{"id":10194,"date":"2017-02-20T18:35:18","date_gmt":"2017-02-20T17:35:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10194"},"modified":"2017-02-21T16:18:36","modified_gmt":"2017-02-21T15:18:36","slug":"truegerische-ruhe-an-den-maerkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/02\/20\/truegerische-ruhe-an-den-maerkten_10194","title":{"rendered":"Tr\u00fcgerische Ruhe an den M\u00e4rkten"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sich die Schw\u00e4che der Bondm\u00e4rkte noch eine Weile fortsetzen d\u00fcrfte, wird an anderen M\u00e4rkten eine Trendwende immer wahrscheinlicher: Der Anstieg der Renditespreads gegen\u00fcber Bundesanleihen d\u00fcrfte demn\u00e4chst beendet sein, ebenso wie der Boom an den Aktienm\u00e4rkten oder die Seitw\u00e4rtsbewegung der Wechselkurse und des \u00d6lpreises. Sollte es zudem zu einem Handelskrieg kommen, vielleicht sogar zu einer globalen Rezession, sind gro\u00dfe Korrekturen vorprogrammiert.<!--more--><\/p>\n<p>Was die Rentenm\u00e4rkte angeht, steigen die langen Renditen seit dem vergangenen Sommer mehr oder weniger stetig, wenn auch bisher nur verhalten. Es sieht nicht mehr nach Deflation aus. Die expansive Geldpolitik der Industriel\u00e4nder schl\u00e4gt allm\u00e4hlich an, und weil Haushalte und Unternehmen offenbar nicht mehr so verschuldet sind wie auf dem H\u00f6hepunkt der Finanzkrise (das <em>Deleveraging<\/em> also vorangekommen ist), sind ihre Lebensgeister wieder erwacht. Durch die robustere Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen nimmt die Auslastung der Kapazit\u00e4ten zu, ebenso wie die Besch\u00e4ftigung, sodass sich Preise und L\u00f6hne leichter erh\u00f6hen lassen. Im Euroraum ist die Inflation bei den Verbraucherpreisen im Januar bei 1,8 Prozent angekommen, in den USA sogar bei 2,5 Prozent. <a title=\"Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 059 vom 20.02.2017\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/02\/PD17_059_61241.html\" target=\"_blank\">Am Montag gab es die deutschen Erzeugerpreise f\u00fcr den Monat Januar<\/a>: Im Verlauf der vorangegangenen sechs Monate sind sie mit einer annualisierten Rate von 4,0 Prozent, Ex-Energietr\u00e4ger immerhin mit einer von 3,1 Prozent gestiegen. Der Inflationsdruck nimmt zu.<\/p>\n<p>Fast alle Analysten weisen allerdings darauf hin, dass es technische, nicht fundamentale Gr\u00fcnde sind, die f\u00fcr die relativ hohen Inflationsraten verantwortlich sind, denn weder bei der sogenannten Kerninflation noch bei den Inflationserwartungen noch bei den L\u00f6hnen gebe es Anzeichen, dass sich eine neue Inflationsmentalit\u00e4t durchzusetzen beginnt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10195\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Renditen_10j-Bundesanleihen_und_Treasuries_tgl_seit_2007.gif\" alt=\"Grafik: Renditen 10-j#hriger Bundesanleihen und US-Treasuries, tgl. seit 2007\" width=\"565\" height=\"350\" \/><\/p>\n<p>Trotzdem: In den OECD-L\u00e4ndern hat sich auf den vorgelagerten Stufen der Wertsch\u00f6pfung eine Menge an Inflation aufgestaut, die zunehmend bis auf die Verbraucherstufe durchwirken wird. Ich halte die aktuellen Inflationsraten daher f\u00fcr ein nicht nur vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen und erwarte, dass die nominalen Bondrenditen weiter steigen werden. Das gilt insbesondere f\u00fcr die deutschen, die sich real (also inflationsbereinigt) noch weit im negativen Bereich befinden. Aber auch die um 212 Basispunkte h\u00f6heren US-Renditen m\u00fcssen nicht das letzte Wort sein. Wenn die Fed bei ihrem Plan bleibt, die Leitzinsen allm\u00e4hlich zu erh\u00f6hen, wird es in Amerika ebenfalls zu Kursverlusten kommen. Andererseits ist das Thema &#8222;Deflation&#8220; noch nicht abgehakt. Eine erneute Rezession w\u00fcrde solide und liquide