{"id":10436,"date":"2017-06-29T18:36:17","date_gmt":"2017-06-29T16:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10436"},"modified":"2019-02-14T17:28:30","modified_gmt":"2019-02-14T16:28:30","slug":"die-erneuerbaren-schaden-dem-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/06\/29\/die-erneuerbaren-schaden-dem-klima_10436","title":{"rendered":"Die Erneuerbaren schaden dem Klima"},"content":{"rendered":"<p>Nein, so schlimm ist es nat\u00fcrlich nicht. Die Aussage stimmt nur indirekt: Weil die Kosten der Stromproduktion auf der Basis von Wind und Sonne seit Jahren dramatisch sinken und nicht abzusehen ist, dass dieser Prozess demn\u00e4chst an sein Ende kommt, fallen auch die Preise von Erd\u00f6l, Gas und Kohle. Da zudem vor allem in Nordamerika durch neue Verfahren zus\u00e4tzliche \u00d6l- und Gasreserven erschlossen wurden, ist es am Weltmarkt zu einem strukturellen \u00dcberangebot fossiler Brennstoffe gekommen. Das wiederum f\u00fchrt dazu, dass es weniger Anreize gibt, sparsam mit ihnen umzugehen und die Energieeffizienz zu steigern. Die Leute kaufen wieder gr\u00f6\u00dfere Autos, fliegen mehr als jemals zuvor und sparen weniger an der Heizung ihrer H\u00e4user. Da die Ausgaben f\u00fcr Energie einen so gro\u00dfen Anteil an ihren Budgets haben, erh\u00f6ht sich das real verf\u00fcgbare Einkommen und mit ihm die Konsumnachfrage nach anderen G\u00fctern und Dienstleistungen. Selbst in Deutschland ist der private Verbrauch nicht zuletzt aus diesem Grund neuerdings zu einem Konjunkturmotor geworden.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Umwelt sind die sinkenden Preise f\u00fcr Erd\u00f6l, Gas und Kohle nat\u00fcrlich Gift. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland die Emissionen von CO<sub>2<\/sub> gegen\u00fcber 2015 leicht gestiegen; im \u00dcbrigen stagnieren sie mehr oder weniger bereits seit 2009 bei etwa 800 Mio Tonnen pro Jahr. Was ist aus dem Land der Energiewende geworden? Maria Krantzberger, die Pr\u00e4sidentin des Umweltbundesamtes, hat bereits resigniert: &#8222;Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seine Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu mindern, derzeit ergibt sich nur eine Minderung von 27,6 Prozent.&#8220; <a title=\"Umweltbundesamt: Klimabilanz 2016\" href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/presse\/pressemitteilungen\/klimabilanz-2016-verkehr-kuehle-witterung-lassen\" target=\"_blank\">Wie das Amt berichtet<\/a>, sind 2016 die Emissionen im Verkehrssektor am st\u00e4rksten gestiegen, n\u00e4mlich um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, vor allem weil mehr Diesel getankt wurde und der Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr um 2,8 Prozent gewachsen ist. &#8222;Die Effizienzsteigerungen bei Fahrzeugen sind durch das Verkehrswachstum auf der Stra\u00dfe verpufft.&#8220;<\/p>\n<p>Da eine L\u00f6sung ja nicht darin bestehen kann, den Fortschritt bei den Erneuerbaren zu bremsen, muss das Verbrennen von Kohlenwasserstoffen mindestens in dem Ma\u00dfe wirtschaftlich unattraktiv gemacht werden, wie die Preise der alternativen Energietr\u00e4ger sinken. Konkret: Wir brauchen ein umfassendes System von Karbonsteuern auf die Emission von CO<sub>2<\/sub>, die so hoch sind, dass Haushalte und Unternehmen schon im Eigeninteresse versuchen, m\u00f6glichst sparsam mit fossilen Brennstoffen umzugehen. Die Klimaziele lassen sich nur erreichen, wenn deutlich weniger CO<sub>2<\/sub> in die Luft gepustet wird. Der immer billigere Strom aus alternativen Quellen darf nicht dazu f\u00fchren, dass die Endverbraucher st\u00e4ndig weniger f\u00fcr traditionelle Energietr\u00e4ger bezahlen.<\/p>\n<p>Im vergangenen Herbst hat die <a title=\"OECD: Effective Carbon Rates. Pricing CO2 through Taxes and Emissions Trading Systems\" href=\"http:\/\/www.oecd.org\/tax\/effective-carbon-rates-9789264260115-en.htm\" target=\"_blank\">OECD einen detaillierten Bericht<\/a> dar\u00fcber vorgelegt, wie hoch in den einzelnen L\u00e4ndern die effektive Belastung mit Karbonsteuern ist. Die Zahlen in der Tabelle stammen aus dieser Quelle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/06\/Effektive_Karbonsteuern_in_ausgw_Laendern.gif\" alt=\"Tabelle: Effektive Karbonsteuern in ausgw\u00e4hlten L\u00e4ndern\" width=\"550\" height=\"690\" class=\"size-full wp-image-10437\" \/><\/p>\n<p>Es zeigt sich, dass der CO<sub>2<\/sub>-Emittent &#8222;Stra\u00dfenverkehr&#8220; in Westeuropa au\u00dferordentlich stark besteuert wird, Industrie, Wohnen, Dienstleistungen, Flugverkehr und Landwirtschaft dagegen meist nur wenig. Wenn die Klimaziele