{"id":10172,"date":"2017-02-11T11:45:26","date_gmt":"2017-02-11T10:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10172"},"modified":"2020-11-13T10:02:18","modified_gmt":"2020-11-13T09:02:18","slug":"schwaches-produktivitaetswachstum-warum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/02\/11\/schwaches-produktivitaetswachstum-warum_10172","title":{"rendered":"Schwaches Produktivit\u00e4tswachstum \u2013 Warum?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> In den entwickelten Volkswirtschaften ist das Produktivit\u00e4tswachstum seit den 1970er Jahren tendenziell gesunken, zeigen die Statistiken \u2013 eine Beobachtung, die angesichts der weitreichenden Digitalisierung der Wirtschaft erstaunt. Sie k\u00f6nnte auf Messfehlern beruhen, ist sie aber realistisch, kann es daf\u00fcr viele Gr\u00fcnde geben. Innovationen sind zunehmend kostenintensiv und durchdringen die Wirtschaft nur langsam. Der produktivit\u00e4tsschwache Dienstleistungssektor nimmt einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Produktion ein. Es k\u00f6nnte aber auch an der zu geringen Zunahme der Investitionen liegen. Letztlich muss diese Entwicklung nicht unbedingt einen langfristigen Trend widerspiegeln, sie kann auch konjunkturell bedingt sein. Weil ein Anstieg der Produktivit\u00e4t wirtschaftspolitisch aber f\u00fcr w\u00fcnschenswert gehalten wird, stellt sich die Frage, was die Politik tun kann. \u00dcber diesen Themenkomplex diskutieren die Teilnehmer des <a href=\"#pdf\">Zeitgespr\u00e4chs<\/a> in der aktuellen Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>. <!--more--><\/p>\n<p>Der wesentliche Indikator an dem sich die Debatte orientiert ist die Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t, dem Verh\u00e4ltnis der erbrachten Wirtschaftsleistung zum Arbeitseinsatz. Sie h\u00e4ngt positiv vom technischen Fortschritt (wie z.B. Produkt- und Prozessinnovationen), der Sachkapitalausstattung und dem sog. Humankapital ab. Zu letzteren z\u00e4hlen u.a. Aus- und Fortbildung, aber auch die Ausgestaltung von Arbeitsverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<p>Enzo Weber vom Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betrachtet in seinem Beitrag die relative Entwicklung der Besch\u00e4ftigung zum Wirtschaftswachstum in Deutschland vor dem Hintergrund der Ver\u00e4nderungen, die der Arbeitsmarkt hierzulande in den letzten Jahrzehnten erfahren hat. Dabei ist es zu einer Entkopplung des Besch\u00e4ftigungsaufbaus vom BIP-Zuwachs gekommen, die erkl\u00e4rt, &#8222;\u2026 wieso die Produktivit\u00e4t, die beide Ma\u00dfe verbindet, vergleichsweise schwach bleibt&#8220;. Weber sieht aber durchaus ein Potenzial f\u00fcr eine st\u00e4rkere Produktivit\u00e4tsentwicklung nicht zuletzt in der Digitalisierung der Wirtschaft, wenn diese durch einen Wechsel in der wirtschafts- und sozialpolitischen Debatte, der sich bereits abzeichnet, unterst\u00fctzt wird \u2013 nicht einfach immer nur billiger, sondern mehr &#8222;\u2026 Investitionen in die Besch\u00e4ftigten, die produktiv arbeiten sollen.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverst\u00e4ndigenrates f\u00fcr Wirtschaft (SVR) und Steffen Elstner, Mitarbeiter des wissenschaftliches Stabs des SVR, stellen fest, dass die Wachstumsbeitr\u00e4ge der Arbeitsproduktivit\u00e4t gesunken sind, w\u00e4hrend das Arbeitsvolumen zunahm. Verantwortlich daf\u00fcr war, so die Autoren, vor allem die Integration von weniger produktiven Personen in den Arbeitsmarkt. Bedenklich finden sie, dass nicht nur im Dienstleistungsbereich, sondern auch im Verarbeitenden Gewerbe die Arbeitsproduktivit\u00e4t deutlich gesunken ist, was durch einen geringeren Kapitaleinsatz verursacht wurde. Was soll die Politik tun? Die Bereiche Digitalisierung, Energiewende und demografischer Wandel stehen dabei im Mittelpunkt. Hier m\u00fcssen nach Auffassung der Autoren ungenutzte Potenziale gehoben und angemessene Rahmenbedingungen geschaffen werden.