{"id":11294,"date":"2019-05-22T13:32:52","date_gmt":"2019-05-22T11:32:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11294"},"modified":"2019-06-05T17:06:38","modified_gmt":"2019-06-05T15:06:38","slug":"schuldenbremse-keine-gute-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/05\/22\/schuldenbremse-keine-gute-idee_11294","title":{"rendered":"Schuldenbremse: (k)eine gute Idee"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> Auf dem H\u00f6hepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Tats\u00e4chlich liegt die Schuldenquote heute deutlich unter ihrem damaligen Wert. Allerdings d\u00fcrfte dies weniger an der Schuldenbremse als vielmehr an dem langen Aufschwung und den dauerhaft niedrigen Zinsen liegen. Ein echter Stresstest f\u00fcr die Schuldenbremse steht also noch aus, sollten die Bedingungen f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Haushalte einmal weniger g\u00fcnstig sein. Ob die Schuldenbremse eher eine Investitionsbremse ist oder den &#8222;Deficit bias&#8220; der Politiker sinnvoll einschr\u00e4nkt, ist zwischen Deutschlands \u00d6konomen bis heute strittig. Im <a title=\"Schuldenbremse \u2013 Investitionshemmnis oder Vorbild f\u00fcr Europa?, in: Wirtschaftsdienst 5\/2019 , S. 307-329\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/05\/22\/schuldenbremse-keine-gute-idee_11294#pdf\">aktuellen Zeitgespr\u00e4ch<\/a> der Mai-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em> diskutieren prominente Vertreter ihrer Zunft das F\u00fcr und Wider der Fiskalregel &#8222;Schuldenbremse&#8220; und m\u00f6gliche Alternativen.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>Clemens Fuest<\/strong> (Pr\u00e4sident des ifo Instituts) und seine Kollegen <strong>Klaus Gr\u00fcndler<\/strong> und <strong>Niklas Potrafke<\/strong> ist die Sache klar: Die Schuldenbremse st\u00fctzt eine nachhaltige Finanzpolitik und sollte beibehalten werden. Sie argumentieren, dass sich die \u00f6ffentlichen Investitionen seit Einf\u00fchrung der Schuldenbremse gegen\u00fcber dem Zeitraum davor eher wieder erholt h\u00e4tten und betonen, dass die Schuldenbremse erhebliche Spielr\u00e4ume f\u00fcr antizyklische Fiskalpolitik biete. Der Kritik, dass die Schuldenquote bei ausgeglichenen Haushalten auf Dauer gegen Null konvergiere, begegnen sie mit dem Hinweis, dass dieses Jahr voraussichtlich gerade die 60%-Grenze des Vertrags von Maastricht unterschritten wird. Von einem Verschwinden der deutschen Staatsschulden sei man weit entfernt. W\u00e4hrend der Bund seit 2016 an die Vorgaben der Schuldenbremse gebunden ist, gilt dies f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder erst ab dem Jahr 2020. Da die L\u00e4nder kaum \u00fcber Steuerautonomie verf\u00fcgen, b\u00fc\u00dfen sie durch eine strikte Verschuldungsregel weiter an Autonomie ein, geben die drei Autoren zu bedenken. Allerdings w\u00e4re der Verzicht auf die Schuldenbremse keine L\u00f6sung des Problems, vielmehr sollte die Steuerautonomie der L\u00e4nder erweitert werden. Die Schuldenbremse sei Teil einer finanzpolitischen Strategie, die konsequent auf solide Staatsfinanzen setzt und von den Finanzm\u00e4rkten durch exzellente Finanzierungskonditionen honoriert werde. Zudem w\u00fcrde ein weiterer Abbau der deutschen Staatsverschuldung wichtige Spielr\u00e4ume schaffe, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. <\/p>\n<p><strong>Marcel Fratzscher<\/strong> (Pr\u00e4sident des DIW) betont zusammen mit <strong>Alexander Kriwoluzky<\/strong> und <strong>Claus