{"id":10744,"date":"2018-01-31T17:19:24","date_gmt":"2018-01-31T16:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10744"},"modified":"2018-02-01T12:31:23","modified_gmt":"2018-02-01T11:31:23","slug":"ein-insolvenzverfahren-fuer-staaten-waere-schlecht-fuer-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/01\/31\/ein-insolvenzverfahren-fuer-staaten-waere-schlecht-fuer-europa_10744","title":{"rendered":"Ein Insolvenzverfahren f\u00fcr Staaten w\u00e4re schlecht f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcngst haben 14 prominente deutsche und franz\u00f6sische \u00d6konomen und \u00d6konominnen einen <a title=\"CEPR Policy Insight No.91 (January 2018)\" href=\"https:\/\/cepr.org\/sites\/default\/files\/policy_insights\/PolicyInsight91.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorschlag zur Reform der Eurozone<\/a> gemacht, der auf gro\u00dfen Widerhall bei den Regierungen in Paris und Berlin gesto\u00dfen ist. Das Interessante daran: Die 14 Wissenschaftler versuchen die franz\u00f6sischen und die deutschen Positionen zur Zukunft der W\u00e4hrungsunion unter einen Hut zu bringen. Die franz\u00f6sische Vorliebe f\u00fcr eine st\u00e4rkere europ\u00e4ische Wirtschaftsregierung und mehr europ\u00e4ische Risikoteilung soll mit der deutschen Vorliebe f\u00fcr nationale Strukturreformen und m\u00f6glichst hoher Risikovermeidung verbunden werden. Konkret sollen einerseits auf europ\u00e4ischer Ebene Fonds eingerichtet werden, die den L\u00e4ndern in einer Krise Geld zum Investieren geben; und auf der anderen Seite sollen die L\u00e4nder st\u00e4rker an die Kandare genommen werden, wenn sie sich nicht ans europ\u00e4ische Regelwerk &#8222;guten Wirtschaftens&#8220; halten.<!--more--><\/p>\n<p>Das Dokument ist politisch sehr wichtig, um die verschiedenen Interessen an einen Tisch zu bekommen. Ich f\u00fcrchte aber, dass der sicher gut gemeinte Entwurf nach hinten losgehen k\u00f6nnte. Denn die Autoren fordern \u2013 wie auch schon viele vor ihnen \u2013, dass Staaten in Europa ihre Schulden abschreiben sollen, wenn sie &#8222;insolvent&#8220; sind. Bei allen sinnvollen und guten Vorschl\u00e4gen, die die Autoren sonst machen, erscheint mir der Vorschlag zur Einrichtung eines formalen Insolvenzregimes im h\u00f6chsten Ma\u00dfe kontraproduktiv zu sein. Ich glaube, so ein Regime birgt das Risiko, die Eurozone stark zu destabilisieren und erneut in den Krisenmodus zu schleudern.<\/p>\n<p>Dabei klingt die Idee eines Insolvenzregimes auf den ersten Blick so gut, dass sie selbst im wirtschaftspolitisch eher linken als auch im liberalen Lager auf Zustimmung trifft: Die Linken erhoffen sich, dass Staaten mit einem ordentlichen Insolvenzregime ihre Schulden reduzieren k\u00f6nnten und damit mehr Raum f\u00fcr eine expansive Fiskalpolitik bek\u00e4men, mit der Besch\u00e4ftigung und Wachstum gest\u00fctzt werden k\u00f6nnten. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden die Banken direkt f\u00fcr ihre schlechten Kredite in die Haftung genommen und die Steuerzahler anderer Staaten m\u00fcssten nicht in die Bresche springen. <a title=\"Joseph Stiglitz: We need a fair system for restructuring sovereign debt\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2013\/sep\/04\/we-need-fair-system-for-restructuring-sovereign-debt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So argumentiert etwa der linke US-\u00d6konom Joseph Stiglitz<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Finanzielle Spaltung Europas w\u00fcrde erh\u00f6ht<\/strong><\/p>\n<p>Den Liberalen d\u00fcrfte gefallen, dass ein h\u00f6heres Insolvenzrisiko zu h\u00f6heren Zinsen f\u00fcr Staaten f\u00fchren w\u00fcrde, die st\u00e4rker von einer m\u00f6glichen Insolvenz bedroht sind. Die Regierungen w\u00fcrden dann erst gar nicht so viele Schulden aufnehmen und die Gefahr einer \u00dcberschuldung w\u00fcrde deutlich sinken. Das hei\u00dft, <a title=\"Bundesbank: Ansatzpunkte zur Bew\u00e4ltigung von Staatsschuldenkrisen im Euro-Raum\" href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2016\/2016_07_staatsschuldenkrisen.