{"id":10689,"date":"2018-01-04T20:02:21","date_gmt":"2018-01-04T19:02:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10689"},"modified":"2018-01-04T20:05:46","modified_gmt":"2018-01-04T19:05:46","slug":"warum-es-in-china-laeuft-nicht-in-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/01\/04\/warum-es-in-china-laeuft-nicht-in-russland_10689","title":{"rendered":"Warum es in China l\u00e4uft, aber nicht in Russland"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber die Feiertage habe ich endlich mal ein Buch gelesen, das schon lange auf meiner Liste stand: <a title=\"Joe Studwell: How Asia Works. Success and Failure in the World's Most Dynamic Region, London: Profile Books\" href=\"https:\/\/profilebooks.com\/how-asia-works.html\" target=\"_blank\">Joe Studwells <em>&#8222;How Asia Works&#8220;<\/em><\/a> aus dem Jahr 2013. Es ist ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Protektionismus in der Fr\u00fchphase eines Entwicklungsprozesses.<\/p>\n<p>Wenn ein armes Land rasch und nachhaltig wachsen will, sollte es sich an ein einfaches, aber in der Vergangenheit sehr erfolgreiches Rezept mit nur drei Zutaten halten: 1. Landreform \u2013 kleine Familienbetriebe statt Gro\u00dfgrundbesitz, weil dies in der Landwirtschaft ein Produktivit\u00e4tsschub ausl\u00f6st, wodurch der Output kr\u00e4ftig zunimmt und Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr einen Einsatz in anderen Sektoren freigesetzt werden, gefolgt von 2. einer exportgetriebenen Industrialisierung mit massiven und gezielten staatlichen Eingriffen sowie 3. einer l\u00e4nger anhaltenden Finanzrepression, gekennzeichnet durch niedrige Zinsen f\u00fcr Schuldner aus der Industrie sowie Kapitalverkehrskontrollen, damit die Sparer nicht ihr Geld ins Ausland bringen \u2013 was darauf hinausl\u00e4uft, dass sie durch niedrige und real oft negative Zinsen von den Banken zugunsten der Exportwirtschaft &#8222;enteignet&#8220; werden, jedenfalls in der Fr\u00fchphase, solange der Aufholprozess noch im Gange ist.<!--more--><\/p>\n<p>China hat sich an dieses Rezept gehalten, Russland dagegen nicht. Seit 1978, den Reformen Deng Xiaopings, hat das reale Bruttosozialprodukt Chinas im Durchschnitt j\u00e4hrlich um fast 10 Prozent zugenommen. In Russland begannen die Reformen erst nach dem Ende des Kommunismus im Jahr 1991 \u2013 in den 24 Jahren seit 1993 hat sich der Output unter starken Schwankungen preisbereinigt um j\u00e4hrlich nur rund 1,5 Prozent erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/01\/Wirtschaftswachstum_China_Russland.gif\" alt=\"Grafik: Wirtschaftswachstum in China und Russland\" width=\"591\" height=\"328\" class=\"size-full wp-image-10690\" \/><\/p>\n<p>Die Moskauer F\u00fchrung hatte auf ein anderes Rezept als China gesetzt, n\u00e4mlich den sogenannten <em>Washington Consensus<\/em> mit den Elementen &#8222;Inflationsbek\u00e4mpfung, Privatisierung und Liberalisierung&#8220;, nach dem Motto &#8222;Wettbewerb um jeden Preis, m\u00f6glichst wenig Staat!&#8220; Die Folge war, dass die russische Industrie, \u00e4hnlich wie die der ex-DDR, mit wenigen Ausnahmen fast \u00fcber Nacht ausradiert wurde \u2013 sie war den ausl\u00e4ndischen Konkurrenten nicht gewachsen als sich die Grenzen \u00f6ffneten. Wie zu Zarenzeiten verl\u00e4sst sich das Land immer noch auf den Export seiner Rohstoffe und tauscht diese gegen ausl\u00e4ndische Industrieerzeugnisse. Und bleibt arm! Vor allem die erste der beiden obigen Grafiken zeigt, wie unterschiedlich sich die beiden Volkswirtschaften entwickelt haben.