{"id":10323,"date":"2017-04-25T13:35:26","date_gmt":"2017-04-25T11:35:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10323"},"modified":"2017-10-10T10:36:22","modified_gmt":"2017-10-10T08:36:22","slug":"warum-die-lohnquote-staendig-sinkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/04\/25\/warum-die-lohnquote-staendig-sinkt_10323","title":{"rendered":"Warum die Lohnquote st\u00e4ndig sinkt"},"content":{"rendered":"<p>Im neuen <a title=\"IMF World Economic Outlook, April 2017\" href=\"http:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/WEO\/Issues\/2017\/04\/04\/world-economic-outlook-april-2017\" target=\"_blank\">World Economic Outlook<\/a> des Internationalen W\u00e4hrungsfonds gibt es diesmal ein ausf\u00fchrliches, leider nicht leicht verst\u00e4ndliches Kapitel \u00fcber den r\u00fcckl\u00e4ufigen Anteil der L\u00f6hne am Volkseinkommen sowie, spiegelbildlich, den steigenden Anteil der Einkommen aus Kapital. Das Ph\u00e4nomen beschr\u00e4nkt sich nicht nur auf L\u00e4nder, die besonders arbeitgeberfreundlich sind \u2013 selbst Schweden ist betroffen, ebenso wie die Schwellenl\u00e4nder. Wichtigste Ursachen sind der technische Fortschritt und die immer intensivere internationale Arbeitsteilung.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10324\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/04\/Lohnquote_Industrielaender.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der bereinigte Lohnquote der Industriel\u00e4nder\" width=\"561\" height=\"335\" \/><\/p>\n<p>Gegen diese Megatrends l\u00e4sst sich zumindest kurzfristig nicht viel machen. Sie d\u00fcrften die Lohnquoten tendenziell weiter dr\u00fccken. Das ist verbunden mit einer Umverteilung zugunsten der h\u00f6heren Einkommen und gr\u00f6\u00dferen Verm\u00f6gen: Die Besitzer der Kapitalg\u00fcter befinden sich typischerweise auch an der Spitze der Einkommensskala. Insbesondere die Mitte der Arbeitnehmerschaft leidet unter diesen Tendenzen \u2013 dort wo routinem\u00e4\u00dfige Jobs durch Roboter ersetzt oder ins Ausland verlagert werden k\u00f6nnen, sinkt nicht nur die Besch\u00e4ftigung, es lassen sich auch keine nennenswerten Lohnsteigerungen durchsetzen. Das f\u00fchrt zu sozialen Spannungen und bremst das Wirtschaftswachstum, schreibt der Internationale W\u00e4hrungsfonds. Nicht zuletzt ist das der Grund, weshalb Politiker, die auf Protektionismus setzen, in den vergangenen Jahren so erfolgreich waren.<\/p>\n<p>Unterschiede in der Entwicklung der Lohnquote zwischen L\u00e4ndern lassen sich auf zeitliche Differenzen in den Konjunkturzyklen zur\u00fcckf\u00fchren sowie darauf, wie stark ein Land in den internationalen Handel und Kapitalverkehr eingebunden ist. Im Vergleich zu den globalen Kr\u00e4ften, die am Werk sind und den langfristigen Trend bestimmen, handelt es sich aber laut IWF nur um nachgeordnete Faktoren. Trotz der strukturellen Probleme am Arbeitsmarkt, die sich im R\u00fcckgang der Lohnquoten niederschlagen, wird es durch den rapiden technischen Fortschritt und die Globalisierung von Produktion und Kapitalm\u00e4rkten auch weiterhin zu einem robusten Wachstum der Weltwirtschaft und einer Konvergenz des Lebensstandards zwischen reichen und armen L\u00e4ndern kommen. Unterm Strich bewirken die Megatrends etwas Positives.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10325\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/04\/Lohnquote_ausgew_Laender.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der bereinigten Lohnquote in ausgew\u00e4hlten L\u00e4nder\" width=\"558\" height=\"356\" \/><\/p>\n<p>Dass die Lohnquoten seit Jahrzehnten r\u00fcckl\u00e4ufig sind, hat mit den r\u00fcckl\u00e4ufigen relativen Preisen f\u00fcr Kapitalg\u00fcter zu tun. Der Output pro Maschine hat in der Vergangenheit rascher zugenommen als der Preis einer Maschine. F\u00fcr Firmen lohnt es sich daher, Arbeit durch immer mehr Kapital zu ersetzen. Warum werden Maschinen billiger? Vermutlich durch Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Skaleneffekte durch internationalen Handel. Besonders Routinearbeiten werden zunehmend von Robotern \u00fcbernommen, Arbeitseinsatz und Lohnquote gehen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Obwohl der internationale Handel seit einigen Jahren erstmals langsamer expandiert als das globale BIP, herrscht an den Weltm\u00e4rkten nach wie vor ein m\u00f6rderischer Wettbewerb. Inzwischen gibt es Containerschiffe, die mit einer Crew von nur 20 Philippinern bis zu 20.000 Einheiten um die halbe Welt transportieren k\u00f6nnen, sodass es von den Frachtkosten her vielfach fast irrelevant geworden ist, ob eine Ware in China oder B\u00f6blingen hergestellt wird. Ein deutscher Arbeiter steht daher in direktem Wettbewerb mit seinen chinesischen Kollegen und die Unternehmer verf\u00fcgen zudem \u00fcber eine totale Transparenz hinsichtlich der Lohnunterschiede. Wenn die L\u00f6hne hierzulande zu hoch sind, kann es schnell zu einer Verlagerung der Produktion nach Asien kommen. Das hat die Position der