Rentenm\u00e4rkte f\u00fcr Anleger wieder attraktiv machen und zu einem R\u00fcckgang der (niedrigen) Renditen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem Wahlsieg von Donald Trump und seiner negativen Einstellung gegen\u00fcber EU und Nato weiten sich die Renditedifferenzen in Europa wieder aus. Wird das weitergehen? Es sieht ein bisschen so aus, als bef\u00e4nden wir uns in der Fr\u00fchphase einer neuen Eurokrise. Die Betonung liegt auf &#8222;ein bisschen&#8220;. Wie die n\u00e4chste Grafik zeigt, ist im Vergleich zu 2010 bis 2012 eigentlich noch nichts geschehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10196\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Europaeische_Rendite_Spreads_2007-201702.gif\" alt=\"Grafik: Europ\u00e4ische Rendite Spreads, 2007-Feb 2017\" width=\"566\" height=\"601\" \/><\/p>\n<p>Zwar sind die Marktteilnehmer, anders als in den Jahren vor 2008, nicht mehr der Ansicht, dass die verschiedenen staatlichen Schuldner Eurolands de facto gleich kreditw\u00fcrdig sind, aber sie f\u00fcrchten auch nicht, dass der Euro bald auseinanderfliegen wird. Inzwischen ist ja die Bankenunion ein gutes St\u00fcck vorangekommen, und Mario Draghi hat im Juni 2012 mit seinem <em>whatever it takes<\/em> klargestellt, dass die EZB die Mittel und den Willen hat, die Gemeinschaftsw\u00e4hrung zu erhalten. Ich schlie\u00dfe mich dieser Sicht an. Das bedeutet, dass die Renditespreads nicht erneut aus dem Ruder laufen werden. Die Allokation innerhalb von Bondportfolios k\u00f6nnte aus Renditegr\u00fcnden daher relativ gefahrlos zulasten der deutschen und zugunsten franz\u00f6sischer oder spanischer Papiere ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr mutige Anleger d\u00fcrften dar\u00fcber hinaus italienische, portugiesische und griechische Anleihen attraktiv sein. Im Zehnjahresbereich lagen ihre Renditen zuletzt um 180, 365 und 722 Basispunkte \u00fcber den deutschen. Vor allem Griechenland gilt als Wackelkandidat, weil seine Schulden in Relation zum BIP bei 180 Prozent liegen. Ein Austritt aus dem Euro gilt mancherorts als nicht unwahrscheinlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10197\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Tab_wirtschaftliche_Kennzahlen.gif\" alt=\"Tabelle: Kennzahlen zur wirtschaftlichen Lage in ausgw\u00e4hlten L\u00e4ndern des Euroraums\" width=\"638\" height=\"351\" \/><\/p>\n<p>Klaus Regling, der Chef des ESM, des European Stability Mechanism, hat dagegen <a title=\"Op-ed by Klaus Regling in Financial Times, 9 February 2017\" href=\"https:\/\/www.esm.europa.eu\/speeches-and-presentations\/op-ed-klaus-regling-financial-times\" target=\"_blank\">vor einigen Tagen in der <em>Financial Times<\/em> argumentiert<\/a>, dass &#8222;die Schuldensituation Griechenlands kein Anlass mehr zur Sorge ist&#8220;. Kein anderes Land habe jemals so viele Schulden erlassen bekommen wie Griechenland. Zusammen mit anderen Erleichterungen habe das dazu gef\u00fchrt, dass &#8222;die effektiven Kosten des Schuldendiensts mit zu den niedrigsten des Euroraums geh\u00f6ren. Daran wird sich auf lange Zeit nichts \u00e4ndern&#8220;. Wenn, ja wenn sich Hellas an die Vereinbarungen mit den Kreditgebern h\u00e4lt und insbesondere aufh\u00f6rt, den Reformprozess zu verz\u00f6gern, kann es sich der Solidarit\u00e4t der anderen gewiss sein. Wie der kleinen Tabelle zu entnehmen ist, ist die fundamentale wirtschaftliche Situation gar nicht mehr so schlecht. Regling spricht nat\u00fcrlich pro domo \u2013 wer seine Sicht f\u00fcr zu optimistisch h\u00e4lt (ich geh\u00f6re nicht dazu), sollte sich den neuen, viel skeptischeren <a title=\"IMF Country Report No. 17\/40\" href=\"http:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/CR\/Issues\/2017\/02\/07\/Greece-2017-Article-IV-Consultation-Press-Release-Staff-Report-and-Statement-by-the-44630\" target=\"_blank\">Country