{"id":102,"date":"2006-12-20T10:56:01","date_gmt":"2006-12-20T09:56:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=102"},"modified":"2006-12-20T10:56:01","modified_gmt":"2006-12-20T09:56:01","slug":"ifo-oder-das-wunder-von-munchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/12\/20\/ifo-oder-das-wunder-von-munchen_102","title":{"rendered":"Ifo, oder das Wunder von M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p>Was ist eigentlich aus dem Wachstumsschock geworden, den die h\u00f6chste Mehrwertsteuererh\u00f6hung aller Zeiten Anfang n\u00e4chsten Jahres bislang ausl\u00f6sen sollte? Nach den gestrigen ifo-Zahlen glauben jedenfalls die Unternehmen nicht daran, dass es schon bald wieder abw\u00e4rts gehen k\u00f6nnte.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/ifo_Index_Dez_06_r.jpg' alt='Ifo Geschaeftsklimaindex' \/><\/p>\n<p>Auch die Signale von den Rentenm\u00e4rkten m\u00fcssen so interpretiert werden. Die Marktteilnehmer sehen die Konjunktur brummen und f\u00fcrchten, dass steigende Inflationsrisiken der EZB einen Spielraum f\u00fcr einen weiteren Zinsschritt, oder sogar zwei, geben k\u00f6nnten, was festverzinsliche Wertpapiere ziemlich unattraktiv macht. Obwohl die Inflation im Euroland im Vorjahresvergleich bei nur 1,8 Prozent liegt, also genau auf der Zielmarke der Zentralbank, fallen daher die Kurse, und die Renditen steigen.<\/p>\n<p>Wenn die Korrelation zwischen ifo und Wachstumsrate des realen Sozialprodukts auch k\u00fcnftig h\u00e4lt, m\u00fcssten wir in K\u00fcrze ziemlich g\u00fcnstige Zahlen bekommen, in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 4 bis 6 Prozent . Die Umfragewerte sind nicht nur sehr hoch, sie \u00fcbertreffen die von 2000, dem letzten Boomjahr, mehr als deutlich.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/mba\/2006\/200611mba_konjlage.pdf\" target=\"_blank\"><br \/>\nSelbst die Bundesbank, die nicht zur Euphorie neigt, schreibt auf Seite 41 ihres Novemberberichts<\/a>: &#8222;Nach wie vor weist der Gesch\u00e4ftsklima-Index des ifo Instituts \u2026 einen statistisch belegbar engen Zusammenhang zur allgemeinen Konjunkturentwicklung auf, welcher f\u00fcr prognostische Aussagen genutzt werden kann. \u2026 Angesichts der best\u00e4ndig recht hohen Korrelation mit der gesamtwirtschaftlichen Aktivit\u00e4t, die f\u00fcr den Lageindikator dokumentiert ist, geben die Umfrageergebnisse des ifo Instituts einen weiteren Anhaltspunkt f\u00fcr die g\u00fcnstige konjunkturelle Verfassung der deutschen Volkswirtschaft.&#8220;<\/p>\n<p>Die nachfolgende Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen den Ifo Indikatoren und der Entwicklung des realen BIP, wie er auch im Novemberbericht (S. 40) der Bundesbank zu sehen ist. Ich habe bei der Berechnung der standardisierten Abweichungen die jetzt vorliegenden Werte f\u00fcr das 4. Quartal 2006 mitber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Ifo_BIP_Vergleich.jpg' alt='ifo Indikatoren im Vergleich zum BIP' \/><\/p>\n<p>Gerade sind alle Analysten dabei, ihre Prognosen deutlich nach oben zu revidieren, einschlie\u00dflich der Kieler Sklerosespezialisten und ihrer Anh\u00e4ngerschar in den volkswirtschaftlichen Abteilungen der Banken. Nur noch nicht von allen:  Ich sehe auf dem Prognoseblatt der Deutschen Bank vom 4. Dezember (&#8222;Focus Europa&#8220;), dass die Quartalswerte des reale Inlandsprodukt in 2007 im Mittel nur um 0,6 Prozent \u00fcber dem Durchschnittswert von 2006 liegen d\u00fcrften. Das bedeutet, wenn man genau hinsieht, nicht weniger, als dass es von nun an schrumpfen w\u00fcrde. Im jetzigen vierten Quartal \u00fcbertrifft es n\u00e4mlich seinen Jahresdurchschnitt schon um 1,2 Prozent. So etwas hei\u00dft unter Volkswirten &#8222;\u00dcberhang&#8220;. Wenn es auf diesem Niveau stagniert, w\u00fcrde sich f\u00fcr das Gesamtjahr 2007 schon durch diesen \u00dcberhang eine Zuwachsrate von 1,2 Prozent ergeben. Um bei 0,6 Prozent zu landen, br\u00e4uchen wir also R\u00fcckg\u00e4nge beim BIP in den folgenden Quartalen. Wenn der geneigte Leser dies verstanden hat, hat er schon viel von dem verstanden, was die sogenannten Wirtschaftsweisen in ihrem Instrumentenkasten haben.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bank wird in K\u00fcrze bemerken, dass sie zu weit hinter dem Konsens zur\u00fcckzubleiben droht und ihre Prognose nach oben revidieren. In den vergangenen drei Monaten hat sich der Mittelwert aller Vorhersagen f\u00fcr 2007 um mindestens einen Prozentpunkt nach oben bewegt und hat nunmehr etwa 2 Prozent erreicht. Auch das bedeutet, dass das Wachstum im Jahresverlauf nur mickrig ausfallen darf.<\/p>\n<p>Verbl\u00fcffend ist es schon, in welch guter Stimmung sich die Unternehmer befinden. Sie lassen sich weder vom hohen \u00d6lpreis, noch von der Aufwertung des Euro, noch von der Schw\u00e4che der amerikanischen Wirtschaft schrecken. Offenbar auch nicht von einigen bemerkenswert schlechten &#8222;harten&#8220; Statistiken der letzten Wochen.