erreicht werden sollen, muss sich das \u00e4ndern. Die Politik darf sich nicht l\u00e4nger von dem Totschlagargument beeindrucken lassen, dass es Arbeitspl\u00e4tze kostet, wenn die Produktion von Stahl oder Braunkohle durch eine hohe Karbonsteuer verteuert wird, denn: Erstens entstehen im Bereich erneuerbarer Energien mehr Jobs als in den traditionellen Industrien wegfallen, und zweitens d\u00fcrften die B\u00fcrger in den reichen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern durchaus bereit sein, einen Preis f\u00fcr eine gesunde Umwelt zu zahlen. Allerdings muss die Politik darauf achten, dass der Strukturwandel sozial vertr\u00e4glich ist und, wenn es geht, gleichzeitig das Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktivit\u00e4t steigert. Alle Emissionen sollten letztlich mit derselben Steuer belegt werden, damit die Investitionen nicht fehlgeleitet werden.<\/p>\n<p>Um das Pariser Klimaziel zu erreichen, den Temperaturanstieg auf der Erde auf unter 2\u00b0C zu begrenzen, ist eine Karbonsteuern von bis zu 73 Euro pro Tonne CO<sub>2<\/sub> im Jahr 2020 und bis 91 Euro im Jahre 2030 notwendig. (Mittlere Sch\u00e4tzungen liegen bei 46 und 57 Euro pro Tonne CO<sub>2<\/sub>.) Das ist das Ergebnis einer <a title=\"High-Level Commission on Carbon Prices\" href=\"https:\/\/www.carbonpricingleadership.org\/highlevel-economic-commission-1\/\" target=\"_blank\">Kommission geleitet von Joseph Stiglitz und Nicholas Stern<\/a>, die Ende Mai <a title=\"Report of the high-level commission on carbon prices\" href=\"https:\/\/www.carbonpricingleadership.org\/report-of-the-highlevel-commission-on-carbon-prices\/\" target=\"_blank\">ihren Bericht vorgelegt hat<\/a>. Je nach unterstelltem Szenario k\u00f6nnten danach noch h\u00f6here Steuern auf den CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss erforderlich sein.<\/p>\n<p>Lediglich die Niederlande, D\u00e4nemark und Norwegen liegen in Westeuropa in der N\u00e4he dieser Zielmarken, wenn man bedenkt, dass die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen des Stra\u00dfenverkehrs zwar in allen in der Tabelle aufgef\u00fchrten  L\u00e4ndern zu 100 Prozent (in China zu 95 Prozent) effektiv mit eine Karbonsteuer belegt sind, diese aber nur etwas \u00fcber 20 Prozent der gesamten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen ausmachen (Ausnahmen sind Frankreich und die Schweiz mit \u00fcber 30 Prozent), w\u00e4hrend die anderen Emittenten f\u00fcr rund 80 Prozent des Aussto\u00dfes verantwortlich sind, von denen aber nur je nach Land zwischen 40 und 90 Prozent effektiv besteuert werden. <\/p>\n<p>Der Weg ist also noch lang, der Ehrgeiz der Politik, die Klimaziele tats\u00e4chlich zu erreichen, jedoch leider eher schwach ausgepr\u00e4gt. Aber immerhin ist der gute Wille in Westeuropa erkennbar. Wie die Zahlen der OECD zeigen, kann davon in Russland und in den USA \u00fcberhaupt keine Rede sein, aber auch in China und Japan sieht es nicht viel besser aus.<\/p>\n<p>Ein Problem besteht darin, dass die Verschmutzung der Luft keine nationalen Grenzen kennt. Wenn die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen hierzulande reduziert werden, schafft das f\u00fcr die Nachbarregionen einen Anreiz, selbst weniger zu tun. Trittbrettfahren lohnt sich. Ein anderer Aspekt: Wenn die Produktion wegen der Karbonsteuern zu teuer wird, wird sie nach den Regeln der Marktwirtschaft einfach in L\u00e4nder verlagert, in denen die Steuern niedriger sind, so dass sich f\u00fcr die Welt insgesamt nicht viel verbessert. Dem kann allerdings durch Z\u00f6lle auf Einfuhren aus den L\u00e4ndern entgegengewirkt werden, die sich nicht um ihre Umwelt scheren.<\/p>\n<p>Insgesamt sind verbindliche internationale Abkommen \u00fcber Klimaziele die optimale L\u00f6sung. Sie laden allerdings zu Umgehungsstrategien ein und lassen sich nicht leicht durchsetzen. Trotzdem w\u00e4re schon sehr viel gewonnen, wenn sich zumindest die L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union auf einen Zeitplan f\u00fcr eine Konvergenz die effektiven Karbonsteuern einigen w\u00fcrden. Sie  k\u00f6nnte im \u00dcbrigen zu einer gemeinsamen EU-Steuer ausgestaltet werden, wie sie zurzeit diskutiert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, so schlimm ist es nat\u00fcrlich nicht. Die Aussage stimmt nur indirekt: Weil die Kosten der Stromproduktion auf der Basis von Wind und Sonne seit Jahren dramatisch sinken und nicht abzusehen ist, dass dieser Prozess demn\u00e4chst an sein Ende kommt, fallen auch die Preise von Erd\u00f6l, Gas und Kohle. 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