{"id":10580,"date":"2017-10-16T13:44:59","date_gmt":"2017-10-16T11:44:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10580"},"modified":"2017-10-16T13:49:38","modified_gmt":"2017-10-16T11:49:38","slug":"ohne-hoehere-loehne-keine-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/10\/16\/ohne-hoehere-loehne-keine-inflation_10580","title":{"rendered":"Ohne h\u00f6here L\u00f6hne keine Inflation"},"content":{"rendered":"<p>In Europa tut sich bei den L\u00f6hnen trotz der guten Konjunktur und des kr\u00e4ftigen Anstiegs der Besch\u00e4ftigung nur wenig. Da L\u00f6hne der wichtigste Kostenfaktor sind, wird die Inflation auf absehbare Zeit nicht anspringen. Es d\u00fcrfte daher bei der ultra-lockeren Geldpolitik bleiben.<\/p>\n<p>Das wiederum stimuliert die Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen weiter. Gleichzeitig ist die Finanzpolitik dabei, angesichts der niedrigen Haushaltsdefizite und, im Falle Deutschlands oder der Niederlande, gro\u00dfer \u00dcbersch\u00fcsse, von restriktiv auf neutral oder sogar expansiv umzuschalten. Die Wirtschaft brummt, aber bei den L\u00f6hnen schl\u00e4gt sich das kaum nieder.<!--more--><\/p>\n<p>Vom Wachstum des Sozialprodukts her k\u00f6nnten die Gewinnaussichten der Unternehmen nicht besser sein. Da au\u00dferdem das Risiko eines wirtschaftspolitischen Kurswechsels gering ist und die Bondm\u00e4rkte nicht mehr attraktiv sind, eilen die Aktienindices weiterhin von Rekord zu Rekord. Die <a title=\"Aktienm\u00e4rkte vor gr\u00f6\u00dferer Korrektur, 29. August 2017\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/08\/29\/aktienmaerkte-vor-groesserer-korrektur_10509\" target=\"_blank\">Bewertungskennziffern verlieren immer mehr ihre Bodenhaftung<\/a>, so dass es sehr danach aussieht, dass sich eine neue Blase bildet. \u00c4hnliches d\u00fcrfte demn\u00e4chst an den Immobilienm\u00e4rkten geschehen.<\/p>\n<p>Verk\u00fcrzt gesagt k\u00f6nnte die mickrige Lohninflation f\u00fcr die n\u00e4chste Finanzkrise verantwortlich sein.<\/p>\n<p>Warum l\u00e4uft es diesmal so viel anders als in fr\u00fcheren konjunkturellen Aufschwungphasen, warum springen die L\u00f6hne nicht an? Das Ph\u00e4nomen betrifft ja im \u00dcbrigen nicht nur den Euroraum, sondern alle entwickelten Volkswirtschaften \u2013 es ist ein globales Ph\u00e4nomen. Die Geldpolitiker in den Zentralbanken haben zunehmend den Eindruck, dass der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit diesmal nicht zu einem nachhaltigen und gef\u00e4hrlichen \u00dcberschie\u00dfen ihrer Inflationsziele f\u00fchren wird und sie daher gelassen ihre lockere Politik beibehalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Noch sind n\u00e4mlich keine Anzeichen daf\u00fcr auszumachen, dass sich die Inflation endlich beschleunigt. Das Gegenteil ist der Fall. Die <a title=\"gesamtwirtschaftliche Projektionen f\u00fcr das Euro-W\u00e4hrungsgebiet, September 2017\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/other\/ecb.ecbstaffprojections201709.de.pdf\" target=\"_blank\">Volkswirte der EZB etwa erwarten f\u00fcr den Euroraum 2017<\/a> eine durchschnittliche Zunahme des harmonisierten Index der Verbraucherpreise von 1,5 Prozent, gefolgt von nur 1,2 Prozent im n\u00e4chsten Jahr. Die sogenannte Kerninflationsrate liegt seit vier Jahren bei etwa ein Prozent und bewegt sich praktisch nicht, w\u00e4hrend die Lohnst\u00fcckkosten, bei denen der Lohnanstieg um den Anstieg der Produktivit\u00e4t korrigiert wird, zuletzt ihren Vorjahresstand um gerade einmal 0,9 Prozent \u00fcbertrafen und auf diese Weise entscheidend mit dazu beitragen, dass das Inflationsziel weiter verfehlt wird.<\/p>\n<p>Wie die Bank f\u00fcr internationalen Zahlungsausgleich in ihrem <a title=\"BIZ Jahresbericht 2016\/17\" href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/arpdf\/ar2017_de.pdf#page=85\" target=\"_blank\">letzten Jahresbericht schreibt<\/a> (S. 77ff.), sind vor allem zwei strukturelle Gr\u00fcnde daf\u00fcr verantwortlich, dass sich die Arbeitnehmer dauerhaft auf niedrige Lohnsteigerungen einstellen m\u00fcssen, selbst wenn die \u00fcblichen Arbeitsmarktindikatoren \u2013 wie zur Zeit in den USA \u2013 so etwas wie Vollbesch\u00e4ftigung signalisieren.<\/p>\n<p>Zum Einen hat sich das globale Arbeitskr\u00e4ftepotenzial seit Anfang der 90er Jahre etwa verdoppelt, also seit dem Ende des Kommunismus und der \u00d6ffnung Chinas. Das war und ist verbunden mit einer immer intensiveren Integration der Besch\u00e4ftigten in die internationalen Wertsch\u00f6pfungsketten. Die Arbeitnehmer in den reichen L\u00e4ndern stehen zunehmend im direkten Wettbewerb mit ihren viel schlechter bezahlten Kollegen im Rest der Welt.