<\/p>\n<p>Anders als wir das vielleicht in unserem kollektiven Ged\u00e4chtnis haben, hatten L\u00e4nder wie das Vereinigte K\u00f6nigreich, die USA, Frankreich und Deutschland in den ersten Jahrzehnten ihrer Industrialisierung nichts mit Freihandel am Hut. Dass sie heute f\u00fcr weltweit offene M\u00e4rkte sind (Frankreich zwar nur mit Abstrichen), hat nicht viel zu bedeuten \u2013 sie sind ja bereits wohlhabend und haben gut reden. F\u00fcr sie w\u00e4re Protektionismus ein Verlustgesch\u00e4ft. <\/p>\n<p>Studwell zeigt im Detail, auf welche Art diese L\u00e4nder fr\u00fcher ihre jungen Industrien (<em>infant industries<\/em>) vor unliebsamer Konkurrenz sch\u00fctzten. Die ber\u00fchmtesten Verfechter des Protektionismus in der Fr\u00fchphase des kapitalistischen Prozesses waren Alexander Hamilton (1755-1804), einer der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter der USA und ihr erster Finanzminister, sowie Friedrich List (1789-1846), der nicht nur entscheidend das deutsche (und amerikanische!) Eisenbahnnetz mit aufgebaut, sondern sich auch sein Leben lang f\u00fcr &#8222;Erziehungsz\u00f6lle&#8220; eingesetzt hatte. Beide waren f\u00fcr Freihandel, aber eben nicht schon zu Anfang. In der Lernphase sei es legitim, sagt Studwell, die Erfolgsrezepte der L\u00e4nder zu kopieren, die weiter entwickelt sind, einschlie\u00dflich dem Abwerben t\u00fcchtiger Ingenieure und dem Stehlen von Patenten. Nicht zuletzt Preu\u00dfen hatte es seit dem Alten Fritz darin zur Meisterschaft gebracht. Ganz zu Anfang war England das gro\u00dfe Vorbild.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, ab der Meiji-Reform von 1868, \u00fcbernahm Japan die nordamerikanischen und deutschen Erfolgsrezepte und lehrte die Welt bis Ende der 1980er Jahre das F\u00fcrchten. Bis zum Aktiencrash von 1989 und dem einige Jahre sp\u00e4ter folgenden Immobiliencrash glaubten manche \u00d6konomen, dass das japanische Sozialprodukt \u00fcber kurz oder lang gr\u00f6\u00dfer sein w\u00fcrde als das der USA. Auch in Japan wird aber nur, wie sich herausstellte, mit Wasser gekocht. Wie die folgende Tabelle zeigt, ist das japanische pro-Kopf-BIP nach wie vor um Einiges kleiner als das amerikanische, und selbst niedriger als das deutsche. Vor allem gelang es nicht, die Rolle des Staates rechtzeitig zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und die Grenzen in beiden Richtungen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>J\u00fcngeren Datums sind die rasanten Aufholprozesse S\u00fcdkoreas und Taiwans. F\u00fcr beide L\u00e4nder war Japan das gro\u00dfe Vorbild. Gemessen am BIP pro Kopf ist der Aufholprozess noch nicht abgeschlossen \u2013 es geht aber mit gro\u00dfen Schritten voran. F\u00fcr Jahrzehnte d\u00fcrften die Wachstumsraten hoch bleiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/01\/Tabelle_Entwicklungsmodelle.gif\" alt=\"Tabelle: verschiedene Entwicklungsmodelle\" width=\"606\" height=\"701\" class=\"size-full wp-image-10691\" \/><\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich China: Berechnet mit sogenannten Kaufkraftparit\u00e4ten ist das Land laut Internationalem W\u00e4hrungsfonds bereits gr\u00f6\u00dfer als die USA, aber auch auf der Basis tats\u00e4chlicher Wechselkurse wird es nur noch zehn Jahre dauern bis die Amerikaner eingeholt sind (Annahmen: das nominale BIP der USA nimmt um vier Prozent pro Jahr zu, das von China um neun Prozent). Dass die Dynamik danach stark nachlassen sollte, ist, wenn man sich die Wachstumsprozesse in Japan, S\u00fcdkorea und Taiwan ansieht, nicht zu vermuten.