{"id":10675,"date":"2017-12-18T15:16:32","date_gmt":"2017-12-18T14:16:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10675"},"modified":"2017-12-18T15:16:32","modified_gmt":"2017-12-18T14:16:32","slug":"steuerparadiese-austrocknen-eine-aufgabe-fuer-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2017\/12\/18\/steuerparadiese-austrocknen-eine-aufgabe-fuer-europa_10675","title":{"rendered":"Steuerparadiese austrocknen \u2013 eine Aufgabe f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"<p>Kaum etwas d\u00fcrfte das Projekt \u201eEuropa\u201c so voranbringen wie ein entschlossener Kampf gegen die Steuerflucht, die Steuervermeidung, die Steueroptimierung, oder wie immer die Aktivit\u00e4ten genannt werden, mit denen international t\u00e4tige Firmen und wohlhabende Familien ihre Steuerlast reduzieren. Wenig wird als so unfair empfunden wie die Tatsache, dass sich die Normalb\u00fcrger kaum dem Zugriff des Finanzamts entziehen k\u00f6nnen, andere dagegen sehr wohl \u2013 wenn sie nur gro\u00df genug sind oder an der Spitze der Einkommens- und Verm\u00f6genspyramiden stehen. Ein zentrales Prinzip der Steuerlehre lautet, dass breite Schultern eine gr\u00f6\u00dfere Last tragen sollten als schmale. Die Panama und Paradise Papers haben gezeigt, was die Meisten ohnehin wussten, dass wir davon weit entfernt sind. Das muss sich \u00e4ndern.<!--more--><\/p>\n<p>Ich sch\u00e4tze, dass die deutschen Steuereinnahmen j\u00e4hrlich, also nicht nur einmalig, zwischen 30 und 50 Mrd. Euro h\u00f6her sein k\u00f6nnten als sie es zur Zeit sind, n\u00e4mlich 765 bis 785 Mrd.  Euro statt <a title=\"BMF Monatsbericht November 2017\" href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Monatsberichte\/2017\/11\/Inhalte\/Kapitel-6-Statistiken\/6-1-10-steueraufkommen-nach-steuergruppen.html\" target=\"_blank\">der 734,5 Mrd. Euro, mit denen die Finanzminister und K\u00e4mmerer in diesem Jahr<\/a> rechnen k\u00f6nnen. Das w\u00fcrde einen betr\u00e4chtlichen Spielraum f\u00fcr Steuersenkungen und dringend erforderliche Ausgaben schaffen. Mit anderen Worten, Geld, das daf\u00fcr verwendet wird, die Steuerparadiese auszutrocknen, ist gut angelegtes Geld. Und sage niemand, dass das im Zeitalter der totalen Datentransparenz nicht m\u00f6glich sei. Man muss es nur wollen. Am besten ginge es in Zusammenarbeit mit den anderen gr\u00f6\u00dferen L\u00e4ndern der EU und der OECD, einschlie\u00dflich der USA. Selbst wenn nicht alle mitmachen, w\u00e4re das kein Grund, es zu lassen.<\/p>\n<p>Wenn es bei der europ\u00e4ischen Integration Fortschritte geben soll, kommt Deutschland, wie immer wieder betont wird, eine Schl\u00fcsselrolle zu. Ehe aber Vorschl\u00e4ge wie eine deutliche Vergr\u00f6\u00dferung des Europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4tsmechanismus ESM, gemeinsame Anleihen oder eine gemeinsame Einlagensicherung, eine europ\u00e4ische Investitionsoffensive, eine Europaarmee oder h\u00f6here Beitr\u00e4ge zum EU-Haushalt nach dem Ausscheiden des Nettozahlers Gro\u00dfbritannien verhandelt werden \u2013 fast alles vern\u00fcnftige und \u00fcberf\u00e4llige Ideen, aber zun\u00e4chst einmal aus unserer Sicht teure Ideen \u2013, m\u00fcsste der Preis daf\u00fcr genannt werden: eine Harmonisierung der Gewinnsteuern, etwa ein Band von 25 bis 35 Prozent, sowie gegen\u00fcber den europ\u00e4ischen Finanz\u00e4mtern eine totale Offenlegung aller Zahlungsstr\u00f6me mit L\u00e4ndern wie Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz, Hongkong, Irland, Gro\u00dfbritannien, Malta, Zypern und so weiter, die von Ausl\u00e4ndern nur sehr niedrige oder gar keine Steuern verlangen. Die Banken verf\u00fcgen \u00fcber diese Informationen. Wieso l\u00e4sst Frankreich Monaco eigentlich immer noch gew\u00e4hren?