Michelsen<\/strong>, dass gut investierte Schulden eine Entlastung in der Zukunft sein k\u00f6nnen. Daher fordern sie eine Reform der Schuldenbremse. Aus ihrer Sicht sind die derzeitigen Regeln zu streng. Die drei \u00d6konomen pl\u00e4dieren f\u00fcr eine nominale Ausgabenregel, die es dem Bund erlauben w\u00fcrde, seine Ausgaben mit der Rate des nominalen Potenzialwachstums also etwa um drei Prozent pro Jahr zu erh\u00f6hen. Eine solche Regel w\u00fcrde deutlich antizyklischer wirken als die jetzige Schuldenbremse. Insbesondere w\u00e4re diese Regel geeignet den Kommunen einen gr\u00f6\u00dferen Spielraum f\u00fcr Investitionen zu verschaffen, weil sie es erlauben w\u00fcrde, vor allem konjunkturreagible Ausgabe im Bereich der Sozialleistungen wieder auf die Bundesebenen zu konzentrieren. Zus\u00e4tzlich m\u00fcsste der Bund \u00fcberschuldete Kommunen von ihren Altschulden entlasten. Die bestehenden Regeln f\u00fcr die Kommunen und die L\u00e4nder blieben dabei unber\u00fchrt. Insgesamt h\u00e4tte eine solche Reform aus Sicht der Autoren drei entscheidende Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;Erstens w\u00fcrde das Angebot an sicheren \u00f6ffentlichen Schuldtiteln steigen und damit auch das Finanzsystem stabilisiert [\u2026]&#8220;.<\/li>\n<li>&#8222;Zweitens w\u00fcrde eine Reform notwendige Investitionen in den Erhalt und den Ausbau \u00f6ffentlicher Anlagen, Infrastruktur und Forschung erm\u00f6glichen und einen Beitrag zur Modernisierung der Volkswirtschaft leisten.&#8220;<\/li>\n<li>&#8222;Drittens w\u00e4re die hier skizzierte Reform ein Beitrag, um den Kommunen den Raum zu geben, wieder ihrer Verantwortung f\u00fcr eine ausreichende Daseinsvorsorge nachzukommen.&#8220;<\/ul>\n<\/li>\n<p>Auch der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, <strong>Michael H\u00fcther<\/strong>, kritisiert das starre Festhalten an der Schuldenbremse, wie sie 2009 im Grundgesetz geregelt wurde, und die &#8222;mitunter theologisch anmutende Begeisterung f\u00fcr die Schuldenbremse&#8220;, deren Verteidigung von zwei Mythen lebe: Dem &#8222;Mythos der schlechten alten Zeit vor 2009&#8220; und dem &#8222;Mythos  der guten neuen Zeit seit 2009&#8220;.  Wohltuend n\u00fcchtern habe dagegen der Sachverst\u00e4ndigenrat in seiner Expertise 2007 wie folgt formuliert: &#8222;Gemessen an den langfristigen Wirkungen ist eine Kreditfinanzierung \u00f6ffentlicher Ausgaben im Vergleich zur Steuerfinanzierung von vornherein weder gut noch schlecht.&#8220; Beim damaligen Zinsumfeld, mit Zinsen f\u00fcr Staatsanleihen oberhalb der Zuwachsrate des BIP, habe der Sachverst\u00e4ndigenrat gefolgert, &#8222;dass eine intergenerative Umverteilung zugunsten der &#8218;Einf\u00fchrungsgeneration&#8216; und zulasten k\u00fcnftiger Generationen plausibel erwartet werden k\u00f6nne.&#8220; Aber er habe zugleich die Finanzierung von \u00f6ffentlichen Investitionen durch Kredite gem\u00e4\u00df der &#8222;Goldenen Regel der Finanzpolitik&#8220; gefordert. Heute, so H\u00fcther, liegen die Zinsen unterhalb der Wachstumsrate des BIP und es sei plausibel, dass dies auch in Zukunft so sein wird und folgert: &#8222;In diesem Zinsumfeld f\u00fchrt der \u00f6ffentliche Kredit f\u00fcr sich nicht zu einer Umverteilung zulasten k\u00fcnftiger Generationen. Angesichts der ebenfalls empirisch belegten Produktivit\u00e4tseffekte \u00f6ffentlicher Investitionen ist die &#8218;goldene Regel&#8216; der Finanzpolitik gut begr\u00fcndet. Darauf zu verzichten bedeutete, die heutige Generation zu belasten und den k\u00fcnftigen Generationen den Spielraum daf\u00fcr zu nehmen, die kumulierte Investitionsl\u00fccke aufzul\u00f6sen.