<\/p>\n<p><a title=\"Klicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Abb_Produktivitaetswachstum_seit_1951.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Produktivitaetswachstum_klein.gif\" alt=\"Grafik: Produktivit\u00e4tswachstum in ausgew. OECD-L\u00e4ndern seit 1951\" width=\"317\" height=\"375\" class=\"alignright size-full wp-image-10173\" \/><\/a>Tats\u00e4chlich l\u00e4sst sich empirisch nachweisen, dass der Produktivit\u00e4tsfortschritt auch global langsamer vorankommt. Ulrich Fritsche und Patrick Christian Harms von der Universit\u00e4t Hamburg  untersuchen die Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t in wichtigen OECD-L\u00e4ndern. Deren Wachstumsrate n\u00e4hert sich am aktuellen Rand der Null-Marke. (siehe Abbildung) F\u00fcr den R\u00fcckgang der Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse als globales Ph\u00e4nomen verweisen die Autoren auf drei Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze. Zum ersten: St\u00f6rungen im Zusammenspiel von innovationsf\u00f6rdernden Institutionen und der makro\u00f6konomischer Stabilisierungspolitik \u2013  gelingt die Stabilisierung der Wirtschaft nicht, fehlt die Basis f\u00fcr &#8222;erfolgreiches Produktivit\u00e4tswachstum&#8220;. Zum zweiten: Stagnation aufgrund \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Verschuldung \u2013 auf einem Kreditboom folgt eine Phase des Schuldenabbaus, die eine &#8222;verhaltene Investitionst\u00e4tigkeit und mangelnde Intermediationsleistung der Finanzinstitute&#8220; mit sich bringt. Zum dritten: Die These der &#8222;S\u00e4kularen Stagnation&#8220; \u2013 das Produktivit\u00e4tswachstum sinkt langfristig! Hierf\u00fcr werden unter anderem folgende Gr\u00fcnde genannt: ungleiche Einkommensverteilung, demografische Entwicklung, Anlageverhalten asiatischer Zentralbanken, Niedrigzinsen, schwache Investitionsnachfrage. Die Volkswirtschaft steckt in der Falle der <em>Diminshed Expectations<\/em>, wie es Paul Krugman genannt hat. Was hilft aus dieser Falle? Die Autoren sehen eine L\u00f6sung in steigenden staatlichen Investitionen und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine verbesserte Einkommensverteilung.<\/p>\n<p>Marianne Saam vom Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung betrachtet in ihrem Beitrag die &#8222;Einfl\u00fcsse von Innovation, Dienstleistungen und Digitalisierung&#8220;. Dabei diskutiert sie die folgenden f\u00fcnf Gr\u00fcnde, die f\u00fcr die stagnierende Produktivit\u00e4tsentwicklung in diesem Zusammenhang angef\u00fchrt werden: &#8222;zunehmend kostenintensive Innovation, S\u00e4ttigung von Bed\u00fcrfnissen, langsame Diffusion von Innovation, zunehmende Bedeutung der Dienstleistungen in der gesamtwirtschaftlichen Produktion und Verlagerung des Produktivit\u00e4tswachstums hin zu bisher ungemessenen Dimensionen&#8220;. Neben Hinweisen auf eine Verlangsamung der Diffusion von Innovationen in den vergangen Jahren seien bei den Dienstleistungen gerade die Bereiche st\u00e4rker expandiert, die relativ geringe Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse aufweisen. Bez\u00fcglich der Vermutung, &#8222;dass die Produktivit\u00e4tswirkungen der Digitalisierung mit den existierenden Methoden der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung deutlich untersch\u00e4tzt werden&#8220;, verweist die Autorin auf j\u00fcngere Studien, die f\u00fcr die USA zu dem Ergebnis gekommen sind, &#8222;dass zumindest bisher keine gro\u00dfen ungemessenen Wachstumssteigerungen durch Digitalisierung stattgefunden haben.