{"id":1046,"date":"2009-09-10T19:54:27","date_gmt":"2009-09-10T17:54:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1046"},"modified":"2009-09-10T20:09:25","modified_gmt":"2009-09-10T18:09:25","slug":"ungleichheit-in-den-usa-its-politics-stupid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/09\/10\/ungleichheit-in-den-usa-its-politics-stupid_1046","title":{"rendered":"Ungleichheit in den USA: It&#8217;s politics, stupid!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;It&#8217;s the economy, stupid&#8220; (&#8222;Es ist die Wirtschaft, Dummy!&#8220;) war 1992 der Wahlkampfslogan Bill Clintons, mit dem er Anfang der 90er Jahre den gl\u00fccklosen Pr\u00e4sidenten George Bush aus dem Amt jagte. Mit dem Spruch lag er genau richtig: Ob die Wirtschaft gut l\u00e4uft, entscheidet in den USA \u00fcber Erfolg oder Scheitern eines Pr\u00e4sidenten. Aber dass sie gut l\u00e4uft, liegt auch in seiner Hand. US-Pr\u00e4sidenten haben einen gro\u00dfen Einfluss darauf, wie stark die Wirtschaft w\u00e4chst &#8211; und darauf, wer die Fr\u00fcchte des Wachstums erntet.<!--more--><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.princeton.edu\/~bartels\/\" target=\"_blank\">amerikanische Politologe Larry Bartels<\/a> weist in seinem Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/8664.html\" target=\"_blank\">Unequal Democracy<\/a>&#8220; nach, dass gerade die Einkommensverteilung ganz wesentlich von der Politik bestimmt wird. Demnach ist die Parteizugeh\u00f6rigkeit des Mannes im Wei\u00dfen Haus wichtiger f\u00fcr die Entstehung von Ungleichheit als Globalisierung oder technischer Wandel &#8211; also die Faktoren, mit denen \u00d6konomen normalerweise das zunehmende Auseinanderklaffen der Einkommen erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Bartels zeigt zu Anfang seines Buches, dass der Abstand zwischen Arm und Reich in den USA besonders in den letzten drei\u00dfig Jahren krass angestiegen ist. Wie auch <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/08\/18\/einkommensverteilung-in-den-usa-wie-in-der-dritten-welt_960\">Dieter Wermuth hier im Blog<\/a> neulich geschrieben hatte, hat die Einkommensungleichheit in den USA mittlerweile Ausma\u00dfe wie in der Dritten Welt angenommen. Nach einem Vergleich der Entwicklung der Einkommensverteilung unter republikanischen und demokratischen Pr\u00e4sidenten seit 1945 findet Bartels die daf\u00fcr Schuldigen: Die republikanischen Pr\u00e4sidenten. Unter ihnen ist der Unterschied zwischen den unteren und mittleren Einkommen und den sehr hohen Einkommen stets gestiegen. Unter demokratischen Pr\u00e4sidenten sind die Einkommensunterschiede gleich geblieben oder sogar gefallen.<\/p>\n<p>Das Erstaunliche daran: Bartels findet diesen Zusammenhang bei den Markt-Einkommen, also den Einkommen, die Amerikaner vor der Umverteilung durch Steuersystem und Wohlfahrtsstaat erwirtschaften. Damit erkl\u00e4rt sich die steigende Ungleichheit in den USA nicht durch Unterschiede in der Umverteilung durch Demokraten und Republikaner.<\/p>\n<p>Bartels zeigt, dass es vor allem die Wachstumspolitik war, bei der sich Demokraten und Republikaner voneinander unterscheiden &#8211; und dass sich dieser Unterschied in der Einkommensverteilung niederschl\u00e4gt. Demokratische Pr\u00e4sidenten haben es geschafft, das Wirtschaftswachstum so anzuheizen, dass bei ihnen die Besch\u00e4ftigung regelm\u00e4\u00dfig st\u00e4rker gestiegen ist als unter republikanischen Pr\u00e4sidenten. Die sorgen sich n\u00e4mlich mehr um Inflation als um Wachstum und Besch\u00e4ftigung und treten bei Preissteigerungstendenzen eher auf die Wachstumsbremse.