{"id":113,"date":"2007-01-24T15:59:09","date_gmt":"2007-01-24T14:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=113"},"modified":"2007-01-24T15:59:09","modified_gmt":"2007-01-24T14:59:09","slug":"reicher-mann-armer-mann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/01\/24\/reicher-mann-armer-mann_113","title":{"rendered":"Reicher Mann, armer Mann"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag gab es <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/opinion\/displaystory.cfm?story_id=8554819\" target=\"_blank\">im Economist eine Reihe von Artikeln zum Thema Einkommensverteilung: &#8222;Rich man, poor man &#8211; The winners and losers from globalisation&#8220;<\/a>. Nachdem nun seit vielen Jahren die Gewinne und Vorstandsgeh\u00e4lter viel st\u00e4rker gestiegen sind als die Einkommen der Arbeitnehmer, beginnt man sich offenbar auch beim f\u00fchrenden marktliberalen Wirtschaftsmagazin zu fragen, was denn los sei, ob das so weitergehen wird und ob man sich nicht auf soziale Unruhen oder zumindest auf verst\u00e4rkten Protektionismus einstellen muss.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nBisher hat sich unser Wohlstand durch die immer intensivere nationale und internationale Arbeitsteilung nicht nur st\u00e4ndig erh\u00f6ht, er hat auch alle Bev\u00f6lkerungsschichten erfasst, einschlie\u00dflich derer, die auf staatliche Hilfen und Renten angewiesen sind. Die Einkommen der Kapitalbesitzer und der Anbieter von Arbeit hatten \u00fcber die Konjunkturzyklen hinweg meist etwa in gleichem Ma\u00dfe zugenommen. In den vergangenen vier Jahren, in denen das reale Sozialprodukt der Welt im Durchschnitt um 4,9 Prozent gestiegen ist, so stark wie seit Anfang der siebziger Jahre nicht mehr, ist die Einkommensverteilung vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Die Wirtschaft brummt, aber die Fr\u00fcchte sind bislang allein beim Faktor Kapital angefallen.<\/p>\n<p>Sehen wir uns die deutschen Zahlen an. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivit\u00e4t auf Stundenbasis nimmt im Grunde schon seit Anfang 1994 rascher zu als die realen Stundenl\u00f6hne. Wie den ersten beiden Schaubildern zu entnehmen ist, hatten sich bis dahin die beiden Kennziffern etwa im Gleichschritt bewegt &#8211; in den Aufschwungphasen anfangs der siebziger, um die Mitte der achtziger und anfangs der neunziger Jahre hatten die L\u00f6hne zeitweise st\u00e4rker zugelegt als die Produktivit\u00e4t. Das gibt es nicht mehr &#8211; seit 2004 sinken die Reall\u00f6hne sogar absolut, so dass die gesamten Produktivit\u00e4tsgewinne an die Kapitaleigner gehen. Das ist eins von zahlreichen Anzeichen daf\u00fcr, dass sich die Arbeitnehmer angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in einer sehr schwachen Verhandlungsposition befinden.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Reallohn_und_Produktivitaet.gif' alt='Entwicklung von Reallohn und Produktivit&Atilde;&curren;t in DE' \/><\/p>\n<p>Die dritte Graphik zeigt, dass sich der Anteil der Einkommen aus Unternehmert\u00e4tigkeit und Verm\u00f6gen am Volkseinkommen seit dem Fr\u00fchjahr 2003 von 28 \u00bd Prozent auf zuletzt \u00fcber 34 Prozent erh\u00f6ht hat. Absolut gerechnet ist diese Art von Einkommen vom ersten Halbjahr 2003 bis zum dritten Quartal 2006 (neuere Zahlen gibt es nicht) um durchschnittlich 8,6 Prozent j\u00e4hrlich gestiegen, oder um 6,7 Prozent real. Das sieht auf den ersten Blick nicht sehr eindrucksvoll aus, ist es aber, denn ein wesentlicher Teil dieses Aggregats besteht aus Mieten und Zinsen. Vor allem die Mieten haben sich seit Jahren nicht erh\u00f6ht, w\u00e4hrend die Zinsen bis vor kurzem eher gesunken als gestiegen sind, so dass die eigentlichen Gewinne real zweistellig gestiegen sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/UuVEinkommensanteil.gif' alt='Anteil der UuV Einkommen am Volkseinkommen' \/><\/p>\n<p>Andere Zahlen des Statistischen Bundesamtes Destatis best\u00e4tigen das. Von 2005 gegen\u00fcber 2003 haben sich die Gewinne der Kapitalgesellschaften nominal um j\u00e4hrlich 13,3 Prozent verbessert &#8211; 2006 sind es vermutlich noch einmal deutlich mehr gewesen. Auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume gerechnet, etwa seit 1999, haben sich die Gewinne sehr erfreulich entwickelt: Ihre Zuwachsrate lag im j\u00e4hrlichen Durchschnitt um nicht weniger als 4\u00bd Prozentpunkte \u00fcber der des nominalen Sozialprodukts, um mal einen anderen Vergleichsma\u00dfstab zu benutzen.