{"id":10518,"date":"2017-09-06T17:39:31","date_gmt":"2017-09-06T15:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10518"},"modified":"2017-09-06T17:39:31","modified_gmt":"2017-09-06T15:39:31","slug":"mehr-zuwanderer-bitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/09\/06\/mehr-zuwanderer-bitte_10518","title":{"rendered":"Mehr Zuwanderer bitte!"},"content":{"rendered":"<p>Weil so viele Leute Angst vor Terror haben und das mit der Ankunft \u00fcberwiegend muslimischer Fl\u00fcchtlinge verbinden, spielte die Frage, wie denn die Ausl\u00e4nder drau\u00dfen gehalten werden k\u00f6nnen, eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Rolle in der Debatte zwischen Angela Merkel und Martin Schulz am Sonntagabend. Es war eine deprimierende Diskussion. Keiner der beiden Kandidaten wagte es, die Zuwanderung als etwas Positives zu beschreiben, als eine Bereicherung unserer Gesellschaft und aus demographischen Gr\u00fcnden unverzichtbar. Den beiden \u00e4ngstlichen alten Leuten fehlte ganz offensichtlich der Mut, zu sagen, dass es ohne Ausl\u00e4nder auf Dauer nicht gehen wird und dass uns ihre Integrierung keineswegs \u00fcberfordern wird. Statt sich mit den Chancen der Zuwanderung zu besch\u00e4ftigen, oder damit, wie viele Menschen j\u00e4hrlich zu uns kommen sollten, und woher, wurde nur defensiv und r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt argumentiert. Ich wei\u00df, dass hierzulande von Politikern vor allem verlangt wird, dass sie die Sicherheit der Menschen gew\u00e4hrleisten, aber wie w\u00e4re es ab und zu mit ein bisschen mehr Zuversicht und Perspektive? Wo wollen wir hin?<!--more--><\/p>\n<p>Vermutlich werden, \u00fcberschl\u00e4gig gerechnet, pro Jahr brutto etwa 800.000 Zuwanderer ben\u00f6tigt. Das entspricht etwa einem Prozent der Bev\u00f6lkerung. Dabei nehme ich an, dass die Geburtenrate weiterhin bei 1,1 Kindern pro Frau liegen wird (2,1 Kinder sind bekanntlich n\u00f6tig, wenn die Bev\u00f6lkerung nicht schrumpfen soll), dass netto Jahr f\u00fcr Jahr etwa 50.000 Deutsche wegziehen, dass die Lebenserwartung st\u00e4ndig zunimmt und dass das Verh\u00e4ltnis Erwerbst\u00e4tige zu Nicht-Erwerbst\u00e4tigen nicht zu sehr zur\u00fcckgehen soll, dass also nicht immer mehr Kinder und Rentner von der beruflich aktiven Bev\u00f6lkerung &#8222;durchgef\u00fcttert&#8220; werden. Man k\u00f6nnte alternativ das Eintrittsalter bei der Rente auf 75 Jahre anheben \u2013 das kann aber nicht die L\u00f6sung sein.<\/p>\n<p>Klar, das ist eine grobe Sch\u00e4tzung, aber sie gibt eine Vorstellung von der Gr\u00f6\u00dfenordnung, um die es geht. 100.000 oder 200.000 Zuwanderer reichen jedenfalls nicht.<\/p>\n<p>Es wird immer so getan, als g\u00e4be es in der Welt gar nicht gen\u00fcgend Akademiker und Fachkr\u00e4fte, die als Zuwanderer infrage kommen. Das ist aber gar nicht das Thema: Sowohl hochqualifizierte als auch weniger qualifizierte Menschen tragen zu einer effizienteren Arbeitsteilung im Land bei und steigern damit die Produktivit\u00e4t, die Quelle allen Wohlstands. Es gibt ja viele harte, langweilige und schlecht bezahlte Jobs, die die Einheimischen gar nicht mehr machen wollen, bei denen es nicht so sehr darauf ankommt, ob man die Sprache beherrscht oder gut rechnen kann. Auch Ungelernte sollten willkommen sein. Alles nat\u00fcrlich im vern\u00fcnftigen Rahmen.<\/p>\n<p>Und es ist ziemlich, wenn nicht sogar vollkommen unwichtig, an welchen Gott die Zuwanderer glauben und welche Hautfarbe sie haben. Am wichtigsten ist, dass sie die demokratischen Werte, wie sie im Grundgesetz definiert sind, bewusst akzeptieren. Das muss im Verlauf des Integrationsprozesses r\u00fcbergebracht werden.<\/p>\n<p>Vor einigen Tagen haben <a title=\"Project Syndicate: Schr\u00f6dingers Immigrant, 1. Sept. 2017\" href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/schrodingers-immigrant-in-europe-by-robert-rowthorn-and-david-ruzicka-2017-09\/german\" target=\"_blank\">Robert Rowthorn und David Ruzicka in einem Beitrag f\u00fcr den Project Syndicate-Blog<\/a> darauf hingewiesen, dass Menschen aus fremden Kulturen die Gesellschaft ihrer Gastl\u00e4nder stets durch ihre ungew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeiten und Ideen bereichern. In den USA seien mehr als 40 Prozent der Fortune-500-Unternehmen durch Einwanderer der ersten und zweiten Generation gegr\u00fcndet worden, einschlie\u00dflich Google, Apple und Amazon. Das hei\u00dft nat\u00fcrlich auch, dass man darauf achten muss, dass die Einwanderer aus m\u00f6glichst vielen verschiedenen L\u00e4ndern kommen sollten und sich keine ethnischen Gettos bilden.