{"id":10852,"date":"2018-04-13T08:11:12","date_gmt":"2018-04-13T06:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10852"},"modified":"2018-04-16T15:59:37","modified_gmt":"2018-04-16T13:59:37","slug":"happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852","title":{"rendered":"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> &#8222;Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst des Kommunismus&#8220;, so lautet der ber\u00fchmte erste Satz des Kommunistischen Manifests von 1848. Heute ist der Kommunismus in Europa Geschichte, aber gilt das auch f\u00fcr Karl Marx und seine Analyse des Kapitalismus. Am 5. Mai 2018 w\u00fcrde Karl Marx 200 Jahre alt. Diesen Umstand nimmt der <em>Wirtschaftsdienst<\/em> in seiner April-Ausgabe zum Anlass zu fragen, wie aktuell Marx noch ist. Karl Homann und Ingo Pies, J\u00fcrgen Kromphardt, Werner Plumpe sowie Bertram Schefold nehmen sich der Frage in <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852#pdf\">vier Beitr\u00e4gen<\/a> aus unterschiedlicher Perspektive an.<!--more--><\/p>\n<p>Karl Homann und Ingo Pies konstatieren, dass &#8222;die sozialrevolution\u00e4ren Hoffnungen des Marxismus [\u2026] katastrophal gescheitert&#8220; seien und Marx als politischer Revolution\u00e4r &#8222;out&#8220; sei. Als Klassiker der Theoriebildung sei er aber, ganz im Gegenteil, alles andere als erledigt. Sie versuchen seiner Ambivalenz gerecht zu werden, in dem sie Marx als Freiheitsphilosophen, als Pionier des Systemdenkens, als \u00f6konomischen Autodidakten und als politischen Demagogen betrachten. <\/p>\n<p>Marx als Freiheitsphilosophen zu bezeichnen, mag auf den ersten Blick \u00fcberraschen, hat er doch zeitlebens den Liberalismus bek\u00e4mpft und gilt deshalb vielen als Kollektivist. Sein Ziel sei es jedoch gewesen den Liberalismus zu \u00fcberbieten, wenn es um die Emanzipation aller Menschen geht. Dabei dienen  Staat und Gesellschaft nicht zur Einschr\u00e4nkung von Freiheit, sondern sichern und erweitern die individuelle Freiheit. Hier sei Marx auch heute noch aktuell, so Homann und Pies, die die Marx&#8217;sche Position mit Hobbes wie folgt formulieren: &#8222;Freiheit gibt es nicht im Naturzustand, sondern nur im Gesellschaftszustand. Individuelle Freiheit muss kollektiv produziert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Bei der Ursachendiagnose der Lage der Arbeiter, kritisiert Marx diejenigen, die moralische Defizite der Unternehmer, Egoismus oder Gier daf\u00fcr verantwortlich machen. Stattdessen begreift er den Wettbewerb, in dem sich die Unternehmen befinden und sie nach m\u00f6glichst hohem Gewinn streben l\u00e4sst, als &#8222;kapitalistischen Systemimperativ&#8220;. Karl Marx sei als Pionier des Systemdenkens ein Aufkl\u00e4rer gewesen, schreiben Homann und Pies, der die Grenzen der individuellen Moral bei strukturellen Problemen aufgezeigt habe.<\/p>\n<p>Als \u00f6konomischen Autodidakten sei Marx allerdings in Anlehnung an die klassischen \u00d6konomen ein folgenschwerer Fehler unterlaufen: Er vertrat die Ansicht, dass eine &#8222;industrielle Reservearmee&#8220; daf\u00fcr sorgen w\u00fcrde, dass das Arbeitsangebot der Proletarier immer gr\u00f6\u00dfer sein w\u00fcrde als die Arbeitsnachfrage der Unternehmer und der Lohn sich deshalb immer am Subsistenzniveau bewegen w\u00fcrde. Die Lage des Proletariats als Opfer des Systems k\u00f6nne also nur durch einen &#8222;(welt-) revolution\u00e4ren Systemwechsel&#8220; verbessert werden. \u00dcbersehen, so Homann und Pies, habe Marx, dass das Arbeitsangebot doch knapp werden kann, und sich die &#8222;kapitalistische Wettbewerbslogik&#8220; dann umdreht. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Arbeit und Kapital sei keineswegs antagonistisch.<\/p>\n<p>Wortgewaltig hat Marx als politischer Demagoge versucht, das System, das er f\u00fcr immanent unreformierbar hielt, zu diskreditieren und den Klassenkampf anzuheizen. Bis heute sei das Marx&#8217;sche Vokabular in &#8222;unserem Wortschatz aktiv und kulturell sowie politisch virulent&#8220;. Dies birgt die Gefahr, so Homann und Pies, &#8222;[\u2026] gerade in Krisenzeiten [\u2026] im politischen Diskurs die falschen Fragen zu stellen&#8220;. Instinktiv w\u00fcrde &#8222;zur L\u00f6sung dr\u00e4ngender Probleme auf eine Au\u00dferkraftsetzung des Marktes gesetzt, anstatt [\u2026] durch geeignete institutionelle Weichenstellung M\u00e4rkte per Ordnungspolitik besser in Kraft zu setzen.