{"id":10456,"date":"2017-07-17T18:53:37","date_gmt":"2017-07-17T16:53:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10456"},"modified":"2017-07-18T17:13:19","modified_gmt":"2017-07-18T15:13:19","slug":"deutsche-wirtschaft-kurzfristig-laeufts-laengerfristig-angeblich-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/07\/17\/deutsche-wirtschaft-kurzfristig-laeufts-laengerfristig-angeblich-nicht_10456","title":{"rendered":"Deutsche Wirtschaft: kurzfristig l\u00e4uft\u2019s, l\u00e4ngerfristig angeblich nicht"},"content":{"rendered":"<p>Was die l\u00e4ngerfristigen Prognosen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds betrifft, kann ich immer nur staunen. Am <a title=\"IMF Article IV Consultation with Germany, July 7, 2017\" href=\"http:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2017\/07\/07\/pr17264-germany-imf-executive-board-concludes-the-2017-article-iv-consultation\" target=\"_blank\">7. Juli gab es die neueste Version<\/a>: Danach wird der deutsche Konjunkturaufschwung auf kurze Sicht weitergehen. Das reale BIP d\u00fcrfte 2017 gegen\u00fcber 2016 um 1,8 Prozent expandieren, im Jahr danach um 1,6 Prozent, mit der Folge, dass die ohnehin schon positive (!) Outputl\u00fccke weiter zunimmt, wodurch dann endlich auch die Rate der Kerninflation steigt. Sie liegt, wie der IWF verwundert anmerkt, trotz der hohen und steigenden gesamtwirtschaftlichen Kapazit\u00e4tsauslastung, rekordniedriger Arbeitslosigkeit und der vielen offenen Stellen stabil bei nur etwa ein Prozent \u2013 die L\u00f6hne reagieren bisher nicht wie gewohnt auf die g\u00fcnstige Situation am Arbeitsmarkt. Von 1999, als der Euro eingef\u00fchrt wurde, bis heute sind die realen durchschnittlichen Tarifverdienste nur um j\u00e4hrlich 0,6 Prozent gestiegen!<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Reale_Tarifverdienste_ggVj_seit_1992.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der realen Tarifverdienste  in Deutschland\" width=\"575\" height=\"316\" class=\"size-full wp-image-10457\" \/><\/p>\n<p>Aber schon bald wird dem Aufschwung laut IWF die Luft ausgehen. Nach Zuwachsraten von 1,4 und 1,3 Prozent in den Jahren 2019 und 2020 pendelt sich die Wachstumsrate des realen BIP im n\u00e4chsten Jahrzehnt bei 1,2 Prozent ein. 1,2 Prozent! Wieso das? Ein Grund seien die anziehenden Kosten f\u00fcr Energie, die das Wachstum des privaten Konsums abbremsen d\u00fcrften, eine erstaunliche Aussage angesichts eines globalen und offenbar dauerhaften \u00dcberangebots an Erd\u00f6l und anderen fossilen Brennstoffen. Ich bin mir sicher, dass Energie ganz allgemein wegen der neuen, nicht-konventionellen Produktionsverfahren f\u00fcr \u00d6l und Gas sowie der rapiden Effizienzfortschritte und des nicht weniger rapiden Verfalls der Preise f\u00fcr Strom aus Wind und Sonne auf Dauer nicht teurer, sondern billiger sein wird. Diese Begr\u00fcndung des IWF f\u00fcr die k\u00fcnftige Wachstumsschw\u00e4che steht jedenfalls auf sehr wackligen F\u00fc\u00dfen: Sollten die relativen Preise f\u00fcr Energie n\u00e4mlich sinken, kommt das einem Konjunkturprogramm gleich, steigert also das BIP.<\/p>\n<p>Warum sollen im \u00dcbrigen &#8222;die Risiken &#8230; in der l\u00e4ngeren Frist vorwiegend negativ&#8220; sein? Ich lerne, dass der unzureichende Reformprozess im Euroraum demn\u00e4chst wieder Stress verursachen wird, was wiederum auf\u2019s Wachstum schl\u00e4gt. Au\u00dferdem habe Deutschland Probleme mit der Alterung seiner Gesellschaft und packe seine Strukturprobleme nicht energisch genug an.