<\/p>\n<p>In den anderen L\u00e4ndern Eurolands sind die Gewinn- und Arbeitseinkommen nicht so krass auseinandergelaufen, weil die Arbeitnehmer dort, vielleicht f\u00e4lschlicherweise, weniger Angst um ihre Jobs hatten als die deutschen Kollegen und h\u00f6here Reall\u00f6hne durchsetzen konnten . Ein Grund war vermutlich, dass die Immobilienm\u00e4rkte bei ihnen angesichts der ungewohnt niedrigen Hypothekenzinsen im Gefolge der Euro-Einf\u00fchrung viel besser liefen als hierzulande (wo die langen Realzinsen schon immer ziemlich niedrig waren). Trotzdem, der Tendenz nach sind auch im \u00fcbrigen Europa die Gewinne seit langem viel besser gelaufen als die L\u00f6hne. Durch den neuen Globalisierungsschub der vergangenen vier Jahre hat sich das noch einmal verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Was ist hier los? Mindestens vier parallele Entwicklungen haben die Wettbewerbsposition der deutschen und europ\u00e4ischen Unternehmen und der Arbeitnehmer verschlechtert:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8211; die immer niedrigeren Transportkosten sowohl bei der Luftfracht als auch im Seeverkehr.<\/li>\n<li>&#8211; die st\u00e4ndig verbesserte Information \u00fcber andere M\u00e4rkte und Anbieter \u00fcber das Internet.<\/li>\n<li>&#8211; die Liberalisierung fr\u00fcherer kommunistischer oder planwirtschaftlich orientierter L\u00e4nder wie China, Russland, Polen, Vietnam oder Indien, ihr Eintritt in die internationale Arbeitsteilung sowohl auf der Angebotsseite als auch als Empf\u00e4nger von Direktinvestitionen.<\/li>\n<li>&#8211; die kr\u00e4ftige Aufwertung des Euro seit 2002, die sich angesichts der amerikanischen Sparl\u00fccke vermutlich sogar noch eine Weile fortsetzen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf einmal konkurrieren unsere Leute mit Arbeitnehmern auf der ganzen Welt &#8211; und die sind meist mit sehr niedrigen L\u00f6hnen zufrieden, weil es im Vergleich zur Nachfrage so viele von ihnen gibt. Nach wie vor dr\u00e4ngen Hunderte von Millionen unterbesch\u00e4ftigte Arbeiter aus der Landwirtschaft oder vormals staatlichen Betrieben in die Privatwirtschaft.<\/p>\n<p>Im gro\u00dfen Ganzen schlagen sich die Unternehmen in dieser &#8218;brave new world&#8216; sehr beachtlich, wie die Gewinnentwicklung und die immer neuen Au\u00dfenhandelsrekorde zeigen. Sie haben die richtigen Produkte und verlangen offenbar auch keine \u00fcberh\u00f6hten Preise, aber sie nutzen die f\u00fcr sie angenehme Situation auf dem Weltarbeitsmarkt, um die L\u00f6hne zu dr\u00fccken. Vor allem die weniger qualifizierten Arbeiter, deren Jobs nicht auf irgendeine Weise vor internationalem Wettbewerb gesch\u00fctzt sind, haben gro\u00dfe Probleme, zunehmend aber auch viele hochqualifizierte Angestellte oder Selbst\u00e4ndige, die sich nicht anpassen k\u00f6nnen oder wollen.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass die Globalisierung einen schlechten Ruf hat. Grunds\u00e4tzlich ist sie eine tolle Sache, weil der Wohlstand insgesamt noch nie so rasch und so anhaltend zugenommen hat. Die Verteilung ist das Problem. Der Ruf nach Protektionismus trifft gl\u00fccklicherweise bislang auf wenig Resonanz, wird aber immer lauter. Protektionismus hilft jedoch noch nicht einmal kurzfristig, weil das Ausland sofort Gegenma\u00dfnahmen ergreifen w\u00fcrde, wodurch die eigenen Ausfuhren erschwert oder sogar unm\u00f6glich gemacht w\u00fcrden. Das kostet Jobs.