&#8220;<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Kromphardt n\u00e4hert sich der Frage nach der Relevanz von Karl Marx \u00fcber dessen Rolle als \u00d6konom. F\u00fcr Kromphardt liegt die Vermutung nahe, dass lange verstorbene \u00d6konomen vor allem dann potentiell relevant sind, wenn sie Probleme behandelt haben, die in der heutigen Debatte unterbelichtet sind oder Methoden verwendet haben, die zwar fruchtbar sein k\u00f6nnten, aber heute kaum noch verwendet werden. Beides treffe auf Karl Marx zu. Die von Marx verwendete dialektische Methode k\u00f6nnte sich als erkenntnisf\u00f6rdernd erweisen, wenn es um die Analyse &#8222;dynamischer, systemimmanenter Prozesse&#8220; geht, die sich auf Widerspr\u00fcche und Interessenskonflikte zur\u00fcckf\u00fchren lassen, die \u00c4nderungen des Systems in einem dialektischen Prozess aus These, Antithese und Synthese durchsetzen. Aktuell relevanter sei aber, so Kromphardt, &#8222;die R\u00fcckbesinnung auf die Bedeutung der Einkommensverteilung&#8220;.<\/p>\n<p>Zentral f\u00fcr die Implikationen der Marx&#8217;sche Theorie sei die Verteilung des Sozialprodukts zwischen Arbeitern und Kapitalisten. &#8222;Die politisch und \u00f6konomisch schwachen Arbeiter erhalten ihren Subsistenzlohn; das dar\u00fcber hinausgehende Mehrprodukt f\u00e4llt den Kapitalisten zu.&#8220; Der Verteilungskonflikt versch\u00e4rft sich durch eine wachsende Marktmacht der Unternehmen und dem bei wachsender Produktion immer gr\u00f6\u00dferem &#8222;Mehrprodukt&#8220;, dass sich die Kapitalisten &#8222;aneignen&#8220;. Dadurch muss es nach Marx, vereinfacht gesagt, gesamtwirtschaftlich zu einem wachsenden &#8222;Zwiespalt&#8220; zwischen der Konsumg\u00fcterproduktion und der Konsumg\u00fcternachfrage kommen, was letztlich zu Krisen des Kapitalismus und seinen Zusammenbruch f\u00fchrt. <\/p>\n<p>Als Grund, dass es historisch anders gekommen ist, nennt Kromphardt verschiedene institutionellen Ver\u00e4nderungen, wie die Bildung von Gewerkschaften, die \u00dcbernahme von sozialen Aufgaben durch den Staat und auch die stabilisierende Wirkung der Ausweitung des \u00f6ffentlichen Sektors. &#8222;Die ungleiche Einkommensverteilung und ihre Wirkungen auf die Gesamtnachfrage nach G\u00fctern schlagen eine Br\u00fccke von Marx zu Keynes,&#8220; res\u00fcmiert Kromphardt, &#8222;Marx&#8216; Prognose eines st\u00e4ndig zunehmenden &#8218;Zwiespalts&#8216; hat sich zwar als falsch erwiesen, sch\u00e4rft aber den Blick f\u00fcr die Bedeutung gesellschaftlicher und politischer Prozesse, die institutionelle Regelungen grundlegend ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.&#8220; Schon deshalb sei Marx aktuell.<\/p>\n<p>&#8222;Die moderne \u00d6konomie ist viel wandelbarer, flexibler und gestaltbarer als Karl Marx das annahm und als es seine Anh\u00e4nger festschreiben wollten und festschrieben.\u201c, stellt Werner Plumpe in seinem Beitrag fest. F\u00fcr ihn sind die Versuche, Marx wieder zu Aktualit\u00e4t zu verhelfen, vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie einem allgemeinen kritischen Anspruch gegen\u00fcber der herrschenden Wirtschaftsordnung Ausdruck verleihen sollen und weniger durch die Auseinandersetzung mit der Analyse von Marx\u2018 Schriften. F\u00fcr Plumpe hat die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 150 Jahre eindrucksvoll widerlegt, dass der Kapitalismus die Verelendung der Arbeiterschaft immer weiter fortschreibt. Das habe damit zu tun, dass Marx die Dynamik des Kapitalismus falsch eingesch\u00e4tzt hat. Was Marx aus Sicht von Plumpe aus seiner Zeit heraus nicht hat sehen k\u00f6nnen, ist, dass &#8222;[\u2026] der Kapitalismus soziale Ungleichheit voraussetzt und laufend reproduziert, aber keineswegs Armut.