<\/p>\n<p>So zeigt sich zumindest bei den US-Demokraten, dass das Vorurteil nicht zutrifft, Linke w\u00fcrden den Kuchen immer nur umverteilen, aber nicht gr\u00f6\u00dfer machen. Tats\u00e4chlich haben es demokratische Pr\u00e4sidenten geschafft, nicht nur einen gr\u00f6\u00dferen Kuchen zu backen sondern diesen auch gerechter aufzuteilen. Denn das st\u00e4rkere Wachstum der Demokraten f\u00fchrt auch zu geringerer Arbeitslosigkeit &#8211; und die ist entscheidend f\u00fcr die Einkommensverteilung.<\/p>\n<p>Wenn weniger Menschen arbeitslos sind, steigen besonders untere und mittlere Einkommen. Bei h\u00f6herer Besch\u00e4ftigung haben Arbeiter und Angestellte weniger Angst vor Arbeitslosigkeit und k\u00f6nnen mutiger h\u00f6here L\u00f6hne fordern; und weil die Unternehmen bei h\u00f6herem Wachstum ihre Arbeiter brauchen, um die zus\u00e4tzlichen Auftr\u00e4ge abzuarbeiten, m\u00fcssen sie die Lohnforderungen auch erf\u00fcllen. <\/p>\n<p>Genau umgekehrt ist es, wenn Regierungen aus Inflationsangst &#8211; oder weil sie eine andere Einkommensverteilung bevorzugen &#8211; das Wachstum drosseln. Die Arbeitslosigkeit steigt dann und die L\u00f6hne besonders der Armen und der Mittelschicht stagnieren oder fallen.<\/p>\n<p>Die Frage aller Fragen ist dann nat\u00fcrlich, warum gerade Arme und Mittelschichten immer wieder republikanische Pr\u00e4sidenten w\u00e4hlen, wenn gar nicht sie, sondern vor allem die Reichen von dieser Politik profitieren. Eine h\u00e4ufig vertretene These ist, dass bei vielen Amerikanern mit geringen Einkommen die Wahlentscheidung nicht so sehr von der eigenen Einkommenssituation abh\u00e4ngt, sondern die Kulturk\u00e4mpfe um Abtreibung, Religion, die Rechte Homosexueller oder den Waffenbesitz letztendlich den Ausschlag geben. Dass der konservative Red-Neck, der zwar arm ist, aber mit der Bibel in der Hand f\u00fcr sein Recht eine Waffe zu tragen k\u00e4mpft, eben republikanisch w\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bartels pr\u00fcft diese These genau und kommt nach eingehender Analyse von Umfragen und Wahlergebnissen zum Schluss, dass der Kulturkampf keine Pr\u00e4sidentenwahlen entscheidet. Im Gegenteil: Gerade Arme und die Mittelschicht geben bei Umfragen an, dass \u00f6konomische Themen wie das Wachstum der Einkommen wahlentscheidend ist. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist die Zustimmung zu den Demokraten unter der Arbeiterschicht seit 1945 relativ konstant geblieben oder sogar gestiegen &#8211; w\u00e4hrend sich vor allem Reiche zunehmend mit der republikanischen Partei identifizieren. Es waren also nicht die uns so merkw\u00fcrdig vorkommenden Kulturk\u00e4mpfe, die zur Wahl von so vielen republikanischen Pr\u00e4sidenten nach 1945 gef\u00fchrt haben. Es ist &#8211; frei nach Marx &#8211; nicht das falsche Bewusstsein, dass die Menschen republikanisch w\u00e4hlen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die republikanische Erfolge sind subtiler, schreibt Bartels: Republikaner verstehen es, von der Kurzsichtigkeit der W\u00e4hler zu profitieren und von den Wahlspenden derer, die durch republikanische Politik reicher geworden sind. Dabei bleibt g\u00fcltig, dass sich W\u00e4hler bei der Wahl daf\u00fcr interessieren, wie sich ihre Einkommen unter dem aktuellen Pr\u00e4sidenten entwickelt haben. <\/p>\n<p>Der Haken dabei ist, dass die W\u00e4hler Einkommenssteigerungen und Politik nur im Wahljahr miteinander in Verbindung bringen. Ist ihr Einkommen vielleicht im zweiten oder dritten Jahr