{"id":1091,"date":"2009-09-24T17:21:48","date_gmt":"2009-09-24T15:21:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1091"},"modified":"2009-09-24T18:23:21","modified_gmt":"2009-09-24T16:23:21","slug":"bye-bye-bip-oder-wie-misst-man-den-sozialen-fortschritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/09\/24\/bye-bye-bip-oder-wie-misst-man-den-sozialen-fortschritt_1091","title":{"rendered":"Bye, bye BIP oder: Wie misst man den sozialen Fortschritt?"},"content":{"rendered":"<p>Im Fernsehduell um die deutsche Kanzlerschaft wollte Frank Plasberg von den beiden Kandidaten wissen, welche Note sie Deutschland in Sachen sozialer Gerechtigkeit geben w\u00fcrden. Die Kanzlerin wollte sich nicht festlegen &#8211; wie es so ihre Art ist. Herr Steinmeier lie\u00df sich aber nicht lange bitten und meinte, Deutschland verdiene in Sachen sozialer Gerechtigkeit die Note zwei oder besser. Nur w\u00fcrde die dumme Wirtschaftskrise das Land jetzt zur\u00fcckwerfen und vielleicht auf die Note drei dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Klar, wenn man soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt allein am Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) abliest, w\u00e4re des Kanzlerkandidaten Benotung vielleicht zutreffend. Nur muss das BIP nicht unbedingt ein guter Indikator f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und noch nicht mal f\u00fcr wirtschaftlichen Fortschritt sein.<!--more--><\/p>\n<p>Messen L\u00e4nder und ihre Regierungen ihre Leistung vor allem am BIP, messen sie wahrscheinlich am Wesentlichen vorbei: etwa an der Verteilung des Wohlstands, an den sozialen und \u00f6kologischen Folgen des Wirtschaftens und damit ganz wesentlich an der Lebensqualit\u00e4t ihrer Bev\u00f6lkerung. Aber erst wenn man etwas \u00fcber den Zustand dieser Dinge in der Gesellschaft wei\u00df &#8211; also die richtige Statistik hat &#8211; k\u00f6nnen Regierungen gezielt an Wichtigerem als der Steigerung des BIP arbeiten.<\/p>\n<p>Das sieht auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Nicolas Sarkozy so. Deswegen hat er vor einem Jahr eine Expertenkommission mit f\u00fcnf Nobelpreistr\u00e4gern einberufen, die in Zusammenarbeit mit der OECD, der UN und dem franz\u00f6sischen Statistikamt INSEE aufschreiben sollte, wie man den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt messen k\u00f6nnte. <a href=\"http:\/\/www.stiglitz-sen-fitoussi.fr\/en\/index.htm\" target=\"_blank\">Letzte Woche haben die beiden Nobelpreistr\u00e4ger Joseph Stiglitz und Amartya Sen sowie der franz\u00f6sische Wirtschaftsprofessor Jean-Paul Fitoussi der \u00d6ffentlichkeit den 300 Seiten starken Bericht vorgelegt<\/a>.<\/p>\n<p>Den Stein der Weisen in Form eines allumfassenden Indikators, der als Richtschur f\u00fcr den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt dienen kann, hat die Kommission nicht gefunden. Aber die Autoren haben zum ersten Mal systematisch aufgeschrieben, welche Daten wie erhoben werden m\u00fcssten, damit eine Gesellschaft nicht nur ihre Produktion, sondern auch die Lebensqualit\u00e4t ihrer Mitglieder einsch\u00e4tzen kann. Dabei ging es um drei Punkte: Wie kann man die herk\u00f6mmliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, die der Errechnung des BIP zugrunde liegt, verbessern? Wie kann man Lebensqualit\u00e4t messen? Und wie kann man messen, ob nachhaltig gewirtschaftet wird?<\/p>\n<p>Das statistisch gemessene Wachstum der Summe aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr produziert werden &#8211; das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts &#8211; gibt nur bedingt dar\u00fcber Aufschluss, ob es den Menschen besser geht, schreiben die \u00d6konomen &#8211; und ob sie ihren Wohlstand auch langfristig halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eines der Probleme mit dem BIP ist, dass es die Ver\u00e4nderung des Kapitalstocks nur unzureichend wiederspiegelt. Es wird zwar mit den Bruttoinvestitionen und den Abschreibungen das Kapital in Form von Maschinen erfasst, andere wichtige Best\u00e4nde wie die nat\u00fcrlichen Ressourcen oder die Qualifikation der Menschen bleiben aber unber\u00fccksichtigt. Deren Ver\u00e4nderung m\u00fcsste man aber kennen, um sich ein Bild von der