{"id":10990,"date":"2018-08-28T15:03:43","date_gmt":"2018-08-28T13:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10990"},"modified":"2018-08-28T15:03:43","modified_gmt":"2018-08-28T13:03:43","slug":"immer-mehr-jobs-ohne-gesellschaftlichen-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/08\/28\/immer-mehr-jobs-ohne-gesellschaftlichen-nutzen_10990","title":{"rendered":"Immer mehr Jobs ohne gesellschaftlichen Nutzen"},"content":{"rendered":"<p>Adair Turner, der Chef des New Yorker <em>Institute for New Economic Thinking<\/em>, hat vor einigen Tagen in einem <a title=\"Adair Turner: The Zero-Sum Economy, Project Syndicate, Aug 15, 2018\" href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/zero-sum-economy-fuels-high-inequality-by-adair-turner-2018-08\" target=\"_blank\">Blogpost bei <em>Project Syndicate<\/em><\/a> die These vertreten, dass immer mehr Menschen in Nullsummenjobs landen. Das sind Jobs, auf die eine Volkswirtschaft leicht verzichten kann, selbst wenn die solcherart Besch\u00e4ftigten nichts gegen diese Art der Arbeit haben oder sie sogar toll finden. Niemandem au\u00dfer den unmittelbar Betroffenen w\u00fcrde etwas fehlen, wenn es diese Jobs eines Tages nicht mehr g\u00e4be.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nTurner nennt einige Beispiele: Wenn ich Geld f\u00fcr eine gute Sache einwerbe, freut und motiviert mich das, aber ein anderer, ebenfalls f\u00fcr die gute Sache K\u00e4mpfender, bekommt daf\u00fcr in der Regel weniger. In einem Cyberkrieg befinden sich auf der einen Seite schlaue Verbrecher, auf der anderen Seite, bei den angegriffenen Unternehmen, nicht weniger schlaue Experten, die den Verbrechern auf die Schliche zu kommen versuchen. Die meisten Rechtsanw\u00e4lte, Wertpapier- und Devisenh\u00e4ndler, Verm\u00f6gensverwalter, Steuerberater und Finanzbeamte betreiben laut Turner Nullsummenaktivit\u00e4ten, ebenso wie die Marketingleute, die die Marke X zulasten der Marke Y von der Konkurrenz im Bewusstsein der Kunden zu verankern versuchen. Selbst Lehrer, die sich bem\u00fchen, dass ihren Sch\u00fclern immer bessere Noten bekommen, damit sie ein Stipendium erhalten, tragen nichts zur allgemeinen Wohlfahrt bei, weil genauso viele andere Sch\u00fcler leer ausgehen.<\/p>\n<p>Wenn sich die Trends am Arbeitsmarkt fortsetzen, werden global bald nur noch zwei Prozent der Besch\u00e4ftigten in der Landwirtschaft t\u00e4tig \u2013 das reicht, um uns mit allen Nahrungsmitteln zu versorgen, die wir brauchen. Das ist inzwischen der Standard in reichen Volkswirtschaften. Auch die Produktion der \u00fcbrigen G\u00fcter kommt mit immer weniger Arbeitseinsatz aus \u2013 es geht in Richtung 10 Prozent der Besch\u00e4ftigten. Macht 12 Prozent. Mit so wenig Leuten lassen sich in einigen Jahrzehnten die wichtigsten materiellen Bed\u00fcrfnisse befriedigen. Und was machen die Anderen?<\/p>\n<p>Klar, sie werden noch mehr Dienstleistungen erbringen, vom Lastwagenfahren, der Altenpflege, dem Unterrichten und Forschen, dem Musizieren und Malen, dem Verkaufen, dem Z\u00e4hne ziehen bis zum Milit\u00e4r und der Medizin, der Gerichtsbarkeit, der Gastronomie, den Banken und Versicherungen und der Verwaltung. Vieles von dem erfolgt nach den Regeln der Marktwirtschaft, schafft Einkommen f\u00fcr die Einen und verursacht Kosten f\u00fcr die Anderen und existiert nur, weil es Leute gibt, die daf\u00fcr bezahlen (m\u00fcssen oder k\u00f6nnen). Der Rest wird vom Staat organisiert.<\/p>\n<p>Aber auch in vielen Bereichen des Dienstleistungssektors ist der arbeitsparende Fortschritt unaufhaltsam. Ich denke an selbst-fahrende Lastwagen, Z\u00fcge, Busse, Taxis und an Flugzeuge ohne Piloten, den Online-Handel, Online-Banking, Discount Broker, passives Portfoliomanagement, oder ferngesteuerte Operationen am Herzen, Steuererkl\u00e4rungen \u00fcber\u2019s Internet und ohne das Hin- und Herschicken von Belegen, Online-Hochschulen, &#8222;Unternehmensdienstleister&#8220; aller Art, was wei\u00df ich. Und am Ende dann wieder die Frage: Was machen die Anderen, deren Jobs wegrationalisiert wurden?