{"id":10995,"date":"2018-09-05T17:24:02","date_gmt":"2018-09-05T15:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=10995"},"modified":"2018-09-06T10:43:37","modified_gmt":"2018-09-06T08:43:37","slug":"krise-in-den-schwellenlaendern-eskaliert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/09\/05\/krise-in-den-schwellenlaendern-eskaliert_10995","title":{"rendered":"Krise in den Schwellenl\u00e4ndern eskaliert"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. September wird die Fed voraussichtlich ihren Leitzins. die <em>Federal Funds Rate<\/em>, um 25 Basispunkte auf 2,00 \u2013 2,25 Prozent anheben, und am 19. Dezember noch einmal um diesen Betrag. Das sind schlechte Nachrichten f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder und alle, die ihnen Geld geliehen haben.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAngesichts der robusten Konjunktur in den USA, Inflationsraten zwischen 2,0 Prozent (Kernrate) und 2,9 Prozent (CPI) sowie einer mehr als lockeren Finanzpolitik sind die amerikanischen Zinsen immer noch niedrig \u2013 zu niedrig. F\u00fcr viele Schwellenl\u00e4nder k\u00f6nnte sich der Zinsanstieg dagegen als katastrophal erweisen: Da sie hohe kurzfristige Dollarschulden haben, verteuert sich ihr Schuldendienst dramatisch. Bis zum Dezember 2015 betrug die Funds Rate lediglich 0 \u2013 0,25 Prozent; der 3-Monatssatz f\u00fcr Interbankengeld (Dollar-LIBOR) hat sich seit dem Herbst 2015 bereits analog zur Funds Rate von 0,34 Prozent auf 2,32 Prozent erh\u00f6ht, also fast um das Siebenfache. Hinzu kommt neuerdings in den meisten F\u00e4llen eine starke Abwertung gegen\u00fcber dem Dollar, was den Schuldendienst weiter erschwert.<\/p>\n<p>In die Schusslinie sind an den M\u00e4rkten vor allem die L\u00e4nder geraten, die sowohl im Staatshaushalt als auch in der Leistungsbilanz hohe Defizite aufweisen (sogenannte <em>twin deficits<\/em>), vorneweg Argentinien, die T\u00fcrkei und Brasilien. Wie die Tabelle zeigt, ist die Liste der potenziellen Krisenl\u00e4nder aber viel l\u00e4nger.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/09\/Laender_mit_twin_deficits.gif\" alt=\"Tabelle: L\u00e4nder mit twin deficits\" width=\"615\" height=\"850\" class=\"size-full wp-image-10996\" \/><\/p>\n<p>Einige der reicheren L\u00e4nder, wie die USA und Gro\u00dfbritannien, weisen zwar ebenfalls <em>twin deficits<\/em> auf, werden aber keine Probleme beim Schuldendienst haben, weil sie (netto) fast ausschlie\u00dflich in ihren eigenen W\u00e4hrungen verschuldet sind und \u00fcber unabh\u00e4ngige Notenbanken verf\u00fcgen, die jederzeit neues Geld drucken k\u00f6nnen. Ihnen drohen h\u00f6chstens Abwertungen, aber damit haben sie aus heutiger Sicht nicht nur keine Probleme, sondern w\u00fcrden sich dar\u00fcber freuen. Warum? Weil das ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit verbessern und den Prozess der De-Industrialisierung stoppen w\u00fcrde. Donald Trump l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Alle Elemente einer ausgewachsenen Schuldenkrise sind in den Schwellenl\u00e4ndern der obigen Tabelle inzwischen vorhanden. <a title=\"Bloomberg: We May Be Facing a Textbook Emerging-Market Crisis\" href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/view\/articles\/2018-09-03\/we-may-be-facing-a-textbook-emerging-market-crisis\" target=\"_blank\">Es ist wie im Lehrbuch<\/a>, eine Kombination aus hohen Gesamtschulden \u2013 einschlie\u00dflich inl\u00e4ndischer Schuldenblasen, Prestigeprojekten wie Flugh\u00e4fen oder Wolkenkratzern \u2013, steigenden Dollarzinsen und immer hektischerer Finanzspekulation. Dazu ein unterkapitalisierter Bankensektor, staatliche Haushaltsdefizite, negative Salden in den Leistungsbilanzen, betr\u00e4chtliche kurzfristig f\u00e4llige Schulden in Fremdw\u00e4hrungen, vor allem in Dollar, sowie unzureichende Devisenreserven, eine schmale industrielle Basis, Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoffexporten, Korruption, schwache staatliche und private Institutionen und eine unterentwickelte Infrastruktur. Manchmal frage ich mich, warum solche L\u00e4nder \u00fcberhaupt wachsen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Das Washingtoner <a title=\"IIF Quarterly Global Debt Monitor, May 2018\" href=\"https:\/\/www.iif.com\/system\/files\/iif_gdm_may_2018.pdf#page=7\" target=\"_blank\">Institute of International Finance berichtet<\/a>, dass sich die Fremdw\u00e4hrungsschulden der Schwellenl\u00e4nder seit dem Vorkrisenjahr 2007 bis Ende 2017 von 4,3 Bill. Dollar auf 8,2 Bill. Dollar fast verdoppelt haben (das BIP der Schwellenl\u00e4nder lag zuletzt bei etwa 30 Bill. Dollar). Von heute bis Ende 2019 kommen auf die Schwellenl\u00e4nder F\u00e4lligkeiten von etwa drei Bill. Dollar zu (Bonds und syndizierte Kredite).