{"id":11125,"date":"2018-12-21T14:11:37","date_gmt":"2018-12-21T13:11:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11125"},"modified":"2018-12-21T14:39:09","modified_gmt":"2018-12-21T13:39:09","slug":"der-euro-eine-erfolgsgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/12\/21\/der-euro-eine-erfolgsgeschichte_11125","title":{"rendered":"Der Euro \u2013 eine Erfolgsgeschichte?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingef\u00fchrt. Schon ein halbes Jahr zuvor war die Europ\u00e4ische Zentralbank gegr\u00fcndet worden. Die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion hat mittlerweile einige Krisen \u00fcberstanden. Probleme gab es vor allem, weil die gesetzten Rahmenbedingungen ihre Wirkung nicht (voll) entfalten konnten. Nun ist es an der Zeit, Reformen durchzuf\u00fchren und Regeln und Mechanismen zu entwickeln, mit dem Ziel die W\u00e4hrungsunion krisenfest zu machen. Im <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2018\/12\/21\/der-euro-eine-erfolgsgeschichte_11125#pdf\">aktuellen Zeitgespr\u00e4ch der Dezember-Ausgabe<\/a> des <em>Wirtschaftsdienst<\/em> diskutieren Marcel Fratzscher, Alexander Kriwoluzky, Stefan Sch\u00e4fer, Ulrike Neyer, Gerhard Illing und Otmar Issing die Erfolge, Probleme und Aussichten der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>Marcel Fratzscher<\/strong> und <strong>Alexander Kriwoluzky<\/strong> vom Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) geben in ihrem Beitrag zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber die \u00f6konomische Bedeutung des Euro und die Entwicklung vor der Finanz- und Staatsschuldenkrise. Dabei heben sie die Rolle der gemeinsamen W\u00e4hrung bei der F\u00f6rderung der wirtschaftlichen Prosperit\u00e4t, der Intensivierung des Wettbewerbs und Finanzmarktintegration hervor. &#8222;[D]er Euro ist eine notwendige Voraussetzung f\u00fcr einen funktionierenden europ\u00e4ischen Binnenmarkt f\u00fcr G\u00fcter, Dienstleistungen und Kapital&#8220;, stellen die Autoren fest und verweisen au\u00dferdem auf die Vorteile des Euro als internationale W\u00e4hrung. <\/p>\n<p>Die erste Dekade der W\u00e4hrungsunion wurde allgemein &#8222;als gro\u00dfer wirtschaftspolitischer Erfolg gewertet&#8220;, auch wenn sich in dieser Zeit Ungleichgewichte und in einigen Mitgliedsl\u00e4ndern spekulative Blasen bildeten. Mit dem Wirtschaftseinbruch im Zuge der globalen Finanzkrise der Jahre 2007\/2008 kam es dann zu betr\u00e4chtlichen \u00f6konomischen Verwerfungen. Aus der Belastung der Staatshaushalte durch die Finanzkrise wurde schlie\u00dflich eine Staatsschuldenkrise. Die Bezeichnung &#8222;Euro-Krise&#8220; sei jedoch falsch. Zum einen wurde die Krise von Finanzinstituten und nicht vom Euro verursacht, zum anderen h\u00e4tten die L\u00e4nder des Euroraums, obwohl sie nicht darauf vorbereitet waren, schnell reagiert.<\/p>\n<p>Ein Austritt aus der W\u00e4hrungsunion, wie manche sich das vorstellen, ist f\u00fcr kein Land eine L\u00f6sung der Krise. Die Konsequenzen w\u00e4ren Staatsbankrotte und Insolvenz-Wellen, schreiben Fratzscher und Kriwoluzky. Im Gegenteil, die L\u00f6sung vieler Probleme liege im Euro. Gemeinsam mit einer Gruppe von deutschen und franz\u00f6sischen Wirtschaftswissenschaftlern haben sie ein Reformprogramm vorgeschlagen, das mit geeigneten Regeln die Eigenverantwortung der nationalen Regierungen st\u00e4rken und die Risikoteilung sowie die Koordination der Wirtschaftspolitik verbessern soll.