{"id":10636,"date":"2017-11-22T15:18:41","date_gmt":"2017-11-22T14:18:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10636"},"modified":"2017-11-22T15:42:10","modified_gmt":"2017-11-22T14:42:10","slug":"europaeisches-beschaeftigungswunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/11\/22\/europaeisches-beschaeftigungswunder_10636","title":{"rendered":"Europ\u00e4isches Besch\u00e4ftigungswunder"},"content":{"rendered":"<p>Am europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt findet, fast unbemerkt von den Medien, ein Mini-Boom statt. Er hatte Mitte 2013 begonnen und gewinnt zusehends an Kraft. Im Durchschnitt ist die Besch\u00e4ftigung in diesen vier Jahren mit einer Rate von 1,1 Prozent gestiegen \u2013 im vergangenen Jahr waren es sogar rund 1,5 Prozent. Die deutschen Zahlen unterscheiden sich nicht nennenswert von diesen Mittelwerten. Der Boom hat die gesamte W\u00e4hrungsunion erfasst. Nichts spricht zurzeit dagegen, dass er noch einige Jahre weitergehen wird.<!--more--><\/p>\n<p>Wie die folgende Grafik zeigt, gibt es, zumindest auf der Makroebene, keine Engp\u00e4sse beim Arbeitsangebot. Im dritten Quartal d\u00fcrften rund 156 Millionen Menschen besch\u00e4ftigt gewesen sein, was nicht viel mehr ist als Anfang 2008, dem letzten zyklischen Spitzenwert. W\u00e4re die Besch\u00e4ftigung von 2008 bis heute mit derselben Rate wie von 1995 bis 2007 gestiegen, w\u00e4ren im Augenblick nicht weniger als 174 Millionen Menschen in Brot und Arbeit. So gesehen existiert eine &#8222;Reservearmee&#8220; von etwa 18 Millionen. Von Vollbesch\u00e4ftigung kann also keine Rede sein (auch Anfang 2008, vor dem Beginn der gro\u00dfen Rezession, war das \u00fcbrigens nicht der Fall).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/11\/Entwicklung_der_Beschaeftigung_Euroraum_USA_seit_1995.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Besch\u00e4ftigung im Euroraum und den USA seit 1995\" width=\"572\" height=\"327\" class=\"size-full wp-image-10637\" \/><\/p>\n<p>Die Zahl passt zu der sogenannten Unterbesch\u00e4ftigungsquote Eurolands (der &#8222;U-6&#8220;). Zuletzt betrug sie 17,4 Prozent. Sie enth\u00e4lt nicht nur die 14,9 Mio. Arbeitslosen im engeren Sinne (das entspricht einer Quote von 8,9 Prozent), sondern auch die 6,3 Mio. Menschen, die zwar offiziell nicht arbeitslos sind, aber gerne arbeiten oder mehr arbeiten w\u00fcrden, wenn es den richtigen Job g\u00e4be.<\/p>\n<p>Mario Draghi hatte in seinem <a title=\"Speech by Mario Draghi, Frankfurt am Main, 17 November 2017\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/\/press\/key\/date\/2017\/html\/ecb.sp171117.en.html\" target=\"_blank\">Frankfurter Vortrag vom 17. November<\/a> darauf hingewiesen, dass die Erwerbsquote in letzter Zeit kr\u00e4ftig gestiegen ist \u2013 f\u00fcr die Alterskohorte 15 bis 64 Jahre liegt sie um nicht weniger als zwei Prozentpunkte \u00fcber dem H\u00f6chstwert vor der Rezession. Vor allem Frauen und \u00c4ltere dr\u00e4ngen in den Arbeitsmarkt. Ich denke, das wird sich fortsetzen \u2013 immer weniger Frauen wollen Hausfrauen sein, die Betreuungsangebote f\u00fcr Kinder verbessern sich zusehends, und die staatlichen Renten reichen Vielen nicht mehr f\u00fcr einen angemessenen Lebensstandard. Au\u00dferdem macht Arbeiten vielfach einfach auch nur Spa\u00df und es sind auf einmal Jobs da, wo es fr\u00fcher keine gab. Die alten Rollenmodelle verblassen.