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Staaten w\u00fcrden effektiver der Disziplin des Marktes unterzogen, als das ohne die drohende Insolvenz der Fall w\u00e4re<\/a>.<\/p>\n<p>Ich denke aber, dass ein Insolvenzregime sehr unangenehme Nebenwirkungen haben k\u00f6nnte: Regierungen w\u00fcrden nicht handlungsf\u00e4higer \u2013 wie es manche Linke glauben \u2013, sondern im Gegenteil in eine viel st\u00e4rkere Abh\u00e4ngigkeit von den Finanzm\u00e4rkten geraten, als es jetzt schon der Fall ist. Und das w\u00fcrde mit hoher Wahrscheinlichkeit die jetzt schon deutliche \u00f6konomische und finanzielle Spaltung Europas verst\u00e4rken, also genau das Gegenteil dessen bewirken, was die 14 \u00d6konomInnen erreichen wollen.<\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr diese unangenehmen Nebeneffekte ist das Fehlen eines klaren Kriteriums daf\u00fcr, wann ein Staat insolvent ist. Und das ist alles andere als ein technisches Detail. Denn ohne solch ein klares Kriterium werden die Staaten zu Spielb\u00e4llen von Finanzmarktlaunen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen ist die Sache einigerma\u00dfen klar: Ein Unternehmen ist insolvent, wenn sein Eigenkapital negativ ist, wenn also seine Schulden sein Verm\u00f6gen \u00fcbersteigen. Dann wird das Verm\u00f6gen verkauft und aus den Erl\u00f6sen werden m\u00f6glichst viele ausstehende Schulden bezahlt. Weil es nicht f\u00fcr alle reicht, m\u00fcssen manche Gl\u00e4ubiger eben auf eine R\u00fcckzahlung verzichten.<\/p>\n<p>Das Eigenkapitalkriterium ist aber genau nicht anwendbar auf einen Staat. Zwar haben auch Staaten Verm\u00f6gen, vor allem ihre \u00f6ffentliche Infrastruktur. Aber die kann nicht als Sicherheit f\u00fcr ausstehende Schulden verwendet werden. Kein Staat kann und darf sich darauf verpflichten, seine Infrastruktur notfalls zu verscherbeln, wenn es an den Schuldendienst geht. Ein Unternehmen kann liquidiert werden, ein Staat nicht.<\/p>\n<p>Das Kriterium, das die 14 \u00d6konomInnen nennen, ist dann auch nicht das Eigenkapital, sondern die &#8222;Tragf\u00e4higkeit&#8220; von Schulden. Aber das ist alles andere als ein klares Kriterium zur Feststellung einer Insolvenz. Bei der <a title=\"Debt Dynamics\" href=\"http:\/\/home.wlu.edu\/~daviesm\/debt%20dynamics%20comment.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schuldentragf\u00e4higkeit wird berechnet<\/a>, ob die Staatsschulden bei verschiedenen Annahmen \u00fcber zuk\u00fcnftiges Wachstum, zuk\u00fcnftige Inflation, zuk\u00fcnftige Zinsen und zuk\u00fcnftige staatliche Finanzierungssalden abnehmen, zunehmen oder gleich bleiben. W\u00fcrden sie dauernd zunehmen, w\u00e4ren die Schulden nicht tragbar.<\/p>\n<p>Diese Berechnung ist nat\u00fcrlich nur so viel wert wie die Annahmen \u00fcber die Zukunft, die man macht \u2013 und wer kann schon hellsehen? Dabei spielen die Zinsen eine besonders kritische Rolle: Wenn sie stark steigen \u2013 wie das in der Eurokrise der Fall war \u2013, k\u00f6nnen die Schulden jedes Staates schnell explodieren und untragbar werden. Bei steigenden Zinsen brechen Investitionen, Wachstum, Besch\u00e4ftigung und Steuereinnahmen ein und das Haushaltsdefizit wird gr\u00f6\u00dfer; gleichzeitig muss ein Staat dann mehr zahlen, weil sein Zinsdienst steigt. Wenn die Zinsen steigen, werden seine Schulden also schnell untragbar. Und genau hier liegt die Krux: Die Zinsen k\u00f6nnen n\u00e4mlich auch dann steigen, wenn ein Staat ansonsten einigerma\u00dfen nachhaltige Schulden hat.<\/p>\n<p><strong>Ab wann ist ein Staat insolvent?