{"id":11282,"date":"2019-05-15T19:49:59","date_gmt":"2019-05-15T17:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11282"},"modified":"2019-05-16T10:24:12","modified_gmt":"2019-05-16T08:24:12","slug":"die-bip-prognosen-sind-zu-pessimistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/05\/15\/die-bip-prognosen-sind-zu-pessimistisch_11282","title":{"rendered":"Die BIP-Prognosen sind zu pessimistisch"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen hatten sich die \u00d6konomen von <a title=\"ifo Konjunkturprognose Fr\u00fchjahr 2019: Deutsche Wirtschaft im Abschwung, 14.03.2019\" href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/de\/ifoHome\/facts\/Forecasts\/Ifo-Economic-Forecast\/Archiv\/ifo-Prognose-14-03-2019.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ifo<\/a>, von der <a title=\"Spring 2019 Economic Forecast: Growth continues at a more moderate pace, 07 May 2019\" href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/business-economy-euro\/economic-performance-and-forecasts\/economic-forecasts\/spring-2019-economic-forecast-growth-continues-more-moderate-pace_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EU-Kommission<\/a> und der <a title=\"BMWi Pressemitteilung - Wirtschaftliche Entwicklung, 17.04.2019\" href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2019\/20190417-altmaier-schwaechephase-wird-wieder-ueberwunden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bundesregierung<\/a> darauf eingeschossen, dass das reale BIP Deutschlands in diesem Jahr im Durchschnitt nur ein halbes Prozent h\u00f6her sein wird als 2018. Nach den Zahlen, die jetzt vom <a title=\"Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 184 vom 15. Mai 2019\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2019\/05\/PD19_184_811.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Statistischen Bundesamt<\/a> f\u00fcr das erste Quartal 2019 ver\u00f6ffentlicht wurden, dass es n\u00e4mlich im Vorquartalsvergleich einen Anstieg von 0,4 Prozent gegeben habe, m\u00fcsste das reale BIP in den folgenden drei Quartalen jeweils um weniger als 0,1 Prozent zunehmen, damit am Ende f\u00fcr das Gesamtjahr eine Zuwachsrate von 0,5 Prozent herauskommt.<\/p>\n<p>Das ist im Grunde die Prognose einer Rezession und es w\u00e4re dann nicht unwahrscheinlich, dass die Arbeitslosigkeit nach vielen Jahren des stetigen R\u00fcckgangs wieder einmal steigt. Ich halte das aber f\u00fcr viel zu pessimistisch.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/05\/DE_reales_BIP_19Q1.gif\" alt=\"Grafik: reales Bruttoinlandsprodukt (\u00c4nderung gg. dem Vorquartal und dem Vorjahresquartal in Prozent)\" width=\"565\" height=\"327\" class=\"size-full wp-image-11283\" \/><\/p>\n<p>Wie es aussieht, hatten wir es in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2018 mit Sonderfaktoren in der Autoindustrie und der Rheinschifffahrt zu tun, keineswegs mit einer Trendwende. Vieles spricht daf\u00fcr, dass inzwischen ein Aufholprozess begonnen hat, der uns wieder h\u00f6here Wachstumsraten bescheren wird. Rein von den Zahlen her: Wenn es in den kommenden drei Quartalen bei der Zuwachsrate des ersten Quartals bleibt (also bei 0,4 Prozent), ergibt sich f\u00fcr das reale BIP dieses Jahres eine Zuwachsrate von 1,0 Prozent; bei 0,8 Prozent pro Quartal w\u00e4ren es sogar 1,6 Prozent. 0,8 Prozent? Warum nicht? F\u00fcr die USA wird beispielsweise f\u00fcr dieses Jahr trotz des festen Dollars, der hohen Leitzinsen und des Handelskriegs mit China mit einer Wachstumsrate von 2,5 bis 3 Prozent gerechnet. 0,8 Prozent ist nicht viel nach einer Zeit konjunktureller Schw\u00e4che.