{"id":11377,"date":"2019-07-11T14:16:33","date_gmt":"2019-07-11T12:16:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11377"},"modified":"2019-07-11T14:16:33","modified_gmt":"2019-07-11T12:16:33","slug":"deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377","title":{"rendered":"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen"},"content":{"rendered":"<p>Wie die Auftragseing\u00e4nge so die Industrieproduktion \u2013 so das reale BIP! Obwohl das verarbeitende Gewerbe nur noch 23 Prozent zur Wertsch\u00f6pfung beisteuert, nach 30 Prozent vor der Wiedervereinigung, und die Dienstleistungen entsprechend zugelegt haben, gilt diese Faustformel immer noch. Darauf hat gerade Klaus Borger von der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW hingewiesen (<a title=\"KfW Research Volkswirtschaft Kompakt Nr. 180, 10. Juli 2019\" href=\"https:\/\/www.kfw.de\/PDF\/Download-Center\/Konzernthemen\/Research\/PDF-Dokumente-Volkswirtschaft-Kompakt\/One-Pager-2019\/VK-Nr.-180-Juli-2019-Industrierezession.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KfW Research Nr. 180, 10. Juli<\/a>). Die Abl\u00e4ufe sind in diesem Konjunkturzyklus bisher so, wie sie eigentlich immer waren, und das bedeutet mit einiger Sicherheit, dass das reale BIP in mindestens zwei der kommenden Quartale gegen\u00fcber dem jeweiligen Vorquartal zur\u00fcckgehen wird. Die Outputl\u00fccke vergr\u00f6\u00dfert sich. Ich muss sagen, dass ich damit bis <a title=\"Die BIP-Prognosen sind zu pessimistisch\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/05\/15\/die-bip-prognosen-sind-zu-pessimistisch_11282\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vor Kurzem<\/a> nicht gerechnet hatte.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/07\/Auftragseingang_dt_Industrie_Inland_Ausland.gif\" alt=\"Grafik: Auftragseingang in der deutschen Industrie\" width=\"569\" height=\"330\" class=\"size-full wp-image-11378\" \/><\/p>\n<p>Im Mai lagen die realen Auftragseing\u00e4nge um 10,1 Prozent unter dem Durchschnittswert des vierten Quartals 2017, dem bisherigen zyklischen H\u00f6hepunkt. Dabei gab es kaum einen Unterschied zwischen der inl\u00e4ndischen und der ausl\u00e4ndischen Nachfrage (-9,5 Prozent und -10,5 Prozent). Die Industrieproduktion ist gegen\u00fcber dem Spitzenwert des zweiten Quartals 2018 bisher &#8222;nur&#8220; um 3,5 Prozent zur\u00fcckgegangen. Es gibt daher keine Anzeichen, dass wir hier bereits in der N\u00e4he eines unteren Wendepunkts sind. Die Auftr\u00e4ge sind ein Fr\u00fchindikator f\u00fcr die Produktion.<\/p>\n<p>Warum es auf einmal nach Rezession riecht, l\u00e4sst sich nur schwer sagen. Warum haben Haushalte und Unternehmen beschlossen, weniger Geld auszugeben, obwohl das traditionelle Kontensparen so unattraktiv ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, obwohl sich die realen Schuldzinsen \u2013 zum Beispiel f\u00fcr Hypotheken \u2013 in der N\u00e4he von Null befinden, und obwohl der Arbeitsmarkt brummt? Die Leute sind offenbar stark verunsichert, und zwar sowohl hierzulande als auch im \u00fcbrigen Euroraum als auch im Rest der Welt. Liegt es an dem weiter eskalierenden Handelskrieg, den Donald Trump angezettelt hat, den Strukturbr\u00fcchen in der Autoindustrie, dem Brexit, der Gefahr, dass es zu einem Irankrieg kommt, oder zu einem Platzen der chinesischen Schuldenblase, oder einfach daran, dass der globale Konjunkturaufschwung, abgesehen von einer kleinen Delle, nun schon zehn Jahre alt ist und ihm mittlerweile die Luft ausgeht?