&#8220;<\/p>\n<p>Werner Plumpe kritisiert die empirisch unhaltbaren Aussagen von Marx und das Sch\u00fcren einer Hoffnung auf \u00f6konomische Alternativen, die sich bis heute als Irrwege herausgestellt haben. &#8222;Was Marx der Gegenwart daher zu sagen hat, ist doch sehr begrenzt. Er hat die innere Expansionsdynamik des Kapitalismus richtig gesehen und die mit ihr verbundene Krisendynamik zum Thema gemacht, das alles jedoch in einen analytischen und geschichtsphilosophischen Rahmen gestellt, der nicht nur unzutreffend war, sondern heute kaum mehr nachvollziehbar erscheint. So verf\u00fchrend Erl\u00f6sungshoffnungen sein m\u00f6gen, so gef\u00e4hrlich sind sie auch, wie die Geschichte des realen Sozialismus gezeigt hat. Harmlos jedenfalls ist das nicht.\u201c, schlie\u00dft Werner Plumpe.<\/p>\n<p>&#8222;Marx wollte beweisen, dass der Kapitalismus unabwendbar auf einen Systemwechsel zutrieb und hat damit auf Systemver\u00e4nderung gerichtete Str\u00f6mungen der Arbeiterbewegung und aggressive Lohnpolitik ermutigt, die viel Schaden angerichtet haben&#8220;, stellt Bertram Schefold fest. Andererseits h\u00e4tten die besseren von Marx beeinflussten \u00d6konomen immer gesehen, dass eine zur\u00fcckhaltende Lohnpolitik im langfristigen Interesse der Arbeiter selbst liegt. Schefold f\u00fchrt weiter aus: &#8222;Es ist schwierig, die richtige Grenze zwischen destruktiver und wachstumsf\u00f6rdernder Lohnpolitik anzugeben; Post\u00adKeynesianer, wie fr\u00fcher Nicholas Kaldor oder heute Amit Bhaduri haben sich darum bem\u00fcht. So entstand ein Marx modifizierendes Bild des Wachstums gem\u00e4\u00df der sogenannten stilisierten Fakten: Die L\u00f6hne steigen gleichm\u00e4\u00dfig mit der Produktivit\u00e4t, der Kapitalbestand steigt mit der Produktion, ohne dass die Profitrate f\u00e4llt, und das Wachstum der L\u00f6hne folgt der Produktivit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend h\u00e4lt Bertram Schefold mit Blick auf die von Thomas Piketty belebte Debatte um die Ungleichverteilung von Einkommen fest: &#8222;Heute besteht die Herausforderung Pikettys darin, dieses Bild der stilisierten Fakten weniger durch neue theoretische Einsichten als durch eine Masse empirischen Materials infrage zu stellen. Im Grunde hat er das Problem der fallenden Profitrate wieder zur Diskussion gestellt, auch wenn sein Instrumentarium mehr der Neoklassik als der Marx\u2018schen Theorie entstammt.&#8220;<br \/>\n<a name=\"pdf\"><\/a><br \/>\nLesen Sie hier exklusiv vorab ausf\u00fchrlich die vier Beitr\u00e4ge des aktuellen Zeitgespr\u00e4chs der April-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>:<\/p>\n<p><a title=\"Karl Marx \u2013 heute noch aktuell?, in: Wirtschaftsdienst 4\/2018, S. 227-242 (pdf)\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/04\/wirtschaftsdienst_4-2018_Karl-Marx-heute-noch-aktuell.pdf\"><strong><em>Karl Marx \u2013 heute noch aktuell?<\/em><\/strong><\/a>, in: Wirtschaftsdienst 4\/2018 (mit folgenden Beitr\u00e4gen: &#8222;<em>Karl Marx als Klassiker: Freiheitsphilosoph, Systemdenker, \u00f6konomischer Autodidakt, politischer Demagoge<\/em>&#8220; von Karl Homann und Ingo Pies; &#8222;<em>Zur Aktualit\u00e4t von Karl Marx<\/em>&#8220; von  J\u00fcrgen Kromphardt; &#8222;<em>Die Bedeutung von Karl Marx f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der heutigen Wirtschaft<\/em>&#8220; von Werner Plumpe; &#8222;<em>Marx aktuell?<\/em>&#8220; von Bertram Schefold)<\/p>\n<p>Au\u00dferdem l\u00e4dt der <em><strong>Wirtschaftsdienst<\/strong><\/em> am 7. Mai 2018 um 18 Uhr zur <strong>Diskussionsveranstaltung <em>&#8222;Zeitgespr\u00e4ch: Karl Marx \u2013 heute noch aktuell?&#8220;<\/em><\/strong> mit Ingo Pies, Werner Plumpe und Bertram Schefold in Hamburg ein. Interessierte k\u00f6nnen sich unter <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/weitere-veranstaltungen-detail\/podiumsdiskussion-marx.html\" target=\"_blind\">diesem Link<\/a> kostenlos f\u00fcr die Veranstaltung anmelden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/weitere-veranstaltungen-detail\/podiumsdiskussion-marx.html\" target=\"_blind\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/04\/Zeitgespraech-Marx-7.5.18.gif\" alt=\"Wirtschaftsdienst Zeitgespr\u00e4ch: Karl Marx - heute noch aktuell?