einer Pr\u00e4sidentschaft gestiegen, rechnen sie das nicht dem Pr\u00e4sidenten im Amt zu. Allein Einkommenszuw\u00e4chse im vierten Jahr &#8211; dem Wahljahr &#8211; sind f\u00fcr die Stimmabgabe entscheidend. <\/p>\n<p>Und bei Wachstum und Einkommenszuw\u00e4chsen im Wahljahr scheinen sich die Republikaner offenbar schlauer anzustellen als die Demokraten. Denn w\u00e4hrend in den ersten Jahren einer republikanischen Pr\u00e4sidentschaft die Einkommen der Armen oft gefallen oder nur sehr leicht gestiegen sind, strengen sich Republikaner im Wahljahr richtig an: Da steigt das Einkommen der Armen viel st\u00e4rker als bei demokratischen Pr\u00e4sidenten &#8211; und die Einkommen der Reichen sowieso. Im Gegensatz dazu haben die Demokraten ihr Einkommenssteigerungsfeuerwerk in den ersten Amtsjahren verbrannt. <\/p>\n<p>Der republikanische Pr\u00e4sident Richard Nixon hat sich dabei besonders geschickt angestellt. Um seine Wiederwahl zu sichern, verfolgte er im Wahljahr 1972 eine extrem expansive Wirtschaftspolitik. Seinen langj\u00e4hrigen politischen Freund und damaligen Zentralbankchef Arthur Burns lie\u00df er munter Geld drucken und die Sozialausgaben wurden m\u00e4chtig angehoben. Der Erfolg blieb nicht aus. Obwohl die Einkommen vieler Amerikaner in den Jahren zuvor kaum gestiegen waren, wurde Nixon wiedergew\u00e4hlt (Allerdings musste er wenig sp\u00e4ter wegen des Watergate-Skandals zur\u00fccktreten). <\/p>\n<p>Diese Kurzsichtigkeit der W\u00e4hler hat republikanischen Pr\u00e4sidenten seit dem zweiten Weltkrieg bei der Wiederwahl klar geholfen, den Demokraten aber geschadet. Und damit die Ungleichheit der Einkommen \u00fcber die Jahre erh\u00f6ht. <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich haben die Republikaner bei den Wahlk\u00e4mpfen davon profitiert, dass die w\u00e4hrend ihrer Regierungszeit noch reicher gewordenen Reichen sich nicht lumpen lie\u00dfen, und einen Teil ihres Reichtums politisch investierten &#8211; bei ihren Wohlt\u00e4tern. Die erhielten seit dem zweiten Weltkrieg stetig h\u00f6here Wahlkampfspenden als die Demokraten. Mit gut finanzierten Kampagnen konnten die Republikaner vor allem unentschlossene W\u00e4hler auf ihre Seite ziehen &#8211; ein Effekt, der auch strengen statistischen Tests standh\u00e4lt. <\/p>\n<p>\u00dcberhaupt st\u00fctzt Bartels alle seine Argumente auf eine Unmenge von Daten und aufwendigen statistischen Tests  &#8211; das Buch ist kein politischer Essayband. Dadurch ist &#8222;Unequal Democracy&#8220; nicht immer leicht zu lesen. Aber der Aufwand gibt dem Buch gro\u00dfes Gewicht: Bartels salbadert nicht, sondern \u00fcberpr\u00fcft seine Hypothesen genau. Und erkl\u00e4rt damit, dass Politik vielleicht wichtiger f\u00fcr Wachstum und Verteilung ist als die angeblich so m\u00e4chtigen und von niemandem zu b\u00e4ndigenden Gesetze des Marktes. Glaubt man Bartels, sind der Schl\u00fcssel zum massiven Anstieg der Ungleichheit in den USA mitnichten die immer wieder beschworenen \u00f6konomischen Sachzw\u00e4nge, sondern die Ideologie einer Partei und die Interessen, die sie vertritt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;It&#8217;s the economy, stupid&#8220; (&#8222;Es ist die Wirtschaft, Dummy!&#8220;) war 1992 der Wahlkampfslogan Bill Clintons, mit dem er Anfang der 90er Jahre den gl\u00fccklosen Pr\u00e4sidenten George Bush aus dem Amt jagte. Mit dem Spruch lag er genau richtig: Ob die Wirtschaft gut l\u00e4uft, entscheidet in den USA \u00fcber Erfolg oder Scheitern eines Pr\u00e4sidenten. 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