Nachhaltigkeit der Produktion und damit von den Chancen und Lebensbedingungen zuk\u00fcnftiger Generationen machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber die Messung dieser Best\u00e4nde ist schwierig. W\u00e4hrend der Maschinenbestand noch relativ gut zu erfassen ist, weil es f\u00fcr Maschinen Marktpreise gibt, die man zur Bewertung heranziehen kann, ist das zum Beispiel bei Naturressourcen viel schwieriger. Wie kann man etwa Biodiversit\u00e4t oder das arktische Packeis und deren Verfall bewerten? Obwohl es schon verschieden Indikatoren, <a href=\"http:\/\/web.worldbank.org\/WBSITE\/EXTERNAL\/TOPICS\/ENVIRONMENT\/EXTEEI\/0,,contentMDK:20502388~menuPK:1187778~pagePK:148956~piPK:216618~theSitePK:408050,00.html\" target=\"_blank\">etwa der Weltbank<\/a>, dazu gibt, sehen die \u00d6konomen nach ihrer umfassenden Bestandsaufnahme noch einigen Forschungsbedarf.<\/p>\n<p>Nicht nur die zuk\u00fcnftige Lebensqualit\u00e4t durch eine intakte Umwelt liegt den Forschern am Herzen, sondern auch der heutige soziale und wirtschaftliche Wohlstand. Wenn sie sich mit der klassischen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung besch\u00e4ftigen, schlagen sie vor, sich mehr auf Konsum und Einkommen zu konzentrieren als auf das Bruttoinlandsprodukt. Diese Gr\u00f6\u00dfen g\u00e4ben n\u00e4mlich eher das Wohlbefinden der Menschen wider als die Produktion des Landes.<\/p>\n<p>BIP und verf\u00fcgbares Einkommen m\u00fcssen nicht unbedingt im Gleichschritt miteinander wachsen, wie die F\u00e4lle Irland und Deutschland zeigen. In beiden L\u00e4ndern ist das BIP st\u00e4rker als das verf\u00fcgbare Einkommen (also das Einkommen aus Arbeit und Kapital sowie Sozialtransfers) gestiegen. Bei Irland liegt das daran, dass internationale Investoren, die von den geringen irischen Steuern angezogen wurden, einen Gro\u00dfteil ihrer Profite aus dem Land wieder abgezogen haben. F\u00fcr die Iren blieb dann immer weniger \u00fcbrig.<\/p>\n<p>In Deutschland hat das verf\u00fcgbare Einkommen besonders deswegen nicht mit dem Wachstum des BIP mitgehalten, weil die L\u00f6hne stagniert sind. Dadurch haben sich zwar die Exporte verbilligt, die Arbeiter konnten sich aber immer weniger importiere Waren leisten &#8211; die terms of trade Deutschlands haben sich verschlechtert. Wie in Irland, so in Deutschland: Viel Arbeit, wenig Lohn &#8211; welche Note gibt es jetzt f\u00fcr die soziale Gerechtigkeit, Herr Steinmeier?<\/p>\n<p>Die Kommission hat auch Probleme bei der herk\u00f6mmlichen Berechnung der verf\u00fcgbaren Einkommen festgestellt. So monieren die Wissenschaftler, dass \u00f6ffentliche Leistungen, die g\u00fcnstig oder sogar kostenlos sind &#8211; wie etwa \u00f6ffentliche Krankenh\u00e4user oder Schulen und Universit\u00e4ten &#8211; das gemessene verf\u00fcgbare Einkommen reduzieren k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Warum das? Wie f\u00fcr direkte Geldtransfers, so muss der Staat auch f\u00fcr die Erbringung \u00f6ffentlicher Dienstleistungen Steuern und Abgaben erheben. Wenn nur Geld umverteilt wird, bleibt das verf\u00fcgbare Einkommen in einem Land gleich: den einen werden Steuern und Abgaben abgezogen, die den anderen als Transfers ausgezahlt werden.<\/p>\n<p>Weil aber beispielsweise die Dienstleistungen \u00f6ffentlicher Schulen den Haushalten nicht als Geld- sondern als Sachleistungen zuflie\u00dfen, tauchen sie nicht als zus\u00e4tzliches Einkommen der Menschen in den Statistiken auf &#8211; die zur Finanzierung notwendigen Steuern werden aber vom Einkommen abgezogen &#8211; das ausgewiesene verf\u00fcgbare Einkommen ist also niedriger als es tats\u00e4chlich der Fall ist. Deswegen &#8211; so die Kommission &#8211; m\u00fcsste man die nicht-monet\u00e4ren \u00f6ffentlichen Leistungen bewerten und als Einkommen in der Statistik ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Beim Konsum als einem Ma\u00df der Lebensqualit\u00e4t verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich wie beim Einkommen. Wichtige Aspekte, die das Wohlbefinden der Menschen ber\u00fchren, werden, nach Meinung der Kommission, bei der traditionellen statistischen Berechnung unzureichend erfasst. Etwa die Leistungen des Gesundheitssystems: Ist das Gesundheitssystem eines Landes gr\u00f6\u00dftenteils privat organisiert, gehen die Ausgaben f\u00fcr den Arzt und das Krankenhaus als Dienstleistungen in die Berechnung des Konsums ein. Je teurer Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte dann werden, desto h\u00f6her w\u00e4re auch der Konsum. Wenn aber der Staat das Gesundheitssystem betreibt und die Leistungen zu geringen Preisen oder sogar umsonst anbietet, steigt der Konsum in der Statistik nicht.