{"id":10304,"date":"2017-04-13T14:56:39","date_gmt":"2017-04-13T12:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10304"},"modified":"2020-11-13T09:59:18","modified_gmt":"2020-11-13T08:59:18","slug":"expertenwissen-im-postfaktischen-zeitalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/04\/13\/expertenwissen-im-postfaktischen-zeitalter_10304","title":{"rendered":"Expertenwissen im postfaktischen Zeitalter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> Die Wahl Donald Trumps, der Brexit und der Erfolg populistischer Parteien zeigen eine tiefsitzende Skepsis gegen\u00fcber Experten und Eliten und deren komplexen Erkl\u00e4rungen der politischen und wirtschaftlichen Zusammenh\u00e4nge. Den \u00d6konomen wird vorgeworfen, sich in Detailfragen zu verlieren und ein unrealistisches Menschenbild zu pflegen. Auch die Wahrnehmung, dass \u00d6konomen die Finanzkrise nicht rechtzeitig haben vorhersagen k\u00f6nnen, hat am \u00f6ffentlichen Bild der \u00d6konomen gekratzt. Wie diagnostizieren die \u00d6konomen die Problematik? Sind sie sich fehlgeleiteter Schwerpunktsetzungen und missverst\u00e4ndlicher Kommunikation bewusst \u2013 oder gar selbst von nicht offengelegten Ideologien bestimmt? Was schlagen sie als Ausweg aus der Misere vor? Die Diagnose der Teilnehmer am <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/04\/13\/expertenwissen-im-postfaktischen-zeitalter_10304#pdf\">Zeitgespr\u00e4ch<\/a> in der aktuellen Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em> ist gar nicht so unterschiedlich, die Ansatzpunkte unterscheiden sich jedoch durchaus.<!--more--><\/p>\n<p>So wurden die Kampagnen f\u00fcr den Brexit und auch f\u00fcr die US-Wahl ja durchaus mit vielen \u00f6konomischen Argumenten gef\u00fchrt \u2013 aus Sicht der meisten \u00d6konomen aber mit den falschen: Vor allem die Abwendung von Globalisierung und Freihandel stehen dabei im Mittelpunkt, diese Haltung richtet sich gegen die Kernaussagen der volkswirtschaftlichen Lehre, die globale Arbeitsteilung als wesentliche Voraussetzung f\u00fcr Wachstum und Wohlstand ansieht. Am Beispiel des Brexit wird deutlich, dass die <em>Brexiteers<\/em> auch gar nicht mehr den Rat von Experten suchten, sondern sehr selbstbewusst Expertenwissen f\u00fcr irrelevant erkl\u00e4rten und lieber auf den &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220; bauen wollten \u2013 eine Beobachtung, die durchaus von internationalen Befragungen gest\u00fctzt wird: Viele der Befragten hielten nicht Regierung, Medien oder Experten f\u00fcr glaubw\u00fcrdig, sondern Bekannte und Freunde.<\/p>\n<p>Woran kann das liegen? Die Wissenschaftler der Stiftung f\u00fcr deutsche und internationale Politik Lars Brozus und Oliver Geden beschreiben zun\u00e4chst einmal das Verh\u00e4ltnis von Politikberatern und Politik: Zum einen hat die zunehmende Komplexit\u00e4t der Welt Experten durchaus in eine Stellung mit ausgepr\u00e4gter Definitions- und Deutungsmacht gebracht. Dennoch versucht die Politik ihre Handlungsautonomie zu bewahren. Gesucht wird der Rat vor allem bei Experten, von denen erwartet wird, dass sie den politischen Vorstellungen des Ratsuchenden entsprechen \u2013 dies wird nicht zuletzt gest\u00fctzt durch die finanzielle Abh\u00e4ngigkeit bestimmter Lehrst\u00fchle von ihren Geldgebern oder von Mitteln, die durch die Gutachtenvergabe zuflie\u00dfen: &#8222;In der sozialen Realit\u00e4t von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sind von Experten erarbeitete L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge und Handlungsempfehlungen daher selten politisch neutral, und seien sie auch noch so wissenschaftlich begr\u00fcndet.&#8220;<\/p>\n<p>Aida \u0106umorovi\u0107 und Reint Gropp vom Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung Halle sehen vor allem die unterschiedliche zeitliche Perspektive von Wissenschaftlern und Politikern als Problem an. W\u00e4hrend die einen eine langfristige Perspektive einnehmen, denken die anderen nur in Vierjahreszeitr\u00e4umen. Erschwerend wirkt eine asymmetrische Wahrnehmung bei den W\u00e4hlern: &#8222;Positive Entwicklungen werden gerne der eigenen Leistung zugeschrieben, negative gerne dem Staat angeh\u00e4ngt.&#8220;<\/p>\n<p>Uwe Schneidewind vom Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt und Energie sieht die Probleme im Kern der \u00f6konomischen Wissenschaft, die wesentliche Fragen ausblendet: &#8222;Fragen z.B. von Macht, der historischen, politischen und gesellschaftlichen Einbettung \u00f6konomischer Realit\u00e4t \u2026\u201c. Vor allem der methodologische Individualismus, d.h. die Betrachtung von dezidiert individuellen Entscheidungen, hilft nicht dabei Massenph\u00e4nomene zu erkl\u00e4ren. Auch das tief verankerte liberale Weltbild der \u00d6konomen entspricht h\u00e4ufig nicht der wahrgenommenen Realit\u00e4t der Wahlb\u00fcrger. Zudem &#8222;blendet [moderne Wirtschaftswissenschaft] durch ihre Mathematisierung und Formalisierung ihren genuin sozial- und kulturwissenschaftlichen Charakter aus.