<\/p>\n<p><strong>Stefan Sch\u00e4fer<\/strong> von der Wiesbaden Business School beschreibt in seinem Beitrag die Entwicklung des Regelwerks der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion vor dem Hintergrund des Spannungsverh\u00e4ltnisses zwischen den deutschen Euroskeptikern und dem voranschreitenden Integrationswillen in der Union. Dieses Spannungsverh\u00e4ltnis manifestiert sich im Gegensatz zwischen der &#8222;Kr\u00f6nungstheorie&#8220; und der &#8222;Grundsteintheorie&#8220;. Erstere sieht eine gemeinsame W\u00e4hrung als den Abschluss der politischen Integration, letztere sieht sie als die Basis, auf der die politische Integration voranschreiten kann. &#8222;Maastricht&#8220;, so Sch\u00e4fer, sollte beide Positionen zusammenf\u00fchren. Dabei entsprach die Festlegung auf einen fixen Einf\u00fchrungstermin dem Gedanken der Grundsteintheorie und der &#8222;Katalog der Beitrittskriterien&#8220; griff die Bedenken der Skeptiker auf.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Kompromiss habe es bei der Diskussion um den insbesondere von der Bundesbank geforderten Stabilit\u00e4tspakt gegeben, der das 3%-Defizitkriterium auch f\u00fcr die Zeit nach dem Beitritt zur W\u00e4hrungsunion festschreiben sollte und Defizits\u00fcnder mit Sanktionen belegen wollte. Heraus kam auf Dr\u00e4ngen der franz\u00f6sischen Regierung der Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakt mit einer &#8222;Priese &#8218;Wachstumsf\u00f6rderung'&#8220;, so Sch\u00e4fer. Die Skeptiker waren dadurch aber nicht zufrieden gestellt. Die W\u00e4hrungsunion kam f\u00fcr sie immer noch zu fr\u00fch.<\/p>\n<p>Als Deutschland und Frankreich ungestraft das Defizitkriterium verletzten, sahen sich die Skeptiker best\u00e4tigt. &#8222;Wer sollte sich jetzt noch an das Regelwerk der Eurozone halten?&#8220; Als Reaktion auf die Staatsschuldenkrise wurden die Regeln nicht zuletzt auf Betreiben der deutschen Regierung mit dem Fiskalpakt versch\u00e4rft. Aber auch hier melden die Skeptiker Vorbehalte an. Stefan Sch\u00e4fer teilt die Kritik. Die W\u00e4hrungsunion sei weit von jeglicher Normalit\u00e4t entfernt. &#8222;Die Krise ist Dauerzustand&#8220;, schreibt er und fordert &#8222;ein konsistentes Regelwerk&#8220;, das, erstens, die Einheit der Haftung und Kontrolle gerade in der nationalen Finanzpolitik gew\u00e4hrleistet. Zweitens m\u00fcsse die EZB zu ihrer im engeren Sinne geldpolitischen Rolle zur\u00fcckkehren und drittens &#8222;muss die Ordnungspolitik endlich \u00fcber der Prozesspolitik stehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ulrike Neyer<\/strong> von der Heinrich-Heine Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf konzentriert sich in ihrem Beitrag auf die Analyse und Bewertung zweier Programme der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), in deren Rahmen sie Staatsanleihen von L\u00e4ndern des Euroraums auf dem Sekund\u00e4rmarkt kaufen kann: die &#8222;Geldpolitischen Outright-Gesch\u00e4fte&#8220; (OMT) und das &#8222;Programm zum Ankauf von Wertpapieren des \u00f6ffentlichen Sektors&#8220; (PSPP). Obwohl beide Instrument \u00fcber den Ankauf von Staatsanleihen wirken, dienen sie doch unterschiedlichen Zielsetzungen, haben unterschiedliche Wirkungskan\u00e4le und sind mit unterschiedlichen Kosten verbunden.<\/p>\n<p>Die OMTs wurden im September 2012 eingef\u00fchrt, um eine potentielle Systemkrise zu vermeiden. Dabei kann die EZB unbegrenzt Anleihen eines Landes kaufen, wenn dieses sich in einem Programm des Rettungsschirms ESM befindet und die damit verbundenen Auflagen erf\u00fcllt. Die EZB fungiere hier als &#8222;Lender of Last Resort f\u00fcr Staaten&#8220;, schreibt Neyer. &#8222;OMTs sind damit ein Instrument zur Vermeidung einer mit hohen Kosten verbunden Systemkrise in der Form eines ungeordneten Staatsbankrotts und\/oder eines ungeordneten Auseinanderbrechens der W\u00e4hrungsunion&#8220;. Sie seien von daher grunds\u00e4tzlich als positiv zu beurteilen, und die negativen Effekte eines Lender-of-Last-Resort-Einsatzes seien in Kauf zu nehmen.