{"id":11190,"date":"2019-02-07T16:49:18","date_gmt":"2019-02-07T15:49:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11190"},"modified":"2019-03-20T09:11:45","modified_gmt":"2019-03-20T08:11:45","slug":"warum-die-osteuropaeische-auswanderung-die-spannungen-innerhalb-der-eu-verschaerft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/02\/07\/warum-die-osteuropaeische-auswanderung-die-spannungen-innerhalb-der-eu-verschaerft_11190","title":{"rendered":"Warum die osteurop\u00e4ische Auswanderung die Spannungen innerhalb der EU versch\u00e4rft"},"content":{"rendered":"<p>In den meisten mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern ist es in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem massiven R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerung gekommen, w\u00e4hrend es im Westen eine nicht weniger kr\u00e4ftige Zunahme gab. Auf beiden Seiten spielten dabei grenz\u00fcberschreitende Wanderungen eine gro\u00dfe Rolle (einen guten \u00dcberblick gibt die Website <a title=\"European Demographic Data Sheet 2018\" href=\"http:\/\/www.populationeurope.org\/index.php\" target=\"_blank\"><em>European Demographic Data Sheet 2018<\/em><\/a>). <\/p>\n<p>Die Migration ist sowohl im Westen als auch im Osten des Kontinents zu einem zentralen Thema in der \u00f6ffentlichen Diskussion geworden und wird von Politologen wie dem Bulgaren Ivan Krastev f\u00fcr die Erfolge der fremdenfeindlichen Parteien verantwortlich gemacht (<a title=\" Ivan Krastev: The metamorphosis of Central Europe\" href=\"https:\/\/www.ips-journal.eu\/regions\/europe\/article\/show\/the-metamorphosis-of-central-europe-3219\/\" target=\"_blank\"><em>&#8222;The metamorphosis of Central Europe&#8220;<\/em><\/a>, in International Politics and Society, Januar 2019, sowie <a title=\"Ivan Krastev: After Europe\" href=\"http:\/\/www.upenn.edu\/pennpress\/book\/15679.html\" target=\"_blank\"><em>&#8222;After Europe&#8220;<\/em><\/a>, University of Pennsylvania Press 2017). Genauso wie Freihandel nicht immer, nicht \u00fcberall und nicht f\u00fcr jedermann etwas Positives ist, kann auch die internationale Mobilit\u00e4t erhebliche und unerwartete Probleme bereiten, vor allem dann, wenn sie zu sehr zunimmt. Sie kann einen wirtschaftlichen Schock in den L\u00e4ndern des Ostens ausl\u00f6sen, deren Bev\u00f6lkerung stark schrumpft, und sie kann den Integrationswillen in den aufnehmenden L\u00e4ndern des Westens \u00fcberfordern. Vollkommen offene Grenzen f\u00fcr den Produktionsfaktor Arbeit darf es nicht geben \u2013 Migration muss gesteuert werden, damit die staatlichen Institutionen nicht \u00fcberfordert werden.<!--more--><\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st wurden die Abwanderungen zun\u00e4chst durch das Ende des Kommunismus und sp\u00e4ter dann durch den Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union \u2013 nach einer relativ kurzen \u00dcbergangszeit war es danach auf einmal m\u00f6glich, sein Land zu verlassen und im reichen Westen Arbeit zu finden. Politische Unterdr\u00fcckung war dabei kein Motiv. Die Menschen wechselten von einem freien Land in ein anderes. Ein zus\u00e4tzlicher Grund f\u00fcr den Bev\u00f6lkerungsschwund war in den meisten L\u00e4ndern ein starker R\u00fcckgang der Geburtenraten, der offenbar eine Reaktion auf den rapiden Strukturwandel war, also auf den \u00dcbergang von der Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/02\/Tabelle_Europa_in_Bewegung.gif\" alt=\"Tabelle: Europa in Bewegung\" width=\"600\" height=\"739\" class=\"size-full wp-image-11191\" \/><\/p>\n<p>Obwohl fast \u00fcberall im europ\u00e4ischen Osten nach der Wende hohe Zuwachsraten beim realen pro-Kopf-Einkommen erzielt wurden, sind auch heute noch die Einkommensunterschiede sehr gro\u00df, so dass weiterhin ein wirtschaftlicher Anreiz besteht, f\u00fcr einige Zeit oder f\u00fcr immer auszuwandern, oder \u00fcber die Grenze zu pendeln. In Deutschland ist das BIP pro Kopf zurzeit mehr als viermal so hoch wie in Rum\u00e4nien.<\/p>\n<p>Wie wir in den neuen Bundesl\u00e4ndern gesehen haben, kann es sehr lange dauern, bis die Bev\u00f6lkerung nicht mehr schrumpft. Sie stabilisierte sich dort erst zwanzig Jahre nach der Wende und nachdem die Region 15 Prozent ihrer Menschen verloren hatte. Dabei gab es die ganze Zeit \u00fcber gewaltige Finanztransfers von West nach Ost. Zwar f\u00f6rdert die EU seit Jahren die L\u00e4nder des Ostens, insbesondere Polen, die Transfers sind aber im Vergleich zu den innerdeutschen Finanzhilfen eher bescheiden. Ich vermute daher, dass sich der Osten des Kontinents der Tendenz nach weiter leeren wird und dass erst in ferner Zukunft mit einer Wende zu rechnen ist.