<\/p>\n<p>In den USA hatte die Wende am Arbeitsmarkt in Reaktion auf die expansive Wirtschaftspolitik und die aggressive Sanierung des Finanzsektors etwa drei Jahre fr\u00fcher eingesetzt als im Euroraum. Seitdem hat die Besch\u00e4ftigung im Durchschnitt j\u00e4hrlich mit einer Rate von 1,6 Prozent zugenommen. Trotz einer Arbeitslosenquote von nur 4,3 Prozent sind jedoch auch dort immer noch Reserven vorhanden, wie der obigen Grafik ebenfalls zu entnehmen ist. Sie sind allerdings deutlich geringer als in Europa (rund 10 Millionen). Auch die aktuelle Unterbesch\u00e4ftigung von 7,9 Prozent (die <a title=\"BLS - Alternative measures of labor underutilization\" href=\"https:\/\/www.bls.gov\/news.release\/empsit.t15.htm\" target=\"_blank\">U-6 Quote<\/a>) spricht daf\u00fcr, dass es in Amerika bis zur Vollbesch\u00e4ftigung noch ein langer Weg ist. Das ist der Grund, weshalb es die Fed mit ihren Zinserh\u00f6hungen nicht eilig hat: Steigen die L\u00f6hne wegen des \u00dcberangebots an Arbeit nicht, oder nur langsam, steigt auch das Preisniveau nur langsam. Im Oktober waren die durchschnittlichen Stundenl\u00f6hne in den USA gerade einmal 2,4 Prozent h\u00f6her als vor Jahresfrist, w\u00e4hrend das Plus bei den Verbraucherpreisen 2,0 Prozent betrug.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Ohne h\u00f6here L\u00f6hne keine Inflation\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/10\/16\/ohne-hoehere-loehne-keine-inflation_10580\">Vergangenheit<\/a> habe ich die geringe Lohninflation der Industriel\u00e4nder vor allem auf die Globalisierung, die offenen Grenzen, die immer niedrigeren Transportkosten und auf die zunehmende Transparenz der M\u00e4rkte durch das Internet zur\u00fcckgef\u00fchrt. Das bleibt richtig. Aber dabei handelt es sich um einen allm\u00e4hlichen Prozess, kurzfristig ist es vermutlich wichtiger, wie hoch der Auslastungsgrad der Kapazit\u00e4ten am Arbeitsmarkt ist, und der ist in Europa weiterhin \u00e4u\u00dferst niedrig.<\/p>\n<p>Ein anderes Indiz f\u00fcr die schwache Verhandlungsposition der Arbeitnehmer sind <a title=\"Stat. Bundesamt: Atypische Besch\u00e4ftigung\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesamtwirtschaftUmwelt\/Arbeitsmarkt\/Erwerbstaetigkeit\/TabellenArbeitskraefteerhebung\/AtypKernerwerbErwerbsformZR.html\" target=\"_blank\">die atypisch Besch\u00e4ftigten<\/a>. In Deutschland bewegt sich der Anteil dieser Gruppe an der Anzahl der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten insgesamt seit Jahren, im Grunde seit den Hartz IV-Reformen, zwischen 20 und 25 Prozent. Als atypisch gelten nach der Definition des Statistischen Bundesamts Minijobs, Teilzeitarbeit, befristete Besch\u00e4ftigung sowie Leih- und Zeitarbeit. Rechne ich die Solo-Selbst\u00e4ndigen, die sogenannten <em>Freelancer<\/em>, hinzu, komme ich f\u00fcr 2016 auf eine Quote von 29,0 Prozent. Auch das zeigt, dass die Unternehmen und \u00f6ffentlichen Arbeitgeber seit Jahren bestimmen k\u00f6nnen, was sich bei den L\u00f6hnen tut und wer seinen Job behalten kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/11\/Atypische_Beschaeftigung_in_Deutschland_seit_1991.gif\" alt=\"Grafik: Atypische Besch\u00e4ftigung in Deutschland seit 1991\" width=\"558\" height=\"364\" class=\"size-full wp-image-10638\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt nehmen die L\u00f6hne in Deutschland und im \u00fcbrigen Euroraum kaum rascher zu als die Produktivit\u00e4t, also der reale Output pro Arbeitsstunde, so dass die Lohnkosten, genauer: die Lohnst\u00fcckkosten kaum steigen. Das hei\u00dft, der wichtigste Kostenfaktor ist unter Kontrolle. Die Unternehmen k\u00f6nnen ihre Gewinne allein dadurch steigern, dass sie