<\/p>\n<p>Zum Anderen begrenzt die Automatisierung der Produktion (<em>robotics<\/em>) die Spielr\u00e4ume f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne. Nachdem sich das lange vor allem in der Industrie bemerkbar machte, sind nun auch die Dienstleistungen betroffen. Stichworte sind Amazon, Uber, eBay, Airbnb, wo sich durch Fortschritte bei der Software und neue Informationstechnologien globale Anbieter etabliert haben, die viele der traditionellen Jobs obsolet gemacht haben \u2013 und weiter machen werden.<\/p>\n<p>Wie das Schaubild zeigt, hat sich im Verlauf der vergangenen 40 Jahre die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer in den G7-L\u00e4ndern stark verschlechtert. Es gibt bisher keine Anzeichen daf\u00fcr, dass sich an den abgebildeten Trends etwas \u00e4ndern k\u00f6nnte. Die <em>pricing power<\/em> von Arbeitern und Angestellten ist nachhaltig besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/10\/Preissetzungsmacht_des-Faktors_Arbeit.gif\" alt=\"Grafik: R\u00fcckgang der Preissetzungsmacht des Faktors Arbeit\" width=\"583\" height=\"391\" class=\"size-full wp-image-10581\" \/><\/p>\n<p>Wenn eine Zentralbank wie die EZB daran interessiert ist, die Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen dauerhaft auf knapp zwei Prozent zu steigern, m\u00fcsste sie sich eigentlich daf\u00fcr einsetzen, dass wieder mehr Leute in die Gewerkschaften eintreten und aggressiver f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne gek\u00e4mpft wird. <a title=\"Bloomberg, 14 October 2017\" href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2017-10-14\/draghi-says-ecb-is-confident-about-reaching-its-inflation-goal\" target=\"_blank\">Mario Draghi hat laut <em>Bloomberg<\/em> konzediert<\/a>, dass der geringe Anstieg der nominalen L\u00f6hne der wichtigste Grund daf\u00fcr ist, dass es keinen Inflationsdruck gibt; er sehe auch noch nicht, dass sich daran etwas \u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Ein kr\u00e4ftiger Lohnanstieg w\u00fcrden mehr f\u00fcr die Inflation bewirken als netto noch mehr Bonds von Regierungen und Unternehmen anzukaufen und die Leitzinsen bei Null zu halten. Es w\u00e4re der direkte Weg von den L\u00f6hnen zu den Verbraucherpreisen. Das ist nicht unbedingt ein Rezept f\u00fcr alle L\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion, aber durchaus f\u00fcr solche wie Deutschland, die Niederlande, \u00d6sterreich und Finnland, wo Vollbesch\u00e4ftigung de facto erreicht ist. Kandidaten f\u00fcr eine solche Strategie au\u00dferhalb der W\u00e4hrungsunion sind die USA, Japan, die asiatischen &#8222;Tigerstaaten&#8220;, die Schweiz, Schweden, Norwegen und D\u00e4nemark.<\/p>\n<p>Eine weniger empfehlenswerte Alternative w\u00e4ren Handelsbarrieren, die zum Ziel h\u00e4tten, Importe aus den Niedriglohnl\u00e4ndern zu verringern \u2013 &#8222;weniger empfehlenswert&#8220; deswegen, weil sich daraus ein Handelskrieg entwickeln k\u00f6nnte, der bekanntlich allen Beteiligten schaden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Eine bewusst beschleunigte Lohninflation h\u00e4tte mehrere erfreuliche Nebeneffekte: <\/p>\n<ul>\n<li>Sie w\u00fcrde die Unternehmen dazu zwingen, ihre Produktion effizienter zu machen. Die &#8222;s\u00e4kulare Stagnation&#8220; der Produktivit\u00e4t (in den OECD-L\u00e4ndern), die vielfach als gottgegeben angesehen wird und die erkl\u00e4rt, warum es mit dem allgemeinen Wohlstand nicht mehr so richtig voran geht, hat vermutlich viel damit zu tun, dass die relativen Kosten der Arbeit so stark gesunken sind. Der Rationalisierungsdruck nimmt ab, wenn die L\u00f6hne nur langsam steigen. <\/li>\n<li>Eine h\u00f6here Lohninflation w\u00fcrde zudem der Tendenz nach dazu f\u00fchren, dass die Einkommensverteilung wieder zugunsten des Faktors Arbeit ver\u00e4ndert wird; hier hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine gesellschaftlich gef\u00e4hrliche Schieflage entwickelt. Schlie\u00dflich w\u00fcrde ein Umsteuern in der Einkommenspolitik dazu beitragen, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage mehr als bisher vom privaten Verbrauch getrieben wird, statt von den Investitionen und den Exporten. Das w\u00fcrde den Aufschwung auf eine breitere Basis stellen. Die Investitionen der Unternehmen h\u00e4ngen letztlich mehr von den Absatzerwartungen als von noch so niedrigen Zinsen ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich warte allerdings noch auf den Tag, an dem die EZB tats\u00e4chlich f\u00fcr einen st\u00e4rkeren Anstieg der L\u00f6hne im Euroraum pl\u00e4diert. Dabei ist das so naheliegend.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Europa tut sich bei den L\u00f6hnen trotz der guten Konjunktur und des kr\u00e4ftigen Anstiegs der Besch\u00e4ftigung nur wenig. Da L\u00f6hne der wichtigste Kostenfaktor sind, wird die Inflation auf absehbare Zeit nicht anspringen. Es d\u00fcrfte daher bei der ultra-lockeren Geldpolitik bleiben. Das wiederum stimuliert die Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen weiter. 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