<\/p>\n<p>Immer mehr Ressourcen w\u00fcrden daf\u00fcr eingesetzt, einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an den verf\u00fcgbaren Einkommen und Verm\u00f6gen zu erobern, also nicht daf\u00fcr, durch &#8222;n\u00fctzliche&#8220; Arbeit Einkommen oder Verm\u00f6gen erst einmal zu schaffen, also die Produktion und das Produktionspotenzial zu steigern. Das tun ja demn\u00e4chst die &#8222;aktiven&#8220; 12 Prozent der Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Der Anthropologe und \u00d6konom David Graeber, den Turner zitiert, behauptet, dass nicht der eigentliche Dienstleistungssektor immer gr\u00f6\u00dfer wird, <a title=\"David Graeber: On the Phenomenon of Bullshit Jobs: A Work Rant, Strike! magazine, Issue 3\/2013\" href=\"https:\/\/strikemag.org\/bullshit-jobs\/\" target=\"_blank\">sondern vielmehr st\u00e4ndig neue &#8222;bullshit jobs&#8220; entstehen<\/a>, sinnlose Jobs, vor allem in der Verwaltung von Organisationen aller Art. Die Leute w\u00fcssten, dass es auch ohne sie ginge und sie sind daher frustriert und langweilen sich. Sie beneiden die Leute, die etwas &#8222;Richtiges&#8220; schaffen. Das Argument von Graeber krankt daran, dass nicht klar gesagt wird, was denn nun sinnlose Jobs sind \u2013 er nennt als Beispiele Hundepfleger, 24\/7-Pizzalieferungen, Telemarketing, die Verwaltungsjobs in Universit\u00e4ten und Krankenh\u00e4usern, oder in aufgebl\u00e4hten Personal- und PR-Abteilungen. Ich h\u00e4tte das gern etwas systematischer.<\/p>\n<p>Statt dass immer mehr sinnlose oder Nullsummenjobs entstehen, k\u00f6nnten die Menschen beschlie\u00dfen, einfach weniger zu arbeiten, beispielsweise 15 statt 40 Stunden die Woche, wie das einst <a title=\"John Maynard Keynes (1930): Economic Possibilities for our Grandchildren\" href=\"http:\/\/www.econ.yale.edu\/smith\/econ116a\/keynes1.pdf\" target=\"_blank\">Keynes vorhergesagt hatte<\/a>. Warum das nicht passiert, ist ein R\u00e4tsel. Ein anderes R\u00e4tsel: Warum werden diese Jobs von den angeblich gewinnorientierten Unternehmen nicht umgehend beseitigt? Gibt es in manchen Branchen zu wenig Wettbewerb und geht es den Firmen dort zu gut? Warum schwellen die Wasserk\u00f6pfe immer mehr an?<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde auch fragen, warum sich die Leute, die diese Arbeiten &#8222;verrichten&#8220;, nicht etwas anderes suchen. Da scheint eine Menge Sand im Getriebe unseres Wirtschaftssystems zu sein. Offenbar scheint es aus Opportunit\u00e4tskostengr\u00fcnden immer teurer zu werden, den Job zu wechseln. In manchen der Nullsummenjobs werden zudem au\u00dferordentlich hohe Geh\u00e4lter gezahlt, da wechselt man nicht so schnell.<\/p>\n<p>Am Ende l\u00e4sst sich wohl feststellen, dass es schon immer &#8222;sinnlose&#8220; und &#8222;Nullsummenjobs&#8220; gegeben hat und dass die heutigen im Vergleich zu denen in fr\u00fcheren Zeiten relativ angenehm und gut bezahlt sind. Ihre Existenz k\u00f6nnte allerdings ein wesentlicher Grund daf\u00fcr sein, dass sich das Wachstum der Produktivit\u00e4t tendenziell abschw\u00e4cht. F\u00fcr Turner bedeutet das auch, dass das Hauptziel der Wirtschaftspolitik nicht mehr die Beschleunigung des BIP-Wachstums ist, sondern die faire Verteilung von Einkommen, Verm\u00f6gen und beruflichen Chancen, oder die Schaffung einer lebenswerten Umwelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adair Turner, der Chef des New Yorker Institute for New Economic Thinking, hat vor einigen Tagen in einem Blogpost bei Project Syndicate die These vertreten, dass immer mehr Menschen in Nullsummenjobs landen. 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