\" width=\"520\" height=\"250\" class=\"size-full wp-image-10855\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: &#8222;Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst des Kommunismus&#8220;, so lautet der ber\u00fchmte erste Satz des Kommunistischen Manifests von 1848. Heute ist der Kommunismus in Europa Geschichte, aber gilt das auch f\u00fcr Karl Marx und seine Analyse des Kapitalismus. Am 5. Mai 2018 w\u00fcrde Karl Marx 200 Jahre alt. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":60,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3823],"tags":[],"class_list":["post-10852","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaftsdienst-exklusiv"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: &#8222;Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst des Kommunismus&#8220;, so lautet der ber\u00fchmte erste Satz des Kommunistischen Manifests von 1848. Heute ist der Kommunismus in Europa Geschichte, aber gilt das auch f\u00fcr Karl Marx und seine Analyse des Kapitalismus. Am 5. Mai 2018 w\u00fcrde Karl Marx 200 Jahre alt. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-04-13T06:11:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-04-16T13:59:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Uwe Richter\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Uwe Richter\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852\",\"name\":\"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2018-04-13T06:11:12+00:00\",\"dateModified\":\"2018-04-16T13:59:37+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/803e1e47a610d37f0d3f02bc3c4d7005\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/803e1e47a610d37f0d3f02bc3c4d7005\",\"name\":\"Uwe Richter\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b632d6f5cc9eed638d5c5b7325ac5aae3657d39c74129990c3568ff007c2ed9?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b632d6f5cc9eed638d5c5b7325ac5aae3657d39c74129990c3568ff007c2ed9?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Uwe Richter\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/uwe-richter\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb","og_description":"Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: &#8222;Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst des Kommunismus&#8220;, so lautet der ber\u00fchmte erste Satz des Kommunistischen Manifests von 1848. Heute ist der Kommunismus in Europa Geschichte, aber gilt das auch f\u00fcr Karl Marx und seine Analyse des Kapitalismus. Am 5. Mai 2018 w\u00fcrde Karl Marx 200 Jahre alt. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2018-04-13T06:11:12+00:00","article_modified_time":"2018-04-16T13:59:37+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif"}],"author":"Uwe Richter","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Uwe Richter","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852","name":"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell? - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2018-04-13T06:11:12+00:00","dateModified":"2018-04-16T13:59:37+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/803e1e47a610d37f0d3f02bc3c4d7005"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/04\/13\/happy-birthday-karl-marx-auch-mit-200-noch-aktuell_10852#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Happy Birthday, Karl \u2013 Marx auch mit 200 noch aktuell?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/803e1e47a610d37f0d3f02bc3c4d7005","name":"Uwe Richter","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b632d6f5cc9eed638d5c5b7325ac5aae3657d39c74129990c3568ff007c2ed9?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3b632d6f5cc9eed638d5c5b7325ac5aae3657d39c74129990c3568ff007c2ed9?s=96&d=mm&r=g","caption":"Uwe Richter"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/uwe-richter"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/60"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10852"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10864,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10852\/revisions\/10864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}