&#8220;<\/p>\n<p>Das sieht Karl-Heinz Paqu\u00e9 von der Universit\u00e4t Magdeburg und ehemaliger Finanzminister in Sachsen-Anhalt ganz \u00e4hnlich. Er erkennt bei den \u00d6konomen ein &#8222;technokratisches Denken&#8220; und sieht dessen Nachteile: &#8222;Modelle m\u00fcssen zwangsl\u00e4ufig bestimmte Aspekte der Realit\u00e4t ausblenden, und wenn es sich um politisch wichtige Aspekte handelt, kann dies einen modellbasierten wirtschaftspolitischen Rat fast v\u00f6llig entwerten.&#8220; Die Medien sind im \u00dcbrigen nicht ganz unschuldig an dem Erscheinungsbild der \u00d6konomen, da sie einfache Botschaften komplexen vorziehen und zudem Expertenmeinungen zuspitzen.<\/p>\n<p>Unterscheidet sich die deutsche Politikberatung von anderen? Lars P. Feld, Mitglied des Sachverst\u00e4ndigenrates f\u00fcr Wirtschaft, sieht das deutsche Modell einer unabh\u00e4ngigen Beratung als Vorbild f\u00fcr andere. So verlor in den USA der <em>Council of Economic Advisor<\/em>s als Teil der Administration an Bedeutung und die Schweizer Kommission f\u00fcr Konjunkturfragen, die in die Gremien eingebunden war, wurde sogar ganz abgeschafft. <\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen \u00d6konomen f\u00fcr ein besseres \u00f6ffentliches Verst\u00e4ndnis wirtschaftspolitischer Fragen sorgen? Dazu betont jeder der Teilnehmer andere Aspekte \u2013 in der Gesamtsicht meinen sie aber das Gleiche \u2013 bessere Kommunikation:<\/p>\n<ul>\n<li>Wichtig ist es f\u00fcr beide Gruppen, mehr \u00fcber die Organisationskultur der anderen zu erfahren, dazu n\u00fctzlich ist ein regelm\u00e4\u00dfiger Austausch in Akademiker-Praktiker-Diskussionen (Brozus\/Geden).<\/li>\n<li>Die \u00d6konomen sollten in ihrer Kommunikation mit der \u00d6ffentlichkeit eine verst\u00e4ndlichere Sprache nutzen (\u0106umorovi\u0107\/Gropp).<\/li>\n<li>Die \u00d6konomen sollten ihre Grundannahmen transparenter machen, mehr Selbstreflexion \u00fcben, expliziter mit dem Werteger\u00fcst ihrer Forschung umgehen, andere an der Gewinnung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse teilhaben lassen und einen Methoden- und Theoriepluralismus zulassen (Schneidewind).<\/li>\n<li>Die \u00d6konomen sollten ihren Fokus st\u00e4rker auf die tats\u00e4chlichen Auswirkungen ihrer Forschung richten, beispielsweise inwieweit sie in Gesetzentw\u00fcrfe umgesetzt werden kann. Dazu ist es erforderlich raus aus der fachlichen Enge zu kommen und sich tats\u00e4chlich auch politisch zu engagieren (Paqu\u00e9).<\/li>\n<li>Neben Unabh\u00e4ngigkeit und Transparenz spielt die Reputation der Berater eine gro\u00dfe Rolle. Ihre Glaubw\u00fcrdigkeit und Legitimit\u00e4t w\u00fcrde verspielt, wenn sie Gef\u00e4lligkeitsgutachten abgeben w\u00fcrden. Wichtig ist der Wettbewerb der verschiedenen wirtschaftspolitischen Positionen (Feld).<a name=\"pdf\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Lesen Sie hier exklusiv vorab ausf\u00fchrlich das aktuelle Zeitgespr\u00e4ch aus der April-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>:<\/p>\n<p><a title=\"Expertenwissen im politischen Prozess \u2013 Nutzen, Grenzen und Gefahren, in: Wirtschaftsdienst 4\/2017\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/04\/wirtschaftsdienst_4_2017_Zeitgespraech_Expertenwissen.pdf\"><em><strong>Expertenwissen im politischen Prozess \u2013 Nutzen, Grenzen und Gefahren<\/strong><\/em><\/a>,  in: Wirtschaftsdienst 4\/2017 (mit folgenden f\u00fcnf Beitragen: &#8222;<em>Experten, Politik und Populismus<\/em>&#8220; von Lars Brozus und Oliver Geden; &#8222;<em>Verbesserung von politischer Beratung und Wirtschaftspolitik<\/em>&#8220; von Aida \u0106umurovi\u0107 und Reint E. Gropp; &#8222;<em>Von der Reparatur-\u00d6konomik zur Orientierungswissenschaft<\/em>&#8220; von Uwe Schneidewind; &#8222;<em>Das Elend der Experten \u2013 Politik braucht mehr Beteiligung, nicht mehr Beratung<\/em>&#8220; von Karl-Heinz Paqu\u00e9; &#8222;<em>Die Rolle von Wettbewerb, Mandat und Selektion in der wirtschaftspolitischen Beratung<\/em>&#8220; von Lars P. Feld)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Wahl Donald Trumps, der Brexit und der Erfolg populistischer Parteien zeigen eine tiefsitzende Skepsis gegen\u00fcber Experten und Eliten und deren komplexen Erkl\u00e4rungen der politischen und wirtschaftlichen Zusammenh\u00e4nge. Den \u00d6konomen wird vorgeworfen, sich in Detailfragen zu verlieren und ein unrealistisches Menschenbild zu pflegen. 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