<\/p>\n<p>Anders sch\u00e4tzt Ulrike Neyer den Ankauf von Staatsanleihen im Rahmen des PSPP ein. Dies ist ein Instrument des Quantiative Easing, das der Erh\u00f6hung einer zu niedrigen Inflationsrate dient. Seit M\u00e4rz 2015 kauft die EZB im Rahmen dieses Programms im gro\u00dfen Umfang Staatsanleihen. Quantitative Easing wirkt \u00fcber eine Vielzahl von Wirkungskan\u00e4len auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, die Inflation und das reale Wachstum. In einer Reihe von Studien werden zwar grunds\u00e4tzlich positive Effekte identifiziert, allerdings seien diese Effekte mit gro\u00dfen Unsicherheiten behaftet. Dagegen g\u00e4be es erhebliche Risiken und unerw\u00fcnschte Nebeneffekte: die Unabh\u00e4ngigkeit der Zentralbank sei gef\u00e4hrdet, der Druck auf die Staaten, notwendige strukturelle Reformen durchzuf\u00fchren, w\u00fcrde vermindert, auch g\u00e4be es Risiken f\u00fcr die Finanzstabilit\u00e4t. Das Wertpapierkaufprogramm PSPP sei daher eher kritisch einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>Gerhard Illing<\/strong> von der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen zieht in seinem Beitrag eine Bilanz der Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Durch den Vertrag von Maastricht dem Ziel der Preisstabilit\u00e4t verpflichtet, schien die Politik der EZB gemessen an den ersten zehn Jahren eine echte Erfolgsgeschichte zu werden. Im Durchschnitt lag die Inflationsrate nur etwas \u00fcber zwei Prozent bei einem Ziel von &#8222;unter, aber nahe 2 %&#8220;. In den 10 Jahren nach Ausbruch der Finanzkrise wurde diese Zielgr\u00f6\u00dfe dann aber mit im Durchschnitt 1,2 Prozent deutlich unterschritten.<\/p>\n<p>&#8222;Die Finanzkrise stellte die EZB vor schwere Zerrei\u00dfproben&#8220;, stellt Illing fest. Anders als die Federal Reserve und die Bank of England reagierte die EZB anf\u00e4nglich nur z\u00f6gerlich. Noch 2011 erh\u00f6hte sie den Leitzins und war bestrebt die Expansion der Geldbasis m\u00f6glichst einzud\u00e4mmen. Die Fed und die Bank of England hatten dagegen ihre Zinsen gleich zu Beginn der Krise aggressive gesenkt und mit Erreichen der Nullzinsgrenze die Geldbasis mit unkonventionellen Ma\u00dfnahmen massiv ausgeweitet (sog. Quantitative Lockerung, Quantitative Easing). &#8222;W\u00e4hrend sich die konjunkturelle Entwicklung in vielen anderen Industriestaaten ab 2011 allm\u00e4hlich beruhigte, kam es im Euroraum nochmals zu einem weiteren massiven Einbruch.&#8220;<\/p>\n<p>Erst danach ergriff die EZB vehement unkonventionelle Ma\u00dfnahmen, verfolgte eine Niedrigzinspolitik und stieg Anfang 2015 auch in das Quantitative Easing ein. Nicht nur in Europa auch in den USA gab es zahlreiche Kritik an dieser Art der Geldpolitik. Aber, so Illing: &#8222;Gerade in den USA erwiesen sich die neuen Instrumente jedoch als \u00fcberraschend erfolgreich&#8220; und &#8222;[m]it dem massiven Einsatz unkonventioneller Ma\u00dfnahmen hat sich auch im Euroraum die Wirtschaftsaktivit\u00e4t stabilisiert.&#8220;<\/p>\n<p>In einem Umfeld niedriger langfristiger Zinsen, das sich in den vergangen zwei Dekaden heraus gebildet hat, werde die EZB auch in Zukunft vor der Herausforderung stehen, das die Geldpolitik weniger effektiv ist, wenn die Nullzinsgrenze zur bindenden Restriktion wird. Es l\u00e4ge daher Nahe auf den Vorschlag zur\u00fcckzugreifen, die durchschnittlich angestrebte Inflationsrate nicht zu niedrig anzusetzen. Mit einer angepeilten Inflationsrate von 2,5 bis drei Prozent k\u00f6nnte die EZB der Gefahr entkommen, vermutet Illing.