&#8220; Um die Schuldenbremse &#8222;innovations- und wachstumspolitisch&#8220; zu \u00f6ffnen, schl\u00e4gt H\u00fcther deshalb einen &#8222;bundesstaatlichen Verm\u00f6genshaushalt&#8220; vor, in den die gesamtstaatlichen Investitionen ausgelagert werden sollen.<\/p>\n<p><strong>Peter Bofinger<\/strong>, bis Ende Februar dieses Jahres Mitglied des Sachverst\u00e4ndigenrats, stellt in seinem Beitrag zun\u00e4chst fest, dass die Schuldenbremse, so wie sie jetzt ausgestaltet ist, mit ihren weitreichenden volkswirtschaftlichen Implikationen, im Grunde \u00f6konomisch nicht zu begr\u00fcnden ist, da sich f\u00fcr eine gro\u00dfe Volkswirtschaft wie Deutschland keine &#8222;optimale oder maximale Schuldenquote&#8220; herleiten lasse, und ein Blick auf die G7-Staaten zeige, dass auch L\u00e4nder mit deutlich h\u00f6heren Schulden keine erkennbaren Probleme an den Kapital- oder Devisenm\u00e4rkten haben. Deshalb schl\u00e4gt Bofinger eine &#8222;dynamische Schuldenbremse&#8220; vor. Ziel dieser Regel ist es &#8222;die Staatsverschuldung auf mittlere Sicht nicht absolut, sondern relativ zur Wirtschaftsleistung konstant&#8220; zu halten. Ausgehend von einer aktuellen Schuldenquote von 57 Prozent und einem durchschnittlichen nominalen Wirtschaftswachstum von drei Prozent k\u00f6nnte der deutsche Staat ein Defizit von 1,7 Prozent realisieren, ohne dass die Quote steigt. Das entspr\u00e4che einem zus\u00e4tzlichen j\u00e4hrlichen Finanzierungsspielraum von rund 59 Mrd. Euro. &#8222;Damit k\u00f6nnte \u00fcber die n\u00e4chsten zehn Jahre ein umfassendes Zukunftsinvestitionsprogramm finanziert werden. Deutschland k\u00f6nnte so seine ohnehin gute Position im internationalen Standortwettbewerb noch verbessern. Zugleich k\u00f6nnten eine sp\u00fcrbar bessere \u00f6ffentliche Infrastruktur und ein deutlich ausgeweitetes Angebot an bezahlbaren Wohnungen den B\u00fcrgern deutlich machen, dass sie von den Politikern nicht vergessen werden&#8220;, schreibt Peter Bofinger. Die &#8222;dynamische Schuldenbremse&#8220; k\u00f6nne man mit der &#8222;goldenen Regel der Fiskalpolitik&#8220; kombinieren, so Bofinger weiter und verweist dabei sowohl auf die Expertise des Sachverst\u00e4ndigenrats von 2007 sowie auf einen \u00e4hnlichen Vorschlag der Bundesbank vom April dieses Jahres. Den Anh\u00e4ngern der Schuldenbremse, die diese &#8222;rein polit-\u00f6konomisch&#8220; mit dem &#8222;Deficit bias&#8220; der Politiker begr\u00fcnden, wirft Bofinger vor, dass die Schuldenbremse den &#8222;Deficit bias&#8220; in einen &#8222;Disinvestment bias&#8220; transformiere. Er habe dagegen gezeigt, dass man mit einer geeigneten Regel den &#8222;Deficit bias&#8220; ebenso wie den &#8222;Disinvestment bias&#8220; verhindern k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Der Wirtschaftsweise <strong>Lars P. Feld<\/strong> und der Generalsekret\u00e4r des Sachverst\u00e4ndigenrats <strong>Wolf H. Reuter<\/strong> verteidigen in ihrem Beitrag die Schuldenbremse gegen Kritik. Feld und Reuter nehmen im Diskurs um die Schuldenbremse einen \u00dcberbietungswettbewerb von \u00d6konomen und Politikern wahr, wie staatliche Haushaltsmittel verwendet werden k\u00f6nnten: mehr Ausgaben f\u00fcr Infrastruktur, Bildung und Grundlagenforschung, h\u00f6here Renten und Transferausgaben, und\/oder Steuersenkung, et cetera. Dabei sei leicht zu erkennen, dass dies trotz der