<\/p>\n<p>Niemand muss f\u00fcrchten, dass <a title=\"Fl\u00fcchtlinge nutzen mehr, als sie kosten\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/10\/22\/fluchtlinge-nutzen-mehr-als-sie-kosten_8966\">die finanziellen Belastungen f\u00fcr die Integration der Neuank\u00f6mmlinge die staatlichen Haushalte \u00fcberfordern<\/a>. Selbst wenn j\u00e4hrlich 15 Mrd. Euro erforderlich sein sollten, sind das nicht mehr als 0,46 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Grunde handelt es sich um Investitionen in &#8222;Humankapital&#8220;, also nicht um Konsumausgaben des Staates \u2013 sie erh\u00f6hen tendenziell die Wachstumsrate des Produktionspotenzials. Zum Vergleich: F\u00fcr Ausr\u00fcstungen, Bauten und andere Investitionen werden zurzeit j\u00e4hrlich insgesamt etwa 660 Mrd. Euro in Deutschland ausgegeben, was einer Investitionsquote von 20,4 Prozent (am BIP) entspricht. Bei Investitionen, zum Beispiel beim Bau eines Hauses, erwartet niemand, dass sich der Nutzen schon am Tag Eins einstellt. F\u00fcr die berufliche Qualifizierung der Zuwanderer gilt das genauso.<\/p>\n<p>In der Debatte zwischen Merkel und Schulz wurde die Weigerung Polens, Ungarns und anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als Vorwand benutzt, erst mal auch unsererseits die Grenzz\u00e4une hochzuziehen, jedenfalls bis eine einvernehmliche europ\u00e4ische L\u00f6sung gefunden ist. Dazu wird es aber nicht kommen. Ich denke, dass in der Asylfrage das Einkommensniveau eines Landes, die Arbeitslosigkeit und bereits vorhandene Minderheiten- und Zuwanderungsprobleme ber\u00fccksichtigt werden sollten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/09\/Lohnentwicklung_Osteuropa_und_Tuerkei.gif\" alt=\"Grafik: Lohnentwicklung in Osteuropa und T\u00fcrkei\" width=\"565\" height=\"369\" class=\"size-full wp-image-10519\" \/><\/p>\n<p>Wie die obige Grafik zeigt, stagnieren etwa in Polen die relativen L\u00f6hne seit Jahren bei etwa 30 Prozent des Niveaus im Euroraum. Das Land ist arm. Zudem arbeiten angeblich etwa ein Million Ukrainer im Land, die noch viel weniger verdienen. Sie nehmen den weniger qualifizierten Polen die Arbeitspl\u00e4tze weg und zwingen sie, sich ihrerseits im Westen Jobs zu suchen. Schengen macht\u2019s m\u00f6glich. Kurz, es ist sehr verst\u00e4ndlich, dass das Land keine weiteren Zuwanderer aufnehmen m\u00f6chte. Im gesamten Osten der EU wird das \u00e4hnlich gesehen, so dass eine gemeinsame europ\u00e4ische Fl\u00fcchtlingspolitik ganz unwahrscheinlich ist und das Warten darauf auf eine Aufweichung des deutschen Asylrechts hinausl\u00e4uft. Ein gemeinsamer milit\u00e4rischer Schutz der Au\u00dfengrenzen hat demgegen\u00fcber viel bessere Chancen. Leider glauben fast alle Politiker, mit einer besseren Abwehr von Zuwanderern punkten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich denke, dass eine Bruttozuwanderung von 800.000 pro Jahr eine Art Obergrenze sein sollte. Je nachdem wie viele Asylberechtigte es gibt und wie viele Menschen aus dem Osten der EU bei uns arbeiten wollen, bliebe f\u00fcr Einwanderer aus der \u00fcbrigen Welt eine sehr variable Quote \u00fcbrig. Vielleicht sollte der Wert von 800.000, besser vielleicht noch von einer Million, nicht Jahr f\u00fcr Jahr, sondern im Durchschnitt \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg erreicht werden.<\/p>\n<p>Es kann angesichts der Ressourcen, \u00fcber die Deutschland verf\u00fcgt, und der unstrittigen Vorteile einer substanziellen Einwanderung nicht sein, dass die Integration auf einmal nicht mehr zu schaffen ist. Wie die folgende Grafik zeigt, bef\u00fcrchten nur Wenige, dass ihnen die Ausl\u00e4nder die Jobs wegnehmen werden. Ihr Gef\u00fchl entspricht dem, was \u00d6konomen in der jetzigen konjunkturellen Lage f\u00fcr wahrscheinlich halten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/09\/Umfrage_Migranten_und_Arbeitsplaetze.gif\" alt=\"Grafik: Schaffen Migranten neue Arbeitspl\u00e4tze oder nehmen sie sie anderen weg?\" width=\"606\" height=\"425\" class=\"size-full wp-image-10520\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil so viele Leute Angst vor Terror haben und das mit der Ankunft \u00fcberwiegend muslimischer Fl\u00fcchtlinge verbinden, spielte die Frage, wie denn die Ausl\u00e4nder drau\u00dfen gehalten werden k\u00f6nnen, eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Rolle in der Debatte zwischen Angela Merkel und Martin Schulz am Sonntagabend. Es war eine deprimierende Diskussion. 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