{"id":10466,"date":"2017-07-20T17:59:16","date_gmt":"2017-07-20T15:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10466"},"modified":"2017-07-21T09:56:37","modified_gmt":"2017-07-21T07:56:37","slug":"mario-draghi-versteht-die-oekonomie-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/07\/20\/mario-draghi-versteht-die-oekonomie-nicht-mehr_10466","title":{"rendered":"Mario Draghi versteht die \u00d6konomie nicht mehr"},"content":{"rendered":"<p>Mit den aktuellen Zuwachsraten des realen BIP war der Chef der EZB bei <a title=\"ECB Press Conference, 20 July 2017\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pressconf\/2017\/html\/ecb.is170720.en.html\" target=\"_blank\">der Pressekonferenz am Donnerstag<\/a> zufrieden, auch mit den Fortschritten am Arbeitsmarkt, und damit, dass das Risiko einer Deflation nicht mehr bestehe. Er schreibt diese Erfolge nicht zuletzt der expansiven Geldpolitik zu, also sich, versteht aber nicht, warum die Inflation nicht richtig anspringt. Wie kann die Wirtschaft boomen, ohne gleichzeitig L\u00f6hne und Preise in die H\u00f6he zu treiben?<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Wirtschaftsklima_und_BIP-Wachstum.gif\" alt=\"Grafik: Wirtschaftsklima und Wirtschaftswachstum im Euroraum\" width=\"572\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-10467\" \/><\/p>\n<p>Angesichts der engen Korrelation zwischen den wichtigsten Stimmungsindikatoren und den guten &#8222;harten&#8220; Daten der j\u00fcngeren Vergangenheit ist es nicht unwahrscheinlich, dass das reale BIP im zweiten Quartal kr\u00e4ftig zugenommen hat \u2013 inzwischen geht die EZB f\u00fcr <a title=\"gesamtwirtschaftliche Projektionen f\u00fcr das Euro-W\u00e4hrungsgebiet, Juni 2017\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/other\/ecb.projections201706_eurosystemstaff.de.pdf\" target=\"_blank\">das Gesamtjahr von einer Zuwachsrate von 1,9 Prozent<\/a> aus. Vermutlich werden die Prognosen im Verlauf des Jahres weiter angehoben. Die Besch\u00e4ftigung expandierte zuletzt im Vorjahresvergleich mit der stolzen Rate von 1,46 Prozent und war, mit 154,8 Millionen, erstmals wieder h\u00f6her als zu Beginn der gro\u00dfen Rezession im Jahr 2008. Nicht ganz so gut sieht es bei der Arbeitslosenquote aus: Sie ist zwar seit ihrem H\u00f6hepunkt von 12,3 Prozent im ersten Quartal 2013 auf zuletzt 9,3 Prozent gesunken, liegt aber immer noch weit \u00fcber ihrem Stand von 7,3 Prozent, den sie um die Jahreswende 2007\/2008 erreicht hatte.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Jahres sah es f\u00fcr ein paar Monate so aus, als w\u00fcrde sich die Inflationsrate im Verlauf des Jahres ihrem Zielwert von knapp zwei Prozent n\u00e4hern und damit dem alten Muster folgen \u2013 starke Wirtschaft, steigende Preise. Das hat sich als voreilig erwiesen. Wie das n\u00e4chste Schaubild zeigt, geht es seitdem wieder abw\u00e4rts mit den Inflationsraten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Inflation_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Inflation im Euroraum\" width=\"562\" height=\"617\" class=\"size-full wp-image-10468\" \/><\/p>\n<p>Auf zwei vorgelagerten Stufen, bei den Erzeugerpreisen und den Importen, gibt es, wie zu sehen ist, betr\u00e4chtlichen Kostendruck, nicht aber bei den Lohnst\u00fcckkosten, der mit Abstand wichtigsten Kostenkomponente. Eine Erkl\u00e4rung k\u00f6nnte sein, dass die vielen neuen Jobs zum gro\u00dfen Teil im prek\u00e4ren Bereich des Dienstleistungssektors entstehen, wo die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer traditionell schwach ist. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist generell ohnehin seit Jahren stark r\u00fcckl\u00e4ufig. Die sogenannte Unterbesch\u00e4ftigungsquote Eurolands liegt, je nach Definition, bei 14 bis 18 Prozent.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass der Auslastungsgrad der gesamtwirtschaftlichen Kapazit\u00e4ten m\u00f6glicherweise viel niedriger ist als vom IWF, der OECD und den Forschungsinstituten berechnet. Sie kommen allesamt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich die Wirtschaft Eurolands in der N\u00e4he, wenn nicht sogar jenseits der Normalauslastung befindet. Wenn ich jedoch unterstelle, dass es im Gefolge der Rezession keinen Bruch in der Zuwachsrate des trendm\u00e4\u00dfigen BIP-Wachstums (von 1,9 Prozent) gab, komme ich zu dem Schluss, dass die ungenutzten Kapazit\u00e4ten bei 12,5 Prozent des Produktionspotenzials liegen. Wenn etwas an dieser