Report (17\/40) des IMF<\/a> zu Gem\u00fcte f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ziemlich beunruhigend finde ich die ungebremste Rallye an drei wichtigen Aktienm\u00e4rkten: Sowohl in den USA, in Deutschland als auch in Japan sind die Aktienindices in den vergangenen sieben Jahren um rund 100 Prozent gestiegen (also um durchschnittlich etwa 10,5 Prozent pro Jahr), und das bei Inflationsraten in der N\u00e4he von null. Angesichts sehr hoher Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnisse und Kurs-zu-Buchwert-Relationen sprechen die hohen Kurse daf\u00fcr, dass gr\u00f6\u00dfere Korrekturen \u00fcberf\u00e4llig sind. Das gilt vor allem f\u00fcr die USA. Vergleichsweise billig sind dagegen nach diesen Kriterien die Aktienm\u00e4rkte von Euroland (Euro Stoxx 50), Frankreich und China, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Ob sich die Schw\u00e4che des Euro gegen\u00fcber dem Dollar, die nun schon mehr als zwei Jahre lang anh\u00e4lt, fortsetzen wird, ist eine andere wichtige Frage. Ginge es allein nach den Fundamentalfaktoren &#8222;Leistungsbilanz&#8220; und &#8222;staatliche Haushaltsdefizite&#8220;, m\u00fcsste der Dollar stark abwerten, da aber die Fed, anders als bisher die EZB, dabei ist, die Leitzinsen anzuheben und zu normalisieren, und weil das k\u00fcnftige Wirtschaftswachstum der USA wegen der kommenden expansiven Finanzpolitik deutlich h\u00f6her ausfallen k\u00f6nnte als das europ\u00e4ische, spricht auch einiges f\u00fcr einen neuen Aufwertungsschub beim Dollar. Politisch gewollt ist das allerdings nicht. Vielmehr h\u00e4lt die neue US-Regierung den Euro f\u00fcr stark unterbewertet, ebenso wie den Yen und den chinesischen Yuan, und macht Druck, das zu \u00e4ndern. Es ist zudem ganz unwahrscheinlich, dass die Wachstumsrate des realen BIP wie angek\u00fcndigt von zwei auf vier Prozent steigen wird, wenn die amerikanische Wirtschaft durch einen noch st\u00e4rkeren Dollar vollends ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit einb\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10198\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Wechselkurs_USD-Euro_Yen-Euro_monatl_1999-201702.gif\" alt=\"Grafik: Wechselkurse des Euro zum US Dollar und Yen, 1999 - Feb 2017\" width=\"573\" height=\"331\" \/><\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte es weitergehen? Aus Sicht der EZB w\u00e4re ein festerer Euro kontraproduktiv, weil das der Tendenz nach zu importierter Deflation und einem R\u00fcckgang der Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen f\u00fchren w\u00fcrde. Sie wehrt sich gegen die Forderung, die expansive Geldpolitik aufzugeben. Der Kampf f\u00fcr einen Wert von knapp unter zwei Prozent sei trotz der j\u00fcngsten Zahlen keineswegs gewonnen: Noch zieht die Inflation nicht auf breiter Front an. Eine Aufwertung ist zudem eine Wachstumsbremse und auch aus diesem Grund unerw\u00fcnscht \u2013 die Arbeitslosigkeit will und will nicht nachhaltig zur\u00fcckgehen (bei 9,8 Prozent lag die Rate im Januar).<\/p>\n<p>Ich vermute, dass die EZB ohne Gesichtsverlust im Sp\u00e4tsommer die Trendwende einleiten wird. Bis dahin d\u00fcrfte die Fed noch zweimal die Leitzinsen angehoben haben, w\u00e4hrend sich gleichzeitig die Inflationsrate Eurolands bei zwei Prozent stabilisiert haben d\u00fcrfte. Eine weitere Abwertung des Euro w\u00e4re dann nicht mehr w\u00fcnschenswert, sie w\u00e4re im Hinblick auf die Inflation auch nicht mehr n\u00f6tig. Wenn es so kommt, w\u00fcrde der Euro zun\u00e4chst noch etwas abwerten, um danach, den Fundamentalfaktoren folgend, kr\u00e4ftig aufzuwerten. F\u00fcr europ\u00e4ische Aktien sind das schlechte, f\u00fcr die Rentenm\u00e4rkte dagegen gute Aussichten.