{"id":10363,"date":"2017-05-10T15:40:07","date_gmt":"2017-05-10T13:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10363"},"modified":"2020-11-13T09:57:33","modified_gmt":"2020-11-13T08:57:33","slug":"soziale-lage-was-sind-die-draengendsten-probleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/05\/10\/soziale-lage-was-sind-die-draengendsten-probleme_10363","title":{"rendered":"Soziale Lage \u2013 Was sind die dr\u00e4ngendsten Probleme?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> Die Demokratie scheint in Gefahr. Populisten und Autokraten genie\u00dfen wachsenden Zuspruch und bieten vermeintlich einfache L\u00f6sungen f\u00fcr soziale Probleme an. Was k\u00f6nnen die Sozialwissenschaften zur Analyse dieser Probleme beitragen? Welche Empfehlungen k\u00f6nnen sie geben? Sind die von der \u00d6ffentlichkeit als zentral empfundenen Probleme \u00fcberhaupt faktisch die wesentlichen? Einige Wissenschaftler sehen eine Entscheidung \u00fcber Priorit\u00e4ten als normativ und damit au\u00dferhalb ihres Fachgebiets liegend an. Die Teilnehmer am <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/05\/10\/soziale-lage-was-sind-die-draengendsten-probleme_10363#pdf\">Zeitgespr\u00e4ch<\/a> in der aktuellen Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em> k\u00f6nnen sich dennoch auf wesentliche Problembereiche einigen \u2013 die ungleiche Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung und eine drohende Altersarmut.<!--more--><\/p>\n<p>Dass die Bev\u00f6lkerung eine gestiegene soziale Ungleichheit wahrnimmt, best\u00e4tigt auch Marcel Fratzscher, Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung in Berlin, der eine wachsende soziale Spaltung und gesellschaftliche Konflikte feststellt. Anstatt darauf mit Populismus, Protektionismus und Paralyse zu reagieren, sollten die politisch Verantwortlichen das Versprechen einer &#8222;wahren&#8220; Sozialen Marktwirtschaft einl\u00f6sen und die soziale Mobilit\u00e4t in Deutschland sowie die prim\u00e4re Einkommensverteilung verbessern: &#8222;Ziel muss es [\u2026] sein, den Menschen h\u00e4ufiger als bisher gute Bildungschancen zu bieten, sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu bringen, eine Teilhabe am technologischen Wandel und der Globalisierung zu erm\u00f6glichen und sie sozial besser abzusichern, damit sie Chancen genauso wahrnehmen k\u00f6nnen wie Verantwortung f\u00fcr sich selbst.&#8220;<\/p>\n<p>Welche Probleme konkret angepackt werden sollen und wie, erl\u00e4utert Bert R\u00fcrup, Pr\u00e4sident des Handelsblatt Research Institute. Auch er vertritt die Auffassung, dass \u00d6konomen nicht entscheiden k\u00f6nnen, was die dr\u00e4ngendsten Probleme sind \u2013 dies sei der Politik vorbehalten. Er befasst sich mit seinen Spezialgebieten, der Renten- und Steuerpolitik. Die Armutsfestigkeit des Rentensystems ist seiner Auffassung nach \u2013 in einer durch Digitalisierung und &#8222;Entbetrieblichung&#8220; gepr\u00e4gten Arbeitswelt \u2013 dann am besten gew\u00e4hrleistet, wenn das \u00c4quivalenzsystem relativiert wird und die staatlichen Zusch\u00fcsse einen festen Prozentsatz an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Da im deutschen Steuer- und Abgabensystem vor allem die Sozialabgaben die unteren Einkommensschichten unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark belasten, m\u00fcsse hier angesetzt werden. R\u00fcrup findet einen Freibetrag bei den Sozialabgaben \u00fcberlegenswert und bei den Steuern Tarifkorrekturen zur Beseitigung der kalten Progression erforderlich.<\/p>\n<p>Jochen Pimpertz vom Institut der deutschen Wirtschaft sieht die \u00d6konomie mit der Fragestellung \u00fcberfordert, da bei einer Entscheidung f\u00fcr die dr\u00e4ngendsten Probleme im Hinblick auf die der sozialen Lage nicht allein das Effizienz- oder das Allokationskriterium relevant ist. Der Wirtschaftswissenschaftler k\u00f6nne aber dazu beitragen Problemfelder einzugrenzen und Fakten zu pr\u00fcfen: So kann er untersuchen, ob die Einkommensverteilung sich ver\u00e4ndert hat oder wie Altersarmut gemessen werden sollte. Auch kann er darauf hinweisen, welche Art von Solidarit\u00e4t in den Sozialversicherungssystemen geleistet wird, und durch welche Instrumente welche Gruppen st\u00e4rker oder weniger belastet werden. Sein Beitrag beantwortet die Frage &#8222;was \u00d6konomen in Zeiten &#8218;postfaktischer&#8216; Argumentationsmuster zur gesellschaftlichen Debatte beitragen k\u00f6nnen \u2013 n\u00e4mlich Fakten zur Beschreibung und Einordnung sozialer Probleme, \u00f6konomische Bewertungen zur Auswahl sozialpolitischer Instrumente sowie eine spezifische Perspektive bei der Diskussion gesellschaftlicher Werte.