Sichtweise dran ist, verwundert es nicht, warum L\u00f6hne und Preise so ungew\u00f6hnlich moderat zunehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/reales_BIP_und_Trendwachstum_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: reales BIP und Trendwachstum im Euroraum\" width=\"567\" height=\"503\" class=\"size-full wp-image-10469\" \/><\/p>\n<p>Es muss demnach ein heftiger Preiswettbewerb herrschen, verbunden mit der Verhandlungsschw\u00e4che der Arbeitsuchenden. Mario Draghi jedenfalls sieht keine Anzeichen, dass es bei den inl\u00e4ndischen Kosten und Verbraucherpreisen zu einer signifikanten Beschleunigung kommen k\u00f6nnte. Man wolle weiterhin erst einmal abwarten, ob die gute Konjunktur nicht am Ende doch zu h\u00f6heren Inflationsraten f\u00fchrt. Jetzt ist erst mal Sommer. Am 7. September werde der Stab der EZB neue Prognosen vorlegen. Dann werde man \u00fcberlegen, ob die &#8222;forward guidance&#8220; ge\u00e4ndert werden m\u00fcsse und welche Strategie angemessen sei. Auf die Frage nach den Effekten der Euro-Aufwertung argumentierte er, wie k\u00fcrzlich bei seiner <a title=\"Introductory speech at the ECB Forum on Central Banking, Sintra, 27 June 2017\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2017\/html\/ecb.sp170627.en.html\" target=\"_blank\">Rede im portugiesischen Sintra<\/a>, dass tendenziell etwas gegen deren restriktive Wirkungen getan werden m\u00fcsse, also expansive Ma\u00dfnahmen erwogen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Insgesamt wird die EZB bei ihrer expansiven Politik bleiben, solange es keine Anzeichen f\u00fcr eine nachhaltige Ann\u00e4herung der Inflationsrate an das 2-Prozent-Ziel gebe. Es bleibt daher bis zum Dezember bei den Netto-Bondk\u00e4ufen von 60 Mrd. Euro pro Monat. Einen Mangel an Wertpapieren, die angekauft werden k\u00f6nnen, gebe es nicht. Und an den Leitzinsen wird sich bis auf Weiteres ebenfalls nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/07\/Zentralbankbilanzen_Fed_Eurosystem_BoJ_seit_2007.gif\" alt=\"Grafik: Zentralbankbilanzen\" width=\"565\" height=\"336\" class=\"size-full wp-image-10470\" \/><\/p>\n<p>Was lernen wir? Es kommt allein auf die Inflation an. Sie ist zu niedrig. Nach den inflationsgesch\u00fctzten Staatsanleihen, also nach Meinung der Marktteilnehmer, sind selbst die Inflationsaussichten \u00fcber die n\u00e4chsten 10 Jahre kaum h\u00f6her als ein Prozent.<\/p>\n<p>Auch wenn sich die Inflation der Marke von zwei Prozent n\u00e4hern sollte, bedeutet das noch nicht, dass das eine nachhaltige Entwicklung ist. Wer also wissen will, wann sich die EZB bewegt und das Zinsniveau wieder ansteigt, muss vor allem die Lohndynamik im Euroraum beobachten. Es wird der Punkt kommen, an dem der Aufschwung zu echten Knappheiten am Arbeitsmarkt und damit zu Lohninflation f\u00fchrt. Wie Mario Draghi kann auch ich das aber \u00fcberhaupt noch nicht erkennen.<\/p>\n<p>Wenn die obige Grafik zum Produktionspotenzial die wirtschaftliche Situation einigerma\u00dfen korrekt beschreibt, m\u00fcsste das reale BIP ein Jahrzehnt lang mit einer j\u00e4hrlichen Rate von drei Prozent wachsen, damit die freien Kapazit\u00e4ten verschwinden und die Arbeit knapp und teuer wird. Das glaube selbst ich nicht.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit k\u00f6nnte der Boom an den Aktienm\u00e4rkten weitergehen, obwohl die Kurse, gemessen an den traditionellen Kennziffern, total \u00fcberh\u00f6ht sind. Je l\u00e4nger das anh\u00e4lt, desto schmerzhafter wird die Korrektur sein. Vielleicht kommt sie aber schon dadurch, dass das reale BIP noch einige Quartale lang mit Raten von 0,6 bis 1,0 Prozent zunimmt, so dass die Marktteilnehmer folgern, dass die Inflation irgendwann unweigerlich anziehen und die EZB daher ihren Kurs wechseln muss. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Bondm\u00e4rkte war die implizite heutige Botschaft: F\u00fcr\u2019s Erste besteht kein gro\u00dfer Handlungsdruck. Ich glaube aber, dass die gute Konjunktur ein Abgleiten der langen Renditen in Richtung Null verhindern wird. Zu langfristigen Inflationserwartungen von etwas \u00fcber ein Prozent passen nominale Renditen von rund 3 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den aktuellen Zuwachsraten des realen BIP war der Chef der EZB bei der Pressekonferenz am Donnerstag zufrieden, auch mit den Fortschritten am Arbeitsmarkt, und damit, dass das Risiko einer Deflation nicht mehr bestehe. 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