{"id":11,"date":"2005-11-08T23:13:39","date_gmt":"2005-11-08T22:13:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11"},"modified":"2005-11-08T23:13:39","modified_gmt":"2005-11-08T22:13:39","slug":"der-euro-steigt-was-sonst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/11\/08\/der-euro-steigt-was-sonst_11","title":{"rendered":"Der Euro steigt, was sonst?"},"content":{"rendered":"<p>Es m\u00fcsste mit dem Teufel zugehen, wenn der Euro nicht bald seine Klettertour fortsetzt. Vor f\u00fcnf Jahren habe ich die letzten Dollar-Anleihen aus dem Portfolio rausgeworfen. Damals hielt ich den Kurs von 0,90 Dollar je Euro f\u00fcr deutlich \u00fcbertrieben. Bis ich wieder Dollar kaufe, muss der Dollar noch eine ganze Ecke fallen.<\/p>\n<p>Eines vorweg:  Der Devisenmarkt ist der am schwersten zu prognostizierende von allen M\u00e4rkten \u2013 vor allem mit Blick auf die n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate. Nirgends sind die Kurse so wenig geerdet wie hier. Denn es gibt drei, sich st\u00e4ndig abwechselnde Orientierungsgr\u00f6\u00dfen, die den Wechselkurs bestimmen k\u00f6nnen &#8211; und deren Ergebnisse sich nicht selten widersprechen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDa ist zum einen die aus jedem Textbuch bekannte Theorie, dass der Wechselkurs, solange er frei schwanken darf, die Inflationsdifferenzen zwischen zwei W\u00e4hrungsr\u00e4umen ausgleicht. Die W\u00e4hrung des Landes mit der h\u00f6heren Inflation wertet ab \u2013 und zwar um genauso viel, dass die Kaufkraftparit\u00e4t gewahrt bleibt. Das ist die Theorie der Tauschwirtschaftler, f\u00fcr die Geld lediglich der Schleier um die Realwirtschaft ist.<\/p>\n<p> Zum anderen soll der Wechselkurs f\u00fcr das Gleichgewicht der Au\u00dfenbilanzsalden der einzelnen Volkswirtschaften sorgen. Das Land, das zu viel importiert, muss mit einer schw\u00e4cheren W\u00e4hrung rechnen. Nur so werden die Importe teurer und die Ausfuhren billiger \u2013 was eine ausgeglichene Handelsbilanz beziehungsweise Leistungsbilanz nach sich ziehen sollte. Diese Theorie verkn\u00fcpft die Geldwirtschaft, die die Salden finanziert, mit der Tauschwirtschaft.<\/p>\n<p>Zum dritten gibt es die Zinssatzparit\u00e4tentheorie. Sie besagt, dass das Geld dorthin str\u00f6mt, wo die h\u00f6chsten Zinsen gezahlt werden. Diese Theorie stellt voll und ganz auf die Geldwirtschaft ab. Steigen beispielsweise die Zinsen in Amerika schneller als in Euroland, dann wertet der Dollar auf und umgekehrt. Aber dass die Zinsen in Amerika schneller steigen weil dort die Inflation rascher zulegt (Kaufkraftparit\u00e4tentheorie), interessiert kurzfristig niemanden. Je nachdem, welche Theorie en vogue ist, tanzen die Kurse mal in diese, mal in die andere Richtung.  Der Spekulation ist schwer Einhalt zu gebieten, da es bestimmt immer eine Orientierungsgr\u00f6\u00dfe gibt, die den gerade aktuellen Trend st\u00fctzt.<\/p>\n<p>Bis Februar diesen Jahres lautete die Orientierungsgr\u00f6\u00dfe Leistungsbilanz und der Euro schoss fast auf 1,40 Dollar je Euro. Dann machte das Zinssatzparit\u00e4tentheorie Boden gut und es ging mit dem Euro wieder bergab. Die H\u00e4ndler spielen die Zinssatzdifferenzen, hei\u00dft es dann im Expertenchat. Steigen die Notenbankzinsen in Amerika schneller als hierzulande, wertet der Dollar auf. Genau das passiert gerade.<\/p>\n<p>Das alles ist kurzfristiges Handeln, kann aber neue Trends ausl\u00f6sen und die Herde mitrei\u00dfen. Deshalb gibt es hier keine Wette mit Kurszielen. Aber eines ist aus meiner Analyse der Weltfinanzm\u00e4rkte ziemlich eindeutig: Der Dollar tendiert langfristig schwach. Ob eines Tages 1,60 Dollar je Euro gezahlt werden, 1,80  oder gar 2 Dollar je Euro, ist noch nicht relevant. Sicher scheint mir nur, dass die 1,17 Dollar, die der Euro zur Zeit wert ist, zu niedrig sind. Nicht fundamental, wenn man die Kaufkraftparit\u00e4tentheorie zu Rate zieht, wohl aber mit Blick auf das unheimliche Leistungsbilanzdefizit. Das baut sich nur \u00fcber zwei Wege auf eine ertr\u00e4gliche Gr\u00f6\u00dfe ab: Langsameres Wachstum in Amerika als im Rest der Welt. Und durch Abwertung des Dollar gegen\u00fcber allen anderen W\u00e4hrungen.<\/p>\n<p>Von entscheidender Bedeutung ist, ob Amerikas wichtigste Handelspartner kr\u00e4ftig oder an\u00e4misch wachsen. Je kr\u00e4ftiger sie wachsen, desto geringer die Korrektur beim Wechselkurs. Doch leider werden die Europ\u00e4ische Zentralbank, die zweitwichtigste Notenbank der Welt, und Euroland von Tauschwirtschaftlern und Inflationsfalken regiert, die die globalen Kapitalmarktzusammenh\u00e4nge nicht sehen wollen. Deshalb ist das Risiko einer scharfen Dollarkorrektur so gro\u00df.<\/p>\n<p>Mit dem designierten Chef der Notenbank Federal Reserve, Ben Bernanke, hat Amerika kein Kind von Traurigkeit an der Spitze der weltweit wichtigsten Notenbank gesetzt. <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/boarddocs\/speeches\/2002\/20021121\/default.htm\">Vor die Entscheidung gestellt, ob die US-Wirtschaft durch eine scharfe Rezession gehen muss, oder durch hohe Inflation, wird Bernanke eher letzterem den Vortritt geben. <\/a>Lieber Inflation als Arbeitslosigkeit.  Auch das spricht nicht unbedingt f\u00fcr weitere Dollargewinne.<\/p>\n<p>Last but not least, hat der globale Kapitalmarkt mit dem Euro erstmals seit 70 Jahren eine echte Alternative zum Dollar. Das kann zu hektischen Umschichtungen f\u00fchren, wenn der Dollar irgendwann die Stabilit\u00e4tsanforderungen der Verm\u00f6gensbesitzer verletzt beziehungsweise der Euro von der EZB zu stabil gemacht wird. Meine gr\u00f6\u00dfte Sorge: Im Eurotower in Frankfurt ist niemand auf dieses Szenario vorbereitet. Trichet, Issing und Co. vermitteln nicht den Eindruck, als verst\u00fcnden sie, was es bedeutet, eine <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2005\/13\/Euro-Superstar\">Leitw\u00e4hrung<\/a> zu managen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es m\u00fcsste mit dem Teufel zugehen, wenn der Euro nicht bald seine Klettertour fortsetzt. Vor f\u00fcnf Jahren habe ich die letzten Dollar-Anleihen aus dem Portfolio rausgeworfen. Damals hielt ich den Kurs von 0,90 Dollar je Euro f\u00fcr deutlich \u00fcbertrieben. 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