<\/p>\n<p>Die Industrieproduktion in Deutschland ist beispielsweise im September und Oktober saisonbereinigt stark zur\u00fcckgegangen und war zuletzt nur noch 3,2 Prozent h\u00f6her als vor Jahresfrist, nach 7,8 Prozent im August. Bei den Auftragseing\u00e4ngen im Verarbeitenden Gewerbe, eigentlich ein vorlaufender Konjunkturindikator, das gleiche Bild: R\u00fcckgang von 15,0 Prozent im August auf lediglich 6,2 Prozent im Oktober.  Und der Boom bei den Neubauten scheint schon zu Ende zu sein, kaum dass er begonnen hat. Hier liegen die Auftragseing\u00e4nge preisbereinigt inzwischen im Vorjahresvergleich bei 0,9 Prozent, w\u00e4hrend es im Juli noch 14,2 Prozent waren. Der Einzelhandelsumsatz, um das Bild abzurunden, war bisher eine einzige Katastrophe: er liegt real um 0,7 Prozent unter seinem Vorjahresstand und war zwei Monate in Folge bis Oktober kr\u00e4ftig geschrumpft. Dagegen gab es jedoch bei der Arbeitslosigkeit im November einen so starken R\u00fcckgang wie seit Menschengedenken nicht mehr, und die Warenausfuhren explodieren geradezu (im Oktober real +18 Prozent gegen\u00fcber Vorjahr). Zudem scheint das Weihnachtsgesch\u00e4ft besser denn je zu laufen. So ganz klar ist mir nicht, was hier los ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Unternehmer scheint die Welt allerdings tats\u00e4chlich in Ordnung zu sein. Sie jammern nicht mehr so laut wie wir das kennen. Sicher ist, dass die Gewinne auch f\u00fcrderhin aufs Erfreulichste zunehmen d\u00fcrften, da die L\u00f6hne nach wie vor langsamer steigen als die Produktivit\u00e4t. Die gesamte Verschlechterung der Terms of Trade durch die h\u00f6heren \u00d6lpreise wird offenbar von den Arbeitnehmern geschultert. Ihre Verhandlungsposition ist angesichts des Angebotsdrucks auf den Arbeitsm\u00e4rkten nach wie vor schwach, jedenfalls im Durchschnitt, und besonders ausgepr\u00e4gt bei allen, die als minderqualifiziert gelten und dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>Normalerweise kann das auf Dauer nicht gut gehen, denn der Output all dieser profitablen Unternehmen muss letztlich ja von irgendwelchen Verbrauchern gekauft werden. Maschinen produzieren nicht f\u00fcr Maschinen. Es darf der Allgemeinheit daher nicht an Geld fehlen. Das Ventil, \u00fcber das sich die Produkte doch an den Mann oder die Frau bringen l\u00e4sst, ist wieder einmal der Export. Die hiesigen Verbraucher sind ausgabescheu, die im Ausland aber nicht. Warum das so ist, ist ein anderes Thema.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/18\/0,2340,en_2649_33733_20347538_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">Die Weltwirtschaft scheint real immer noch mit einer Rate von knapp 5 Prozent zu wachsen, und der Welthandel expandiert laut letztem Economic Outlook der OECD in diesem Jahr um nicht weniger als 9,6 Prozent<\/a>. Da die durchschnittliche Inflationsrate trotzdem bei nur 3 Prozent liegt, sehen die Zentralbanken im Allgemeinen keinen Anlass, die Z\u00fcgel weiter anzuziehen. Selten gab es daher weltweit so viel Optimismus. Vergessen wir mal, was uns durch den Abbau der verschiedenen Ungleichgewichte drohen kann &#8211; es k\u00f6nnte kaum besser laufen.<\/p>\n<p>Die deutschen Unternehmer bewegen sich auf den M\u00e4rkten der Welt bislang noch wie die Fische im Wasser. Sie haben die richtigen Produkte, kennen kaum Absatzprobleme und sind daher zu Recht sehr zuversichtlich. Der Euro macht ihnen keine Sorge, weil ein Teil der Aufwertung dadurch aufgefangen wird, dass die L\u00f6hne moderater zunehmen als im Ausland. Vermutlich setzen sie zudem darauf, dass das eigentliche Produktivit\u00e4tswunder angesichts der niedrigen Kapazit\u00e4tsauslastung erst noch bevorsteht. Die Entwicklung an den Aktienm\u00e4rkten best\u00e4tigt ihnen, dass die Anleger gro\u00dfes Vertrauen in ihre F\u00e4higkeit haben, die Gewinne weiter zu steigern.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich noch zwei nicht ganz so ernst zu nehmende Anmerkungen zu der Frage, warum die Unternehmer so gut drauf sind: Zum einen haben wir eine gro\u00dfe Koalition. Als es das zum letzten (und ersten Mal) in Deutschland gab, kam es sofort zu einer Hochkonjunktur &#8211; wir f\u00fchlen uns einfach wohler, wenn sich die Politiker nicht so viel streiten. Und die zweite Anmerkung? In der zweiten Dekadenh\u00e4lfte haben wir traditionsgem\u00e4\u00df immer eine tolle Konjunktur. Wussten Sie nicht, oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist eigentlich aus dem Wachstumsschock geworden, den die h\u00f6chste Mehrwertsteuererh\u00f6hung aller Zeiten Anfang n\u00e4chsten Jahres bislang ausl\u00f6sen sollte? 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