<\/p>\n<p>Fundamental geht es der deutschen Wirtschaft immer noch ganz gut. W\u00e4hrend die Unternehmer laut Ifo-Umfragen bef\u00fcrchten, dass es wegen des Brexits, der langsameren Zunahme des Welthandels, der Abk\u00fchlung in China und des hohen \u00d6lpreises starken Gegenwind geben wird, beurteilen sie ihre wirtschaftliche Lage weiterhin deutlich positiv. Die Kasse stimmt, der Aktienmarkt brummt, die Zinsen sind real so negativ wie selten und die Arbeitnehmer geben sich mit moderaten Abschl\u00fcssen zufrieden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/05\/Ifo_Geschaeftsklima_April_2019.gif\" alt=\"Grafik: Ifo Geschaeftsklimaindex\" width=\"569\" height=\"341\" class=\"size-full wp-image-11284\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2018 stagnierte und gerade so an einer Rezession vorbeischrammte, wurden unbeeindruckt davon kr\u00e4ftig neue Mitarbeiter eingestellt, ein Zeichen daf\u00fcr, dass die Firmen ihren Expansionskurs beibehalten wollen und sich nicht von der Stagnation der Produktion beeindrucken lassen. Auf\u2019s Jahr hochgerechnet wurden von Juni bis Dezember 1,2 Prozent neue Jobs geschaffen. Bei dieser Rate ist es auch im neuen Jahr geblieben. So etwas gibt es sonst nur in der Hochkonjunktur.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/05\/DE_Erwerbstaetige_1991-201903.gif\" alt=\"Grafik: Zahl der Erwerbstaetigen in Deutschland seit 1991\" width=\"569\" height=\"342\" class=\"size-full wp-image-11285\" \/><\/p>\n<p>Zu einem Konjunkturmotor hat sich immer mehr der Bau entwickelt. Es fehlt an Wohnraum, die Mieten steigen vor allem in den Ballungszentren so stark wie seit Jahrzehnten nicht und Festzinsen von weniger als zwei Prozent bei Hypothekenkrediten animieren die Leute zum Schuldenmachen. Im letzten Jahr hat die Besch\u00e4ftigung im Bausektor um knapp sechs Prozent zugenommen \u2013 seit drei Jahren geht das nun schon so. Wo gebaut wird, folgen M\u00f6bel und Haushaltsger\u00e4te auf dem Fu\u00dfe. Mit anderen Worten, Bauinvestitionen sind ein Katalysator f\u00fcr den privaten Verbrauch.<\/p>\n<p>Und der l\u00e4uft ebenfalls ungewohnt gut. Im ersten Quartal lagen die Einzelhandelsums\u00e4tze preisbereinigt um nicht weniger als 1,7 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt des vierten Quartals \u2013 was einer annualisierten Rate von 6,8 Prozent entspricht. Wann hat es das schon mal gegeben? Dass so fr\u00f6hlich konsumiert wird, bedeutet, dass sich kaum Jemand Sorgen um die Sicherheit seines Arbeitsplatzes zu machen scheint. Hinzu kommt, dass die realen Stundenl\u00f6hne gegen\u00fcber dem Vorjahr um rund 1,3 Prozent zugelegt haben, \u00e4hnlich rasch wie die Besch\u00e4ftigung. Und jetzt werden <a title=\"ZEIT online: Renten steigen bundesweit um mehr als drei Prozent\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-03\/altersvorsorge-rentenerhoehung-ost-west-bundesarbeitsministerium\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die staatlichen Renten zur Jahresmitte um mehr als drei Prozent angehoben<\/a>, was sowohl real als auch nominal mehr ist als in den Vorjahren.<\/p>\n<p>Das <a title=\"Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 184 vom 15. Mai 2019\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2019\/05\/PD19_184_811.