mehr produzieren. Wenn sie, wie das gegenw\u00e4rtig in Deutschland und den Nachbarl\u00e4ndern der Fall ist, zus\u00e4tzlich noch ihre Verkaufspreise kr\u00e4ftig erh\u00f6hen k\u00f6nnen \u2013 die Wirtschaft brummt ja \u2013, explodieren ihre Gewinne. Ein Beispiel: Zuletzt lagen die <a title=\"Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 419 vom 20.11.2017\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/11\/PD17_419_61241.html\" target=\"_blank\">deutschen industriellen Erzeugerpreise um 2,7 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert<\/a>, die Lohnst\u00fcckkosten in der Industrie dagegen um 1,0 Prozent darunter. Kann es besser laufen? Spricht nicht alles daf\u00fcr, dass wir an den Aktienm\u00e4rkten gerade beobachten k\u00f6nnen, wie die Blase dicker und dicker wird?<\/p>\n<p>Der Boom an den Aktienm\u00e4rkten ist daher nicht nur darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die EZB in gro\u00dfem Stil Geld druckt, sondern auch auf den Anstieg der Gewinne. Weil die Situation fundamental so erfreulich ist, mag niemand so recht seine Aktienportefeuilles herunterfahren. Denn: <em>&#8222;This time is different&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>Es sieht so aus, dass die Besch\u00e4ftigung im Euroraum bis auf Weiteres stark steigen wird. Mario Draghi macht immer wieder klar, dass die Zinsen erst nach dem Auslaufen des Bond-Ankaufsprogramm im n\u00e4chsten Herbst, voraussichtlich sogar erst einige Quartale danach angehoben werden, es also bei der expansiven Geldpolitik bleiben wird. Gleichzeitig ist die Fiskalpolitik mindestens weniger restriktiv als in den Vorjahren, vielleicht sogar schon expansiv. Und die Kombination von nach wie vor schwachem Euro und mehr als nur moderaten Lohnsteigerungen sorgt daf\u00fcr, dass die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen weiterhin exzellent ist, und zwar im gesamten Euroraum. Die Stimmung ist so hervorragend, dass die Firmen versuchen werden, ihren Personalbestand aggressiv aufzustocken. Die Entlassungen bei <a title=\"\u00dcbrig bleiben die Mega-Airlines\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2017-10\/ende-air-berlin-markt-airlines-billigflieger\" target=\"_blank\">Air Berlin<\/a> und <a title=\"Siemens will weltweit 6.900 Jobs streichen\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2017-11\/siemens-stellenabbau-arbeitsplaetze-konzern-berlin-sachsen\" target=\"_blank\">Siemens<\/a> sprechen nicht gegen diese These \u2013 sie haben strukturelle Ursachen.<\/p>\n<p>Alles gut daher? Aus meiner Sicht gibt es nur ein ernstzunehmendes Risiko am Arbeitsmarkt: dass sich der Euro zu stark aufwertet, was angesichts der vergleichsweise hervorragenden <em>Fundamentals<\/em> nicht auszuschlie\u00dfen ist. Das d\u00fcrfte der EZB-Chef \u00e4hnlich sehen und versuchen, das mit seiner ultra-lockeren Geldpolitik zu verhindern. Wir erleben im Euroraum, wie zuvor schon in den USA, eine Renaissance keynesianischer Rezepte. Ernste Strukturprobleme scheint es nicht zu geben. Die sind, soweit es sich dabei um &#8222;zu hohe&#8220; L\u00f6hne handelt, &#8222;gel\u00f6st&#8220;. Aber das ist ein anderes Thema.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt findet, fast unbemerkt von den Medien, ein Mini-Boom statt. Er hatte Mitte 2013 begonnen und gewinnt zusehends an Kraft. Im Durchschnitt ist die Besch\u00e4ftigung in diesen vier Jahren mit einer Rate von 1,1 Prozent gestiegen \u2013 im vergangenen Jahr waren es sogar rund 1,5 Prozent. 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