{"id":10946,"date":"2018-07-06T07:12:01","date_gmt":"2018-07-06T05:12:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10946"},"modified":"2018-07-06T07:14:38","modified_gmt":"2018-07-06T05:14:38","slug":"je-staerker-das-wachstum-desto-groesser-die-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/07\/06\/je-staerker-das-wachstum-desto-groesser-die-risiken_10946","title":{"rendered":"Je st\u00e4rker das Wachstum, desto gr\u00f6\u00dfer die Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Alle offiziellen Wirtschaftsprognosen sind sich in Einem einig: Die Expansion des realen Sozialprodukts wird in diesem Jahr zwar etwas geringer ausfallen als 2017, aber sie wird insgesamt auf absehbare Zeit ziemlich robust weitergehen, in den Schwellenl\u00e4ndern mit durchschnittlichen Raten von etwa f\u00fcnf  Prozent, und mit rund 2,3 Prozent in den reicheren L\u00e4ndern. Kein Grund zur Klage also, wenn man mal von den Krisenl\u00e4ndern Venezuela, Argentinien, Brasilien und T\u00fcrkei absieht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie <a title=\"Bank for International Settlements\" href=\"https:\/\/www.bis.org\/\" target=\"_blank\">Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich<\/a> (BIZ), die sogenannte Zentralbank der Zentralbanken, hat ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze. Sie hat in <a title=\"BIZ - Wirtschaftsbericht 2018...\" href=\"https:\/\/www.bis.org\/publ\/arpdf\/ar2018_de.htm\" target=\"_blank\">ihrem j\u00fcngsten Wirtschaftsbericht<\/a> besorgt darauf hingewiesen, dass die globalen finanziellen Ungleichgewichte selbst dann weiter zunehmen d\u00fcrften, wenn sich die diversen aktuellen Risiken als beherrschbar erweisen und es in der nahen Zukunft keine Rezession gibt. Insbesondere werden die Schulden weiterhin rascher zunehmen als das nominale Sozialprodukt. Wie die folgende Grafik zeigt, konnte in den vergangenen zehn Jahren von Schuldenabbau keine Rede sein. Zuletzt hatten die aggregierten Schulden der Staaten, der nicht-finanziellen Unternehmen und der privaten Haushalte rund 175 Billionen Dollar erreicht, nach 110 Billionen im Jahr 2007. Das entsprach nach den Berechnungen der BIZ 217 Prozent des Sozialprodukts der Welt (bewertet mit Kaufkraftparit\u00e4ten). <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/07\/globale_Verschuldung_nimmt_weiter_zu.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der globalen Verschuldung, 2007-2017\" width=\"602\" height=\"533\" class=\"size-full wp-image-10947\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr die BIZ ist das gesamte System seit der Liberalisierung des Finanzsektors zu Beginn der achtziger Jahre krisenanf\u00e4lliger geworden. Im Konjunkturzyklus w\u00fcrden realwirtschaftliche Tendenzen neuerdings von finanzwirtschaftlichen \u00fcberlagert, wenn nicht sogar dominiert. Bei allen Risiken, die zurzeit eine globale Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten, spielen finanzielle Faktoren eine wichtige Rolle. Die BIZ nennt drei:<\/p>\n<p>(1) Die protektionistischen Ma\u00dfnahmen der USA d\u00e4mpfen f\u00fcr sich genommen bereits die Investitionst\u00e4tigkeit in Westeuropa und China; wenn nun eine weitere Dollaraufwertung hinzukommt, wird es noch schwieriger, einen Handelskrieg abzuwenden.<\/p>\n<p>(2) Sollte die Inflation im Euroraum oder in den USA eines Tages unerwarteterweise so rasch ansteigen, dass die Notenbanken aus Sicht der Marktteilnehmer nicht umhin kommen, die geldpolitischen Z\u00fcgel energisch zu straffen, w\u00fcrden die Bondrenditen vermutlich stark anziehen. Wie wir zu Anfang des Jahres erlebt haben, kann schon eine etwas h\u00f6here als die erwartete Lohninflation eine Panik ausl\u00f6sen, die zahlreiche Schwellenl\u00e4nder, die sich in den vergangenen Jahren angesichts der niedrigen Renditen vor allem in Dollar verschuldet hatten, in einen Strudel aus Abwertungen und Rezessionen ziehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p> (3) Irgendwann kann es zudem den Anlegern d\u00e4mmern, dass die Risiken, die sie eingegangen sind, in keinem vertretbaren Verh\u00e4ltnis mehr zu den m\u00f6glichen Ertr\u00e4gen stehen; vielleicht fallen die Unternehmensgewinne schlechter aus als gedacht, oder es kommen Zweifel an der Schuldentragf\u00e4higkeit einiger Entwicklungsl\u00e4nder oder Eurol\u00e4nder auf; dann k\u00e4me es zu einer Flucht in sichere Anlagen und zu einer Ausweitung von Renditespreads.