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Statistische Bundesamt<\/a> hat heute vorab schon mal angedeutet, dass nicht nur in Bauten, sondern auch in Ausr\u00fcstungen deutlich mehr investiert wurde als im vierten Quartal. Genaue Zahlen gibt es erst am 23. Mai. Obwohl die Auftragseing\u00e4nge in der Industrie bis zuletzt stark r\u00fcckl\u00e4ufig waren, hat das den weiteren Aufbau des Kapitalstocks offenbar nicht gebremst. Fragt sich, ob wir es bereits mit \u00dcberinvestitionen zu tun haben, also mit Investitionen, die sich angesichts einer m\u00f6glicherweise \u00fcbersch\u00e4tzten Endnachfrage demn\u00e4chst nicht mehr rechnen, was dann nach aller Erfahrung der Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine Rezession sein k\u00f6nnte. Dagegen spricht, dass von einer allgemeinen Euphorie bislang nichts zu sehen ist und die Kosten f\u00fcr Eigenkapital und Fremdkapital \u00e4u\u00dferst gering sind, so dass es mit dem Schuldendienst f\u00fcr\u2019s Erste keine Probleme geben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Der wichtigste Faktor, der bei der Inlandsnachfrage einen Boom noch verhindert, ist der staatliche Konsum, der laut <a title=\"Stat. Bundesamt Pressemitteilung Nr. 184 vom 15. Mai 2019\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2019\/05\/PD19_184_811.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Statistischem Bundesamt<\/a> im ersten Quartal r\u00fcckl\u00e4ufig war, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Da die Staatseinnahmen weiter sprudeln, erwarte ich nicht, dass der Staat dauerhaft bremsen wird. Eine anti-zyklische Finanzpolitik ist nicht zu erwarten und w\u00e4re angesichts der gewaltigen Haushalts\u00fcbersch\u00fcsse auch vollkommen unangebracht. Vielleicht wollten die Finanzminister einfach klarstellen, dass es auch in diesem Jahr eine schwarze Null geben wird. Ich glaube ihnen und vermute, dass sich staatliche Ausgaben im weiteren Jahresverlauf zu so etwas wie einem Turboeffekt f\u00fcr die Konjunktur entwickeln werden.<\/p>\n<p>Dass die Konjunktur nicht noch viel besser l\u00e4uft als ohnehin, liegt am Au\u00dfenhandel: Die Einfuhren von Waren expandierten zwischen dem vierten und ersten Quartal real mit einer Jahresrate von acht Prozent, die Ausfuhren dagegen nur mit etwas mehr als vier Prozent. Der Beitrag des sogenannten Au\u00dfenbeitrags zum BIP-Wachstum d\u00fcrfte von daher negativ gewesen sein. Vor allem spiegeln sich darin wohl die Probleme der Autoindustrie, insbesondere der starke R\u00fcckgang der Nachfrage nach Dieselautos. <\/p>\n<p>Wir haben es dort mit einem Strukturbruch zu tun, der seine Zeit braucht. Am Wechselkurs kann es jedenfalls nicht gelegen haben \u2013 gegen\u00fcber dem Dollar will die Abwertung des Euro einfach nicht enden. Es sieht auch nicht danach aus, als ob die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit nachhaltig gelitten h\u00e4tte. Abgesehen von der Tech-Industrie sind deutsche Firmen fast \u00fcberall Weltmarktf\u00fchrer. Mit anderen Worten: Ich halte es f\u00fcr wahrscheinlich, dass der Export auf Dauer wieder zu seiner traditionellen Rolle als Konjunkturlokomotive finden wird.<\/p>\n<p>Insgesamt sehe ich \u00fcberwiegend Anzeichen f\u00fcr einen breit angelegten Aufschwung, wobei die Risiken vorl\u00e4ufig vor allem auf der Au\u00dfenseite liegen. Es ist nicht schlecht, dass es diesmal die Inlandsnachfrage ist, die die Expansion der Produktion bestimmt \u2013 sie ist weniger schwankungsanf\u00e4llig als der Au\u00dfenhandel. Und es freut unsere Handelspartner, weil es ihnen leichter f\u00e4llt, ihre Leistungsbilanzen auszugleichen und ihre Auslandsschulden zu vermindern. Die neue Struktur der deutschen Nachfrage stabilisiert nicht zuletzt den Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen hatten sich die \u00d6konomen von Ifo, von der EU-Kommission und der Bundesregierung darauf eingeschossen, dass das reale BIP Deutschlands in diesem Jahr im Durchschnitt nur ein halbes Prozent h\u00f6her sein wird als 2018. 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