<\/p>\n<p>Die vier gro\u00dfen oligopolistischen Auditing-Firmen <a title=\"KPMG\" href=\"https:\/\/assets.kpmg.com\/content\/dam\/kpmg\/xx\/pdf\/2017\/12\/international-annual-review-2017.pdf\" target=\"_blank\">KPMG<\/a>, <a title=\"PwC\" href=\"https:\/\/press.pwc.com\/News-releases\/ALL\/pwc-revenues-grow-by-7--to-record-us-37.7-billion\/s\/cf3aec55-50a0-4554-a69d-f8b210eeaf34\" target=\"_blank\">PWC<\/a>, <a title=\"Deloitte\" href=\"https:\/\/www2.deloitte.com\/global\/en\/pages\/about-deloitte\/articles\/global-revenue-announcement.html\" target=\"_blank\">Deloitte<\/a> und <a title=\"Ernst&#038;Young\" href=\"http:\/\/www.ey.com\/us\/en\/newsroom\/facts-and-figures\" target=\"_blank\">Ernst &#038; Young<\/a> m\u00fcssten \u00e4hnlich wie die systemrelevanten Banken durch die EZB unter (eine schlagkr\u00e4ftige europ\u00e4ische) Aufsicht gestellt werden. Sie erzielen mit ihren 945.000 (!) Mitarbeitern und Partnern einen Teil ihrer Einnahmen (Gesch\u00e4ftsjahr 2017: 134,3 Mrd. Dollar) dadurch, dass sie ihren Kunden zeigen, wie sie durch Verlagerung von Gewinnen in Steuerparadiese legal Steuern sparen k\u00f6nnen. Diese Auditing-Firmen haben im \u00dcbrigen nicht das geringste Interesse daran, dass das komplizierte internationale Steuersystem einfacher, transparenter und gerechter wird. Es w\u00fcrde sie Einnahmen kosten. Sie sollten sich daher nicht an seiner Reform beteiligen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wie komme ich darauf, dass dem deutschen Fiskus j\u00e4hrlich 30 bis 50 Mrd. Euro durch (formell legale) Steuerstrategien und Gewinnverlagerungen entgehen? Genaue Zahlen dazu wird es bis auf Weiteres nicht geben, aber ich habe es mal mit einem Top-down-Ansatz versucht. Jede meiner Annahmen ist angreifbar. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn mir Leser sagen k\u00f6nnten, auf welche Weise ich sie anpassen sollte. Insgesamt, behaupte ich, d\u00fcrfte ich mit meinen Sch\u00e4tzungen der Wirklichkeit ziemlich nahe kommen.<\/p>\n<p>Wenn die <a title=\"Tax Justice Network Briefing Nov. 2017\" href=\"https:\/\/www.taxjustice.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Tax-dodging-the-scale-of-the-problem-TJN-Briefing.pdf\" target=\"_blank\">Sch\u00e4tzung des Tax Justice Networks<\/a> (eine Nicht-Regierungs-Organisation) stimmt, dass (im Jahr 2012) 21 bis 32 Billionen Dollar an privatem Finanzverm\u00f6gen in Offshore-Zentren gehalten wird, kann das die Basis f\u00fcr die Berechnung des (unversteuerten) Verm\u00f6genseinkommens sein. Da es seit 2012 erhebliche Kursgewinne gegeben hat, halte ich es f\u00fcr legitim, f\u00fcr 2017 den h\u00f6heren der beiden Betr\u00e4ge zu verwenden.<\/p>\n<p>Wie hoch sind die Ertr\u00e4ge auf dieses Verm\u00f6gen? In den vergangenen 20 Jahren hat beispielsweise der DAX im Jahresdurchschnitt um 5,8 Prozent zugelegt. Auch bei den Bonds war es wegen der st\u00e4ndig sinkenden Renditen, also der Kursgewinne, zu \u00e4hnlichen Ertr\u00e4gen gekommen \u2013 der sogenannte Performance-Index der Bundesanleihen (REXP) hatte es in dieser Zeit auf durchschnittlich 4,5 Prozent gebracht. Das spricht daf\u00fcr, dass die Effektivverzinsung des deutschen Privatverm\u00f6gens, das in Steuerparadiesen geparkt ist, bei etwa f\u00fcnf Prozent liegt. Da kann der kleine Sparer nur staunen.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes nehme ich an, dass der deutsche Anteil am privaten globalen Offshoreverm\u00f6gen von 32 Billionen Dollar dem Anteil unseres Landes am Bruttoinlandsprodukt der Welt entspricht: in diesem Jahr d\u00fcrften es nach Sch\u00e4tzungen des IWF 3.652 Mrd. Dollar sein; das sind 4,6 Prozent des globalen BIP von 79.281 Mrd. Dollar. Danach besitzen Deutsche ein Offshore-Verm\u00f6gen von 1.472 Mrd. Dollar. Wenn sich das mit f\u00fcnf Prozent verzinst (Dividenden, Zinsen, Kursgewinne), komme ich auf ein nicht-versteuertes Kapitaleinkommen von 73,6 Mrd. Dollar. Wenn darauf deutsche Steuern anfielen, und wenn der effektive Steuersatz darauf 40 Prozent w\u00e4re, d\u00fcrften unserem Fiskus 29,4 Mrd. Dollar entgangen sein, also zum heutigen Wechselkurs 24,9 Mrd. Euro. Das entspricht etwa 0,75 Prozent des BIP. Das d\u00fcrfte Jahr f\u00fcr Jahr die Gr\u00f6\u00dfenordnung gewesen sein, um die es hier geht &#8211; und vorl\u00e4ufig leider weitergehen wird.