<\/p>\n<p>Wie und weshalb die EZB zu der geldpolitischen Strategie kam, die sie im Prinzip bis heute verfolgt, erl\u00e4utert <strong>Otmar Issing<\/strong> (Pr\u00e4sident des Center for Financial Studies) in seinem Beitrag. Als Direktoriumsmitglied der neugegr\u00fcndeten EZB war Issing 1998 ma\u00dfgeblich am Entwurf dieser Strategie beteiligt. Dabei stellte die neue W\u00e4hrungsunion in jeder Hinsicht eine Terra Incognita dar und es galt ein extremes Ausma\u00df an Unsicherheit bez\u00fcglich der wirtschaftlichen Lage, der Struktur der Wirtschaft und der zu verwendeten Modelle zu ber\u00fccksichtigen, beschreibt Issing die Ausgangslage. <\/p>\n<p>Obwohl er noch als Bundesbanker die Verfolgung eines expliziten Geldmengenziels, wie es die Bundesbank betrieb, auch f\u00fcr die EZB propagiert hatte, stellte er sich dann ausdr\u00fccklich gegen eine Strategie der Geldmengensteuerung und stand auch dem als &#8222;State of the Art&#8220; der Geldpolitik geltenden Inflation Targeting kritisch gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Als Ergebnis einer ausgiebigen Diskussion mit einer Vielzahl von Experten wurde schlie\u00dflich eine &#8222;stabilit\u00e4tsorientierte geldpolitische Strategie&#8220; entwickelt, die den Unsicherheiten der Ausgangslage gerecht wurde. Sie enthielt drei Elemente: die mittelfristige Vorgabe einer Inflationsrate von unter zwei Prozent, einen &#8222;Referenzwert f\u00fcr das Wachstum eines breiten Geldmengenaggregats&#8220; und &#8222;eine breit angelegte Analyse der Aussichten f\u00fcr die Preisentwicklung und der Risiken f\u00fcr die Preisstabilit\u00e4t&#8220;. Diese Strategie wurde als &#8222;Zwei-S\u00e4ulen-Strategie&#8220; bekannt.<\/p>\n<p>Die \u00dcberpr\u00fcfung der Strategie im Jahre 2003, bei der die Definition der Preisstabilit\u00e4t pr\u00e4zisiert und die j\u00e4hrliche \u00dcberpr\u00fcfung des Referenzwertes f\u00fcr M3 aufgegeben wurde, habe ihren Erfolg best\u00e4tigt, schreibt Issing. Au\u00dferdem wurde die Reihenfolge bei der Pr\u00e4sentation der monet\u00e4ren und \u00f6konomischen Analyse bei den Pressekonferenzen des EZB-Pr\u00e4sidenten getauscht. Die geldpolitische Strategie sei aber unver\u00e4ndert geblieben. Issing stellt abschlie\u00dfend fest: &#8222;Die geldpolitische Strategie der EZB hat sich aber nicht nur als geeignet erwiesen, die schwierige Startphase zu meistern, diese Strategie war von Anfang an auch als eine zukunftsweisende Konzeption angelegt.\u201c<br \/>\n<a name=\"pdf\"><\/a><br \/>\nLesen Sie hier exklusiv ausf\u00fchrlich die f\u00fcnf Beitr\u00e4ge des aktuellen Zeitgespr\u00e4chs zur 20 Jahren Euro aus der Dezember-Ausgabe des Wirtschaftsdienst:<\/p>\n<p><a title=\"20 Jahre Euro: eine Erfolgsgeschichte?, in: Wirtschaftsdienst 12\/2018, S. 839-858 (pdf)\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2018\/12\/wirtschaftsdienst_12-2018_839-858-Zeitgespraech_20_Jahre_Euro.pdf\"><strong><em>20 Jahre Euro: eine Erfolgsgeschichte?<\/em><\/strong><\/a>, in: Wirtschaftsdienst 12\/2018 (mit folgenden Beitr\u00e4gen: &#8222;<em>Der Euro als Erfolgsgeschichte<\/em>&#8220; von Marcel Fratzscher und Alexander Kriwoluzky; &#8222;<em>Dem Euro fehlt ein konsistenter ordnungspolitischer Rahmen<\/em>&#8220; von Stefan Sch\u00e4fer; &#8222;<em>Der Ankauf von Staatsanleihen durch das Eurosystem \u2013 Lender of Last Resort und Quantitative Easing<\/em>&#8220; von Ulrike Neyer; &#8222;<em>Geldpolitik am Limit: die Herausforderungen der EZB an der Zinsuntergrenze<\/em>&#8220; von Gerhard Illing; &#8222;<em>EZB \u2013 eine erfolgreiche geldpolitische Strategie<\/em>&#8220; von Otmar Issing)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Am 1. 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