Gewerkschaften zunehmend geschw\u00e4cht. F\u00fcr sie ist es ein Teufelskreis: Weil die Unternehmen immer mit Outsourcing oder noch mehr Automatisierung drohen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich ihre Mitglieder mit geringen Lohnerh\u00f6hungen zufriedengeben; weil aber die L\u00f6hne nur langsam steigen, sehen die Arbeiter nicht ein, dass sie Gewerkschaftsbeitr\u00e4ge zahlen sollen. Sie treten aus. Mit anderen Worten, auch die Gewerkschaften k\u00f6nnen das Sinken der Lohnquoten kaum verhindern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10326\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/04\/Organisationsgrad_der_Arbeitnehmer.gif\" alt=\"Grafik: Organisationsgrad der Arbeitnehmer in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern\" width=\"558\" height=\"325\" \/><\/p>\n<p>Die Autoren des IWF-Berichts weisen auf einen weiteren Trend hin, der mit f\u00fcr die r\u00fcckl\u00e4ufigen Lohnquoten verantwortlich sein k\u00f6nnte: der zunehmende Konzentrationsgrad innerhalb einzelner Wirtschaftszweige. Dadurch sind die Unternehmen in der Lage, ihre Gewinnmargen zulasten der L\u00f6hne zu erh\u00f6hen. Eine wirksame Wettbewerbspolitik ist daher im Interesse der Arbeitnehmer.<\/p>\n<p>Insgesamt &#8222;war der R\u00fcckgang der Lohnquoten im Gefolge von Globalisierung und technischem Fortschritt bisher vor allem bei Arbeitern mit mittlerer Qualifikation besonders gro\u00df. \u2026 Es kam zu einer Zweiteilung des Arbeitsmarkts: Gewinner waren einerseits Berufe, die eine anspruchsvolle Qualifikation erfordern, andererseits die einfachen Jobs in den Dienstleistungen&#8220; (vgl. WEO S. 125). Das f\u00fchrte also nicht nur dazu, dass sich die Verteilung der Einkommen zwischen Arbeit und Kapital verschiebt, sondern auch die Verteilung der Einkommen innerhalb der Arbeitnehmerschaft.<\/p>\n<p>Die Frage ist, wie die Politik darauf reagieren sollte. Der IWF, ganz dem neoliberalen Denken verpflichtet, schl\u00e4gt als wichtigste Ma\u00dfnahme vor, mehr in die Ausbildung zu investieren und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Qualifikation der Arbeiter durch lebenslanges Lernen stets auf dem neuesten Stand ist. Hilfreich sei zudem, die Mobilit\u00e4t zu f\u00f6rdern und die Transparenz des Arbeitsmarkts zu verbessern. Das sind mikro\u00f6konomische Ans\u00e4tze. Die Autoren geben immerhin zu, dass all das nicht ausreicht, wenn die Schocks ganze Regionen und\/oder Berufe treffen: Der Staat sollte dann etwas f\u00fcr die Umverteilung zugunsten der Verlierer des Strukturwandels tun.<\/p>\n<p>In unserem deutschen Modell ist der R\u00fcckgang der Lohnquote bisher kein Problem. Trotz rapiden technischen Fortschritts und einer immer st\u00e4rkeren Exponierung gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Anbietern gelingt es immer noch, die Besch\u00e4ftigung kr\u00e4ftig zu steigern und die Arbeitslosigkeit allm\u00e4hlich abzubauen. Das Erfolgsgeheimnis besteht vermutlich darin, dass Unternehmen und Betriebsr\u00e4te\/Gewerkschaften den Abbau von Routinejobs in der Regel nicht behindern und gemeinsam nach Alternativen suchen. Das gilt nicht zuletzt f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Firmen \u2013 viele von ihnen geh\u00f6ren in ihrer Branche zu den Weltmarktf\u00fchrern. Sie gehen offensiv mit strukturellen Herausforderungen um. Andere Erfolgsgaranten sind offenbar das duale Ausbildungssystem und das dichte Netz von technischen Hochschulen und Universit\u00e4ten. Bevor ich zu euphorisch werde, will ich aber nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass es auch in Deutschland Gegenden gibt, wo sich hartn\u00e4ckig eine hohe Arbeitslosigkeit h\u00e4lt, beispielsweise im Ruhrgebiet, in Bremen, in Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm. Es ist auch hierzulande nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass technischer Fortschritt und Globalisierung \u00fcberall als Chancen \u2013 und nicht als Probleme \u2013 f\u00fcr den Arbeitsmarkt wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Das verblasst aber gegen\u00fcber den Herausforderungen, mit denen die Mittelmeerl\u00e4nder und unser Nachbar Frankreich zu k\u00e4mpfen haben. Seit vielen Jahren liegt etwa die franz\u00f6sische Quote der Jugendarbeitslosigkeit bei \u00fcber 23 Prozent. Bei uns waren es zuletzt 6,6 Prozent. Kein Wunder, dass sich so viele Franzosen abgeh\u00e4ngt f\u00fchlen und Le Pen und M\u00e9lenchon gew\u00e4hlt haben, die beide die Grenzen dichtmachen wollen. Der neue Pr\u00e4sident hat einiges zu tun, wenn er den Abstand zu Deutschland nachhaltig vermindern will.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im neuen World Economic Outlook des Internationalen W\u00e4hrungsfonds gibt es diesmal ein ausf\u00fchrliches, leider nicht leicht verst\u00e4ndliches Kapitel \u00fcber den r\u00fcckl\u00e4ufigen Anteil der L\u00f6hne am Volkseinkommen sowie, spiegelbildlich, den steigenden Anteil der Einkommen aus Kapital. 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