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem, auf das die Forscher hinweisen, betrifft die Erfassung der Qualit\u00e4t der Leistungen. So seien die Gesundheitsausgaben in den USA zwar explodiert, und haben betr\u00e4chtlich zum Anstieg der Konsumausgaben beigetragen, die gesundheitliche Versorgung der Amerikaner hat sich dabei aber nicht verbessert. Die Frage der Qualit\u00e4tsmessung stellt sich auch in anderen Bereichen, zum Beispiel der Bildung, und auch dort unabh\u00e4ngig davon, ob die Leistungen staatlich oder privat erbracht werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus schl\u00e4gt die Kommission vor, Ausgaben f\u00fcr das Pendeln zum Arbeitsplatz nicht l\u00e4nger dem Konsum zu zurechnen, weil diese Ausgaben nicht wirklich die Lebensqualit\u00e4t erh\u00f6hen. Auf der anderen Seite m\u00fcssten Dienstleistungen, die nicht bezahlt werden &#8211; wie etwa die Erziehung von Kindern oder Arbeit im Haushalt &#8211; mit einbezogen werden. Auch Freizeit als Ausdruck einer erh\u00f6hten Lebensqualit\u00e4t m\u00fcsste Eingang in einen neuen Konsumindikator finden.<\/p>\n<p>Bei der Verbesserung der Messung des individuellem Konsums und Einkommens bleibt die Kommission aber nicht stehen. Weil sie sozialen Fortschritt messen will, fragt sie auch nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt: Sind die Einkommen und der Reichtum krass ungleich verteilt? Wie viele soziale Bindungen haben die Menschen in einer Gesellschaft &#8211; in Vereinen, in der Familie oder in Parteien? Wie bringen sie sich in ihre Gemeinschaft und in die Demokratie ein?<\/p>\n<p>Und sie fragt auch nach dem Wohlbefinden der Menschen jenseits des Materiellen: Wie hoch ist die k\u00f6rperliche und \u00f6konomische Sicherheit in einem Land? Angst vor Gewalt, aber auch zunehmend unsichere Arbeitsverh\u00e4ltnisse und eine geringere Kompensation von Einkommen bei Arbeitslosigkeit erh\u00f6hen kaum die Lebensqualit\u00e4t, selbst wenn immer weniger Menschen arbeitslos sind. Das k\u00f6nnte ein Grund sein, warum nicht alle Deutschen Frank-Walter Steinmeiers Einsch\u00e4tzung in Sachen sozialer Gerechtigkeit teilen.<\/p>\n<p>Viele Gr\u00f6\u00dfen, mit denen der wirtschaftliche und soziale Fortschritt erfasst werden soll, werden bereits gemessen. Die Aufgabe der Kommission lag darin, diese Messungen zusammenzutragen und genauer Probleme und Chancen der Indikatoren zu bewerten. Die Empfehlungen der Kommission machen deutlich, dass es noch einiges zu tun gibt, um konzeptionelle Probleme und Probleme bei der Messung vieler relevanter Gr\u00f6\u00dfen zu l\u00f6sen. <\/p>\n<p>Allein steht die Kommission dabei nicht: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/pages\/0,3417,en_40033426_40033828_1_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">So betreibt die OECD ein Projekt zur Messung des gesellschaftlichen Fortschritts<\/a>. Und die <a href=\"http:\/\/www.stats.govt.nz\/reports\/developments\/key-findings.aspx\" target=\"_blank\">Statistiker Neu-Seelands haben 2008 einen Bericht vorgelegt<\/a>, in dem sie die Nachhaltigkeit der Entwicklung der letzten 20 Jahre erfasst haben.<\/p>\n<p>Man kann also hoffen, dass die Messung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts von immer mehr statistischen \u00c4mtern verbessert und auch offiziell betrieben wird &#8211; die Gesellschaft und die Regierungen h\u00e4tte einen besseren Kompass f\u00fcr die Ziele und den Erfolg ihre Politik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fernsehduell um die deutsche Kanzlerschaft wollte Frank Plasberg von den beiden Kandidaten wissen, welche Note sie Deutschland in Sachen sozialer Gerechtigkeit geben w\u00fcrden. Die Kanzlerin wollte sich nicht festlegen &#8211; wie es so ihre Art ist. 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