<\/p>\n<p>Niemand braucht darauf zu hoffen, dass die Dienstleistungen und der Bau die Schw\u00e4che der Industrie kompensieren werden. Daf\u00fcr sind die gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeiten zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte aber sein, dass es zu einer Rezession kommt und niemand redet dar\u00fcber: <a title=\"Economic forecast, 10 July 2019\" href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/business-economy-euro\/economic-performance-and-forecasts\/economic-forecasts\/summer-2019-economic-forecast-growth-clouded-external-factors_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die EU-Kommission hat gestern ihre (Sommer-)Prognose vorgelegt<\/a>. Sie erwartet, dass das reale BIP des Euroraums 2019 im Durchschnitt um 1,2 Prozent h\u00f6her sein wird als 2018, in Deutschland immerhin noch um 0,5 Prozent. Im vergangenen zweiten Quartal soll es im Vorquartalsvergleich zu einem R\u00fcckgang von 0,1 Prozent gekommen sein, danach aber soll es mit positiven Zuwachsraten von 0,2 Prozent weitergehen. Einen &#8222;richtigen&#8220; R\u00fcckgang, mit negativen Vorzeichen f\u00fcr das Jahr insgesamt statt nur f\u00fcr einzelne Quartale, erwartet sie also nicht. Es kommt darauf an, wie man den Begriff &#8222;Rezession&#8220; definiert. Ich finde, wir befinden uns bereits in einer Rezession, die Kommission findet das nicht.<\/p>\n<p>Auch dass die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte so fest sind, mit Zuwachsraten zwischen 10 und 20% seit Ende 2018, passt nicht ins Bild, dass wir uns in einer Rezession befinden. Wenn Kapazit\u00e4ten freigesetzt werden, wie es bei sinkender Produktion stets der Fall ist, kommt es zu einem R\u00fcckgang der Gewinne. Dass sich die Anleger davon bisher nicht haben beeindrucken lassen, k\u00f6nnte damit zu tun haben, dass die Gewinn- und Dividendenrenditen von Aktien zwar zur\u00fcckgehen, im Vergleich zu den Bondrenditen aber weiterhin ungew\u00f6hnlich hoch sind. Es gibt, Rezession hin oder her, seit einiger Zeit keine Alternative zu Aktien (und Immobilien), jedenfalls f\u00fcr Anleger, die auf verl\u00e4ssliche Kapitaleink\u00fcnfte angewiesen sind. Eine andere Frage ist, wie lange die jetzige Konstellation anhalten wird. Ich wei\u00df von keiner Rezession, die am Ende nicht von einem deutlichen R\u00fcckgang der Aktienkurse begleitet war.<\/p>\n<p>Das andere Ph\u00e4nomen, das die jetzige Konjunkturschw\u00e4che von \u00e4hnlichen Phasen in der Vergangenheit unterscheidet, ist der anhaltende Anstieg der Besch\u00e4ftigung. Die Produktion sinkt, aber die Unternehmen stellen flei\u00dfig neue Leute ein. So richtig pessimistisch k\u00f6nnen sie also nicht sein. In Deutschland gab es zuletzt 1,0 Prozent mehr Jobs als ein Jahr zuvor; im Euroraum insgesamt waren es +1,3 Prozent, in den USA sogar +1,5 Prozent. Pro Arbeitsstunde ist das reale BIP Deutschlands seit drei Jahren nicht mehr gestiegen. In den USA wird, anders als hierzulande, seit einigen Jahren \u00fcber eine s\u00e4kulare Stagnation der Produktivit\u00e4t diskutiert, aber geht es allein nach den Zahlen, haben nur wir ein Problem \u2013 in Amerika lag der Durchschnittswert seit Anfang 2016 dagegen bei respektablen 1,4 Prozent. Irgendwie geht uns die Innovationskraft aus.<\/p>\n<p>Noch eine Beobachtung zum Schluss: In der neuen Prognose der EU wird lang und breit dargelegt, was die EZB warum getan hat, wie das wirkt und dass sie weiterhin eine sehr expansive, am besten eine noch expansivere Politik als bisher verfolgen sollte, aber kaum ein Wort \u00fcber die Rolle der staatlichen Finanzpolitik. Dabei haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass niedrige Zinsen und die massive Injektion von Zentralbankgeld in den Bankensektor nicht viel bringen, wenn es an der Endnachfrage fehlt, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. In den USA wurden die Leitzinsen in den vergangenen dreieinhalb Jahren von nahe Null auf zur Zeit 2,4 Prozent erh\u00f6ht, w\u00e4hrend das Volumen an Zentralbankgeld, dass durch die Wertpapierk\u00e4ufe aufgebl\u00e4ht war, seit fast zwei Jahren allm\u00e4hlich zur\u00fcckgefahren wird. Beides sind restriktive Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der amerikanischen Konjunktur hat das nicht geschadet. Vielleicht hat es ihr sogar genutzt, wie Harvards <a title=\"Robert J. Barro: Mysteries of Monetary Policy, Project Syndicate, Jul 4, 2019\" href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/inflation-monetary-policy-mystery-by-robert-j-barro-2019-07\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Robert