{"id":10215,"date":"2017-02-24T16:51:06","date_gmt":"2017-02-24T15:51:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10215"},"modified":"2017-02-24T16:51:06","modified_gmt":"2017-02-24T15:51:06","slug":"schwacher-euro-starke-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/02\/24\/schwacher-euro-starke-wirtschaft_10215","title":{"rendered":"Schwacher Euro, starke Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die Schw\u00e4che des Euro wirkt wie ein massives Konjunkturprogramm \u2013 und sie heizt inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten W\u00e4hrungsunion die Inflation an. Es ist ein bisschen wie in den Wirtschaftswunderjahren, als eine unterbewertete D-Mark f\u00fcr hohe Wachstumsraten und, in den fr\u00fchen siebziger Jahren, f\u00fcr einen starken Anstieg der Inflationsraten sorgte.<!--more--><\/p>\n<p>Noch besser: Vorlaufende Indikatoren wie der <em>Purchasing Managers Index<\/em> (PMI) f\u00fcr Euroland, die Erwartungskomponente des Ifo-Index sowie die deutschen Auftragseing\u00e4nge in der Industrie und im Bau lassen erwarten, dass sich der Aufschwung fortsetzen wird, Donald Trumps protektionistische Pl\u00e4ne hin oder her. Die Erwartungen sind besser als die Lage.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Ausf\u00fchrliche Ergebnisse zur Wirt\u00adschaftsleistung im 4. Quartal 2016, Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 062 vom 23.02.2017\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/02\/PD17_062_811.html\" target=\"_blank\">vierten Quartal war das reale BIP Deutschlands<\/a> gegen\u00fcber dem dritten Quartal trotz des freundlichen Umfelds nur um 0,4 Prozent gestiegen. Vor allem in der Industrie war es nicht so gut gelaufen. Wie die erste Grafik suggeriert, wird sich das im Verlauf des ersten Halbjahres aber deutlich ver\u00e4ndern; wenn der Zusammenhang zwischen ifo-Erwartungen und der Produktion im verarbeitenden Gewerbe so stabil ist wie in der Vergangenheit, ist mit Zuwachsraten in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 3,5 Prozent zu rechnen, was dann auch zu h\u00f6heren Zuwachsraten beim BIP f\u00fchren wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Ifo_Erwartungen_und_Produktion.gif\" alt=\"Grafik: Ifo Erwartungen und Industrieproduktion\" width=\"565\" height=\"380\" class=\"size-full wp-image-10216\" \/><\/p>\n<p>Getrieben wird die Expansion nun schon seit einiger Zeit vom privaten Verbrauch, der vom anhaltenden Anstieg der Besch\u00e4ftigung und Tarifl\u00f6hne profitiert (im 4. Quartal im Vorjahresvergleich +0,6 beziehungsweise +2,3 Prozent). Das ist ein ziemlich neues Ph\u00e4nomen und offenbar darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes nachgelassen hat. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft im Augenblick sehr wettbewerbsf\u00e4hig und ben\u00f6tigt st\u00e4ndig zus\u00e4tzliches Personal. Mit anderen Worten, solange der Wechselkurs da bleibt wo er ist, d\u00fcrfte der Konsum der Haushalte, auf den 54 Prozent des BIP entfallen und der damit die bei Weitem die wichtigste Nachfragekomponente ist, weiter f\u00fcr solides Wachstum sorgen.