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kommt Studwell (auf S. 64) zu dem Schluss, dass es kein Land mit Freihandel an die Spitze der Weltwirtschaft gebracht hat. &#8222;In reichen L\u00e4ndern wachsen wir in dem Glauben auf, dass aller Wohlstand durch Wettbewerb zustande gekommen ist. Die schockierende Wahrheit ist jedoch, dass sich jede wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft in ihrer formativen Phase des Protektionismus\u2018 schuldig gemacht hat.&#8220;<\/p>\n<p>In der Kritik an dem Buch wird stets darauf verwiesen, dass manche L\u00e4nder mit ganz anderen Strategien ebenfalls erfolgreich waren \u2013 und sind. Das sind allesamt L\u00e4nder, die ich in der Tabelle der Kategorie &#8222;Steuerparadiese&#8220; zugeordnet habe. F\u00fcr Studwell handelt es sich bei diesen nicht um autonome Volkswirtschaften \u2013 sie f\u00fchren auf dem R\u00fccken der Industriel\u00e4nder gewisserma\u00dfen ein parasit\u00e4res Leben. Sie k\u00f6nnen daher f\u00fcr unterentwickelte L\u00e4nder, die rasch expandieren m\u00f6chten, nur sehr begrenzt als Vorbilder dienen. Jeder m\u00f6chte gern in einer Bank, in einer Unternehmensberatung oder einer internationalen Anwaltssoziet\u00e4t arbeiten \u2013 das Umfeld ist angenehm, die Geh\u00e4lter sind erstaunlich hoch \u2013, aber ohne ein dynamisches Verarbeitendes Gewerbe, auf das sie sich beziehen, werden diese Dienstleistungen nicht ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Ein beunruhigender Aspekt von Studwells Thesen betrifft die EU. Er thematisiert das nicht, aber wenn an seinen Thesen etwas dran sein sollte, war der EU-Beitritt von L\u00e4ndern wie Polen, Griechenland, Ungarn, Rum\u00e4nien und Bulgarien f\u00fcr diese ein Schock, weil er einherging mit der fast sofortigen Freiz\u00fcgigkeit, mit Freihandel und freiem Kapitalverkehr. Es gab bei ihnen keine oder fast keine Unternehmen, die sich im internationalen Wettbewerb behaupten konnten. Sie wurden ins Wasser geworfen, bevor sie schwimmen gelernt hatten. Es fehlte die Phase des Protektionismus und der staatlichen Industriepolitik. Junge Firmen hatten keine Chance, gro\u00df und stark zu werden. Nat\u00fcrlich war es angenehm, auf einmal regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe \u00dcberweisungen aus Br\u00fcssel zu bekommen, aber das \u00e4ndert nichts daran, dass sie vermutlich auf Jahrzehnte hinaus am schlecht bezahlten Ende der europ\u00e4ischen Wertsch\u00f6pfungskette h\u00e4ngen bleiben werden. Das erkl\u00e4rt sicher auch die Ressentiments gegen\u00fcber den reichen Nachbarn im Westen. Ist unseren Politikern das eigentlich klar?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Feiertage habe ich endlich mal ein Buch gelesen, das schon lange auf meiner Liste stand: Joe Studwells &#8222;How Asia Works&#8220; aus dem Jahr 2013. Es ist ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Protektionismus in der Fr\u00fchphase eines Entwicklungsprozesses. 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