"Lawrence H. Summers: The Case For A Proper Program of Infrastructure Spending\" href=\"http:\/\/larrysummers.com\/2017\/01\/17\/the-case-for-a-proper-program-of-infrastructure-spending\/\" target=\"_blank\"><em>The Case For A Proper Program of Infrastructure Spending<\/em><\/a>). Eine im Dezember von der OECD ver\u00f6ffentlichte Studie (Jean-Marc Fournier: <a title=\"Jean-Marc Fournier: The Positive Effect of Public Investment on Potential Growth\" href=\"http:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/docserver\/download\/15e400d4-en.pdf\" target=\"_blank\"><em>The positive effect of public investment on potential growth<\/em><\/a>) kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass &#8222;\u00f6ffentliche Investitionen in den meisten L\u00e4ndern &#8230; einen sehr positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, &#8230; vor allem solche, die mit starken externen Effekten verbunden sind; das gilt beispielsweise f\u00fcr R&#038;D oder die Medizin.&#8220; Japan ist die wichtigste Ausnahme von dieser Regel.<\/p>\n<p>In ihren Sonntagsreden oder im Wahlkampf wollen die meisten Politiker mehr f\u00fcr die Infrastruktur tun. Sie ist das, was die Amerikaner <em>motherhood and apple pie<\/em> nennen \u2013 alle sind sich einig, dass es sich um etwas Gutes und Wichtiges handelt. Leider lassen sich damit aber nicht so leicht W\u00e4hlerstimmen erobern. Ein Beispiel sind Erhaltungsinvestitionen in das Stra\u00dfennetz oder die Schulen. Die haben f\u00fcr Politiker wenig Sex Appeal \u2013 wer von ihren W\u00e4hlern kann sich schon f\u00fcr eine neue Fahrbahndecke auf der A3 begeistern, oder f\u00fcr Reparaturen an den Br\u00fccken? Da sind Steuersenkungen oder Mehrausgaben f\u00fcr die M\u00fctterrente oder die Polizei von ganz anderem Kaliber.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass viele \u00f6ffentliche Investitionen, die die Voraussetzung f\u00fcr private Folgeinvestitionen und damit f\u00fcr Fortschritte bei der Produktivit\u00e4t sind, ausbleiben, weil ihre betriebswirtschaftliche Rendite zu niedrig und ihr externer Zusatznutzen nur schwer zu beziffern ist. Sie rechnen sich oft erst in der langen Frist. Au\u00dferdem hat Infrastruktur keine starke Lobby \u2013 wenn der Staat wieder einmal sparen will, wird er den Rotstift dort ansetzen, wo die geringsten Stimmenverluste drohen und keine rechtlichen Verpflichtungen bestehen.<\/p>\n<p>Politiker sollten sich Larry Summers f\u00fcnf Argumente zu Gem\u00fcte f\u00fchren, wenn sie vor der Wahl stehen, wie sie \u00f6ffentliche Mittel am besten einsetzen sollen. Ausgaben f\u00fcr Infrastruktur lohnen sich aus den folgenden Gr\u00fcnden:<\/p>\n<ol>\n<li>Ihr Nutzen \u00fcbertrifft in der Regel die rein betriebswirtschaftlichen Ertr\u00e4ge. Ein neuer Flughafen oder eine neue technische Universit\u00e4t f\u00fchren in der Regel zu betr\u00e4chtlichen Folgeinvestitionen des privaten Sektors und zu Unternehmensgr\u00fcndungen \u2013 und damit zu zus\u00e4tzlichen Jobs und Steuereinnahmen.<\/li>\n<li>Die finanziell lohnendsten staatlichen Investitionen sind Erhaltungsinvestitionen. Sie sollten m\u00f6glichst st\u00e4ndig und auf jeden Fall fr\u00fchzeitig vorgenommen werden. Vorbeugung ist billiger als die sp\u00e4tere Reparatur \u2013 sie erfordert nur einen Bruchteil an Zeit und Geld. In den meisten F\u00e4llen sind die Ertr\u00e4ge f\u00fcr den Fiskus deutlich h\u00f6her als die Schuldzinsen, die er bezahlen muss.