<\/p>\n<p>Aber das ist nur das Eine. Das Andere sind die multinationalen Unternehmen und die Steueroptimierungsstrategien, die die &#8222;Big 4&#8220; und andere Steuerberater ihnen vorschlagen. Auch f\u00fcr international aktive Banken wie die Deutsche, HSBC, Goldman Sachs oder UBS ist die steuerliche Beratung ihrer Privat- und Firmenkunden ein wichtiger und profitabler Gesch\u00e4ftszweig. Einige Skandale der j\u00fcngeren Zeit lassen keinen Zweifel zu, dass viele Unternehmen ihre Steuerlast durch geschickte Gewinnverlagerung in L\u00e4nder mit niedrigen Steuers\u00e4tzen routinem\u00e4\u00dfig erheblich reduzieren. Wie die folgende Grafik zeigt, liegen die Spitzens\u00e4tze der Gewinnsteuern in wichtigen L\u00e4ndern im Durchschnitt bei 24 Prozent.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2017\/12\/Koerperschaftssteuersaetze_in_der_OECD_2017.gif\" alt=\"Grafik: K\u00f6rperschaftssteuers\u00e4tze in der OECD 2017\" width=\"580\" height=\"374\" class=\"size-full wp-image-10678\" \/><\/p>\n<p>In Deutschland betrugen die Unternehmensgewinne der Kapitalgesellschaften laut <a title=\"Stat. Bundesamt Fachserie 18 Reihe 1.4\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen\/Inlandsprodukt\/InlandsproduktsberechnungEndgueltig.html\" target=\"_blank\">Statistischem Bundesamt<\/a> im Jahr 2016 rund 540 Mrd. Euro \u2013 in diesem Jahr d\u00fcrften sie angesichts der guten Konjunktur vielleicht 580 Mrd. Euro erreichen \u2013, w\u00e4hrend sich das Aufkommen an K\u00f6rperschafts- und Gewerbesteuern im Jahr 2017 auf knapp 90 Mrd. Euro belaufen d\u00fcrfte (<a title=\"Bundesbank MB Stat. Anhang\" href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichte\/2017\/2017_11_monatsbericht.pdf?__blob=publicationFile#page=126\" target=\"_blank\">vgl. Tabellen X.6 &#038; 7 im Monatsbericht der Bundesbank<\/a>), was einen durchschnittlichen Steuersatz von 15,5 Prozent ergibt. Das ist ein Abstand von 14,7 Prozentpunkten zu <a title=\"Taxation Trends Report 2017\" href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/taxation_customs\/sites\/taxation\/files\/taxation_trends_report_2017.pdf#page=36\" target=\"_blank\">30,2 Prozent, dem Spitzensteuersatz<\/a> auf Gewinne. Effektiv zahlen die deutschen Unternehmen daher nicht den Spitzensteuersatz, sondern viel weniger. Man darf diese 14,7 Prozent aber nicht auf die gesamten Unternehmensgewinne anlegen \u2013 das erg\u00e4be einen hypothetischen Steuerausfall von 85,3 Mrd. Euro  \u2013, da der Durchschnittssteuersatz immer deutlich niedriger ist als der Spitzensatz. Ich ber\u00fccksichtige das, wenn ich folgere, dass dem Fiskus durch Steuervermeidungsstrategien der Multis in diesem Jahr viel weniger, aber immerhin mindestens 25 Mrd. Euro entgehen.<\/p>\n<p>Addiere ich diese 25 Mrd. Euro und die obigen 24,9 Mrd. Euro, komme ich f\u00fcr dieses Jahr auf einen Steuerausfall von etwa 50 Mrd. Euro. Mit anderen Worten, der Wert liegt am oberen Rand meiner eingangs genannten Spanne von 30 bis 50 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Ich bin mir sicher, dass die wahren Werte stark davon abweichen. Aber ich bleibe bei meiner These: die Steuervermeidungsstrategien sind nicht nur unfair, sie sind vor allem keine <em>quantit\u00e9 n\u00e9gligable<\/em>. Sie sind eine wichtige Determinante bei der immer ungleicheren Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen. Es ist eine komplizierte Materie, aber die Probleme sind nicht unl\u00f6sbar. Der Finanzminister sollte einige Steuerlehrst\u00fchle in Deutschland und im Ausland damit beauftragen, praktikable L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu machen. Die Austrocknung der Steuerparadiese ist eine lohnende Aufgabe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum etwas d\u00fcrfte das Projekt \u201eEuropa\u201c so voranbringen wie ein entschlossener Kampf gegen die Steuerflucht, die Steuervermeidung, die Steueroptimierung, oder wie immer die Aktivit\u00e4ten genannt werden, mit denen international t\u00e4tige Firmen und wohlhabende Familien ihre Steuerlast reduzieren. 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