<\/p>\n<p>Die Zinsen in Amerika und Europa waren lange Zeit einfach unschlagbar niedrig, vor allem im Vergleich zu den Renditen in L\u00e4ndern, die sich im rapiden wirtschaftlichen Aufholprozess befinden. Nichts war naheliegender als die Strategie, sich in den reichen L\u00e4ndern zu einem Zins von nahe Null zu verschulden und das Geld in Schwellenl\u00e4ndern anzulegen, wo die Wachstumsraten des realen BIP Jahr f\u00fcr Jahr um die Marke von f\u00fcnf Prozent pendelten.<\/p>\n<p>Inzwischen n\u00e4hert sich die Niedrigzinsphase in den USA ihrem Ende, und es ist absehbar, dass Euroland in etwa einem Jahr ebenfalls auf eine restriktivere Geldpolitik einschwenken wird. Der vergleichsweise geringe Anstieg der amerikanischen Zinsen hat bereits ausgereicht, mehrere gro\u00dfe Schwellenl\u00e4nder an den Rand ihrer Zahlungsf\u00e4higkeit zu bringen. Die Lage wird sich vermutlich noch f\u00fcr vielleicht zwei Jahre verschlechtern, bevor sie sich wieder bessert, es sei denn, es kommt schon vorher zu einem Knall. Der Handelskrieg zwischen den USA, China und Europa, die Sanktionen gegen Russland und den Iran oder ein starker Anstieg des \u00d6lpreises durch einen neuen Krieg im Nahen Osten k\u00f6nnten die Ausl\u00f6ser sein.<\/p>\n<p>Wenn ein Schwellenland Probleme mit seinem Schuldendienst hat, wird es in der Regel versuchen, die Inlandsnachfrage durch hohe Zinsen und eine restriktive Finanzpolitik zu d\u00e4mpfen und auf diese Weise Ressourcen f\u00fcr Exporte freizumachen. Nur durch eine Exportoffensive und den Verkauf inl\u00e4ndischen Verm\u00f6gens an Ausl\u00e4nder lassen sich die Schulden vermindern. Eine Rezession, verbunden mit einem Einbruch der Aktienm\u00e4rkte, ist die logische Folge. Das tr\u00e4gt dann ebenfalls zum Ende des bisherigen Erfolgsmodells bei, n\u00e4mlich der Verschuldung in kurzen Dollars und des Erwerbs realer Aktiva in Schwellenl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Umschuldungen und Hilfsersuchen an den IWF werden f\u00fcr\u2019s Erste die Nachrichten beherrschen. Gl\u00fccklicherweise haben die Krisenl\u00e4nder &#8222;nur&#8220; einen Anteil von 13,7 Prozent am globalen BIP, wenn ich, wie in der Tabelle geschehen, China au\u00dfen vor lasse, weil das Land die zweitgr\u00f6\u00dften W\u00e4hrungsreserven der Welt h\u00e4lt, \u00fcber einen riesigen Binnenmarkt verf\u00fcgt und <a title=\"Zahlen, auf die es aus Gl\u00e4ubigersicht ankommt, Herdentrieb 31. Mai 2018\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/05\/Kennzahlen_zur_Verschuldung.gif\" target=\"_blank\">so gut wie keine Auslandsschulden hat<\/a>.<\/p>\n<p>Absehbar ist dar\u00fcber hinaus, dass es Schwierigkeiten bei den Gl\u00e4ubigern der Krisenl\u00e4nder geben wird. Das betrifft in erster Linie international t\u00e4tige Banken. Zumindest die europ\u00e4ischen unter ihnen sind noch nicht ausreichend kapitalisiert, und <a title=\"non-performing loans and advances by country, ECB Supervisory Banking Statistics, First quarter 2018\" href=\"https:\/\/www.bankingsupervision.europa.eu\/ecb\/pub\/pdf\/ssm.supervisorybankingstatistics_first_quarter_2018_201807.en.pdf#page=86\" target=\"_blank\">ihre notleidenden Kredite sind nach wie vor beunruhigend hoch<\/a>. Das ist deswegen beunruhigend, weil die neue Krise in den Schwellenl\u00e4ndern gerade erst begonnen hat. Probleme wird es auch bei Industrieunternehmen geben, die in diesen Teil der Welt exportieren. Wenn sie dagegen dort in der Vergangenheit Produktionsst\u00e4tten geschaffen haben, k\u00f6nnen sie sich freuen. In Dollar oder Euro gerechnet sind die Kosten in der T\u00fcrkei, in Brasilien, Argentinien oder S\u00fcdafrika so stark gesunken, dass sich Marktanteile gewinnen lassen.<\/p>\n<p>Insgesamt sieht es nicht gut aus. Es wird demn\u00e4chst wohl wieder eine Flucht in &#8222;sichere&#8220; Anlagen geben, die Zinsspreads zwischen europ\u00e4ischen Bondm\u00e4rkten d\u00fcrften wieder einmal auseinander gehen. Eine gr\u00f6\u00dfere Korrektur der europ\u00e4ischen und amerikanischen Aktienm\u00e4rkte r\u00fcckt n\u00e4her.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. September wird die Fed voraussichtlich ihren Leitzins. die Federal Funds Rate, um 25 Basispunkte auf 2,00 \u2013 2,25 Prozent anheben, und am 19. Dezember noch einmal um diesen Betrag. 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