<\/p>\n<p>Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass sich die Expansion der Weltwirtschaft nicht nennenswert durch die genannten Risiken aufhalten l\u00e4sst. In den wichtigsten Industriel\u00e4ndern, ebenso wie in China, wird es bei der jetzigen, lockeren Geldpolitik bleiben, mit den Folgen, dass das Schuldenmachen attraktiv bleibt, dass Anleger verzweifelt auf der Suche nach Rendite sind und beim Risiko nicht so genau hinschauen, dass Unternehmen, die eigentlich aus dem Markt ausscheiden sollten, durch die niedrigen Zinsen am Leben gehalten werden (und so das gesamtwirtschaftliche Wachstum der Produktivit\u00e4t vermindern), und dass die Wechselkurse \u2013 und mit ihnen die Leistungsbilanzen \u2013 immer mehr aus dem Lot geraten, was auf lange Sicht kostspielige Korrekturen erforderlich macht.<\/p>\n<p>Am gef\u00e4hrlichsten aber ist der immer h\u00f6here Schuldenberg. Klar ist, dass da, wo gespart wird, auch Schulden gemacht werden m\u00fcssen. Die Schulden der Einen sind das Verm\u00f6gen der Anderen. Das ist nur die statische Sicht und erkl\u00e4rt nicht, warum Schulden gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Ertr\u00e4ge der schuldenfinanzierten Investitionen nicht mehr f\u00fcr den Schuldendienst ausreichen, beispielsweise wenn es zu einem Immobilienboom, gefolgt von einem \u00dcberangebot an Wohnraum und sinkenden Mieten kommt, oder wenn noch eine Shopping Mall gebaut wird, obwohl Amazon dieses Gesch\u00e4ftsmodell gerade zerst\u00f6rt, oder wenn weiterhin Diesel-SUVs entwickelt werden, obwohl die Zukunft dem Elektroantrieb geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sinken die Grenzertr\u00e4ge von Investitionen, wenn bereits viel investiert wurde und der Kapitalstock entsprechend gro\u00df ist. Irgendwann muss daher Schluss sein mit dem Schuldenmachen. Wenn weite Teile der Wirtschaft nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden zu bedienen, oder die Schulden h\u00f6her sind als der Wert von Aktienportefeuilles, f\u00fchrt das letztlich zu Zwangssparen, geringeren Ausgaben und einer lang anhaltenden Rezession, wenn nicht sogar zu einer Depression. Wenn es erst einmal so weit ist und die Leitzinsen zudem noch sehr niedrig sind, ist die Geldpolitik mit ihrem Latein am Ende. Da die staatlichen Schulden in vielen L\u00e4ndern im vergangenen Jahrzehnt nicht nennenswert abgebaut wurden, ist dort auch der Spielraum f\u00fcr fiskalpolitische Ma\u00dfnahmen gering. Das gilt nicht nur f\u00fcr Japan und Italien, sondern insbesondere auch f\u00fcr die USA.<\/p>\n<p>Die BIZ empfiehlt daher, nicht \u00fcberraschend, die niedrigen langfristigen Realzinsen zu nutzen, die Wachstumsrate des Produktionspotenzials zu erh\u00f6hen. Es muss alles daran gesetzt werden, damit der Handelskrieg, den die USA angezettelt haben, nicht eskaliert.<\/p>\n<p>Da die Allokation der volkswirtschaftlichen Ressourcen nicht optimal ist, sollten die M\u00e4rkte f\u00fcr Waren, Dienstleistungen und Arbeit au\u00dferdem flexibler gemacht werden, damit sie besser auf Preissignale reagieren. Das ist der \u00fcbliche neo-liberale Ansatz, der die Effekte auf die Verteilung von Verm\u00f6gen und Einkommen au\u00dfer Acht l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Und zu guter Letzt: Damit der Finanzsektor krisenresistenter wird, sollte die Reform der Bankenregulierung fortgesetzt und alles getan werden, damit die Banken profitabler werden. <\/p>\n<p>Was genau das angesichts des niedrigen Zinsniveaus und der ebenso niedrigen Zinsmargen bedeutet, sagt die BIZ nicht. Ich vermute aber, dass es ohne ein merkliches Schrumpfen des Sektors nicht abgehen wird. Die FinTech-Firmen und die kalifornischen Technologie-Giganten stehen schon in den Startl\u00f6chern, um den Banken einen Teil ihres Gesch\u00e4fts abzujagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle offiziellen Wirtschaftsprognosen sind sich in Einem einig: Die Expansion des realen Sozialprodukts wird in diesem Jahr zwar etwas geringer ausfallen als 2017, aber sie wird insgesamt auf absehbare Zeit ziemlich robust weitergehen, in den Schwellenl\u00e4ndern mit durchschnittlichen Raten von etwa f\u00fcnf Prozent, und mit rund 2,3 Prozent in den reicheren L\u00e4ndern. 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