<\/p>\n<p>Wie der n\u00e4chsten Grafik zu entnehmen ist, entwickelt sich der staatliche Konsum, der zus\u00e4tzlich knapp 20 Prozent des BIP ausmacht, noch dynamischer. Niedrige Schuldzinsen, die gute Lage am Arbeitsmarkt und die gute Konjunktur insgesamt haben die \u00f6ffentlichen Finanzen so verbessert, dass \u2013 ich \u00fcbertreibe nur wenig \u2013 die Ausgaben kaum mit den Einnahmen Schritt halten. <a title=\"Staat erzielt \u00dcberschuss von fast 24 Milliarden Euro im Jahr 2016 , Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 063 vom 23.02.2017\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/02\/PD17_063_813.html\" target=\"_blank\">Der Staat erwirtschaftet seit Jahren \u00dcbersch\u00fcsse<\/a>. Fragt sich, ob das so bleiben wird. Auch hier vermute ich, dass der Wechselkurs die wesentliche Determinante ist. Noch ist der Euro auf dem Weg nach unten, weil die Fed die Zinsschraube weiter anziehen wird, w\u00e4hrend die EZB f\u00fcr\u2019s Erste bei ihrer expansiven Politik bleiben d\u00fcrfte. Dem Staat wird das Geld daher nicht ausgehen und es ist wahrscheinlich, dass er es gro\u00dfz\u00fcgig ausgeben wird, zumal eine wichtige Wahl ansteht. Mindestens bis einschlie\u00dflich des dritten Quartals wird die Finanzpolitik den Fu\u00df auf dem Gaspedal lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/reale_Konsumausgaben_Privat_und_Staat.gif\" alt=\"Grafik: Konsumausgaben der Privaten und des  Staates in Deutschland\" width=\"561\" height=\"329\" class=\"size-full wp-image-10217\" \/><\/p>\n<p>Nicht so gut sieht es bei den Ausr\u00fcstungsinvestitionen aus: Die deutschen Unternehmen lassen sich weder durch hohe Gewinne, niedrige Zinsen, hohe Aktienkurse noch durch ihre Exporterfolge dazu bewegen, mehr zu investieren. Nicht nur das, sie haben ihre Ausgaben im Verlauf des vergangenen Jahres real sogar gek\u00fcrzt. M\u00f6glicherweise kommen sie mit dem vorhandenen Kapitalstock gut zurecht, haben also noch Kapazit\u00e4tsreserven. Zu dem Schluss komme ich auch, wenn ich den Produktionstrend in der Zeit vor 2009 bis in die Gegenwart verl\u00e4ngere. Noch ist die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nicht so stark gestiegen, dass die Unternehmen bereits am Limit operierten. Der schwache Euro k\u00f6nnte ein zus\u00e4tzlicher Grund f\u00fcr die Investitionszur\u00fcckhaltung sein \u2013 da es keine Probleme mit der Wettbewerbsf\u00e4higkeit gibt, besteht wenig Anlass, die Betriebskosten durch eine kapitalintensivere Produktion zu vermindern. Andere Gr\u00fcnde fallen mir nicht ein. Es w\u00fcrde mich aber \u00fcberraschen, wenn die Ausr\u00fcstungsinvestitionen weiter r\u00fcckl\u00e4ufig w\u00e4ren \u2013 dazu passt nicht die optimistische Grundhaltung der Unternehmer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Investitionen_Ausruestungen_und_Bau.gif\" alt=\"Grafik: Ausr\u00fcstungsinvestitionen und Bauinvestitionen in Deutschland\" width=\"560\" height=\"329\" class=\"size-full wp-image-10218\" \/><\/p>\n<p>Alles spricht daf\u00fcr, dass die Bauinvestitionen, die einen Anteil von knapp 10 Prozent am nominalen BIP haben, weiter gut laufen werden. Die Auftr\u00e4ge an das Baugewerbe lagen real im vierten Quartal um nicht weniger als 10,2 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert und sind damit deutlich rascher gestiegen als die Bauproduktion. Die Auftragsb\u00fccher sind so voll, dass die Firmen f\u00fcr den Rest des Jahres genug zu tun haben. Da die Hypothekenzinsen wegen der anziehenden Inflation von nun an der Tendenz nach steigen werden, m\u00fcssen sich die potenziellen Bauherren beeilen: So billig wie heute wird Baugeld auf Jahrzehnte hinaus nicht mehr sein. Das wirkt f\u00fcr die Konjunktur wie ein Turboeffekt.