<\/p>\n<p>Alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen, finde ich! Nat\u00fcrlich gibt es in Deutschland Strukturprobleme, wie in jedem Land, und wenn sie gel\u00f6st w\u00fcrden, ginge es uns allen besser. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnten sie energischer angepackt werden, aber in einer parlamentarischen Demokratie dauern die Entscheidungsprozesse wegen der vielen Interessen, die ber\u00fccksichtigt sein wollen, eben ziemlich lange. Wieso der Druck?<\/p>\n<p>Dass die Alterung der Gesellschaft ein Problem sein soll, ist angesichts ziemlich stabiler Zuwachsraten der Besch\u00e4ftigung von j\u00e4hrlich mehr als ein Prozent nicht nachvollziehbar. Seit einiger Zeit nimmt die Anzahl der Jobs deutlich rascher zu als die der Rentner! Im Mai beispielsweise gab es im Vorjahresvergleich 2,3 Prozent mehr sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigte, aber nur 0,4 Prozent mehr Rentenbezieher. Das mag sich \u00e4ndern, aber aus heutiger Sicht ist der Zeitpunkt noch l\u00e4ngst nicht erreicht, an dem ein Besch\u00e4ftigter gef\u00fchlt zu viele Rentner ern\u00e4hren muss. Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass sich die Lebensarbeitszeit weiter verl\u00e4ngern wird und der &#8222;normale&#8220; Rentenbezug demn\u00e4chst erst im Alter von 70 Jahren beginnt, oder noch sp\u00e4ter. Wenn au\u00dferdem die Einwanderung und die Integration von Fl\u00fcchtlingen besser organisiert w\u00fcrden, lie\u00dfe sich auch von dieser Seite das Arbeitsangebot erh\u00f6hen. Millionen von Ausl\u00e4ndern w\u00fcnschen sich nichts mehr, als in Deutschland arbeiten zu d\u00fcrfen. Das l\u00e4sst sich nutzen.<\/p>\n<p>Auf l\u00e4ngere Sicht ist es mit am wichtigsten, dass alle, die Arbeit suchen auch Arbeit finden und dass die berufliche Qualifikation der Erwerbst\u00e4tigen und die Qualit\u00e4t der Produkte und Dienstleistungen hohen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen, vor allem im Vergleich zur internationalen Konkurrenz. Noch gibt es keine Indizien, dass hier etwas im Argen liegt: Die Arbeitslosenquote ist inzwischen auf 5,7 Prozent gefallen, nach der Definition der International Labor Organization (ILO) sogar auf 3,9 Prozent. Mit anderen Worten, es ist nicht allzu schwer, einen Job zu finden und auf diese Weise beruflich auf dem Laufenden zu bleiben. In vielen L\u00e4ndern ist das nicht der Fall.<\/p>\n<p>Vor allem gibt es in Deutschland nur ein vergleichsweise kleines Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit: Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die Quote im Juni bei 6,7 Prozent. In den anderen L\u00e4ndern des Euroraums betrug sie dagegen im Durchschnitt etwa 23 Prozent (zum Vergleich: USA 10,4 Prozent, Gro\u00dfbritannien 12,2 Prozent). Von daher braucht man sich um die Zukunft unseres Landes keine Sorgen zu machen.<\/p>\n<p>Sorgen bereitet allerdings das mickrige Wachstum der Produktivit\u00e4t. Hier haben wir es mit dem eigentlichen Strukturproblem zu tun. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist das reale BIP je Arbeitsstunde gerade einmal um 1,1 Prozent pro Jahr gestiegen und damit deutlich langsamer als in den Jahrzehnten zuvor. Seit dem letzten zyklischen Hochpunkt im ersten Quartal 2008 betr\u00e4gt die Zuwachsrate im Durchschnitt sogar nur 0,6 Prozent, was bedeutet, dass das BIP-Wachstum neuerdings vorwiegend durch mehr Arbeit und weniger durch effizientere Arbeit generiert wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Produktivitaetswachstum_1997-2017Q1.gif\" alt=\"Grafik: Produktivit\u00e4tswachstum in Deutschland seit 1997\" width=\"565\" height=\"319\" class=\"size-full wp-image-10458\" \/><\/p>\n<p>Es handelt sich um kein spezifisch deutsches Problem. Was gelegentlich als <em>secular stagnation<\/em>  bezeichnet wird, betrifft alle Industriel\u00e4nder. Hauptursachen sind die immer intensivere internationale Arbeitsteilung und der steigende Anteil der Dienstleistungen an der Wertsch\u00f6pfung. Bei letzteren ist es nicht so leicht wie in der Industrie oder im Bau, die Produktivit\u00e4t zu steigern. Und die inl\u00e4ndischen Investitionen wollen trotz des g\u00fcnstigen Gesch\u00e4ftsklimas, des unterbewerteten Euro und der rekordniedrigen Zinsen vor allem deshalb einfach nicht Fahrt aufnehmen, weil es f\u00fcr die Unternehmen vielfach attraktiver ist, im Ausland, in der N\u00e4he der Absatzm\u00e4rkte zu investieren. Solange die Grenzen offen bleiben, wird sich an diesen Megatrends wenig \u00e4ndern. Sie werden erst auslaufen, wenn die Schwellenl\u00e4nder ein \u00e4hnliches Einkommensniveau erreicht haben wie wir.<\/p>\n<p>Trotzdem hat der IWF recht mit einigen seiner Vorschl\u00e4ge, wie sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft nachhaltig beschleunigen lie\u00dfe. Er pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Investitionen in die physische und digitale Infrastruktur, die Kinderbetreuung, eine bessere Integration der Fl\u00fcchtlinge und eine geringere steuerliche Belastung des Produktionsfaktors Arbeit. An Mitteln f\u00fcr solche Projekte mangelt es angesichts der \u00dcbersch\u00fcsse in den \u00f6ffentlichen Haushalten wahrlich nicht, eigentlich nur am Willen. Es w\u00fcrde auch helfen, meint der IWF, wenn der Staat den Wettbewerb in den netzbasierten und professionellen Dienstleistungen st\u00e4rker f\u00f6rdern w\u00fcrde, vor allem durch den Abbau von Zugangsbarrieren.<\/p>\n<p>Da sich der IWF nicht um deutsche Tabus scheren muss, kann er unbefangen vorschlagen, dass die Regierung in ihrer Kommunikation auf st\u00e4rker und nachhaltig steigende L\u00f6hne und Preise dr\u00e4ngen sollte. Au\u00dferdem m\u00fcsste mehr gegen das Armutsrisiko getan werden. Er hat dabei nat\u00fcrlich den Hintergedanken, dass sich dadurch die inl\u00e4ndische Nachfrage stimulieren lie\u00dfe, was wiederum zum Abbau des \u00dcberschusses in der Leistungsbilanz beitragen und so das Wachstum in den Partnerl\u00e4ndern beschleunigen w\u00fcrde. Eine gute Idee!<\/p>\n<p>Dass der IWF dennoch auf l\u00e4ngere Sicht f\u00fcr Deutschland nur Zuwachsraten von 1,2 Prozent erwartet, zeigt, dass er nicht erwartet, dass seine guten Ratschl\u00e4ge an die Wirtschaftspolitiker tats\u00e4chlich umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Ich denke, dass Deutschland insgesamt im internationalen Vergleich nur geringe Strukturprobleme hat und auch ohne gr\u00f6\u00dfere Reformen dauerhaft h\u00f6here Wachstumsraten erreichen kann, als der IWF erwartet. Zwei Faktoren haben daf\u00fcr gesorgt, dass das reale BIP inzwischen mit einer Verlaufsrate von mehr als zwei Prozent expandieren d\u00fcrfte: in erster Linie der schwache Euro, und zweitens das niedrige beziehungsweise negative Niveau der Realzinsen. Die beiden folgenden Grafiken vermitteln einen Eindruck davon, wie stark dadurch vermutlich die Nachfrage stimuliert wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/realer_Wechselkurs_auf_Lstkosten_Deutschlands.gif\" alt=\"Grafik: realer Wechselkurs Deutschlands auf Basis der Lohnst\u00fcckkocten\" width=\"569\" height=\"319\" class=\"size-full