<\/li>\n<li>Es gibt wichtige Infrastrukturprojekte, die finanziell auch kurzfristig sehr lohnend sind. Summers nennt als Beispiel die Luftraum\u00fcberwachung: Wenn die Radartechnologie, die seit dem Zweiten Weltkrieg dominiert, durch GPS ersetzt wird, steigt die Sicherheit im Flugverkehr, die Umweltbelastung nimmt ab, weil die Flugzeuge nicht mehr so gro\u00dfe Abst\u00e4nde halten und keine unn\u00f6tigen Schleifen mehr fliegen m\u00fcssen, in Sto\u00dfzeiten gibt es weniger Versp\u00e4tungen, und die Kapazit\u00e4t der Flugh\u00e4fen kann besser genutzt werden. Andere Beispiele sind Breitbandnetze, die \u00fcberall im Land zug\u00e4nglich sind, Hochgeschwindigkeitstrassen f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t, die F\u00f6rderung von Stromspeichern und Transmissionstechnologien, durch die der unstetig anfallende Strom aus Wind und Sonne zu einer echten Alternative zum Strom aus fossilen Brennstoffen wird. Vor allem im Vergleich zu den Verteidigungsausgaben handelt es sich bei solchen Projekten um recht kleine Summen.<\/li>\n<li>Infrastrukturprojekte m\u00fcssen nicht zeitaufwendig sein. Hier l\u00e4sst sich eine Menge verbessern. Vor seinem B\u00fcro in Harvard wird seit f\u00fcnf Jahren eine Br\u00fccke \u00fcber den Charles River renoviert \u2013 w\u00e4hrend Caesars Truppen angeblich nur neun Tage f\u00fcr eine neue Br\u00fccke \u00fcber den Rhein brauchten. Das Ziel sollte sein, so schnell und so preiswert wie nur m\u00f6glich zu bauen, und nicht zu viele interessierte Parteien sollten in der Lage sein, Projekte zu verz\u00f6gern. Im \u00dcbrigen h\u00e4lt Summers wenig davon, dem privaten Sektor die Finanzierung zu \u00fcberlassen (<em>PPP<\/em>): Dessen Renditeanforderungen gehen stets weit \u00fcber die Refinanzierungskosten (also die Bondrenditen) des Staates hinaus. F\u00fcr dasselbe Geld kann der Staat ein Vielfaches an Infrastruktur auf die Beine stellen.<\/li>\n<li>Gelegentlich gibt es keynesianische Gr\u00fcnde f\u00fcr mehr Staatsausgaben, aber die Verbesserung und Expansion der Infrastruktur ist vor allem deshalb wichtig, weil dadurch wieder ein steilerer Wachstumspfad erreicht werden kann. F\u00fcr Summers ist die zus\u00e4tzliche staatliche Verschuldung f\u00fcr Investitionsprojekte auch ein Mittel, die Realzinsen zu erh\u00f6hen, wodurch als gew\u00fcnschter Nebeneffekt die Risiken von Finanzblasen, Crashs an den M\u00e4rkten f\u00fcr Aktien und Immobilien und langanhaltenden Rezessionen durch <em>Deleveraging<\/em> abnehmen und das System als Ganzes stabiler wird. Der Fiskus kann, ja muss, auf diese Weise den Spielraum f\u00fcr die Geldpolitik vergr\u00f6\u00dfern. Nur wenn die Zinsen im Durchschnitt weit von der Nullgrenze entfernt sind, k\u00f6nnen Notenbanken wirkungsvoll Rezessionen bek\u00e4mpfen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vielleicht sollten die Herren Weidmann und Sch\u00e4uble \u00fcber dieses Thema mal ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch mit Larry Summers f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Kapitalstock nimmt nur noch sehr langsam zu, und mit ihm die Produktivit\u00e4t. Es wird zu wenig investiert, vor allem vom Staat. 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