&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem Dienstleistungsbereich setzen sich auch Hagen Kr\u00e4mer von der Hochschule Karlsruhe \u2013 Technik und Wirtschaft und Jochen Hartwig von der TU Chemnitz auseinander. Sie besch\u00e4ftigen sich dabei eingehend mit der These, dass die &#8222;r\u00fcckl\u00e4ufige Wachstumsrate der Arbeitsproduktivit\u00e4t [&#8230;] vor allem auch ein statistisches Artefakt [ist]&#8220;, also auf einer Zunahme des Messfehlers bei der statistischen Erfassung von Dienstleistungen beruht. Verschiedene Studien, unter anderem die Langzeit-Studie von Robert Gordon, zeigen jedoch, dass sich diese These nicht st\u00fctzen l\u00e4sst. Wenn sich aber das Messproblem, das zweifellos den Dienstleistungssektor kennzeichnet, \u00fcber die Zeit nicht vergr\u00f6\u00dfert hat, wird die sinkende Arbeitsproduktivit\u00e4t in der Statistik realistisch dargestellt \u2013 und dies wird mit einem zunehmenden Anteil der Dienstleistungen an der Wertsch\u00f6pfung auch fortdauern. &#8222;Denn solange es Wirtschaftsbereiche in relevanter Gr\u00f6\u00dfenordnung gibt, in denen ein weitgehender Ersatz menschlicher Arbeitsleistung durch Mechanisierung und Technisierung nicht m\u00f6glich ist, wird das Problem einer allgemeinen Abschw\u00e4chung des Produktivit\u00e4tswachstums prinzipiell bestehen bleiben.&#8220; Eine Konsequenz daraus sei die Baumol\u2019sche Kostenkrankheit, so dass sich f\u00fcr den Staat in Zukunft die Frage der Finanzierung \u00f6ffentlicher Dienstleistungen versch\u00e4rft stellen wird.<a name=\"pdf\"><\/a><\/p>\n<p>Lesen Sie hier exklusiv vorab ausf\u00fchrlich das aktuelle Zeitgespr\u00e4ch aus der Februar-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>:<\/p>\n<p><a title=\"Zeitgespr\u00e4ch: Schwaches Produktivit\u00e4tswachstum \u2013 Warum?, in: Wirtschaftsdienst 2\/2017\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/wirtschaftsdienst_2_2017_Zeitgespraech_schwaches_Produktivitaetswachstum.pdf\"><em><strong>Schwaches Produktivit\u00e4tswachstum \u2013 zyklisches oder strukturelles Ph\u00e4nomen?<\/strong><\/em><\/a>, in: Wirtschaftsdienst 2\/2017 (mit folgenden f\u00fcnf Beitr\u00e4gen: &#8222;<em>Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Reformen: zur aktuellen Produktivit\u00e4tsentwicklung<\/em>&#8220; von Enzo Weber; &#8222;<em>Die Verlangsamung des deutschen Produktivit\u00e4tswachstums \u00fcberwinden \u2013 Handlungsfelder f\u00fcr die Wirtschaftspolitik<\/em>&#8220; von Steffen Elstner und Christoph M. Schmidt; &#8222;<em>Globale Abflachung des Produktivit\u00e4tswachstums \u2013 Zeit f\u00fcr (koordinierte) expansive Fiskalpolitik<\/em>&#8220; von Ulrich Fritsche und Patrick Christian Harms; &#8222;<em>R\u00fcckgang des Produktivit\u00e4tswachstums \u2013 Einfl\u00fcsse von Innovation, Dienstleistungen und Digitalisierung<\/em>&#8220; von Marianne Saam; &#8222;<em>Zwischen Hoffnungstr\u00e4ger und Spielverderber: der Beitrag von Dienstleistungen zum Produktivit\u00e4tswachstum<\/em>&#8220; von Jochen Hartwig und Hagen Kr\u00e4mer)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: In den entwickelten Volkswirtschaften ist das Produktivit\u00e4tswachstum seit den 1970er Jahren tendenziell gesunken, zeigen die Statistiken \u2013 eine Beobachtung, die angesichts der weitreichenden Digitalisierung der Wirtschaft erstaunt. Sie k\u00f6nnte auf Messfehlern beruhen, ist sie aber realistisch, kann es daf\u00fcr viele Gr\u00fcnde geben. 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