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir es also mit einer robusten Inlandsnachfrage zu tun; die Abh\u00e4ngigkeit von der Konjunktur im Ausland und vom Wechselkurs ist entsprechend zur\u00fcckgegangen. Deutschland hat sich seit dem zweiten Halbjahr 2015 sogar zu einer Art Lokomotive f\u00fcr den Rest der Welt und insbesondere f\u00fcr den Euroraum entwickelt. Es h\u00e4tte angesichts des finanziellen Spielraums des Staates mehr sein k\u00f6nnen, und es h\u00e4tte schon viel fr\u00fcher passieren m\u00fcssen. Dann w\u00e4re die Eurokrise nicht so eskaliert und die Sparpolitik, zu der die Schuldnerl\u00e4nder gezwungen wurden, w\u00e4re weniger extrem ausgefallen, vor allem was ihre Effekte auf die Jugendarbeitslosigkeit angeht. Sp\u00e4t ist nicht zu sp\u00e4t. Es sieht jetzt danach aus, dass alle Volkswirtschaften des Euroraums 2017 expandieren und zunehmend gro\u00dfe sogenannte Prim\u00e4r\u00fcbersch\u00fcsse in ihren Haushalten erreichen werden. Sie sind also in der Lage, ihre Schulden vereinbarungsgem\u00e4\u00df zu bedienen. Das gilt auch f\u00fcr Griechenland, Portugal und Italien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/02\/Leistungsbilanzsaldo_Deutschlands.gif\" alt=\"Grafik: Leistungsbilanzsaldo Deutschlands\" width=\"565\" height=\"339\" class=\"size-full wp-image-10219\" \/><\/p>\n<p>Es hilft jedenfalls, dass die deutschen Einfuhren real seit Mitte 2015 etwa doppelt so rasch zunehmen wie die Ausfuhren und dass der Saldo der Leistungsbilanz kr\u00e4ftig zur\u00fcckgeht. Im Wesentlichen spiegelt das die Tatsache wider, dass die Konjunktur hierzulande seit Jahren besser l\u00e4uft als bei den europ\u00e4ischen Partnerl\u00e4ndern. Eine Rolle spielt dar\u00fcber hinaus, dass die deutschen L\u00f6hne wegen der starken Nachfrage nach Arbeit kr\u00e4ftiger zunehmen. Die sogenannte interne Abwertung (als Gegensatz zu der nicht m\u00f6glichen Abwertung des Wechselkurses) durch Kostensenkungen (sprich Lohnzur\u00fcckhaltung) scheint in den Krisenl\u00e4ndern endlich zu gelingen. Die sozialen Probleme, die mit ihr einhergingen, haben aber zeitweise vor allem au\u00dferhalb Europas dazu gef\u00fchrt, dass die weitere Existenz des Euro infrage gestellt wurde. Das bleibt leider immer noch ein Thema. In den holl\u00e4ndischen und franz\u00f6sischen Wahlen wird das ein zentrales Thema sein.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass nun von deutscher Seite Vorschl\u00e4ge gemacht werden, wie sich eine solche kostspielige Strategie in Zukunft vermeiden l\u00e4sst. Der Deal muss darauf hinauslaufen, dass die Krisenl\u00e4nder ihre Modernisierungsprozesse weiterf\u00fchren und ihnen im Gegenzug ein Einstieg in einen weitergehenden horizontalen Finanzausgleich und\/oder eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung angeboten wird. Irgendwann m\u00fcssen die n\u00e4chsten Schritte in Richtung einer immer engeren Union der V\u00f6lker Europas ohnehin getan werden. Der Euro wird nicht \u00fcberleben, wenn die Solidarit\u00e4t der Mitgliedsl\u00e4nder nicht deutlich gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schw\u00e4che des Euro wirkt wie ein massives Konjunkturprogramm \u2013 und sie heizt inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten W\u00e4hrungsunion die Inflation an. 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