<\/p>\n<p>Die Migration hatte und hat erhebliche Effekte sowohl auf die abgebenden als auch auf die aufnehmenden L\u00e4nder. Da vorwiegend junge (und meist beruflich gut qualifizierte) Menschen das Wagnis der Auswanderung auf sich nehmen, erh\u00f6ht sich im Osten der Anteil der Alten, w\u00e4hrend er im Westen dadurch tendenziell sinkt und die Alterung der Gesellschaft verlangsamt. Deutschland erlebt neuerdings durch die Zuwanderung trotz einer Geburtenziffer von nur 1,6 Kindern je Frau \u2013 2,1 sind n\u00f6tig zur &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; Stabilisierung der Bev\u00f6lkerung  \u2013  einen kr\u00e4ftigen Populationsgewinn. Die Tabelle zeigt, dass es in einigen westlichen Nachbarl\u00e4ndern zu noch deutlich h\u00f6heren Zuwachsraten gekommen ist. Vor allem die wohlhabende Schweiz schl\u00e4gt in dieser Hinsicht alle Rekorde.<\/p>\n<p>Volkswirtschaftlich gesehen exportiert der arme Osten Humankapital in den Westen, und der muss daf\u00fcr wenig oder nichts zahlen. Die Osteurop\u00e4er d\u00fcrften in der Regel nur zuwandern, wenn sie Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben \u2013 Kosten f\u00fcr ihre Erziehung und Ausbildung fallen nicht an. F\u00fcr die reichen L\u00e4nder des Westens ist das ein ausgezeichnetes Gesch\u00e4ft, w\u00e4hrend die \u00f6stlichen Gesellschaften ihre Investitionen in Humankapital auf Null abschreiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Da sich die Einwanderer mit niedrigen L\u00f6hnen zufrieden geben, weil die ja immer noch viel h\u00f6her sind als die L\u00f6hne in ihren Heimatl\u00e4ndern, unterbieten sie in bestimmten Berufen die Einheimischen. Ich habe den Eindruck, dass sich dadurch der Wettbewerb um Jobs in einigen Branchen versch\u00e4rft hat. Das betrifft, wie wir t\u00e4glich erleben, vor allem den Bau, das Transportwesen, Restaurants und Hotels, das Handwerk oder h\u00e4usliche Dienste. Das hat zur Folge, dass die Einheimischen entweder ihre Jobs verlieren oder sich ihrerseits mit niedrigeren L\u00f6hnen zufrieden geben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das hebt nicht gerade die Stimmung und erzeugt Ressentiments gegen\u00fcber den (technokratischen) Eliten, die ihnen die offenen Grenzen eingebrockt haben. Viele w\u00e4hlen dann die AfD, die Lega oder den Front National, also Parteien, die mit der europ\u00e4ischen Integration nicht viel am Hut haben. Das ist die zentrale These von Ivan Krastev.<\/p>\n<p>Im Osten m\u00fcssen derweil immer weniger Junge f\u00fcr die Kinder, Alten, Kranken und Arbeitslosen aufkommen, die im Land geblieben sind. Kindergeld, Renten, Krankengeld und Arbeitslosengeld sind entsprechend gering und erlauben nur einen niedrigen Lebensstandard. Auch hier bieten sich die Pro-Europ\u00e4er als S\u00fcndenb\u00f6cke an: Sie werden abgew\u00e4hlt. Gew\u00e4hlt werden Politiker, die auf nationale Abschottung setzen. Erstaunlicherweise lassen sich mit Fremdenfeindlichkeit Stimmen gewinnen, obwohl die meisten Menschen in Polen, Ungarn oder Rum\u00e4nien kaum jemals mit Ausl\u00e4ndern in Ber\u00fchrung kommen, geschweige denn mit ihnen um Jobs konkurrieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenn das europ\u00e4ische Projekt gelingen soll, darf die Politik nicht tatenlos zusehen und die Marktkr\u00e4fte einfach wirken lassen. Offene Grenzen und die krasse Ungleichheit der Einkommen zwischen West und Ost passen nicht zusammen. Es ist an den reichen L\u00e4ndern des Westens, die Finanztransfers in den Osten signifikant aufzustocken, nicht zuletzt um die Osteurop\u00e4er f\u00fcr ihren Transfer von Humankapital zu entsch\u00e4digen, aber auch aus Gr\u00fcnden der Solidarit\u00e4t und Stabilit\u00e4t. <\/p>\n<p>Auf Dauer darf das Ziel, die Lebensverh\u00e4ltnisse einander anzugleichen, nicht nur f\u00fcr das eigene Land gelten, sondern f\u00fcr die gesamte EU \u2013 wenn die Union nicht auseinanderfliegen soll. In der Vergangenheit war Geld, das der europ\u00e4ischen Integration diente, stets gut angelegtes Geld. Wir brauchen eine gemeinsame europ\u00e4ische Finanzpolitik. Auch wenn wir die nicht gleich von heute auf morgen bekommen k\u00f6nnen, braucht es doch die glaubhafte Aussicht, dass wir uns auf dem Weg dahin befinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den meisten mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern ist es in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem massiven R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerung gekommen, w\u00e4hrend es im Westen eine nicht weniger kr\u00e4ftige Zunahme gab. Auf beiden Seiten spielten dabei grenz\u00fcberschreitende Wanderungen eine gro\u00dfe Rolle (einen guten \u00dcberblick gibt die Website European Demographic Data Sheet 2018). 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