wp-image-10459\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Realzinsen_kurz_lang_Deutschland.gif\" alt=\"Grafik: kurze und lange Realzinsenin Deutschland\" width=\"565\" height=\"357\" class=\"size-full wp-image-10460\" \/><\/p>\n<p>Das eigentliche Wachstumsrisiko besteht darin, dass sich der Euro zu rasch zu stark aufwertet und dadurch Wettbewerbsf\u00e4higkeit verloren geht. Von den Fundamentalfaktoren her ist das nicht unwahrscheinlich: Der Leistungsbilanz\u00fcberschuss des Euroraums liegt bei drei Prozent des nominalen BIP, das aggregierte Defizit in den \u00f6ffentlichen Haushalten 2017 voraussichtlich bei nur 1,5 Prozent, und das Wirtschaftswachstum hat sich deutlich beschleunigt. All das unterscheidet sich positiv von der Situation in den USA.<\/p>\n<p>Allerdings d\u00fcrfte die EZB mit Blick auf die verbliebenen Krisenl\u00e4nder des Euroraums (Italien!) etwas gegen einen zu festen Euro haben und sich entsprechend Zeit lassen mit dem Anziehen der geldpolitischen Z\u00fcgel. Wie eingangs erw\u00e4hnt, liegt die Kerninflationsrate wie festgemauert bei nur ein Prozent und es gibt keine Anzeichen, dass die Inflation demn\u00e4chst ihren Zielwert erreichen, geschweige denn aus dem Ruder laufen wird. F\u00fcr mindestens ein weiteres Jahr wird die europ\u00e4ische Geldpolitik sehr expansiv bleiben. Ob sie wirklich erfolgreich gegenhalten kann, wenn der Wechselkurs des Euro ins Rollen kommt, ist nicht ausgemacht. Wie gesagt: Ich halte den Wechselkurs des Euro f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte mittelfristige Risiko.<\/p>\n<p>Nicht vergessen werden darf, was sich an den B\u00f6rsen getan hat. Seit dem Krisenm\u00e4rz des Jahres 2009, seit 8,3 Jahren, ist der Aktienindex DAX im Jahresdurchschnitt mit einer Rate von 14,6 Prozent gestiegen und damit viel rascher als das nominale BIP Deutschlands (3,4 Prozent!). Er ist in die Jahre gekommen. Das durchschnittliche gewogene Kurs\/Gewinn-Verh\u00e4ltnis der 30 Aktien im Index liegt inzwischen bei 20,3, das Kurs\/Buchwert-Verh\u00e4ltnis bei 1,8. Mit anderen Worten: Nach der langen Rallye haben die Kurse schwindelerregende Niveaus erreicht und betteln geradezu um eine gr\u00f6\u00dfere Korrektur.<\/p>\n<p>Gemessen an den Kennziffern f\u00fcr den EuroStoxx50 und den amerikanischen S&#038;P 500-Index sieht es an den anderen wichtigen M\u00e4rkten \u00e4hnlich aus. Sollte das Damoklesschwert demn\u00e4chst herunter sausen, d\u00fcrfte die n\u00e4chste globale Finanzkrise ins Haus stehen. Es wird sich zeigen m\u00fcssen, ob die Sicherungsmechanismen, mit denen das internationale Finanzsystem inzwischen stabilisiert worden ist, dem Druck durch einen Crash der Verm\u00f6genspreise standhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn nicht, und wenn an den Devisenm\u00e4rkten eine Rallye des Euro hinzukommen sollte, k\u00f6nnte der IWF am Ende doch mit seiner skeptischen Langzeitprognose f\u00fcr Deutschland recht behalten \u2013 allerdings: <em>right for the wrong reasons<\/em>! Nicht die Strukturprobleme w\u00e4ren schuld, sondern die Marktkr\u00e4fte, die eine Korrektur der Fehlentwicklungen und \u00dcbertreibungen erzwingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was die l\u00e4ngerfristigen Prognosen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds betrifft, kann ich immer nur staunen. Am 7. Juli gab es die neueste Version: Danach wird der deutsche Konjunkturaufschwung auf kurze Sicht weitergehen. 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