<\/strong><\/p>\n<p>Das liegt daran, dass man zwar keine Insolvenz f\u00fcr Staaten feststellen kann, Staaten aber sehr wohl zahlungsunf\u00e4hig werden k\u00f6nnen. Der Fall tritt dann ein, wenn es nicht gelingt, f\u00e4llige Schulden zur\u00fcckzuzahlen. In der Regel finanzieren Staaten die R\u00fcckzahlung ihrer auslaufenden Schulden durch die Aufnahme neuer Schulden. Das hei\u00dft im Grunde nichts anderes, als dass die Altschulden st\u00e4ndig verl\u00e4ngert werden. Sollten die Gl\u00e4ubiger aus welchen Gr\u00fcnden auch immer einmal nicht mehr dazu bereit sein, dann ist der betreffende Staat zahlungsunf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Dieses sogenannte Verl\u00e4ngerungsrisiko kann selbsterf\u00fcllend werden: Wenn einige Gl\u00e4ubiger davon ausgehen, dass andere Gl\u00e4ubiger ihre Forderungen nicht verl\u00e4ngern werden, also dem Staat keine neuen Kredite mehr geben, werden sie dessen Zahlungsf\u00e4higkeit bedroht sehen und selbst die Refinanzierung verweigern. <a title=\"Paul De Grauwe, Yuemei Ji: Self-fulfilling crises in the Eurozone: An empirical test\" href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0261560612001829\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erwarten also ausreichend viele Gl\u00e4ubiger den staatlichen Zahlungsausfall, tritt er tats\u00e4chlich ein<\/a>. Das f\u00fchrt dann zu explodierenden Zinsen. Und wenn man als Kriterium f\u00fcr staatliche Insolvenz die Tragbarkeit der Schulden nimmt, kann im Prinzip jeder Staat zu jeder Zeit Opfer einer sich selbst verwirklichenden Zahlungsunf\u00e4higkeit werden \u2013 die dann in die Insolvenz f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Und eine solche Zahlungsunf\u00e4higkeit ist sehr schmerzvoll: Wenn die Staaten alles Geld f\u00fcr die R\u00fcckzahlung von Schulden verwenden m\u00fcssen, bleibt kaum noch was \u00fcbrig f\u00fcr die St\u00fctzung der eigenen Wirtschaft, also f\u00fcr Investitionen, Umwelt- oder Sozialausgaben. Die L\u00e4nder m\u00fcssen ihre Ausgaben radikal k\u00fcrzen, was die Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung dezimiert und die Arbeitslosigkeit hochschie\u00dfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Da die Zahlungsunf\u00e4higkeit von Staaten in Europa durch die Verweigerung der Finanzm\u00e4rkte zur Refinanzierung verursacht wurde, werden mit einem Insolvenzregime f\u00fcr Staaten genau diese M\u00e4rkte mit der Entscheidung \u00fcber die \u00f6konomische und soziale Zukunft von Staaten beauftragt. Das nennt sich dann &#8222;Marktdisziplin&#8220;. Mit solch einem Regime w\u00fcrden Finanzm\u00e4rkte jetzt viel schneller die weitere Finanzierung einstellen, wann immer sie nerv\u00f6s werden \u2013 etwa wegen einer Rezession, irgendwelchen Finanzmarktkalamit\u00e4ten in einem anderen Land, wegen eines politischen Skandals oder der Revision \u00f6konomischer Daten.<\/p>\n<p>Besonders die Staaten, die jetzt schon in der Krise stecken, w\u00fcrden unter dem dauernden Risiko eines Zahlungsausfalls stehen. Und genau das wollen die Verfechter eines Insolvenzregimes mit ihrer &#8222;Marktdisziplin&#8220; ja erreichen. Die formale M\u00f6glichkeit eines Schuldenschnitts w\u00fcrde dann nach Einrichtung eines Insolvenzregimes die Zinsen vieler schw\u00e4cherer Staaten erh\u00f6hen und damit auch ihre tats\u00e4chliche Zahlungsunf\u00e4higkeit wahrscheinlicher machen. Die Finanzierungsbedingungen der Eurozonenperipherie w\u00fcrden sich relativ zu den Kernl\u00e4ndern wie Deutschland langfristig verschlechtern und dort zu geringeren Investitionen und Wachstum f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Damoklesschwert der Insolvenz w\u00fcrde dort entweder zu einem dauernd schw\u00e4cheren Wachstum f\u00fchren oder zu einem starken Auf- und Ab, bei dem sich finanzmarktgetriebene Booms mit schweren Krisen abwechseln w\u00fcrden, <a title=\"Graciela L. Kaminsky, G.L. et al: When It Rains, It Pours: Procyclical Capital Flows And Macroeconomic Policies\" href=\"http:\/\/www.nber.org\/papers\/w10780.