Barro vor ein paar Tagen argumentiert<\/a> hat. Aber f\u00fcr mich war der entscheidende Faktor f\u00fcr das in den vergangenen zwei Jahren auf durchschnittlich 2,9 Prozent beschleunigte Wachstum des realen BIP die expansive Finanzpolitik des neuen Pr\u00e4sidenten. Wir lernen daraus einmal mehr, dass der Staat die Wirtschaft durch Steuersenkungen und h\u00f6here Ausgaben wirksam stimulieren kann, ja muss, wenn der private Sektor seine Nachfrage einschr\u00e4nkt und auf Schuldenabbau setzt. Die EU-Kommission kann sich zu einer solcher Politikempfehlung f\u00fcr den Euroraum auch nicht im Ansatz durchringen. Offenbar ist es ein Tabu, \u00fcber eine situationsgerechte Finanzpolitik zu diskutieren. Wir alle bezahlen das mit einem \u00e4u\u00dferst mickrigen Anstieg des BIP, der Produktivit\u00e4t und unseres Wohlstands.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die Auftragseing\u00e4nge so die Industrieproduktion \u2013 so das reale BIP! Obwohl das verarbeitende Gewerbe nur noch 23 Prozent zur Wertsch\u00f6pfung beisteuert, nach 30 Prozent vor der Wiedervereinigung, und die Dienstleistungen entsprechend zugelegt haben, gilt diese Faustformel immer noch. Darauf hat gerade Klaus Borger von der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW hingewiesen (KfW Research Nr. 180, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-11377","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie die Auftragseing\u00e4nge so die Industrieproduktion \u2013 so das reale BIP! Obwohl das verarbeitende Gewerbe nur noch 23 Prozent zur Wertsch\u00f6pfung beisteuert, nach 30 Prozent vor der Wiedervereinigung, und die Dienstleistungen entsprechend zugelegt haben, gilt diese Faustformel immer noch. Darauf hat gerade Klaus Borger von der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW hingewiesen (KfW Research Nr. 180, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-07-11T12:16:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/07\/Auftragseingang_dt_Industrie_Inland_Ausland.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377\",\"name\":\"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2019-07-11T12:16:33+00:00\",\"dateModified\":\"2019-07-11T12:16:33+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\",\"name\":\"Dieter Wermuth\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dieter Wermuth\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb","og_description":"Wie die Auftragseing\u00e4nge so die Industrieproduktion \u2013 so das reale BIP! Obwohl das verarbeitende Gewerbe nur noch 23 Prozent zur Wertsch\u00f6pfung beisteuert, nach 30 Prozent vor der Wiedervereinigung, und die Dienstleistungen entsprechend zugelegt haben, gilt diese Faustformel immer noch. Darauf hat gerade Klaus Borger von der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW hingewiesen (KfW Research Nr. 180, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2019-07-11T12:16:33+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/07\/Auftragseingang_dt_Industrie_Inland_Ausland.gif"}],"author":"Dieter Wermuth","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Dieter Wermuth","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377","name":"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2019-07-11T12:16:33+00:00","dateModified":"2019-07-11T12:16:33+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/07\/11\/deutsches-bip-wird-erneut-zurueckgehen_11377#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Deutsches BIP wird erneut zur\u00fcckgehen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891","name":"Dieter Wermuth","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dieter Wermuth"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/61"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11377"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11380,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11377\/revisions\/11380"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}