&#8220;<\/p>\n<p>Einen ganz anderen Blick wirft der Politikwissenschaftler der Uni K\u00f6ln Christoph Butterwegge auf die soziale Lage: &#8222;Im digitalen Finanzmarktkapitalismus der Zukunft bestehen die Interessengegens\u00e4tze zwischen Kapital und Arbeit fort, der nicht darauf beschr\u00e4nkte Antagonismus von Arm und Reich versch\u00e4rft sich allerdings erheblich, tritt noch deutlicher als in fr\u00fcheren Geschichtsperioden zutage und \u00fcberlagert ihn.&#8220; Und die Politik hat diese Lage durch Fehlentscheidungen verschlimmert: Durch die Teilprivatisierung der Rente wurde der Sozialstaat und die gesetzliche Rentenversicherung demontiert, durch die Deregulierung des Arbeitsmarktes ist der Niedriglohnsektor gewachsen, durch die Steuerreform wurden Kapitaleinkommen beg\u00fcnstigt, zudem belastete die Anhebung der Mehrwertsteuer untere Einkommen \u00fcberproportional. Diese Politik muss seiner Auffassung nach zur\u00fcckgedreht werden, will man der zunehmenden Zerrissenheit und Polarisierung der Gesellschaft entgegen wirken \u2013 was auch dazu beitr\u00e4gt populistischen Tendenzen den Boden zu entziehen.<\/p>\n<p>Die politischen Systeme im Westen entwickeln sich seit der Jahrtausendwende &#8222;vielerorts in eine autokratische, anti-rechtsstaatliche, die Demokratie r\u00fcckbauende Richtung&#8220;, beobachtet eine Autorengruppe um den Bremer Sozialwissenschaftler Stephan Leibfried. Die gesellschaftlichen Urspr\u00fcnge daf\u00fcr sehen sie vor allem in lange vernachl\u00e4ssigten sozialen Verwerfungen, die von Land zu Land in unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen auftreten. Die von den Populisten propagierten L\u00f6sungen folgen dabei immer einem \u00e4hnlichen Muster: Protektionismus, die Abschottung gegen\u00fcber Migranten und der R\u00fcckzug auf den Nationalstaat. &#8222;Offenbar setzt die westliche Demokratie eine wirtschaftlich halbwegs gefestigte Gesellschaft mit nicht zu viel Ungleichheit \u2013 und vor allem mit allseits greifbaren individuellen Aufstiegsperspektiven \u2013 voraus, also eine Gesellschaft in Mittellage mit tolerablem Gini-Koeffizienten&#8220;, schreiben die Autoren. Die gro\u00dfe Frage, die sich stellt, ist, wie es m\u00f6glich ist, auf einer breiten gesellschaftlichen Basis mit den demokratiegef\u00e4hrdenden Ungleichheiten politisch umzugehen. Den Sozialwissenschaften fehle f\u00fcr eine Antwort bislang noch der Blick f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze, denn in ihren Teildisziplinen sind sie h\u00e4ufig zu spezialisiert.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier exklusiv vorab ausf\u00fchrlich das aktuelle Zeitgespr\u00e4ch aus der Mai-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>:<a name=\"pdf\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong><a title=\"Soziale Lage \u2013 Was sind die dr\u00e4ngendsten Probleme?, in: Wirtschaftsdienst 5\/2017\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/05\/wirtschaftsdienst_5-2017_Zeitgespraech_Soziale_Lage.pdf\">Soziale Lage \u2013 Was sind die dr\u00e4ngendsten Probleme?<\/a><\/strong><\/em>, in: Wirtschaftsdienst 5\/2017 (mit folgenden f\u00fcnf Beitragen: &#8222;<em>Chancengleichheit und eine inklusive Soziale Marktwirtschaft<\/em>&#8220; von Marcel Fratzscher; &#8222;<em>Armutsfestigkeit der Rentenversicherung st\u00e4rken und Umbau des Steuer- und Abgabensystems organisieren<\/em>&#8220; von Bert R\u00fcrup; &#8222;<em>Zur Diskursethik in &#8218;postfaktischen Zeiten&#8216;<\/em>&#8220; von Jochen Pimpertz; &#8222;<em>Weshalb die soziale Ungleichheit in Deutschland zunimmt und was politisch dagegen getan werden muss<\/em>&#8220; von Christoph Butterwegge; &#8222;<em>&#8218;Involutionen&#8216;: Soziale Ursachen des Demokratier\u00fcckbaus oder Dr\u00e4ngende soziale Probleme und bedr\u00e4ngende Autokratisierung<\/em>&#8220; von Stephan Leibfried, Kerstin Martens und Uwe Schimank)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Demokratie scheint in Gefahr. 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