<\/p>\n<p>Seit etwa Mitte 2016 ist der \u00d6lpreis auffallend stabil. Er hat eine leichte Aufw\u00e4rtstendenz, liegt um \u00fcber 100 Prozent \u00fcber seinem letzten Tief von Januar 2016, aber immer noch um die H\u00e4lfte unter dem Wert von Mitte 2014. Obwohl mir klar ist, dass in der Vergangenheit jede (jede!) Prognose des \u00d6lpreises danebenlag, wage ich trotzdem eine neue: Er wird nicht mehr viel weiter steigen, und mittelfristig wird er aus den folgenden Gr\u00fcnden sinken:<\/p>\n<p>(1) Strom aus Sonne und Wind wird durch technischen Fortschritt und <em>Economies of Scale<\/em> st\u00e4ndig billiger und verdr\u00e4ngt daher an vielen Stellen fossile Brennstoffe, einschlie\u00dflich des Erd\u00f6ls.<\/p>\n<p>(2) Gro\u00dfe Fortschritte gibt es aus denselben Gr\u00fcnden auch bei der Speichertechnologie, sodass der Ausbau der alternativen Energie immer weniger an fehlenden Netzkapazit\u00e4ten scheitern wird.<\/p>\n<p>(3) Die <a title=\"Historic Paris Agreement on Climate Change\" href=\"http:\/\/newsroom.unfccc.int\/unfccc-newsroom\/finale-cop21\/\" target=\"_blank\">Umweltziele, die im Dezember 2015 in Paris<\/a> verbindlich vereinbart wurden, zwingen die Industriel\u00e4nder, ihre Emissionen von CO<sub>2<\/sub> Jahr f\u00fcr Jahr zu senken; in etwa zehn Jahren wird dann auch die globale Nachfrage nach Erd\u00f6l trotz der wirtschaftlichen Aufholprozesse in L\u00e4ndern wie China, Indien und Brasilien absolut zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>(4) Die USA planen offenbar, die inl\u00e4ndische Produktion von Kohlenwasserstoffen zu deregulieren und sich auf diese Weise von Energieimporten unabh\u00e4ngig zu machen \u2013 das erh\u00f6hte Angebot senkt der Tendenz nach die \u00d6lpreise.<\/p>\n<p>(5) Steigende Geldmarktzinsen werden die Lagerung von Erd\u00f6l verteuern und die Nachfrage entsprechend d\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>(6) Last, but not least gibt es Anzeichen daf\u00fcr, dass es in den OECD-L\u00e4ndern, den wichtigsten Importeuren von Erd\u00f6l, so etwas wie eine s\u00e4kulare Stagnation gibt, also eine dauerhafte Wachstumsschw\u00e4che. Das reale BIP der Welt wird vermutlich weiterhin um einen Prozentpunkt pro Jahr langsamer expandieren als vor der Finanzkrise, drei Prozent statt vier Prozent.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10199\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Oelpreis_und_Rohstoffpreise_seit_1992.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung des \u00d6lpreises und der Rohstoffpreise (ohne Energie) seit 1992\" width=\"592\" height=\"326\" \/><\/p>\n<p>Andererseits hat das OPEC-Kartell bisher gehalten und es gibt, wenn ich das recht sehe, angesichts der kr\u00e4ftig sprudelnden Einnahmen keinen Anlass, einen neuen Kampf um Marktanteile loszutreten. Russland ist diesmal mit von der Partie. Ich rechne daher damit, dass sich die \u00d6lpreise erst einmal nicht gro\u00df bewegen, bevor dann, vielleicht nach dem Sommer, ein Einbruch folgt. \u00d6lpreise von 25 Dollar sind nicht auszuschlie\u00dfen. Zwar d\u00e4mpft das f\u00fcr sich genommen die Inflation, durch den positiven Effekt auf die Realeinkommen in den \u00f6limportierenden L\u00e4ndern nimmt aber die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu und kompensiert das zum Teil.<\/p>\n<p>Insgesamt kommt demn\u00e4chst global wieder mehr Bewegung in die M\u00e4rkte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sich die Schw\u00e4che der Bondm\u00e4rkte noch eine Weile fortsetzen d\u00fcrfte, wird an anderen M\u00e4rkten eine Trendwende immer wahrscheinlicher: Der Anstieg der Renditespreads gegen\u00fcber Bundesanleihen d\u00fcrfte demn\u00e4chst beendet sein, ebenso wie der Boom an den Aktienm\u00e4rkten oder die Seitw\u00e4rtsbewegung der Wechselkurse und des \u00d6lpreises. 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