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie man es aus vielen Schwellenl\u00e4nger etwa in Lateinamerika kennt<\/a>. Die n\u00f6rdlichen L\u00e4nder \u2013 und vor allem Deutschland \u2013 w\u00fcrden ihren \u00f6konomischen und politischen Einfluss \u00fcber die Peripherie ausweiten. Damit w\u00fcrde ein Insolvenzregime mit hoher Wahrscheinlichkeit sowohl die Fragilit\u00e4t als auch die \u00f6konomische und politische Polarisierung der Eurozone erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Fairerweise muss man dazu anmerken, dass die 14 \u00d6konomInnen all diese Risiken diskutieren. Sie wollen diese Risiken einhegen, indem sie die Effekte einer Insolvenz von Staaten auf die Gl\u00e4ubiger verringern wollen. Banken sollen etwa weniger Anleihen eines Staates halten, in dem sie ans\u00e4ssig sind; au\u00dferdem sollen bestimmte Finanzmarktprodukte eingef\u00fchrt werden (\u00fcber eine Verbriefung von Staatsanleihen), die das Risiko von Gl\u00e4ubigern besser streuen sollen, wenn es doch zu einer Insolvenz kommt. Auch wenn all das die Effekte einer Staatsinsolvenz f\u00fcr die Gl\u00e4ubiger etwas abmildern w\u00fcrde (hier kommt es auf viele, viele Details an), so w\u00fcrde das aber nichts daran \u00e4ndern, dass sich die Situation f\u00fcr schw\u00e4chere Staaten mit hoher Wahrscheinlichkeit verschlechtern und ihre Zinsen steigen w\u00fcrden. Ob diese L\u00e4nder dann noch einen Vorteil darin sehen, \u00fcberhaupt im Euro zu bleiben, wird damit sehr viel ungewisser und das Ende des Euro k\u00e4me n\u00e4her.<\/p>\n<p>Dabei w\u00e4re so ein Insolvenzregime heute gar nicht n\u00f6tig. Mit der prinzipiellen Entscheidung der EZB im Jahr 2012, im Notfall so viele staatliche Anleihen wie n\u00f6tig aufzukaufen (durch das sogenannte OMT-Programm), sowie dem tats\u00e4chlichem Aufkauf von Staatsanleihen im Rahmen des QE-Programms ab 2015 hat die Zentralbank signalisiert, im Notfall als K\u00e4ufer der letzten Instanz f\u00fcr Staatsanleihen bereitzustehen. F\u00fcrchten Gl\u00e4ubiger um ihr Geld, k\u00f6nnen sie ihre Anleihen an die EZB verkaufen. Weil sie das wissen, haben sie weniger Angst vor dem Zahlungsausfall und verl\u00e4ngern damit bereitwilliger ihre Forderungen \u2013 was dann wiederum zu sinkenden Zinsen der Staaten und einer gr\u00f6\u00dferen Tragf\u00e4higkeit ihrer Schulden f\u00fchrt. Weil die EZB in letzter Instanz bereitsteht, hat sie den Teufelskreis sich selbst verwirklichender Prophezeiungen staatlicher Zahlungsausf\u00e4lle mit einem Schlag aufgehoben.<\/p>\n<p>Dabei macht die EZB nichts anderes als das, was Zentralbanken in allen anderen entwickelten Volkswirtschaften tun: Die Bank of Japan, die Federal Reserve in den USA und die Bank of England haben alle Staatsanleihen gekauft. In keinem dieser L\u00e4nder war der Staatsbankrott jemals ein ernsthaftes Thema und die Zinsen auf Staatsanleihen sind nie so stark gestiegen wie im Euroraum.<\/p>\n<p>Im Moment hat die EZB die fragile Situation im Euroraum stabilisiert, indem sie f\u00fcr die W\u00e4hrungsunion das nachvollzogen hat, was in jeder anderen wichtigen Volkswirtschaft gang und g\u00e4be ist. Wenn aber ein formales Insolvenzregime eingef\u00fchrt wird, besteht aus meiner Sicht ein hohes Risiko, dass die Eurokrise schnell wieder zur\u00fcckkehrt und die Existenz des Euro selbst wieder auf dem Spiel steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcngst haben 14 prominente deutsche und franz\u00f6sische \u00d6konomen und \u00d6konominnen einen Vorschlag zur Reform der Eurozone gemacht, der auf gro\u00dfen Widerhall bei den Regierungen in Paris und Berlin gesto\u00dfen ist. Das Interessante daran: Die 14 Wissenschaftler versuchen die franz\u00f6sischen und die deutschen Positionen zur Zukunft der W\u00e4hrungsunion unter einen Hut zu bringen. 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