aktuell hohen Steuereinnahmen auf eine h\u00f6here Verschuldung hinauslaufen w\u00fcrde. Aus ihrer Sicht sorgt die Schuldenbremse nun genau daf\u00fcr, dass gerade in guten Zeiten nicht alle Vorhaben gleichzeitig verwirklicht werden k\u00f6nnen und die Politik dazu gebracht wird, zu priorisieren. &#8222;[Die Schuldenbremse] h\u00e4lt dazu an, Verteilungskonflikte ohne Lastenverschiebung auf zuk\u00fcnftige Generationen unter den heutigen Interessengruppen zu l\u00f6sen, und steht damit erst vor ihrer wirklichen Bew\u00e4hrungsprobe&#8220;, warnen Feld und Reuter. Sie weisen \u00fcberdies darauf hin, dass die Schuldenbremse \u00f6ffentliche Investitionen im Konjunkturverlauf nicht einschr\u00e4nke und verweisen darauf, dass es keine empirische Evidenz gibt, die negative Effekte auf \u00f6ffentliche Investitionen belege. &#8222;Wenn die Politik sich dazu entscheidet, kann sie langfristige und gr\u00f6\u00dfere Investitionen innerhalb der Schuldenbremse umsetzen. Aus polit\u00f6konomischen Gr\u00fcnden scheint man dies der Politik jedoch nicht zuzutrauen und m\u00f6chte daher Investitionen in der einen oder anderen Form von der Schuldenbremse ausnehmen. Warum solche polit\u00f6konomischen \u00dcberlegungen valide sein sollen, w\u00e4hrend es diejenigen als Begr\u00fcndung der Schuldenbremse nicht sind, bleibt r\u00e4tselhaft&#8220;, entgegen Lars P. Feld und Wolf H. Reuter den Kritikern der Schuldenbremse.<br \/>\n<a name=\"pdf\"><\/a><br \/>\nLesen Sie hier ausf\u00fchrlich die f\u00fcnf Beitr\u00e4ge zur Debatte um die Sinnhaftigkeit der Schuldenbremse im aktuellen Zeitgespr\u00e4ch der Mai-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>*):<\/p>\n<p><a title=\"Schuldenbremse \u2013 Investitionshemmnis oder Vorbild f\u00fcr Europa?, in: Wirtschaftsdienst 5\/2019 , S. 307-329\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/05\/wirtschaftsdienst-5-2019_Zeitgespraech_zur_Schuldenbremse_v2.pdf\"><strong>Schuldenbremse \u2013 Investitionshemmnis oder Vorbild f\u00fcr Europa?<\/strong><\/a>, in: Wirtschaftsdienst 5\/2019 (mit folgenden Beitr\u00e4gen: &#8222;<em>F\u00fcr eine nachhaltige Finanzpolitik mit der Schuldenbremse<\/em>&#8220; von Clemens Fuest, Klaus Gr\u00fcndler und Niklas Potrafke;  &#8222;<em>Gut investierte Schulden sind eine Entlastung in der Zukunft<\/em>&#8220; von Marcel Fratzscher, Alexander Kriwoluzky und Claus Michelsen;  &#8222;<em>Alles hat seine Zeit, auch die Kreditaufnahme<\/em>&#8220; von Michael H\u00fcther;  &#8222;<em>Schuldenbremse: von der statischen &#8217;schwarzen Null&#8216; zur dynamischen &#8217;schwarzen Null&#8216;<\/em> &#8220; von Peter Bofinger;  &#8222;<em>Die Bew\u00e4hrungsprobe der Schuldenbremse hat gerade erst begonnen<\/em>&#8220; von Lars P. Feld und Wolf Heinrich Reuter)<\/p>\n<p><em>*) Hinweis: Aus technischen Gr\u00fcnden kann die Abbildung 2, S. 316 bei uns zurzeit leider nicht in der pdf-Datei gezeigt werden, sondern nur separat <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/05\/22\/schuldenbremse-keine-gute-idee_11294\/wirtschaftsdienst_5_2019_fratzscher_et_al_abb-2_s_316\" rel=\"attachment wp-att-11302\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Auf dem H\u00f6hepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Tats\u00e4chlich liegt die Schuldenquote heute deutlich unter ihrem damaligen Wert. Allerdings d\u00fcrfte dies weniger an der Schuldenbremse als vielmehr an dem langen Aufschwung und den dauerhaft niedrigen Zinsen liegen. 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