<\/p>\n<p>Was einzelne Arbeiter an Jobsicherheit gew\u00e4nnen, verl\u00f6ren sie zudem als Verbraucher, weil alles teurer w\u00fcrde &#8211; durch den R\u00fcckgang der Importe g\u00e4be es weniger Wettbewerb, so dass die (inl\u00e4ndischen) Anbieter bei den Preisen leichtes Spiel h\u00e4tten. Am wichtigsten ist aber auf die l\u00e4ngere Sicht, dass die L\u00e4nder, die sich weiterhin dem Wettbewerb stellen, zu Innovationen gezwungen sind und Produkte entwickeln, die denen der gesch\u00fctzten einheimischen Betriebe \u00fcberlegen sein d\u00fcrften. Das kostet ebenfalls Jobs. Letztlich macht es keinen Sinn, der gut ge\u00f6lten Wachstumsmaschine &#8222;Weltwirtschaft&#8220; Sand ins Getriebe zu streuen.<\/p>\n<p>Was aber sonst? Eine naheliegende Strategie ist, den Gewinnern der Globalisierung einen gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Einkommen als bisher wegzusteuern und an die Verlierer zu verteilen. Das wird beispielsweise mit der neuen &#8222;Reichensteuer&#8220; versucht, es wird aber nicht viel bringen, da der Umverteilungsstaat bereits an seine Grenzen st\u00f6\u00dft, was sich in den unterschiedlichsten Steuervermeidungsstrategien manifestiert.<\/p>\n<p>Solange es selbst innerhalb der Europ\u00e4ische Union Steuerparadiese gibt und die nationalen Steuerbeh\u00f6rden weder eng kooperieren noch ihre Systeme harmonisieren, noch die grenz\u00fcberschreitenden Zahlungsstr\u00f6me komplett erfassen, solange sind der Kreativit\u00e4t der Besserverdienenden und ihrer Steuerberater keine Grenzen gesetzt. Hohe Steuern in Gesellschaften mit unterentwickelter Solidarit\u00e4t der B\u00fcrger f\u00fchren zu Steuerflucht und im \u00fcbrigen auch zu einer Fehlallokation von Ressourcen, also einem geringeren Wachstum. Gegen die zunehmende Ungleichheit der Einkommen l\u00e4sst sich de facto nicht viel machen, es sei denn, man will die Gans schlachten, die die goldenen Eier legt.<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische, vielleicht auch die italienische L\u00f6sung hei\u00dft: Der Euro muss abwerten und die EZB ist daher an die Kandare zu nehmen. Abgesehen davon, dass dadurch die Realzinsen stiegen und sich das Wachstum abschw\u00e4chte, der Euro seinen neuen (profitablen) Status als zweite Reservew\u00e4hrung verl\u00f6re, drohte die W\u00e4hrungsunion auseinander zubrechen, weil Deutschland nicht mitspielen w\u00fcrde. Skaleneffekte und andere Vorteile, an die wir uns gew\u00f6hnt haben, gingen verloren. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ein schw\u00e4cherer Euro schon helfen, da er wie eine allgemeine Lohnsenkung wirkt (uns dadurch im \u00fcbrigen auch \u00e4rmer macht), aber man darf der EZB schon das Augenma\u00df zutrauen, dass sie die europ\u00e4ische Wirtschaft nicht durch einen superfesten Euro an die Wand fahren l\u00e4sst. Ich h\u00e4tte ja auch gern eine insgesamt etwas expansivere Geldpolitik, wenn man aber mit dem Kn\u00fcppel auf die W\u00e4hrungsh\u00fcter eindrischt, ist keinem geholfen.<\/p>\n<p>Die einzig richtige Antwort auf die Globalisierung ist offensiver Natur. Da kommt dem Staat durchaus eine zentrale Rolle zu. Bei den Rezepten handelt sich um Binsenweisheiten: vor allem geht es um eine gute Ausbildung f\u00fcr alle, eine lebenslange Weiterbildung, um die F\u00f6rderung der geographischen und beruflichen Mobilit\u00e4t, die Erleichterung von Unternehmensgr\u00fcndungen und Einwanderung, eine belastbare Infrastruktur, Mut zu mehr Wettbewerb, Abbau von bestandserhaltenden Subventionen und eine wachstumsorientierte Verwendung der staatlichen Ausgaben. Die skandinavischen L\u00e4nder machen uns vor, wie es gehen kann. Sie schaffen es, auch ohne dass die Menschen 60 Stunden in der Woche arbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag gab es im Economist eine Reihe von Artikeln zum Thema Einkommensverteilung: &#8222;Rich man, poor man &#8211; The winners and losers from globalisation&#8220;. 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